News Intels Quartal analysiert: Magdeburg gestrichen, 14A auf Messers Schneide, SMT zurück

Volker

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Intel Magdeburg ist so ein Meme :cool_alt:
Ja, Nein, Ja, Vielleicht, Nö, Doch.....
Intel ist aber auch selbst Schuld an seiner Position.
 
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Vor 10 Jahren hätte man Intel so eine Zukunft nie zugetraut. Jahre später sprach man noch von der Schublade voller Ideen etc.
Ich frage mich an welchem Punkt man so falsch abgebogen ist, dass es nun zur Krise gekommen ist.
 
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Autsch! 😨

Ich habe zwar die News vom Abbruch der Magdeburg-Fab eingereicht, aber da stand nicht drin, wie schlecht es um den Zustand von Intels Fertigung insgesamt geht.

Können die das Ruder wirklich wieder rumreißen?
 
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Krik schrieb:
Können die das Ruder wirklich wieder rumreißen?
Wie bei großen Schiffen auch dauert es einfach lange bis ein Kurs korrigiert wurde, das geht nur mit tiefen Einschnitten und die tun erstmal noch zusätzlich weh. Ohne diese Einschnitte wäre der Kurs "Eisberg" aber nicht mehr auszuweichen. Hoffen wir mal das die Strategie aufgeht, wir haben ohnehin schon zu wenig Konkurrenz am Chipmarkt.
 
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These were hard but necessary decisions, and we reduced management layers by approximately 50% in the process.
Für mich ist das einfach unglaublich, wie aufgeblasen der verwalterische Mittelbau ist. Ich kann das einfach nicht begreifen.
 
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evilhunter schrieb:
Vor 10 Jahren hätte man Intel so eine Zukunft nie zugetraut. Jahre später sprach man noch von der Schublade voller Ideen etc.
Ich frage mich an welchem Punkt man so falsch abgebogen ist, dass es nun zur Krise gekommen ist.
Hochmut kommt vor dem Fall...Intel fällt gerade tief.
 
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Ok, wie lange würde es in etwa dauern, bis man was zur Konkurrenzfähigkeit des kommenden Nodes sagen kann?
 
Averomoe schrieb:
Für mich ist das einfach unglaublich, wie aufgeblasen der verwalterische Mittelbau ist.
Kennt man doch aus vielen Firmen auch bei uns in Europa, jedes Jahr kommt eine neue Generation Manager dazu, die man für "irgendwas" braucht, Entscheidungen sind dann aber noch langwieriger. Man müsste sich nur mal vorstellen wie effizient wir wären, hätten wir eine Manager/Fußvolk Relation wie noch vor 25 Jahren.
 
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hinunter auf 75.000 Angestellte (Dezember 2024: 108.900)
Da würde mich noch die Vor-Corona-Zeit interessieren. Während Corona haben ja alle wie verrückt eingestellt - insbesondere im Wasserkopf. Wahrscheinlich landen die wieder auf dem Vor-Corona-Niveau.

Edit: Kurz nachgeschaut. Kommt etwa hin. Also für mich kekne große News mit dem Stellenabbau - typisches US hire and fire. Ne, da stand Quatsch. Wollen ja auf 75.000 runter.

Quelle: https://m.macrotrends.net/stocks/charts/INTC/intel/number-of-employees
 

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Ich frag mich ja, welcher signifikante Kunde denn zu Intel wechseln sollte. AMD und Nvidia, wie Intel es wohl gern hätte, mit ganz großer Sicherheit nicht. Denn dazu würde es gehören, mit einem direkten Konkurrenten, der mit dem Rücken zur Wand steht, die Firmengeheimnisse zu teilen. Solange Intel die Fabs gehören, wird das einfach nicht passieren.

Und was bleibt dann noch übrig, das den 14A Prozess benötigen würde? Mangelware gibt es bei HBM Speicher, aber SK Hynix, Micron und Samsung fertigen eh selbst. Und die Fertigung/Anforderung ist auch eine ganz andere. Bei Automotive werden solche Strukturen nicht benötigt und die Lager sind voll.

Mir will da nichts einfallen. Außer die USA hätten in irgendeiner Form Interesse daran, dass die Fertigung nicht verschwindet. Und TACO pumpt da Milliarden rein, was ich nicht glaube. Der Clown hat andere Prioritäten.
 
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Chiplets sind doof --> Nun baut man sie selbst
SMT braucht es nicht --> Nun rudert man zurück

Ich sehe darin eigentlich einen großen Fortschritt, weil man für diese Entscheidungen ziemlich vieles an unternehmeneigenem Denken wieder über Bord werfen muss, Stichwort Betriebsblindheit. Das ist nun zwar für die Nahe Zukunft nichts gutes, weil die absehbaren Produkte noch nicht nach den neuen Wegen gestaltet sind, aber mittelfristig ist das eine gute Sache, dass man da dann wieder nach neuen Innovationswegen sucht.

Nur das mit den Fabs ist wirklich kritisch. Man braucht Intel für Konkurrenz und Kapazität. Bisserl das Gefühl wie beim Hochsprung, wo jemand eine geringe Höhe zweimal reißt und dann die 2m im letzten Versuch auflegen lässt um doch noch aufs Podium zu kommen. Persönlich halte ich davon nicht viel, aber ich hoffe einfach, dass Intel das trotzdem packt.
 
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Der Standort Deutschland ist nicht mehr so attraktiv. Zuviel Bürokratie und seeeeehr lange Bearbeitungszeiten.
 
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@Detti55 Das hat sowas von gar nix mit Deutschland zu tun.
Intel ist tot wenn sie den Schritt nicht gehen, sie haben kein Geld für sowas. Und keine Kundschaft. Deshalb killen sie ja auch Packaging in Costa Rica und Ohio wackelt.
 
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Hier haben wir wohl das zweite Nokia…hätte ich vor ein paar Jahren nie und nimmer gedacht, Intel war für mich immer quasi eine „Weltmacht“.
 
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Heftig aber absolut erwartbar gewesen. Meine Intel-Aktie freut sich weniger, umso mehr meine AMD und etwas TSMC Aktie...

Lustig wie immer noch einige Forenanhänger von Intels Produkten überzeugt sind - Leute die Produkte sind okay, aber wirklich nicht die erste Wahl.

Ist halt echt die Frage was Plan B wäre: Reine Militär-Halbleiterfertigung auf einer veralteter Node? Will man Primärkunde von TSMC in Arizona werden?
 
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Schön - endlich mal ein CEO der bei Intel wieder Gas gibt !
Vielleicht sollte man auch mal das Marketing etwas ausdünnen, denn das Marketing baut keine neuen CPUs, die Intel aber mal brauchen würde. Und bei der Fertigung war doch 18A der große Meilenstein und Heilsbringer ? ....und ist noch doch schon wieder hinfällig...oh je...dann wird es wirklich mal Zeit, daß Intel selber einen konkurrenzfähigen Herstellungsprozess auf die Beine stellt.
Wenn es in Zukunft nur noch TSMC gibt, ist das nicht gut für uns alle.
 
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Was genau macht Intel eigentlich verkehrt?

TSMC hat in Arizona schnell ein hohe Yield bei guter Node hinbekommen, Rapidus scheint auch Gas zu geben. IBM lässt sich gerne bezahlen, um zu helfen. Wo hapert es seit Jahren denn eigentlich?

Externe Kunden kann Intel völlig vergessen. Selbst wenn 18/14A klappen sollte: Kein Idiot vertraut drauf, dass es beim nächsten Schritt klappt also wieso nicht gleich zu TSMC oder Samsung gehen? Man müsste mit massiven Dumpingpreisen um die Ecke kommen, die vermutlich auch nur Verluste einbringen.
 
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Krik schrieb:
Ok, wie lange würde es in etwa dauern, bis man was zur Konkurrenzfähigkeit des kommenden Nodes sagen kann?
Die Frage ist doch welche Strategie Intel verfolgt, will man mit der eigenen Fertigung direkt Geld verdienen, dann geht das nur indem man besser als die Konkurrenz ist (bezweifle ich), andernfalls muss man über den Preis gehen um überhaupt Kunden zu gewinnen, letzteres halte ich für deutlich realistischer, aber damit lässt sich kein Geld verdienen. So oder so sieht es schlecht aus. Intel rennt die Zeit davon.

Des Weiteren geht es bei bei den modernsten Nodes vorallem um Qualität und Zuverlässigkeit, selbst wenn Intel günstiger als TSMC wäre, wäre mir das Risiko auf Intel zu setzen, zu hoch. Die Margen von Nvidia, Apple und Co. sind mehr als üppig, also warum Geld einsparen und sich einem Risiko aussetzen?
 
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Averomoe schrieb:
Für mich ist das einfach unglaublich, wie aufgeblasen der verwalterische Mittelbau ist. Ich kann das einfach nicht begreifen.
In letzter Zeit wurden kritische Stimmen laut, dass dieser aber nach wie vor nicht genügend abgebaut würde, sondern auch R&D/F&E-Leute den Hut nehmen müssten.
 
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