Instabiles Heim-WLAN - Repeater sinnvoll?

Flash_Muc

Lt. Junior Grade
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Hallo zusammen,

für ein Heim-Wlan wird eine Lösung für Stabilitätsprobleme gesucht.

Das WLAN sieht folgendermaßen aus:
- Router (FRITZ!Box Fon WLAN 7270 v3) steht im Erdgeschoss im Flur auf einem Telefontischchen (Position des Routers ist nur schwer verhandelbar).
- Zwei Desktop-PC in Büros im 1.OG haben immer wieder mit kürzeren Verbindungsabbrüchen zu kämpfen (v.a. blöd für jemanden, der etwa Musik/Filme streamen oder online spielen möchte).
- Den WLAN Stick habe ich bereits getauscht - inzwischen ist ein relativ guter, hier empfohlener Wlan-Stick mit Antenne im Einsatz.
- Gefunkt wird mit 2.4GHz, arg viel Betrieb ist nicht - das nächte Nachbarnetzt ist 4 Kanäle weiter.

Davon, dass (zumindest teilweise) das WLAN die Ursache ist, gehe ich deshalb aus, weil die Abbrüche auch mit einem anderen Router (Zyxxel o2-branded) auftreten und während der Abbrüche auch kein Zugriff auf das Routermenü besteht. Bei einer Störung der Internetleitung sollte fritz.box nach eigener Erfahrung ja trotzdem noch aufrufbar sein.

Die WLAN-Werte in den Büros liegen (ausgemessen mit Smartphone und der FRITZ!App WLAN) etwa zwischen -67... -75dBM und 12...26 Mbit/s. Direkt am Router sind es 65Mbit und -32dBm. Durch Wände und Decke geht also einiges verloren. (die Werte sind nur Momentaufnahmen, mag irgendwann auch mal besser oder schlechter sein)
Im Flur des ersten OG gäbe es eine Steckdose, bei der ich -56...-65 dBm und 19...26 Mbit messe, also ein Stück besser als an den PCs - würde es Sinn machen, an dieser Stelle einen WLAN-Repeater zu nutzen? (Gedacht hätte ich an einen AVM FRITZ!WLAN Repeater 310, würde mich aber auch von einem anderen Gerät überzeugen lassen)
 
Danke für deine Antwort! :)

Da die Probleme bei zwei Rechnern und unabhängig von den verwendeten WLAN-Sticks auftreten, müsste das schon ein großer Zufall sein, wenn in beiden Fällen die (Marken-)Netzteile schwächeln?

DLAN würde mit ca. 180€ zu Buche schlagen (Set Sender/Empfänger + zusätzlich ein Empfänger). Wäre denkbar, wenn's die einzige sinnvolle Lösung ist.
 
ist auf/neben dem telefontisch auch ein telefon/dect station? was ist hinter der wand des telefontisches (geräteraum/kabel-schacht/küche)?
 
chrigu schrieb:
ist auf/neben dem telefontisch auch ein telefon/dect station?
Ja, ein Schnurlostelefon steht dort auch, ca. 30cm vom Router entfernt - lässt sich allerdings, wie auch der Router, nur sehr schlecht umstellen, da links und rechts von dem Platz mit der Telefonbuchse Türen sind und er Flur kaum Stellfläche hat.

chrigu schrieb:
was ist hinter der wand des telefontisches (geräteraum/kabel-schacht/küche)?
Direkt dahinter nichts, daneben hinter der anderen Wand ein Kühlschrank.
 
steck mal zum testen, das dect-telefon-station inkl. netzteil ab. wird das wlan dadurch nicht mehr gestört, hast du die fehlerquelle. stabiles-wlan ohne anders-platzieren unmöglich.
 
Mein Problem ist eigentlich, dass die Störungen nur unregelmäßig auftreten, sich also nicht konkret reproduzieren lassen.
Häufig funktioniert es recht problemlos, mal ist der Ping schlecht, mal fällt mehrmals pro Stunde das Netz komplet aus.
Speedtests habe ich schon mit vollen ~8MBit (mehr mag die Leitung nicht), irgendwo zwischen 0.8 und 5 MBit und teils garnicht (abgebrochen) durchgeführt. Telefon kurz wegstellen würde da vermutlich zu keinem aussagekräftigen Ergebnis führen?

Bzw. sollte das Telefon (so es ein Teilschuldiger ist) tendenziell eher konstant oder ungleichmäßig stören? Bei konstanter Störung sollte ich vllt. doch ein verbessertes wlan-Signal messen können.
Vermutlich spielt es auch eine Rolle, ob das Endgerät in der Basisstation steckt oder nicht?
 
eine dect station funkt unregelmässig zum telefon um zu schauen ob es noch angemeldet ist... besonders wenns klingelt oder gespräche geführt werden ist eine störung normal.... deine platzierung "30 cm" neben wlan ist höchst suboptimal.. somit: dect komplett vom strom trennen, inkl. netzteil und schauen, ob die störungen weg sind.
 
eFire schrieb:
Oder das Telefon benutzen, also telefonieren und kucken ob dadurch die Störung reproduzierbar wird.
Den Gedanken hatte ich auch schon, werde mal probieren ob sich damit ein Speedtest sabotieren oder eine Verschlechterung messen lässt.

Tarnatos schrieb:
Powerlan kostet dich etwa 60€.
Die 180€ waren für ein 2er-Set zzgl. eines zusätzlichen Empfängers gerechnet. Das Tenda- und das TP-Link-Gerät scheinen nur als 2er-set erhältlich zu sein, was den Preisvorteil etwas relativieren würde? Insg. bräuchte ich 3.
 
Billiger als ein 2er Set und ein einzelner Devolo (Die 650+ Reihe) wären 2 2er-Sets des Tenda immer noch.
 
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