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News Insider testen: Die Xbox App für Windows integriert Steam, Epic und Co

Diese Kopierschutzschnittstellen sind erst mit Windows 10 rausgeflogen.
 
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SavageSkull schrieb:
Ist ja nicht so, dass du Steam automatisch bei Systemstart im BigPicture Modus starten kannst, der sich zu 100% mit Controller bedienen lässt.

Das ist nicht dasselbe. SteamOS hat schon eine deutlich kohärentere Benutzererfahrung als nur ein einfacher Launcher. Siehe dazu auch:

Randnotiz schrieb:
Worauf ich damit hinaus will, dass man in der Deck UI Session in SteamOS und dessen Community-Derivaten eben auch dirket elementare Dinge ändern kann, wie an einer Konsole.
Das Netzwerk, Updates, Audio, Bild und Auflösung im speziellen.

Richtig. Auch Dinge wie Fly-Outs mit Schnelleinstellungen für die Energie-Profile etc.. Das sind alles Dinge, die die Gaming-Handheld-Hersteller teils bisher selbst gebastelt haben. Mal besser, mal schlechter. Aber bisher kam da, soweit ich das von außen beurteilen kann, keiner an die Gesamterfahrung des SteamDeck ran. Valve hat da halt einen enormen Vorteil.

SavageSkull schrieb:
Ein Grafiklauncher mag auf den Windows Gaming Handhelds ganz nett sein, aber wirklich vermissen tut das niemand

Das sehe ich ganz anders. Gerade dieser Mischmasch aus (schlecht bedienbarem) Windows Desktop und Launcher ist, was viele abschreckt bzw. was eine größere Nutzerbasis verhindert. Du wirst keinen Konsolero dazu bringen, einen Xbox Handheld zu kaufen, wenn die Nutzererfahrung solch ein Mischmasch ist. Und auch als PC-affiner Nutzer habe ich doch lieber eine Bedienung "aus einem Guss", als dass ich da rumfrickeln muss.

Also ja, doch, ich würde behaupten, dass dies essentiell für den Erfolg dieser Geräte ist.
 
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MaverickM schrieb:
95% davon interessiert die Leute nicht. Alte Hardware ist bei Gaming-Geräten auch eher selten der Fall.

IMHO ist der einzige Grund für mich beim Steam-Deck die Oberfläche gewesen, nicht der Linux-Unterbau. Wenn Microsoft eine gute Oberfläche für Handhelds bietet, gibt es keinen Grund, sich da mit Linux rumzuägern.
95% von was? Leser auf den u.a. genannten Seiten interessieren sich sehr wohl dafür. Und ich behaupte, dass auch die 08/15 user kein Problem mit Linux haben/hätten. Das zeigt auch das Steam Deck. Das Problem, warum diese user oft gar nicht mit Linux in Berührung kommen ist, dass es nicht auf deinem klassischen Media Markt PC vorinstalliert ist. Das ist eines der Hauptprobleme von Linux und, dass man sich damit "rumärgern" muss. Deine Wortwahl in der Hinsicht zeigt doch auf, dass du dich mit Linux weniger beschäftigt hast und/oder selber eine Art Groll gegen hegst, warum auch immer. Ich habe mittlerweile genug Fälle in meinem Umfeld um aufzuzeigen, dass ein "DAU" sich nicht mit Linux rumärgert.
Simonte schrieb:
Obacht☝️
Nicht von dir auf andere schließen.
Die Antwort auf deine Frage ist ein Werbespruch:

Weil einfach einfach einfach ist.

Aber hier in CB fällt es immernoch manchen schwer, zu verstehen, dass nicht jeder Mensch Bock auf das gewurschtel in Linux hat, geschweige denn Linux kennt.
Die Masse kauft OEM.
Wir Selbstbauer und FPS-Quetscher sind die winzige Minderheit.
Es fällt nur nicht auf, weil hier keine normalos rumschwirren:hammer_alt:

+1 für den Beitrag von @MaverickM über mir
Obacht² ☝️
In meinem zitierten Beitrag war die Rede von Hype auf Seiten wie CB, PCGH usw. Auf diesen Seiten tummelt sich generell nicht die Masse sondern interessierte und meist versierte user. Und auch auf diesen Kreis habe ich mich mit meiner Aussage hauptsächlich bezogen. Und daran ist zunächst nichts grundlegend verkehrt.

Was du ansprichst hat weniger etwas damit zu tun, weil man sich mit Linux "rumärgern" muss, sondern weil OEM bis auf wenige Ausnahmen kein Linux anbietet. Wie soll man dann auch etwas anderes bewusst kennen? Der Masse interessiert es auch weniger, was da läuft, Windows 10, Windows 11, ist egal. Hauptsache die Sachen die man benötigt laufen und gehen einfach von der Hand. Und da ist Linux, allgemein gesehen, mittlerweile nicht schlechter als Windows. Im Gegenteil. Ich ärgere mich zur Zeit, bedingt durch Arbeit (IT) mehr mit Windows als mit Linux.
 
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schM0ggi schrieb:

Ich habe nicht umsonst entsprechend zitiert.

schM0ggi schrieb:
ich behaupte, dass auch die 08/15 user kein Problem mit Linux haben/hätten.

Ich halte dagegen.

schM0ggi schrieb:
Das zeigt auch das Steam Deck.

Nein, tut es nicht. Auch wenn sich das SteamDeck gut verkauft ist es kein Gerät für Durchschnitts-Nutzer.

Was aber das SteamDeck gut zeigt und meine Aussage wunderbar unterstreicht, ist die Wichtigkeit einer kohärenten Nutzererfahrung. Für Spiele auf Steam funktioniert es wohl wunderbar. Aber darüber hinaus wird es halt frickelig, und spätestens dann steigt der Otto-Normal-Verbraucher aus.

Die Handhelds haben den Vorteil dass man anders als bei einem normalen Rechner meist mit einer anderen Erwartungshaltung ran geht. Da ist es dann auch nicht mehr so tragisch, wenn PUBG und Co. nicht so drauf laufen, weil Linux mit dem Anti-Cheat einen Strich durch die Rechnung macht.

schM0ggi schrieb:
Das Problem, warum diese user oft gar nicht mit Linux in Berührung kommen ist, dass es nicht auf deinem klassischen Media Markt PC vorinstalliert ist.

Natürlich, weil diese Nutzer, die ein Fertigsystem kaufen in den allermeisten Fällen auch keine solchen Experimente wollen. Wenn dann die vorhandene Software oder Peripherie etc. nicht drauf laufen so wie sie das kennen, dann landet das schnell wieder beim Händler.

schM0ggi schrieb:
Deine Wortwahl in der Hinsicht zeigt doch auf

Haltlose Annahme.
 
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Hier wird ja häufiger geschrieben, dass das einrichten von anderen Stores auf dem Steam Deck frickelig sei. Ich finde das gar nicht und war eher überrascht, wie einfach das ging.

Zumindest meiner Erinnerung nach lief es so ab: Den Heroic Launcher über den Store installiert, im Programm mit GoG/Epic verbunden und dann ein Spiel installiert. Selbst das Einbinden in die Steam Oberfläche ist nur ein Mouse Klick.

Unter frickelig für den „normalen“ User verstehe ich eher das Hantieren im Terminal und das Ausführen/Anpassen von Scripten. Aber das ist bei Heroic ja gar nicht der Fall.
 
Kaufmannsladen schrieb:
Das war auf das Gleiche bezogen, es ging um Hardware für eine Konsole und Hardwarehürden oder wir haben aneinander vorbeigeredet.
MaverickM schrieb:
IMHO ist der einzige Grund für mich beim Steam-Deck die Oberfläche gewesen, nicht der Linux-Unterbau.
Genau, dem User will es egal sein welches OS läuft, hauptsache er kann das Gerät ohne Probleme nutzen.
SavageSkull schrieb:
Das Interesse, bzw die Notwendigkeit an so einer "App" ist die Nische in der Nische. Ja für ein paar wenige eine tolle Sache, aber eigentlich hat Windows ganz andere Baustellen.
Die App ist eigentlich keine Nische, Steam, Origin, Uplay usw. sind auch nur Launcher unter Windows.
SavageSkull schrieb:
Es ist halt eine Frage, ob Microsofts App, nachher wirklich nur ein Programm ist, was nach dem normalen Windows Start geladen wird, oder wie bei SteamOS ein separate UI Oberfläche die anstelle des Desktops geladen wird und man dann ggfls auch einige Prozesse vom normalen Windows Start außen vor lässt.
Ich bezweifle das M$ Windows so anpassen bzw. für andere Hersteller freigeben wird das der Explorer ersetzt wird. M$ fährt seit Jahren die Strategie der Vereinheitlichung, ganz nach dem Vorbild von Apple. Das hat damals schon Windows Mobile/Phone den Kopf gekostet und der Windows Server sieht auch aus wie das Consumer Windows mit genau dem gleichen Quatsch anboard wo man sich fragt was das auf nem Server zu suchen hat.
schM0ggi schrieb:
Und ich behaupte, dass auch die 08/15 user kein Problem mit Linux haben/hätten.
Doch, weil die meisten es nicht kennen, und was man nicht kennt wird gemieden bzw. man greift auf das was man kennt oder andere kennen und das ist dann meist Windows.
schM0ggi schrieb:
Das zeigt auch das Steam Deck.
Das SteamDeck ist deswegen so gut weil es eine hervorangend designte Konsole ist, das geht bei der Hardware los und hört bei Steam auf, man hat keine berührungspunkte mit "Linux" sondern es lässt sich nutzen wie eine Konsole. Zusätzlich hat man aber die möglichkeit tiefer zu gehen wenn man will und das bieten andere nicht.
schM0ggi schrieb:
Was du ansprichst hat weniger etwas damit zu tun, weil man sich mit Linux "rumärgern" muss, sondern weil OEM bis auf wenige Ausnahmen kein Linux anbietet. Wie soll man dann auch etwas anderes bewusst kennen? Der Masse interessiert es auch weniger, was da läuft, Windows 10, Windows 11, ist egal. Hauptsache die Sachen die man benötigt laufen und gehen einfach von der Hand. Und da ist Linux, allgemein gesehen, mittlerweile nicht schlechter als Windows.
Das größte Thema dabei ist das man Support bieten muss falls etwas nicht geht. Windows ist der Platzhirsch, quasi jeder kennt es, jeder nutzt es und die meiste Software gibt es eh dafür.
Das ist auch der 2. Punkt, Windows wird genommen weil es die Software dafür gibt, Steuersoftware, M$ Office.
Der Nächste Punkt ist die Hardwareunterstützung, zugegeben braucht man nichtmehr soviel zusätzliche Hardware aber die meisten Treiber gibts auch nur für Windows.
Das sind die Hauptgründe.
 
sikarr schrieb:
Die App ist eigentlich keine Nische, Steam, Origin, Uplay usw. sind auch nur Launcher unter Windows.
Es wäre dann aber eine App-App, bzw eine Launcher-Launcher, wie aktuell eben auch GoG Galaxy.
Die Frage ob dann eben ein Epic gar nicht erst installiert werden muß und es über eine API geht, ist ja auch eine der Fragen hier im Thread. Heroic Games Launcher installiert zum Beispiel Spiele seitens Epic ohne deren Client über eine API. Nur bietet gar nicht jeder Store/Launcher eine API, sondern braucht im Hintergrund eben noch den Original Launcher.

sikarr schrieb:
Ich bezweifle das M$ Windows so anpassen bzw. für andere Hersteller freigeben wird das der Explorer ersetzt wird. M$ fährt seit Jahren die Strategie der Vereinheitlichung, ganz nach dem Vorbild von Apple. Das hat damals schon Windows Mobile/Phone den Kopf gekostet und der Windows Server sieht auch aus wie das Consumer Windows mit genau dem gleichen Quatsch anboard wo man sich fragt was das auf nem Server zu suchen hat.
Gerade das eben kein Explorer geladen wird und auch diverse Prozesse nicht starten, die man für das Spielen gar nicht braucht, ist ja ein Grund warum das Deck so gut funktioniert. Gamescope bietet halt auch nochmal Möglichkeiten mit zb HDR etc, die du unter Plasma nicht hast.
Wenn Windows das mit seiner App nachher nicht bietet und man nur einen weiteren Launcher auf dem normalen Desktop hat, ist das witzlos. Gerade für Handhelds bietet ja bereits Playnite genau das ja schon an. Dafür braucht man keine App von Microsoft. Gerade da MS damit ja durchaus einen Hypetrain versucht zu schüren, wäre auch meine Erwartungshaltung deutlich höher.

sikarr schrieb:
Doch, weil die meisten es nicht kennen, und was man nicht kennt wird gemieden bzw. man greift auf das was man kennt oder andere kennen und das ist dann meist Windows.
aber du sagst doch selbst
sikarr schrieb:
Genau, dem User will es egal sein welches OS läuft, hauptsache er kann das Gerät ohne Probleme nutzen.
Ich hatte meinem Onkel einen uralten Laptop mal mit Manjaro versehen (die Hardware wollte nicht mal Windows 10) und mit KDE Plasma hat man im Prinzip diegleiche Taskleiste die man auch von Windows kennt.
Als Hintergrundbild seine Nichte drauf, was er vorher schon hatte. Firefox, Thunderbird, Writer von LibreOffice als Verknüpfung an die Stellen auf den Desktop, wo die unter Windows auch waren.
Der Startbutton sieht etwas anders aus und LibreOffice ist auch etwas anders als Word, aber das hält sich bei seinem Nutzerverhalten in Grenzen. Firefox und Thunderbird hatte er vorher schon genutzt.
Läuft seitdem. Ihm ist es völlig egal ob da jetzt Windows oder Linux oder sonstwas installiert ist.
Ich kenne halt auch nahezu keine "normalen" Menschen, die irgendwas mit dem Betriebssystem machen. Nach dem Start wird die Verknüpfung vom Programm auf dem Desktop oder der Taskleiste gedrückt und dann sind die Leute in ihrem Programm. Was da läuft interessiert eigentlich gar nicht.
Das Problem beim Umstieg ist eher, wenn die Alternative des Programms doch deutlich anders (zumindest in der UI) ist, oder Nutzer vermeintlicher Power User und dann doch mehr am PC und vor allem im Betriebssystem macht.

sikarr schrieb:
Das größte Thema dabei ist das man Support bieten muss falls etwas nicht geht. Windows ist der Platzhirsch, quasi jeder kennt es, jeder nutzt es und die meiste Software gibt es eh dafür.
Naja Support direkt von Microsoft hat im privaten Umfeld mit OEM Lizenzen nahezu niemand.
Und nach einem Problem zu googlen, ist genau das, was du zb beim Linux Platzhirsch Ubuntu auch tust und genauso zur Lösung kommst.
 
Zuletzt bearbeitet:
SavageSkull schrieb:
aber du sagst doch selbst
Das war auf den klassischen PC gemeint, das SteamDeck sehe ich jetzt nicht als klassischen Computer weil es im Kern ja eine Konsole ist. EIne PC Basierte aber dennoch Vorrangig eine Konsole, eine PS3 läuft auch mit FreeBSD und ein MacOS X mit BSD nur interessiert das dort keinen weil die Oberflächen eben alles wet machen. Beim PC erwarten die Käufer aber auch Kompatibilität mit ihrer Software, nicht jeder ist gewillt sich umzustellen.
 
sikarr schrieb:
nicht jeder ist gewillt sich umzustellen.
Sieht man ja jedes mal bei der Ablehnung wenn ein neues Windows rauskommt.
Trotzdem machen die Leute die Sprünge dann doch irgendwann mit.
Heute kräht auch kein Hahn mehr danach, dass in Office und mittlerweile auch im Explorer die Menübars oben prangern.
Wenn du gar keine Änderung haben willst, darfst du auch nicht bei Microsoft bleiben.
Software lebt und ändert sich. Windows und bekannte Software auf Windows ist da keine Ausnahme.
 
SavageSkull schrieb:
Sieht man ja jedes mal bei der Ablehnung wenn ein neues Windows rauskommt.
Das liegt aber auch daran, das Windows meisstens nicht grundlegend viel aendert.

Dementsprechend sind die groesseren Aenderungen auch immer die groessten Kritikpunkte:
UAC in Windows Vista, Metro-Oberflaeche in Windows 8, neues Kontextmenue und zentriertes Startmenue in Windows 11.
Das sind die Sachen ueber die sich die meissten User beschwert haben.
 
sumpfhuhn schrieb:
Zumindest meiner Erinnerung nach lief es so ab: Den Heroic Launcher über den Store installiert, im Programm mit GoG/Epic verbunden und dann ein Spiel installiert. Selbst das Einbinden in die Steam Oberfläche ist nur ein Mouse Klick.

Gibt Nutzer, denen ist das schon zu Umständlich.
 
SavageSkull schrieb:
Sieht man ja jedes mal bei der Ablehnung wenn ein neues Windows rauskommt.
Betrifft aber nur jedes zweite Windows. ;)
Und das lag nicht immer nur am desaströsen Vorgänger. Windows 7 haben sich viele Leute z B. freiwillig installiert und sogar noch Geld dafür bezahlt.

SavageSkull schrieb:
Trotzdem machen die Leute die Sprünge dann doch irgendwann mit.
Aber nicht immer freiwillig ;)
 
MaverickM schrieb:
Gibt Nutzer, denen ist das schon zu Umständlich.
Mag sein, dennoch ist das Jenseits von frickelig. Und unterschätz die Otto-Normal-User nicht. Ein Freund von mir hat mal Hall Effect Sticks in Joy-Cons verbaut, obwohl er technisch eher nicht so versiert ist.

Wem das Installieren einer zusätzlichen App zu umständlich ist, dem ist auch Windows zu umständlich. Der holt sich eine Xbox Series X/S, PlayStation oder Switch.
 
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@sumpfhuhn
Genau darum, bzw. um diese Nutzer, geht es.
 
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SavageSkull schrieb:
Ich bin mir nicht mehr sicher, ob das ab Vista der Fall gewesen war, aber meine zu der Zeit damals was dazu gelesen zu haben.
Unter XP gab es ja durchaus einige harte Kopierschutzmaßnahmen, die sich regelrecht im Kernel eingenistet hatten und immer wieder in der Kritik standen, weil das Performance und Stabilität killte (hieß nicht ein so ein Tool Starforce?) und Microsoft wollte dem einen Riegel vorschieben und ich hatte das so gedeutet, dass es damals mit dem Release von Vista passierte.
nein, ab Windows 8 erst. Bei Win 7 wurde es später rausgepatcht aber man konnte das wieder im Geräte-Manager aktivieren und weiter seine alten kopiergeschützten Games von Scheibe zocken.
 
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MaverickM schrieb:
Gibt Nutzer, denen ist das schon zu Umständlich.
PlayTronOS hat das mit drin und JunkStore fügt sich besser in die SteamOS Oberfläche des SteamDecks ein.
Da gibt es Alternativen.
 
MaverickM schrieb:
Ich halte dagegen.
Auf welcher Grundlage? Die Wahrnehmung in der eigenen theoretischen bubble muss nicht immer die richtige sein. Ich habe nicht ohne Grund geschrieben, dass ich in meinem Umfeld live mehr und mehr beobachte, dass gerade 08/15 user, wenn sie ein fertiges Linux vorgesetzt bekommen, damit wunderbar nach einigen Tagen Eingewöhnungszeit klar kommen. Ich gehe noch einen Schritt weiter und sage:
Sie kommen besser klar als mit Windows, weil die Erfahrung mehr einem Smartphone gleicht.

Ich brauche ein Programm? App Store (Flatpak/Distro Packages) aufrufen, Name in die Suche eingeben, installieren, fertig. Meine Mom z.B. kann dir das wunderbar mit ihrem Linux Mint wiedergeben.

Ich, als Ansprechperson für IT, muss nicht mehr vorbei kommen und Programme installieren, evtl. noch adware und ähnlichen Kram zuvor entfernen weil im ersten Schritt selber versucht wurde etwas im Internet herunterzuladen und dank naiven Klicks auf Anzeigen/Popups nun etwas auf dem Rechner liegt, was nicht hingehört.
MaverickM schrieb:
Nein, tut es nicht. Auch wenn sich das SteamDeck gut verkauft ist es kein Gerät für Durchschnitts-Nutzer.
Again: Mein 08/15 PC user Kumpel und hauptsächlich Konsolenspieler hat viel Freude mit seiner Steam Deck.
Verwendet man eine Steam Deck in dem Kontext, für den es vermarktet wird, braucht ein 08/15 user absolut keine Ängste zu haben, da es zu 99% prima funktioniert. Die 1%, wo es mal zeitweise nicht funktioniert (weil ein Proton update her muss) unterscheidet sich nicht anders von der Situation, wo ein Treiber oder Windows Update Spiel X buggy macht.
MaverickM schrieb:
Was aber das SteamDeck gut zeigt und meine Aussage wunderbar unterstreicht, ist die Wichtigkeit einer kohärenten Nutzererfahrung. Für Spiele auf Steam funktioniert es wohl wunderbar. Aber darüber hinaus wird es halt frickelig, und spätestens dann steigt der Otto-Normal-Verbraucher aus.
Du unterstreichst mit dieser Aussage genau das, was ich meinte. Siehe dafür oben. 08/15 user, die ein Steam Deck kaufen, nutzen ein Steam Deck in Verbindung mit Steam. Für alles darüber hinaus wenden sich diese user an Bekannte/Freunde mit mehr Erfahrung oder das Internet und YT Tutorials. Genau so, wie sie es auf einem Windows PC auch tun werden. Und in den meisten Fällen schaffen sie das dann auch.
MaverickM schrieb:
Natürlich, weil diese Nutzer, die ein Fertigsystem kaufen in den allermeisten Fällen auch keine solchen Experimente wollen. Wenn dann die vorhandene Software oder Peripherie etc. nicht drauf laufen so wie sie das kennen, dann landet das schnell wieder beim Händler.
Siehe oben meine Beispiele.
MaverickM schrieb:
Haltlose Annahme.
Da deine Wortwahl darauf schließt, ist es nicht haltlos. Und da du dir nicht die Mühe machst, mehr als 2 Wörter dazu zu schreiben, bleibt die Annahme auch.

---

sikarr schrieb:
Doch, weil die meisten es nicht kennen, und was man nicht kennt wird gemieden bzw. man greift auf das was man kennt oder andere kennen und das ist dann meist Windows.
Ich habe genau deswegen erwähnt, dass das Problem die Abwesenheit von Linux im einfachen consumer Markt ist. Und nicht, weil die user keine Lust haben etwas zu verwenden was sie nicht kennen. Wäre es so, würden Menschen z.B. nicht von Apple zu Android und umgekehrt wechseln. Irgendwo muss man anfangen. Einige Anbieter mit Linux Notebooks machen es ja vor. Dazu gehört auch ein elegantes Marketing.

"Keine Lust auf Kontenzwang in Windows 11? Kostenfreie Software für Ihre Tabellenkalkulation und Briefe? Probieren Sie Linux! Das datenschutzfreundliche Betriebssystem für ihren PC"

Du unterschätzt die heutige Wahrnehmung von einigen Menschen, vor allem weil dank Windows 11 Gängelei und co. die Menschen mehr als sonst dafür empfänglich sind.
sikarr schrieb:
Das SteamDeck ist deswegen so gut weil es eine hervorangend designte Konsole ist, das geht bei der Hardware los und hört bei Steam auf, man hat keine berührungspunkte mit "Linux" sondern es lässt sich nutzen wie eine Konsole. Zusätzlich hat man aber die möglichkeit tiefer zu gehen wenn man will und das bieten andere nicht.
Und was genau ist bei einer Linux Distro mit bedienungsfreundlicher Umgebung anders? Wie in Windows, gibt es ein Start Menü, einen Datei Explorer, die passenden Anwendungen für das tägliche Brot. Du hast in der Regel keine Berührungspunkte mit "Linux" in Form von Terminal und co, genau so wie du keine Berührungspunkte mit CMD oder Powershell in Windows hast, wenn du bisschen Internet machst und Briefe schreibst.
sikarr schrieb:
Das größte Thema dabei ist das man Support bieten muss falls etwas nicht geht. Windows ist der Platzhirsch, quasi jeder kennt es, jeder nutzt es und die meiste Software gibt es eh dafür.
Das ist auch der 2. Punkt, Windows wird genommen weil es die Software dafür gibt, Steuersoftware, M$ Office.
Der Nächste Punkt ist die Hardwareunterstützung, zugegeben braucht man nichtmehr soviel zusätzliche Hardware aber die meisten Treiber gibts auch nur für Windows.
Das sind die Hauptgründe.
Ist die Präsenz von Linux in dem consumer Markt erst da, kommt auch der Support. Denn mit steigender Zahl der user ist man auch gewillt bzw. sieht es als Prio an, Support anzubieten.
Wie oben erwähnt, Software für tägliches Brot hast du auch in Linux was den 08/15 user betrifft. Steuersoftware? Läuft im Browser. Office? Libre Office. Usw.
Von welcher Hardwareunterstützung sprichst du nun genau? Gängige Peripherie funktioniert ohne Schwierigkeiten. Viele Drucker oder MfP Geräte sind sofort nach dem Anschließen verfügbar.
Nenn mir mal bitte einige usecases auf die ein 08/15 user treffen würde.
 
Zuletzt bearbeitet:
schM0ggi schrieb:
Auf welcher Grundlage?

Auf der gleichen, wie deine Argumentation: Anekdotische Beweisführung.

schM0ggi schrieb:
Du unterstreichst mit dieser Aussage genau das

Ich unterstrich damit, was ich bereits im ersten Beitrag geschrieben habe. Nur weil Teile deiner Aussage Deckungsgleich mit meiner sind, stimme ich trotzdem dem Rest nicht zu.

schM0ggi schrieb:
Siehe oben meine Beispiele.

Nein, siehe oben.

schM0ggi schrieb:
Da deine Wortwahl darauf schließt, ist es nicht haltlos.

Nein, es bleibt haltlos.
 
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