Picknicker0708
Newbie
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- Apr. 2026
- Beiträge
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Aktuelle Hardware:
Hallo Community,
ich wende mich an euch, weil ich nach wochenlangem Kampf mit dem Intel-Support komplett in der Luft hänge. Vielleicht hat einer von euch einen Rat der mir weiterhelfen kann.
Mein Prozessor ist der klassischen Vmin-Shift-Degradierung zum Opfer gefallen (WHEA_UNCORRECTABLE_ERROR Bluescreens am laufenden Band). Ein Nutzerfehler (Übertaktung) ist technisch ausgeschlossen, da der B660-Chipsatz meines Wissens nach ohnehin kein manuelles CPU-Overclocking zulässt. Die CPU lief immer auf Stock-Settings. Andere Komponenten (Netzteil, RAM, SSD, GPU) habe ich isoliert und ausgeschlossen.
Nach dem großen Aufschrei wegen der Probleme mit der CPU-Reihe veröffentlichte Intel im August 2024 offiziell die Richtlinie: "Additional Warranty Updates on Intel Core 13th/14th Gen Desktop Processors".
In der Überschrift steht eindeutig: "Intel Core 13th/14th Gen Desktop Boxed/Tray CPUs".
Weiter unten regelt das Dokument genau meinen Fall (wenn Händler nach 2 Jahren ablehnen):"If customers have experienced these instability symptoms on their 13th and/or 14th Gen desktop processors but were unsuccessful in prior RMAs we ask that they reach out to Intel Customer Support for further assistance and remediation."
Folgendes habe ich schon unternommen mit dem Support:
1. RMA bei Mindfactory: Abgelehnt (24 Monate Gewährleistung abgelaufen).
2. Intel Support (Tier 1): Schickte mich zum Distributor/OEM (Barax).
3. RMA bei Barax: Offiziell und schriftlich abgelehnt (Garantie abgelaufen).
4. Intel Support (Tier 2/Supervisor): Lehnt den direkten Austausch mit der finalen Begründung ab, dass die Klausel zur Hilfe bei gescheiterten Händler-RMAs intern ausschließlich für Boxed-Prozessoren angewendet wird.
Für mich wirkt es nun so, dass Intel im PR-Statement öffentlich den Begriff "Boxed/Tray" nutzt, um sich als kundenfreundlich zu inszenieren. Intern werden Tray-Kunden, deren Händler nach den gesetzlichen 2 Jahren (völlig legitim) den Support einstellen, aber dann eiskalt abserviert. Die beworbene 5-Jahres-Garantie ist für Tray-Käufer somit faktisch nicht existent.
Ich stehe jetzt mit einer CPU da, die durch einen werkseitigen Serienfehler gestorben ist, habe alle Intel-Richtlinien befolgt (inklusive schriftlicher Ablehnungen von Händler und OEM) und bekomme nun die kalte Schulter.
Ist das die Art und Weise, wie Intel heutzutage mit Kunden umgeht? Habt ihr ähnliche Erfahrungen mit der RMA von Tray-CPUs gemacht? Oder hat irgendwer Tipps, wie ich jetzt weiter vorgehen kann? Vielleicht habe ich auch was falsch verstanden. Kenne mich leider nicht so gut aus.
Ich freue mich über jeden Ratschlag.
Grüße,
Jannis
- Prozessor (CPU): Intel Core i5-13600K
- Arbeitsspeicher (RAM): Patriot Viper Steel DIMM Kit 32GB 3600 CL18
- Mainboard: GIGABYTE B660 Gaming X DDR4
- Netzteil: 850 Watt be quiet! Pure Power 11 FM Modular 80+ Gold
- Grafikkarte: Radeon RX 6900XT
- HDD / SSD: KIOXIA EXCERIA G2 SSD 1TB, M.2
Hallo Community,
ich wende mich an euch, weil ich nach wochenlangem Kampf mit dem Intel-Support komplett in der Luft hänge. Vielleicht hat einer von euch einen Rat der mir weiterhelfen kann.
Mein Prozessor ist der klassischen Vmin-Shift-Degradierung zum Opfer gefallen (WHEA_UNCORRECTABLE_ERROR Bluescreens am laufenden Band). Ein Nutzerfehler (Übertaktung) ist technisch ausgeschlossen, da der B660-Chipsatz meines Wissens nach ohnehin kein manuelles CPU-Overclocking zulässt. Die CPU lief immer auf Stock-Settings. Andere Komponenten (Netzteil, RAM, SSD, GPU) habe ich isoliert und ausgeschlossen.
Nach dem großen Aufschrei wegen der Probleme mit der CPU-Reihe veröffentlichte Intel im August 2024 offiziell die Richtlinie: "Additional Warranty Updates on Intel Core 13th/14th Gen Desktop Processors".
In der Überschrift steht eindeutig: "Intel Core 13th/14th Gen Desktop Boxed/Tray CPUs".
Weiter unten regelt das Dokument genau meinen Fall (wenn Händler nach 2 Jahren ablehnen):"If customers have experienced these instability symptoms on their 13th and/or 14th Gen desktop processors but were unsuccessful in prior RMAs we ask that they reach out to Intel Customer Support for further assistance and remediation."
Folgendes habe ich schon unternommen mit dem Support:
1. RMA bei Mindfactory: Abgelehnt (24 Monate Gewährleistung abgelaufen).
2. Intel Support (Tier 1): Schickte mich zum Distributor/OEM (Barax).
3. RMA bei Barax: Offiziell und schriftlich abgelehnt (Garantie abgelaufen).
4. Intel Support (Tier 2/Supervisor): Lehnt den direkten Austausch mit der finalen Begründung ab, dass die Klausel zur Hilfe bei gescheiterten Händler-RMAs intern ausschließlich für Boxed-Prozessoren angewendet wird.
Für mich wirkt es nun so, dass Intel im PR-Statement öffentlich den Begriff "Boxed/Tray" nutzt, um sich als kundenfreundlich zu inszenieren. Intern werden Tray-Kunden, deren Händler nach den gesetzlichen 2 Jahren (völlig legitim) den Support einstellen, aber dann eiskalt abserviert. Die beworbene 5-Jahres-Garantie ist für Tray-Käufer somit faktisch nicht existent.
Ich stehe jetzt mit einer CPU da, die durch einen werkseitigen Serienfehler gestorben ist, habe alle Intel-Richtlinien befolgt (inklusive schriftlicher Ablehnungen von Händler und OEM) und bekomme nun die kalte Schulter.
Ist das die Art und Weise, wie Intel heutzutage mit Kunden umgeht? Habt ihr ähnliche Erfahrungen mit der RMA von Tray-CPUs gemacht? Oder hat irgendwer Tipps, wie ich jetzt weiter vorgehen kann? Vielleicht habe ich auch was falsch verstanden. Kenne mich leider nicht so gut aus.
Ich freue mich über jeden Ratschlag.
Grüße,
Jannis