Nazrael
Lieutenant
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Das eine widerspricht nicht dem anderen, eine Energieintensive Investition ist in Deutschland hochrisikoreich, weshalb auch neben den gewaltigen Zuschüssen sowas dann meist mit Abfederungsverträgen für Energiepreise und ähnliches begleitet wird, es wären am Ende deutlich mehr als die 10 Milliarden gewesen.Volker schrieb:@Detti55 Das hat sowas von gar nix mit Deutschland zu tun.
Intel ist tot wenn sie den Schritt nicht gehen, sie haben kein Geld für sowas. Und keine Kundschaft. Deshalb killen sie ja auch Packaging in Costa Rica und Ohio wackelt.
Gleichzeitig ist die Entscheidung natürlich logisch, Intel muss sich restrukturisieren und eine Investition ob in Deutschland oder anderswo ist gerade nicht die Priorität. Das Unternehmen hat sich derart selbst gelähmt, wenn man sich einmal anschaut wieviele Ingenieure und Wissenschaftler da arbeiten und welcher Output dann da raus kommt, ist das schon erstaunlich.
Hoffentlich schafft Intel die Kehrtwende, auch wenn das Unternehmen in der Vergangenheit nicht gerade für seine "faire Marktteilnahme" in Erinnerung bleibt, eine weitere Konzentration im Chipsektor ist absolutes Gift für uns als Konsumenten. Ich habe mich auch schon still damit abgefunden das die dedizierten Intelgrafikkarten wohl auch hier unters Messer kommen, zumindest der Konsumentenbereich.