Interner Bankbereich Studium

Draston

Lt. Commander
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Hallo,
ich habe folgendes Problem, ich bin auf der Suche nach dem passendem Studiengang für mich.

Habe schon verschiedene AC durchlaufen bei verschieden Banken, da war aber bisher nicht das passende dabei.

Ich möchte kein normales Studium oder Dual, indem meine Hauptaufgabe der Privatkundenbereich ist, sondern eher ein Studium für den internen BWL-Bereich. bzw eventuell auch den Unternehmens-Betreuungsbereich.

Wäre gut, wenn vielleicht einer von euch weiß wie der gesuchte Studiengang heißt.

Danke schon mal im Voraus.

Grüße Draston
 
Was meinst du denn genau mit "internen BWL-Bereich. bzw. eventuell auch den Unternehmens-Betreuungsbereich. " ?

Was stellst du dir da als Tätigkeiten vor? Im Beruf & was im Studium behandelt werden soll?

Grundsätzlich ist es ja so, dass man mit BWL und entsprechender Spezialisierung interne Führungspositionen, Marketing, Personalentwicklung, was auch immer tun kann oder eben als Berater Unternehmen betreut und bei der Umsetzung von Strategien hilft.

Da BWL weit gefächert ist musst du schon mehr Infos herausgeben, sonst wird dir keiner groß helfen können.
 
Ich dachte dort eben, an beispielsweise den Rechnungswesenbereich einer Bank oder der Analyse Abteilung oder der Investementabteilung, also allgemein gesagt, den Sachen die nicht vorne am Schalter oder in der kleinen Filiale auf dem Land erledigt werden, sondern eben diese Tätigkeiten die eher der Zentrale einer Bank, wie beispielsweise das Controlling, der Analyse, Investiotionsentscheideungen und so weiter ausgeübt werden.
 
Du musst BWL studieren und den Schwerpunkt auf Bankwesen setzen. Meist entscheidet man sich im 3./4. Semester für den Schwerpunkt.
Allerdings bietet nicht jede Universität die gleichen Schwerpunkte, da musst Du dich also umschauen.

Alternativ kannst Du auch nach "speziellen" Studiengängen suchen, sowas wie "Banking & Finance". Allerdings ist bei solchen Studiengängen nicht unbedingt klar, wie diese von Unternehmen gesehen werden.
Insbesondere wenn es sich um Konstrukte von einzelnen Hochschulen handelt, kann es passieren dass die Anerkennung des Studiengangs stark vom Personalleiter abhängig.

Insbesondere im Bank-Gewerbe würde ich wohl die konservativ-klassischen Studiengänge belegen, also BWL/VWL und Schwerpunkt auf Bankwesen legen.
 
Draston schrieb:


Wenn du in Rechnungswesen und Controlling rein willst solltest du BWL studieren und im Stuium halt einen schwerpunkt auf Bankbetriebslehre legen.

Alternativ ne Ausbildung zum Bankkaufmann (Wenn vertrieb allerdings nicht dein Ding ist, wird dir die Ausbildung wenig freude bereiten) und dann anschließend, sofern du 3 Jahre in dem Beruf gearbeitet hast eine Fortbildung der IHK zum Bilanzbuchhalter machen (auf eigene Kosten es sei denn der Betrieb ist sehr Spendabel)

Oder den klassischen Weg, Bankausbildung anschließend Bankfachwirt und dann den Bankbetriebswirt (wird oft von den Banken bezahlt, allerdings darf man den Betriebswirtt oft nur unter gewissen Voraussetzungen machen die von Bank zu Bank variieren können).
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
lalas schrieb:
Du musst BWL studieren und den Schwerpunkt auf Bankwesen setzen. Meist entscheidet man sich im 3./4. Semester für den Schwerpunkt.

Das ist das was mir bisher am ehesten zusagt, nur habe ich dort die Befürchtung, das ich einer von Tausenden Studenten bin, die sich für dasselbe entschieden haben.

Denn wie man heutzutage hört, studiert jeder der nicht weiß was er machen soll, normales BWL.
Oder ist die Spezialisierung im 3/4 Semester speziell genug um dort auf dem Markt "hervorzustechen"?
 
Entsprechende Vertiefung in Verbindung mit sehr guten Noten und du wirst keine Probleme haben, an entsprechende Jobs zu kommen.
 
Fachrichtung "Banking & Finance" ist schon richtig. Für die Investmentabteilung dann "Quantative Finance". Für Controlling reicht auch "Controlling" als Schwerpunkt aus.

Ist selbst hatte damals Fachrichtung "Banking" studiert und bin dann im Controlling gelandet.
 
@ killy wie Englisch lastig war dein Studium in diesem Bereich?
 
Mehr als ein Fach Wirtschaftsenglisch gab es nicht. Hier kann man sich ja immer vorher informieren, ob der Studiengang deutschsprachig oder englischsprachig ist.

An Englisch wird man aber nicht scheitern. Eine Sprache lernt man wirklich schnell wenn man viel Umgang damit hat. Ich hab mein Englisch trainiert indem ich auch Serien anfangs mit Untertitel und nachher ohne Untertitel geschaut habe - Englisch synchro natürlich die ganze Zeit. Weiterhin englischsprachige Bücher lesen. (ob Fantasy, Biografien oder oder oder)

Als Enstiegstipp: es gibt auch die Möglichkeit eines dualen Studiums bei Banken ... dann hat man auch kein Problem mit der Finanzierung/Ferienjobs und die Übernahmemöglichkeiten sind auch sehr gut.
 
Gerade diese Dualen Sachen habe ich grade alle durchlaufen, und mir wurde in 5 von 6 Banken gesagt, sie nehmen mich nicht weil sie Leute für die Filiale suchen, die am Schalter sitzen(wurde fast gleich gestellt mit den Auszubildenden). Dafrag ich mich warum ich dann studiere...

Ich habe aber deutlich gemacht, das ich eher in den internen Bereich möchte und daher irgendwann einmal auch gerne in der Firmenzentrale arbeiten würde.
Diesen Weg würde mit einem Dualen-Studium nicht ohne weiteres zu beschreiten sein, da wäre ein Studium besser geeignet um eben diese Positionen zu erreichen.

Wurde mir so mitgeteilt von den jeweiligen Bewertern bei den Banken.
 
Im dualem Studium durchläufst du genau wie die Azubis aber auch die verschiedenen Bereiche der Bank - bis hin zum Schalter. Um halt alle Bereiche kennenzulernen.
Wobei, wenn du in den "Unternehmens-Betreuungsbereich" möchtest (alias Firmenkundenberater) -> auch dieser sitzt in der Filiale.

Was stellst du dir denn genau vor zu machen? Es gibt ja einige interne Bereiche:
-> IT
-> Revision
-> Controlling
-> Treasury
-> Rechtsabteilung
-> Personal
...

Warum zwingend bei einer Bank? Die Frage wird ja auch in den Bewerbungsgesprächen gestellt.
 
_killy_ schrieb:
-> Revision
-> Controlling
-> Treasury
-> Personal
Das sind die Bereiche die ich machen würde, die Fett gedruckte lieber als die andren beiden.
Das Problem bei meinen Gesprächen war, das sie Leute gesucht haben die in der Filiale sitzen, das heißt auch nach dem Studium noch am Schalter im Privatkundenbereich. Nicht im Internen, es wurde mir bereits erklärt, das es von dort zumindest innerbetrieblich keine Option gäbe in den internen Bereich, weg von der Privatkundenbetreuung zu kommen, weswegen ich nun auch das letzte Studienangebot abgelehnt habe.

Warum ich zu einer Bank möchte, allgemein gesagt, ich könnte mir die oben genannten Punkte in jedem zumindest mittelständischem Betrieb vorstellen.
Warum gerade dann zu einer Bank, ich bin der Überzeugung, das ich dort am schnellsten die meisten finanzwirtschaftlichen Aspekte lerne und das unabhängig von Aufgaben wie Produktionsplanung oder Produktlebenszyklus oder ähnlichem, das ich später wenn das mit der Bank mir dann mal reicht , vermutlich eben in einem Mittelständischem Betrieb alt werde, ist eine ganz andere Geschichte.
Außerdem möchte ich eben erst einmal weg von dem Aspekt der produzierenden Betriebe und hin zum Finanzmarkt, deswegen favorisiere ich Banken oder auch Versicherungen(nicht Privatkundenbereich sondern interner Bereich oder Investment).
 
Dann würde ich dir empfehlen BWL Schwerpunkt Controlling zu studieren. Also nicht spezialisiert auf Bank. Dann kannst du sowohl bei Banken arbeiten als auch bei nicht Finanzdienstleister. Von der Revision würde ich Abstand nehmen, hier gibt es nicht soo viel Bedarf bei anderen Unternehmen und wird meist auch eher durch ehemalige Wirtschaftsprüfer besetzt.

Ich finde es schade, dass das duale Studium bei den Banken für Privatkundenberater verschwendet wird. Gerade im Privatkundenbereich der nicht vermögenden Privatkunden (weniger 1 Mio. Vermögen, oder Einkommen < 100.000€ Brutto) fehlt wirklich allen Banken ein vernünftiges Konzept.

PS ich von der Bank ins produzierende Gewerbe gewechselt ... mal was Neues ausprobieren :D
 
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