areiland
Fleet Admiral
- Registriert
- Apr. 2010
- Beiträge
- 10.693
@Voodoo_Freak
Meine Rede, es muss funktionieren und nicht hip aussehen.
Meine Rede, es muss funktionieren und nicht hip aussehen.
Folge dem Video um zu sehen, wie unsere Website als Web-App auf dem Startbildschirm installiert werden kann.
Anmerkung: Diese Funktion ist in einigen Browsern möglicherweise nicht verfügbar.
Das geht sogar auch. Das ist dann ein schönes leeres Fenster, nur mit Menüs – ganz ohne grafischen "Firlefanz"Balikon schrieb:@MaverickM
Ich brauche kein Eye-Candy, ich brauche ein Werkzeug, dass mir einfach Zugriff auf alle Funktionen bietet. Das können aus meiner Sicht nur Dropdown Menüs, deswegen bin ich zu Libre Office.
Das haben die glücklicherweise schon lange optional. Ansonsten wüsste ich nicht, was ich unter Linux nutzen kann/möchte.Mydgard schrieb:Und ich dachte eines der Alleinstellungsmerkmale von Libre Office ist grade eben das sie keine Ribbon Oberfläche haben
Wie kommst du darauf? Das sind ein paar laute Schreihälse, die seit den frühen 90ern exakte Klickreihenfolgen auswendiggelernt haben und alles andere verteufeln.Mydgard schrieb:die meisten MS Office Nutzer wünschen sich ja ein Klassisches Menüband zurück ...
Ich habe es mal in einer VM ausprobiert, weil mir die Screenshots gefallen haben. Und ich muss sagen von der Bedienung her ähnlich eines MS Office mit Ribbons.Ostfriese schrieb:OnlyOffice habe ich noch nie ausprobiert.
Gibt es deiner Meinung nach gravierende Abstriche, die man machen muss im Vergleich zu LibreOffice?
Ich habe LibeOffice in Schuleinsatz: Die Messlatte sind nun mal die eingeführten Funktionen von Microsoft (nicht alles!) und nicht mehr ineinander verschachtelte Menüs und da sind Funktionen, die man regelmäßig benötigt, schneller/besser erreichbar.DocAimless schrieb:@MaverickM: Dann bleib doch bei MS Office, wenn LibreOffice dir nicht zusagt. Keiner zwingt dich ihre Software zu nutzen.
areiland schrieb:@pseudopseudonym
Sehe ich nicht so. Ich mags auch eher schlichter und das hat nichts mit auswendig gelernten Klickreihenfolgen zu tun. Für mich sind die Ribbons einfach nur zu überfrachtet mit unnötigen Informationen, die das ganze unübersichtlich werden lassen. Am liebsten hab ich deshalb Werkzeugleisten, bei denen die einzelnen Funktionen durch einfache Icons repräsentiert werden.
Ja die Optik ist Steinzeit. Wie auch das ganze Usabilty Konzept (sofern es überhaupt eines gibt).the_IT_Guy schrieb:Jupp, verstehe ich auch nicht. Auch das klassische Design ist dem klassichen MS-Office Desgin unterlegen.
Link?DITTY schrieb:Aber Human Interface Design ist eine Disziplin, die real und wissenschaftlich fundiert klar gegen die alten verschachtelten Menüleisten spricht.
Markdown kann einfach nicht ansatzweise mit den gestalterischen Möglichkeiten von Latex/Typst oder auch ODT mithaltenETI1120 schrieb:Dir ist klar dass viele Markdown da Implementationen die Formelsyntax von LaTeX verstehen?
nerev4r schrieb:Aber zur UI von Libreoffice (macOS): die ist wirklich nicht gut.
Immer dieses „schön“, ein Programm muss funktionieren und das am besten ohne aufdringlich zu sein.nerev4r schrieb:Und da bin ich nichtmal bei "sieht schön aus".
Was über 20 Jahre Ribbon Gewöhnung als normal angesehen wird.pseudopseudonym schrieb:Wie kommst du darauf? Das sind ein paar laute Schreihälse, die seit den frühen 90ern exakte Klickreihenfolgen auswendiggelernt haben und alles andere verteufeln.
Hold my Beer bei 5K Display.pseudopseudonym schrieb:Dass diese Art Menüs einzig und allein existierten, um auf Monitoren mit Auflösungen von 800x600 zu funktionieren, wird dabei gern vergessen,
Bei MS gibts nur friss oder stirb. Wenn es nach denen gehen würde wäre OOXML ein „gutes“ Format für offene Standards.Eisbrecher99 schrieb:Ich habe LibeOffice in Schuleinsatz: Die Messlatte sind nun mal die eingeführten Funktionen von Microsoft (nicht alles!) und nicht mehr ineinander verschachtelte Menüs und da sind Funktionen, die man regelmäßig benötigt, schneller/besser erreichbar.
+1cyanmystery schrieb:Sehe ich persönlich auch heute noch so. Das ist ein Beispiel für Gewöhnung an suboptimale Features, weil die Programme dahinter einen Quasi-Standard stellen.
Nach 20 Jahren gibts halt auch Leute die nichts anders mehr kennen bzw. mit Ribbon aufgewachsen sind. Ist dann logisch das Ribbon das neue normal ist.DITTY schrieb:Auf welcher Statistik beruht das denn? Die allermeisten User haben sich den Ribbons letztendlich angenommen und können damit bestens arbeiten.
Und ihr könnt bei MS Office bleiben. Nochmal, keiner zwingt euch von eurem Ribbon MS Office zu einer Alternative zu wechseln. Im Umkehrschluss habt ihr dann aber auch nicht zu fordern, sondern maximal zu bitten.DITTY schrieb:Ihr könnt ja gerne bei den alten Sachen und Designs bleiben, aber Ihr seid und bleibt nunmal nur eine Minderheit, die keine Blaupausen für alle anderen oder den Median darstellen.
20 Jahre ist halt eine Menge Zeit. In der Zeit hat Apple 2 mal die Architektur geändert und da wurde weniger drüber diskutiert als über eine UI in einem Office Programm. Sollte einem zu bedenken geben...DITTY schrieb:Sorry, als jemand, der mit beidem aufgewachsen ist und beide Welten seit 20 Jahren professionell nutzt, kann ich null nachvollziehen, was an Ribbons komplizierter sein soll als an den alten "klassischen" Menüleisten?
Naja. Es ist nicht der große Wurf, zeigt aber, dass da etwas Bewegung reinkommt. Vielleicht auch durch die EuroOffice-Geschichte. Und das ist definitiv gut.fr0ntb0t schrieb:Die News müsste eigentlich heißen: „LibreOffice enttäuscht mit farbigen Ribbons". Als ob diese Option jetzt der große Wurf gewesen ist. Im wahrsten Sinne nur Kosmetik ohne wirkliche Verbesserung der UX.
Gutes UI Design hat nur teilweise was mit dem Aussehen zu tun. Und beim Aussehen ist das alles entscheidende wie gut man die Elemente erkennen bzw. voneinander unterscheiden kann. Viel wichtiger als das Aussehen sindTevur schrieb:Also ich finde das Gezeigte eindeutig besser als das aktuelle MS Office UI Design.
Vielleicht weil es eben nicht so modern wirkt?![]()
Und?KitKat::new() schrieb:Markdown kann einfach nicht ansatzweise mit den gestalterischen Möglichkeiten von Latex/Typst oder auch ODT mithalten
Pandoc lässt grüßen, Pain-Text mit Markdown Syntax in dem Editor nach Wahl wo einem die UI gefällt bzw. die Auswahl der Tools und ab gehts. Da ist es dann egal mit welchem OS, Programm oder nur im Browser/Cloud dies geschrieben wird.ETI1120 schrieb:Auch wenn ich das Dokument am Schluss in Word abliefern muss.
Um alle Dokument abdecken zu können, die man so verfassen möchte.ETI1120 schrieb:Zu was sind denn diese gestalterischen Möglichkeiten zu nütze?
Ernsthaft?ETI1120 schrieb:Will man sie überhaut nutzen? Hat man selbst die Fähigkeiten diese Möglichkeit sinnvoll zu nutzen?
Auf jeden Fall ein Fortschritt zu diesen unsäglichen docx Dokumentationen u.ä. git-inkompatible Optionen, die mir bereits untergekommen sind.ETI1120 schrieb:Markdown wird mehr und mehr der Standard in der professionellen Softwaredokumentation.
Und die Layouts gestalten sich von selbst?ETI1120 schrieb:Beim Haupteinsatzzweck von LaTeX ging es nicht um gestalten, sondern darum gut layoutete Dokumente zu bekommen.
Der Kern ist nicht viel anders wie Markdown, ja, aber die Menge zusätzlicher Auszeichnungen sehe ich nicht.ETI1120 schrieb:Typst kannte ich nicht. Im Grunde ist der Kern von Typst auch nicht viel anders als Markdown. Darauf packt Typst jede Menge zusätzliche Auszeichnungen. Was natürlich dazu führt, dass einiges an Markup in den Text wandert.
1. CSS ist ohne JavaScript und HTML nicht mächtig genug (bswp. kannst du mit Typst eine csv Datei als Diagramm darstellen, Links zu QR Codes umwandeln, ein Quellenverzeichnis generieren, Formeln visualisieren, einfach aus repetiven Dingen Templates machen und nutzen... in CSS und Markdown unmöglich)ETI1120 schrieb:Warum man eine eigene Syntax erfinden musste und nicht einfach CSS übernommen hat, muss ich nicht wirklich verstehen.
Das halte ich für ein Gerücht.pseudopseudonym schrieb:Dass diese Art Menüs einzig und allein existierten, um auf Monitoren mit Auflösungen von 800x600 zu funktionieren, wird dabei gern vergessen,
Der Punkt ist: Ribbons funktionieren in MS Office und anderen Anwendungen sehr gut.DocAimless schrieb:Was über 20 Jahre Ribbon Gewöhnung als normal angesehen wird.
Das ändert aber nichts daran dass Ribbons eine gute Idee sind.DocAimless schrieb:Bei MS gibts nur friss oder stirb.
Das Problem ist, LibreOffice könnte viel besser sein, wenn LibreOffice Konzepte die in anderen Programmen funktionieren übernehmen würde. Oder gar verbessern würde.DocAimless schrieb:Und ihr könnt bei MS Office bleiben.
Nein. Was einem zu denken geben sollte ist warum es in 20 Jahren nicht gelungen ist, ein Konzept zu adaptieren das in einem anderen Programm mit derselben Funktionalität sehr gut funktioniert.DocAimless schrieb:Sollte einem zu bedenken geben...