Informatikjobs, Kenntnisse, Fähigkeiten, Gamedesign?

@Nilsonsen
Und nochmal, was genau willst du machen? Ich könnte dir jetzt ein halbes Dutzend Programme aufsagen, die alle mehr kosten, als du in einem halben Jahr verdienst. Um das einzugrenzen, musst du schon sagen, was exakt du machen willst.
 
falke_ schrieb:
ich wuerd sagen: "programmieren lernt man durch programmieren"

Benzer schrieb:
Also mit dem Haus als Background... für die wenigsten Arbeitgeber ist es interessant wo der Entwickler sitzt. Hauptsache er macht seinen Job gut. Wenn du nach der Ausbildung & 1-2 Jahren Berufserfahrung nur im Homeoffice bist und 1-2 mal die Woche zu nem Meeting kommst ist das für viele Arbeitgeber nichts unnormales. bis dahin solltest du dich Richtung Hamburg orientieren.

okeh Richtung Hamburg dachte ich mir auch schon, habe auch schon nach Ausbildungen in die Richtung gesucht. Leider da ich ja noch keine Erfahrungen in diesem Bereich habe, wusste ich auch nicht, dass man von zu Hause aus arbeiten kann/darf.
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e-Laurin schrieb:
Was verstehst du unter Game Design? Programmieren? Zeichnen? Modellieren? (Programm-/Ablauf-/etc.-Konzepte erstellen?

bezüglich auf das Modellieren, und programmieren
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Zensai schrieb:
oder ein Buch: C++ für Spieleprogrammierer (ist auch gut für allgemien) ansonsten Visual Studio 2010 express für c++ etc.
Programmieren lernt man nciht durch Programme, sondern durch konsequentes Lernen mit LEKTÜRE


edith: 120Mitarbeiter, Hier im Hauptsitz ca 80, Region Wiesbaden.

Wir haben auch nicht in Massen Geld, aber gute Azubis sind schwer zu finden. Wenn du nichtmal eingeladen wurdest solltest du evtl mal ein Bewerbertraining machen, das hilft oft weiter! Bewerbungsunterlagen sind das A und O.

hey, also eingeladen wurde ich bei fast 15, das Problem war wohl meist einfach nur, das ich keinerlei Vorkenntnisse habe, und Abiturienten ein höheres Bildungsneaveu hatten. Wie gesagt meine Mittlere Reife habe ich mit einem Schnitt von 1,4 gemacht.
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Benzer schrieb:
Nicht hoffen - machen, in den Ferien Praktikas bei potenziellen Ausbildungsbetrieben machen. Gerade mit guten Vorkenntnissen in Programiersparachen ect. bist du danach ein gern gesehener Azubi.

Ich bin ja schon im Internet am stöbern wo solche Art von Firmen sitzen.
 
Proggen und Modellieren. Das sind zwei völlig verschiedene Dinge, du musst dich da für eines entscheiden. In einer Firma wird man dich später wohl kaum in beiden Bereichen gleichzeitig einsetzen (Spezialisierung > Allgemeinwissen). Ein Studium in Medieninformatik wäre hier wohl das richtige für dich. (Mit Fach-Abi solltest du die Fachhochschulreife erhalten -> an einer FH studieren gehen.)


Programmieren:
Hier geht kein Weg am Visual Studio vorbei. Visual Studio Express kann man sich kostenlos von der Microsoft-Seite herunterladen. Es ist allerdings im Funktionsumfang eingeschränkt. Für den Anfänger reicht es aber vollkommen aus. Falls du die Vollversion haben willst: Visual Studio 2010 Professional kostet ca. 650 €. Falls du später mal in der Schiene bleiben willst, es gäbe da auch noch eine Visual Studio 2010 Ultimate mit MSDN-Zugang für schlappe 9.500 €. Im Normalfall stellt einem die Hochschule aber einen MSDNAA-Account, wo du das kostenlos für Studienzwecke herunterladen und verwenden darfst.


Modellieren:
Hier wird es schwieriger. Gängige Modellierprogramme sind Cinema 4D (Blicke bei den Versionen nicht durch, ab 800 - 1.500 €), Autodesk Maya (ab 4.000 €) und Autodesk 3ds max (ab 4.000 €).
Diese Programme sind in einer Hochschule auf den Arbeitsplatzrechnern normalerweise vorinstalliert. Die Studenten bekommen hier (üblicherweise?) keine kostenlose Version zum herunterladen.
Eventuell kannst du ein Programm davon günstig in der Buch schießen. Gerade die älteren Versionen sollte für nur wenige hundert Euro zu bekommen sein.


Für dich könnte übrigens noch die Games Academy interessant sein.
 
Zensai schrieb:
oder ein Buch: C++ für Spieleprogrammierer (ist auch gut für allgemien) ansonsten Visual Studio 2010 express für c++ etc.
Programmieren lernt man nciht durch Programme, sondern durch konsequentes Lernen mit LEKTÜRE

Es kommt immer darauf an, wie komplex das Spiel werden soll. Je komplexer desto weniger bringt einem eine FIAE Ausbildung. Dann müsste man schon Informatik studieren. Bestätigt sich vor allem, wenn man mal ein Hochschulbuch zu Computergrafik in der Hand hatte. -> Das liest sich zur Hälfte wie ein richtiges Matheskript und dementsprechend sich auch Beweise zu führen.

Hier wird es schwieriger. Gängige Modellierprogramme sind Cinema 4D (Blicke bei den Versionen nicht durch, ab 800 - 1.500 €), Autodesk Maya (ab 4.000 €) und Autodesk 3ds max (ab 4.000 €).

Blender kann man auch als Privatanwender verwenden und kostet keinen drei oder vierstelligen Betrag.

Die Studenten bekommen hier (üblicherweise?) keine kostenlose Version zum herunterladen.
Ja, aber oft Studentenrabatt.
 
Bestätigt sich vor allem, wenn man mal ein Hochschulbuch zu Computergrafik in der Hand hatte. -> Das liest sich zur Hälfte wie ein richtiges Matheskript und dementsprechend sich auch Beweise zu führen.

da ist absolut was wahres dran! gute mathekenntnisse (und da meine ich nicht abiturkenntnisse, sondern eher unikenntnisse) sind hierfuer ein muss. bei uns beschaeftigt sich dieser lehrstuhl http://wwwcg.in.tum.de/ damit. dort findest du auch skripte hierzu. ich glaube, im sommersemester wird computergraphik wieder angeboten - eine "einfuehrung" mit uebungsblaettern etc. wenn du konsequent mitlernen kannst, dann hast du was drauf!
 

Sehr geil. Danke. Da hab ich wieder was zu lesen :)
(gut ist aber nicht erstaunlich, dass die TUM sowas anbietet, weil Nvidia ja vor Ort ansässig ist und sie auch mehrer Projekte mit NV haben (auf SRAA sei mal verwiesen)
 
Spielefirmen (Onlinebereich) schreiben auch öfters Ausbildungen als FIAE aus. Eine weitere Alternative wäre das qantm zu besuchen.

Du wirst wahrscheinlich wohl oder übel aus deiner Heimat gehen müssen, damit du das werden kannst. Danach kannst du ja wieder zurückgehen und selbst aktiv werden. Doch der Grundstein wird oft in Großstädten (München, Frankfurt, Köln, Berlin) gelegt.

Btw: Game Design wird eine große Begabung an Kreativität und Zeichenkunst von dir verlangen. Auf YT gibts sicherlich einen Bericht über Gamedesign an qantm oder Co. Du bist beim Game Design eher der Zeichner, als der Programmierer.

Als Programmiersprachen solltest du C++, DirectX und Flash dir besonders anschauen.
 
ich muss jetzt zugeben, nicht allzu kompetent in dieser materie zu sein, allerdings vermute ich, dass es durchaus auch game engineer gibt, die keine top zeichner sind. also ich denke mir, dass gerade die grossen unternehmen dies gewissermassen trennen sofern es moeglich ist.

mit dem "wohl oder uebel aus der heimat raus" sehe ich genauso. wenn man wirklich einen traum hat, dann sollte man den nicht auf den umkreis von 50 km beschraenken. gerade diese branche ist vermutlich eine der haertesten ueberhaupt im informatikbereich.
 
Spielefirmen (Onlinebereich) schreiben auch öfters Ausbildungen als FIAE aus. Eine weitere Alternative wäre das qantm zu besuchen.
Dies sind aber nur für die Drecksarbeit zu ständig. Sprich alles runterprogrammieren.
Für manche Sachen sind sie einfach nicht geeignet, weil es nicht in der Ausbildung dran kommt und jemanden zu zu muten mal nebenbei Mathe für Informatiker zu machen um auch alles zu verstehen kann man auch nicht.
Von vielen Kommilitonen kenne ich es ja auch, dass gerade eine FIAE Ausbildung nur bedingt etwas bringt. Vor allem weil in der Ausbildung einem zwar beigebracht wird, wie man etwas verwendet, aber nicht wie es funktioniert.
ich muss jetzt zugeben, nicht allzu kompetent in dieser materie zu sein, allerdings vermute ich, dass es durchaus auch game engineer

Man sollte zwischen Gamedesigner (die sollten kreativ sein ) und Engineer(wenn es um die technische Umsetzung geht muss man nicht kreativ(natürlich nur auf die künstlerische Ader bezogen ) sein) unterscheiden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Von vielen Kommilitonen kenne ich es ja auch, dass gerade eine FIAE Ausbildung nur bedingt etwas bringt.

Hängt halt immer von der Person ab. Doch ohne eine Ausbildung darüber zu richten hat auch seine Qualität für sich. Das "Funktionieren" liegt eben auch in der Verantwortung des Auszubildenden. Wenn du nur alles nachprogrammierst, dann lernst du kein Programmieren. Du musst schon außerhalb der Übungen Beispiele machen und möglicherweise selbstständig etwas programmieren. Doch deshalb eine Ausbildung als unwichtig wegzureden im Wettbewerb mit anderen Absolventen? Die Personaler werden sicherlich auf alles im Lebenslauf schauen und eine Ausbildung zeigt schon mal Engagement, welches der normale Abiturient erstmal nachholen und beweisen muss.

Es gibt diese Fälle, dass Leute nicht studiert haben und trotzdem in einer Spielefirma arbeiten. Sie waren eben zur richtigen Zeit, am richtigen Ort. Ein Studium ist immer vorteilhaft, dass stimmt schon. Doch der TE wollte eben eine Ausbildung hören ;-)
 
Doch ohne eine Ausbildung darüber zu richten hat auch seine Qualität für sich.

Ich beziehe mich nur auf die Aussage meiner Kommilitonen.

Das "Funktionieren" liegt eben auch in der Verantwortung des Auszubildenden. Wenn du nur alles nachprogrammierst, dann lernst du kein Programmieren.
Das "Funktionieren " geht fachlich zu oft in die Tiefe. Selbst im Studium kann man es bedingt lehren.
Wenn man es sich aber selber beibringt, kann ich nur sagen "Respekt !".

Doch deshalb eine Ausbildung als unwichtig wegzureden im Wettbewerb mit anderen Absolventen?
Es ging um den Ausbildungsinhalt und nicht um das was später daraus macht.
 
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falke_ schrieb:
da ist absolut was wahres dran! gute mathekenntnisse (und da meine ich nicht abiturkenntnisse, sondern eher unikenntnisse) sind hierfuer ein muss. bei uns beschaeftigt sich dieser lehrstuhl http://wwwcg.in.tum.de/ damit. dort findest du auch skripte hierzu. ich glaube, im sommersemester wird computergraphik wieder angeboten - eine "einfuehrung" mit uebungsblaettern etc. wenn du konsequent mitlernen kannst, dann hast du was drauf!

http://www.in.tum.de/fuer-studienin...udiengaenge/informatik-games-engineering.html


Airbag schrieb:
Dies sind aber nur für die Drecksarbeit zu ständig. Sprich alles runterprogrammieren.
Für manche Sachen sind sie einfach nicht geeignet, weil es nicht in der Ausbildung dran kommt und jemanden zu zu muten mal nebenbei Mathe für Informatiker zu machen um auch alles zu verstehen kann man auch nicht.
Von vielen Kommilitonen kenne ich es ja auch, dass gerade eine FIAE Ausbildung nur bedingt etwas bringt. Vor allem weil in der Ausbildung einem zwar beigebracht wird, wie man etwas verwendet, aber nicht wie es funktioniert.

John Carmack war nur 2 Semester an der Uni und ist trotzdem einer der herausragendsten Entwickler in dem Bereich ;)
 
Ich habe doch geschrieben, dass eher um den Ausbildungsinhalt ging. Man sollte aber auch sagen, dass der Carmack eher eine Ausnahme ist. Genauso wie Gates und Konsorten. Außerdem reden wir hier über ein hochbegabten Jungen, der sich solche Nebensächlichkeiten wie Hochschulmathekenntnisse vielleicht nur nebenbei ohne Studium beigebracht hat.



aus dem Link bei den Berufsaussichten schrieb:
Der Spielemarkt boomt. Bei allen Entwicklerstudios herrscht darum ein großer Bedarf an qualifizierten Fachkräften im Bereich "Informatik: Games Engineering".
Da habe ich aber teilweise direkt von Entwicklern etwas vollkommen anderes gehört. (gut zumindestens auf Deutschland bezogen ):D
Genau sind Medieninformatiker auch nicht so sehr gefragt, wie manche glauben.
 
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Also ich würde dir definitiv empfehlen erstmal die Sprachen die oben aufgelistet worden zu lernen. Wobei ich bei Informatik jobs immer wieder auch auf softskills setze. Es ist schon richtig, es wird schwierig Nachwuchs zu finden.
 
Softskills sind genauso wichtig, wenn nicht noch wichtiger als hardskills. Etwas was man nicht kann, z.B. eine Programmiersprache, kann man lernen. Aber jemand der persönlich ein ***** ist, dem treibt man sein gehabe nicht so schnell aus.

Was ist eigentlich aus dem TE geworden?
 
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