Instituts-PC Zusammenstellung ~1000€

esteban313

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Moin moin,

für eine neue Instituts-Mitarbeiterin soll ein PC angeschafft werden. Dieser soll für Office und Simulation mit Matlab und diversen FE-Programmen verwendet werden. Die bisher vorhandenen Systeme haben einen Xeon E3-1271, 32 GB Ram und eine SSD sowie eine HDD. Der neue PC sollte mindestens in dieser Leistungsklasse sein.

Als Ausstattung hab ich mir in etwa das vorgestellt:
CPU: einen Xeon oder i7
Ram: 32 GB
SSD: 500 GB
HDD: 2 TB
Windows 7 Pro 64bit

und das ganze möglichst leise und kühl, damit die Geräuschkulisse im Büro nicht unnötig hoch wird. Preislich sollte das mit 1000 - 1200 € bewerkstelligt werden. Weiterhin stellt sich die Frage, ob diese Ausstattung in einem platzsparenden mATX- oder µATX-Gehäuse untergebracht werden kann.

Über ein paar Tips zur Komponentenauswahl würde ich mich sehr freuen. Vielen Dank für eure Hilfe.
 
Zuletzt bearbeitet:
das hab ich mir auch gedacht...
zumal das budget mal garnicht passt, zumindest nicht zu den vorstellungen...

auch fehlt komplett der grund der aufrüstung, warum will man ein aktuelles system ersetzen ?
 
Naja wir haben fünf Workstations von Fujitsu hier, die entweder ratternde Lüfter oder kratzende Festplatten hatten. Da wir den PC beim Händler "ums Eck" zusammen bauen lassen, haben wir auch 2 Jahre "vor Ort" Support.

En3rg1eR1egel schrieb:
auch fehlt komplett der grund der aufrüstung, warum will man ein aktuelles system ersetzen ?

wir brauchen einen neuen Rechner für eine neue Mitarbeiterin
 
Sowas kauft man bei einem großen Distri wie Dell oder ähnliches und zahlt dann auch für entsprechenden Service mit Ausfallgarantie. Die Hardware verdient bei euch doch Geld, oder?
 
The_Jensie schrieb:
Sowas kauft man bei einem großen Distri wie Dell oder ähnliches und zahlt dann auch für entsprechenden Service mit Ausfallgarantie. Die Hardware verdient bei euch doch Geld, oder?

Genau so ist es. Dem ist nicht hinzuzufügen.
Und ratterende Lüfter würden dann eben in den Vorort-Service fallen und kratzende Festplatten? :D Wenn da wirklich was kratzen würde, dann wär das Ding hinüber.
 
rg88 schrieb:
Wenn da wirklich was kratzen würde, dann wär das Ding hinüber.
war es dann auch.

Mir ist durchaus bewusst, dass man wegen Support und Ausfallsicherheit etc. zu Dell, HP etc. pp. greifen sollte. Da wir an der Universität aber keine Verluste in Millionenhöhe machen, wenn ein PC zwei Tage nicht geht, war eben der Plan, einen Rechner selber zusammen zu bauen.
 
Dafür habt ihr doch sicherlich ein Rechenzentrum, das einen zentralen IT-Service und Verkauf anbietet. Alles andere macht nur unnütz Arbeit.
 
Also ich würde mich mal nach HP Systemen umsehen.
Hab im Dienst ein HP Z420 System.
Gibts auch schon gebraucht für weniger als 800 € mit Garantie.
 
Naja mit dem Budget bekommst du bei Dell etc sicher nicht so eine Leistung:lol:
 
Schon ein wenig eigenartig die Anfrage, selbst unser mittelständiges Unternehmen mit ca. 1500 Mitarbeitern in 10 Niederlassungen beschäftigt 2 IT-Abteilungen die HW/SW-Einkauf auf Anfrage der Abteilungen steuern. Lieferanten sind hier für Arbeitsplatzrechner immer Systemhäuser. Rechner wurden früher in "Handarbeit" gefertigt, hat aber mittlerweile keinen Wert mehr.
 
Zuletzt bearbeitet:
Irgendwie entwickelt sich das in die falsche Richtung. Ich wollte hier keine Diskussion anstoßen, ob es sinnvoll ist oder nicht. Mir ist durchaus auch bewusst, dass in Unternehmen IT-Abteilungen für so etwas zuständig sind um die Ausfallzeit von den Systemen möglichst gering zu halten. Da es sich aber hier um ein Universitäts-Institut mit 10 (!!!) Mitarbeitern handelt, gibt es weder eine IT-Abteilung noch Unmengen Geld.

Naja dennoch vielen Dank für eure Mühe.
 
Jede Uni hat ein Rechenzentrum und darüber einen zentralen IT-Einkauf. Was spricht also dagegen, die Geräte darüber zu beziehen?
 
CPU: Intel Core i7 5820K (385 EUR)
Kühler: Ben Nevis (25 EUR)
MB: ASRock X99M Extreme4 (200 EUR)
RAM: 32GB DDR4-2400 CL14 Kingston HyperX Fury (130 EUR)
NT: 450W CoolerMaster C450M (50 EUR)
SSD: 500GB Samsung 850 (150 EUR)
HDD: 2TB WD Green (75 EUR)
GPU: Club 3D Radeon R7 250E (140 EUR)
Case: Cooler Master Silencio 352M (65 EUR)

Gesamt: 1230 EUR

Ist etwas über dem Budget, aber dafür ein potenter 6-Kerner im µATX Formfaktor mit Leisen Gehäuse und bis zu 4 Monitoren über Mini Displayport. Man kann natürlich noch sparen. ich schätze eure Daten liegen iwo zentral, so dass es keine 500GB SSD + 2TB HDD sein muss. Vlt kann man auf die HDD ganz verzichten und ihr kommt mit einer 250GB SSD zurecht. Wäre jetzt nochmal ein Punkt zum Ansetzen, aber vom Prinzip her würde ich so in die Richtung denken.

Edit:

Alternativ iwas in die Xeon Richtung:

CPU: Intel Xeon E3-1246 v3 (260 EUR)
MB: ASRock B85M Pro4 (70 EUR)
RAM: 32GB DDR3-1600 CL9 (130 EUR)
GPU: iGPU
Rest: s.o.
Gesamt 835 EUR

400 EUR günstiger, dafür "nur" 4C/8T und auf "altem" Sockel und weniger Anschlüsse für die optische Ausgabe, da "nur" iGPU.



Grüße

J.
 
Zuletzt bearbeitet:
JenZor schrieb:
CPU: Intel Core i7 5820K (385 EUR)
Kühler: Ben Nevis (25 EUR)
MB: ASRock X99 Extreme4 (200 EUR)

RAM: 32GB DDR4-2400 CL14 Kingston HyperX Fury (130 EUR)
NT: 450W CoolerMaster C450M (50 EUR)
SSD: 500GB Samsung 850 (150 EUR)
HDD: 2TB WD Green (75 EUR)
GPU: Club 3D Radeon R7 250E (140 EUR)
Case: Deep Silence 3 (70 EUR)

Gesamt: 1235 EUR

GPU habe ich eine kleine mit 4x Mini DisplayPort rausgesucht, um auch gleich ein paar mehr Monitore anzuschließen. Keine Ahnung was ihr geplant habt. Ich habe kein X99 Board gefunden, dass eine iGPU hat, kann sein, dass ich mich da irre, daher die Dedizierte GPU zur Ausgabe auf dem TFT.


Auch wenn ich den Vorrednern Recht gebe und das eher über einen Anbieten regeln würde, wenn das so euer Entscheidung ist, macht man^^.


Grüße

J.
Würde ich so unterschreiben. Habe gehört das die 450W Version des NT irgendwelche Lüfterprobleme haben soll, da dort ein andere verbaut ist, deswegen die 550W Version nehmen, macht kaum einen Unterschied in der Effizienz, da gute Netzteile auch schon bei 20% Auslastung sehr Effizient sind.
Ich kenne die Programme gar nicht, sollte nicht all zu viel Mehrkernunterstützung nötig sein, könnte man auch einen 6700K und ein gutes günstiges Board nehmen (muss kein Z-Board sein). Dort ist jedenfalls eine iGPU dabei. Hab die Sachen die dann oben raus könnten mal rot markiert. Überschlagen wären wir dann bei ~970€

1 x Intel Core i7-6700K, 4x 4.00GHz, boxed ohne Kühler (BX80662I76700K)
1 x Gigabyte GA-Z170M-D3H
1 x Cooler Master G550M 550W ATX 2.31 (RS-550-AMAAB1)
 
Das scheint der Knackpunkt zu sein: Kaum jemand hier scheint die benutzten Programme zu kennen,
und vernetzt sind die schon bestehenden Workstations auch nicht. Deswegen haben viele an die IT-Abteilung oder Systemhaus verwiesen. Ist doch wie fischen im trüben.
 
Killer65 schrieb:
Das scheint der Knackpunkt zu sein: Kaum jemand hier scheint die benutzten Programme zu kennen,
und vernetzt sind die schon bestehenden Workstations auch nicht.

Das habe ich im Nachhinein auch bemerkt; mehr Informationen meinerseits wären hilfreicher gewesen :)

Vielen Dank für die Zusammenstellung, ich werde sie mir gleich genauer anschauen.
 
Würde den i7-5820k empfehlen

Central Processing Unit (CPU)

Computers with more CPU cores can outperform those with a lower core count, but results will vary with the MATLAB application. MATLAB automatically uses multithreading to exploit the natural parallelism found in many MATLAB applications. But not all MATLAB functions are multithreaded, and the speed-up varies with the algorithm. For additional capability, Parallel Computing Toolbox offers parallel programming constructs that more directly leverage multiple computer cores.

MATLAB Hardware
Ergänzung ()

Bei bestimmten Funktionen noch eine CUDA-GPU.
Vielleicht kann man die beim Händler um die Ecke ausleihen und in einem bereits vorhandenen PC testen.
 
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