Informatikstudium was können?

Such bei Amazon nach Papula, am besten alle drei Bände - ich bin damit sehr gut gefahren.
 
Wenn du mit Hardware zu tun haben willst, dann studier Technische Informatik. Musst aber nicht erwarten, dass man da dann PCs zusammenstöpselt oder so. Vielmehr geht es da um Rechnerarchitektur, Prozessorarchitektur, Digitale Schaltungen und ähnliches.
 
Wenn du wirklich reine INFO machen willst dann lern echt MATHE! Aber bei WI musste hier nicht soviel Wert drauflegen! Zumindest nicht auf reine Mathematik!

Da hätte es schon Sinn wenn du mit c++/c# ein wenig arbeitest!
 
Schließe mich meinen Vorrednern an, lern Mathe!
Wenn du Mathe kannst, hast du schon fast das halbe Grundstudium in der Tasche :P
Ansonsten beinhaltet das Studium(Beispiel UNI Kassel) noch, Elektrotechnik, Programmieren (JAVA,C), Digitaltechnik,Rechnerarchitektur, BWL, Recht, Projektmanagement, Kommunikationstechnik, Theoretische Informatik, Datenbanken, Eingebette Systeme und dann Wahlfächer

Gruß BTT
 
Mathe ist das A und O. Programmiersprachen sind eher nebensächlich.
An der Uni jedenfalls hast von den 12 Semestern Studienzeit, gerade mal 2 Semester mit Programmiersprachen zu tun.
 
An der FH (vermutlich nicht jede) hat man Programmiersprachen in 3 von 6 Semestern, Wahlpflichtfächer nicht dazu gerechnet. Die können gleich nochmal 3 Semester Programmierung bieten.
Mathe gibt's als Extrafach nur die ersten 2-3 Semester lang. Später wird's vermutlich so nebenbei gemacht.
 
hmmm,.... bin bis auf zwei Ausnahmen ohne jeden Bücherkauf ausgekommen. Einzig das legendäre "Drachenbuch" (Compilers: Principles, Techniques, and Tools von Aha, Lam, Sethi und Ullman) und ein Buch über Analysis musste ich mir ausleihen. Ansonsten bekommt man alle notwendigen Informationsmaterialien aus dem Netz oder von anderen Universitäten (man muss halt ein wenig rumsuchen) - Jedenfalls war daher, von diesem Standpunkt aus betrachtet, mein Studium relativ kostengünstig.

Was sollte man mitbringen? - Zeit und Nerven - und keine Angst zu haben, im Chaos des Unialltags versinken zu drohen. "Das klappt alles schon irgendwie", muss man sich nur oft genug einreden und seine Ziele vor Augen behalten. Ziele waren in meinem Falle eher kurzfristiger Natur: ob nun Klausur, Seminararbeit, Vordiplom oder die mündlichen Diplomsprüfungen. Irgendwie klappt das - auch mit Minimalaufwand: Jeweils max eine Woche für mündliche Prüfungen haben ausgereicht, um im 1er Bereich zu bleiben ;) (und dabei hab ich mir doch fest vorgenommen gehabt, irgendwan meine Faulheit überwinden zu können)

Mathe konnte ich auch nicht - bzw. wollte ich nicht können. In der Schule war ich aber recht gut, bis zur Oberstufe. Stetigkeit und Co waren Dinge, mit denen ich nichts anfangen wollte bzw. dessen Faszination sich mir nicht erschließen wollte. Daher musste ich mich mittels 4-Gewinnt durchs Mathe-Grundstudium kämpfen. Gut, eine Veranstaltung durfte ich dann ein Jahr später wiederholen, aber nicht weiter tragisch. Später war es dann egal - in keiner weiteren Veranstaltung mehr gebraucht.

Zum Programmieren: ich bin mit Pascal und Commdore Basic aufgewachsen - von Skriptsprachen und Internetseiten"programmierung" hatte ich keinen blassen schimmer. Es ist schon von Vorteil, wenn man sich mit den Problem-Lösungs-Strategien also der Umsetzung von einer Idee in ein lauffähiges Programm vertraut gemacht hat bzw. noch weiter: es verinnerlicht hat, wie man vorgehen sollte oder was erforderlich ist, um dieses oder jenes Problem lösen zu können bzw. welche Alternativen mit all seinen Vor- und Nachteilen es noch geben könnte. In den ersten beiden Semestern gab es bei uns zumindest eine Einführung in die Welt der Objektorientierten Sprachen - java mit Ultraedit und der Konsole. Vorher wollte ich mit Java nichts am Hut haben; es war mir einfach zu träge und geschwätzig. Inzwischen ist es genau umgekehrt: java ist toll ;) .... Suchenalgorithmen, Aufwand, Sortieren, Listen bzw. Datenstrukturen, Vererbung usw. sind alles Inhalte der ersten Semester.

Noch etwas zum Schluß: es gibt Leute, die schaffen es bis zum Diplom Informatiker, ohne auch nur eine Zeile Code geschrieben zu haben!
 
CoolHandLuke schrieb:
Noch etwas zum Schluß: es gibt Leute, die schaffen es bis zum Diplom Informatiker, ohne auch nur eine Zeile Code geschrieben zu haben!

ja so einen kandidaten kenn ich auch. echt traurig nach einem info-studium selbst von sich sagen zu können "Ich kann nicht programmieren". aber anscheinend finden diese kandidaten immer wieder dumme leute, die deren arbeit machen in form von übungen und projekten. naja ewig weit kommen die damit nicht, früher oder später werden die kräftig auf die schnauzen fallen.
 
Hallo!

Schau mal auf dieser Seite, da gibt es ganz gute Tipps: http://studiwiki.informatik.uni-stuttgart.de/Vorbereitung_Informatikstudium

Das Buch "Starthilfe Informatik" scheint auch nicht schlecht zu sein.

Amazon.de schrieb:
Die Teubner-Starthilfen erleichtern den Übergang vom Abitur ins Studium. Für die Informatik stellt sich dabei die Frage: Wie hilft man beim Einstieg in dieses Fach, über das - etwa im Gegensatz zu Mathematik und Physik - vor allem bei Schülern und Schülerinnen oftmals falsche Vorstellungen herrschen? Die Autoren der "Starthilfe Informatik" wählen den Weg, dem Leser zunächst die zentralen Begriffe "Algorithmus" und "Datenstrukturen" bzgl. Darstellungsformen, Effizienz und Programmiermethodik näherzubringen. Eine Einführung in die objektorientierte Softwareentwicklung und ein Überblick über Kerngebiete der Praktischen Informatik runden den Band ab. Mit diesem Wissen sollte der inhaltliche Einstieg ins Informatikstudium problemlos gelingen.

- digitalus
 
Das ist meiner Meinung nach Geldschneiderei. Alle Grundlagen werden einem am Anfang des Studiums beigebracht. Da braucht man so ein Buch im Vorfeld nicht unbedingt lesen.

Wer studieren will, informiert sich am Tag der offen Tür der Uni, bevor er dort seine Bewerbung einreicht (oder noch viel, viel früher).
 
CoolHandLuke schrieb:
Irgendwie klappt das - auch mit Minimalaufwand: Jeweils max eine Woche für mündliche Prüfungen haben ausgereicht, um im 1er Bereich zu bleiben ;) (und dabei hab ich mir doch fest vorgenommen gehabt, irgendwan meine Faulheit überwinden zu können)

Noch etwas zum Schluß: es gibt Leute, die schaffen es bis zum Diplom Informatiker, ohne auch nur eine Zeile Code geschrieben zu haben!

1 Woche für den einser Bereich, da muss man schon begabt sein oder während der Vorlesung jede Woche lernen, ich schaff das nie mit nur einer Woche hinzukommen :D.
Und das mit dem Code schreiben stimmt *g*, man muss schon selten Programmieren ... man wird ja auch nicht Programmierer sondern Informatiker, der den Programmierern sagt was sie machen sollen *g*
 
wie gesagt, von den 13 Semestern Informatik-Diplom sind gerade mal 2 Semester für Programmiersprachen eingeplant (Uni).

Nur um mal viele Vorurteile aus dem Weg zu räumen. Programmieren ist da Nebensache. ;)
 
Wie im anderen Thread geschrieben:
Ich hab es abgebrochen, weil es 95% Mathe ist und diese auch gleich am Anfang recht weit über Abi LK Niveau angelegt ist.

Für das Studium kann es nicht schaden, Mathe-begeistert zu sein. :freak:
 
Ich möchte auch mal meinen Senf dazugeben.

Bin zwar erst in der 10. Klasse auf dem Gymnasium, aber habe Informatik schon seit der 8. Klasse.
Wie bereits meine Vorredner gesagt haben, ist ein Informatikstudium sehr mathelastig, das erfahre ich auch im (Haupt-)Fach Informatik, das ich wohl bis zur 12. Klasse haben werde.
Auch wenn ich bisher nur kleinere Sachen programmiert habe (größtes projekt: Geburtstags-countdown-zähler, allerdings in Javascript; ansonsten seit der Prüfsummenberechnung mit Java u.ä.), weiß ich sehr wohl, wie wichtig Mathe in diesen Programmiersprachen ist.

Mein Nachbar kannte vor seinem Informatikstudium auch noch nicht den Computer, heute in seinem Beruf ist er programmiert er täglich.
Danach will er nichts mit dem Computer zu tun haben, er benötigt ihn ja nicht mal.
Dies könnte ich mir auch vorstellen, da man ja sonst meiner Meinung nach ein Freak sein würde.
 
hi m8's,

schließe mich der ansicht von chrisiiiii_cs
Lt. Junior Grade an.

mathe und nochmal mathe und vorallem beweisführungen, was viel logik beinhaltet und daher aussagenlogik durchziehen...sonst wirds am anfang nicht leicht sein.

und was sagt Goethe:
Doch Ordnung lehrt Euch Zeit gewinnen. Mein teurer Freund, ich rat' Euch drum. Zuerst Collegium logicum. Da wird der Geist Euch wohl dressiert, In Spanische Stiefel eingeschnürt, daß er bedächtig fortan hinschleiche die Gedankenbahn.:D

und

bedenke dann, einfaches rumklicken macht der hampelmann.


cya

TS
 
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