Internetcafé in Planung. Bitte um Mithilfe.

Zur Hardware (obwohl die noch das kleinste der Probleme sein dürfte):
Der Athlon XP ist ein Auslaufmodell und wird anscheinend nur noch aus Lagerbeständen bzw. Second Hand verkauft. Für neue preiswert-PCs kommen dann nur noch die Sockel-A-Semprons in Frage. Von deren Rating sollte man 300 bis 400 Punkte abziehen, um auf das XP-Rating zu kommen. Oder halt Taktfrequenzen, FSB-Takt und Cache-Größen vergleichen.

Der A64 3000+ Winchester ist der Nachfolger der Wahl. Zuzüglich gut ausgestattetem Mainboard kommt er derzeit preiswerter als ein XP 3200+, ist dank Heatspreader problemloser einzubauen, leistet bei Spielen mehr und verbrät obendrein im Mittel eher unter der halben Leistung. Die Leistungsersparnis dürfte dank Cool&Quiet im Mittel über 30W ausmachen (obwohl das auf der Stromrechnung nur einen untergeordneten Posten ausmachen dürfte).
 
Also ich möchte auch mal was dazu sagen, allerdings nichts über die PC's oder sonstiges.

Habt Ihr euch das wirklich gut überlegt, ein Internetcafe aufzumachen? Ich meine wir leben im Jahr 2005, wo fast jeder heute zuhause Internet hat und auch die PC's sind gut genug um Zuhause zu zocken. (Mainstream PC's werden ja logischerweise auch immer besser)

Warum sollten die Leute denn zu euch kommen, wenn Sie zuhause genau so gut zocken/surfen können? Was macht euch so besonders?

In welcher Stadt plant Ihr das denn aufzubauen? Ist das ein kleines Dorf wo niemand I-Net hat oder ne größere Stadt? Grade bei letzterem und vorallem auch aufgrund der Tatsache, dass es da schon ein I-Cafe gibt, wie du sagtest, würde ich mir das wirklich 5 mal überlegen!

Will euch ja nicht die Motivation usw. nehmen, aber was versprecht Ihr euch davon? Erstmal habt Ihr enorm hohe Anschaffungskosten (PC's, Internet, Trinken & Snacks...) und Ihr könnt für 1 Stunde zocken/surfen ja keine unmengen an Geld verlangen...

Also ich bin da sehr skeptisch, ein eigenes I-Cafe wäre für mich auch ein kleiner Traumjob weil es einfach mehr Spass als Arbeit ist (außer am Anfang), aber viel Gewinn wird daraus wohl kaum resultieren. :(
 
Ich finde ein Internetcafé nicht so schlecht. Klar, die angestrebte Zielgrupper verfügt wahrscheinlich schon über einen Internet Anschluss zzgl. einen Spielefähigen System.

Dennoch sollte nicht ausser Acht gelassen werden, dass man sich in einem Zocker-Inet-Café die Arbeit für eine private LAN spart. Zudem ist noch ein Server vorhanden und der Spieler muss nicht selbst den Host stellen. Wenn man das ganze Ding dementsprechend Verpackt, werden sich sicherlich diesem Vergnügen hingeben. Man muss es nur atraktiv gestalten und wenn Preis/Leistung passen, d.H. guter Service, gute Systeme, schnelle Anbindung, gutes Spieleangebot usw., wird man bestimmt seine Abnehmer finden.


Mfg. Reverb

Edit: Es reicht mir langsam!!!! AN ALLE, DIE ZU FEIGE SIND IHREN VERDAMMTEN NAMEN HINTER EUREM NEGATIVEN KARMA ZU SCHREIBEN, IHR SEID DAS ALLERLETZTE... IHR ASSIS!!!
Edit 2: und schon wieder ein degeneriertes Individuum, welches nicht in der Lage ist, für seine Meinung auch mit seinem Namen zu stehen. Tolles Niveau hier!
 
Zuletzt bearbeitet:
Mit Verwandschaft, die über Jahrzehnte ein Café hatte, noch ein paar grundlegende Tips / Binsenweisheiten:
Die laufenden Kosten möglichst klein halten. Die Kollegen, die z.B. kurz nach Geschäftsgründung mit Neuwagen der oberen Mittelklasse vorgefahren sind, sind ausnahmslos Pleite gegangen. Gute Voraussetzungen sind eine möglichst niedrige Ladenmiete oder Eigentum, mitarbeitende Familienangehörige und eine brauchbare Geschäftslage (Fußgängerzone wäre schön, Parkplätze in der Nähe sind wichtig). Ohne ein durchdachtes Geschäftskonzept ist man bei zu hoher Kreditbelastung u.U. schneller aus dem Business heraus, als man hineingekommen ist.
Den Zwölfstundentag und mehr gibt es zumindest saisonal umsonst. Auch handwerkliches Talent kann hilfreich und zusätzlich kostensparend sein. Falls betriebswirtschaftliches Know-How noch nicht vorhanden ist, sollte man sich unbedingt vor einer Geschäftsgründung bei den einschlägigen Organisationen (z.B. Handwerkskammern) eine entsprechende Grundausbildung für Existenzgründer abholen. In Deutschland gibt es als Dreingabe zahlreiche bürokratische Richtlinien zur Geschäftsausübung, über die man sich rechtzeitig informieren sollte, bevor die Christenverfolgung^WGewerbeaufsicht auftaucht. Das oben schon erwähnte Gesundheitszeugnis und die sanitären Einrichtungen gehören in dieser Hinsicht zu den Klassikern des Gastronomiegewerbes.

Ob vor Ort genügend zahlungskräftige Kundschaft mit dem Wunsch vorhanden ist, sich in ein Internetcafé zu setzen, ist eines der Dinge, die man als Geschäftsgründer möglichst vorher herausfinden sollte. Läuft das Geschäft, muss man regelmäßig analysieren, ob sich die Kundenansprüche ändern. Wenn das Internet-Café-Ding eines Tages nicht mehr oder nicht mehr mit der bisherigen Ausstattung gefragt sein sollte, muss man sich rechtzeitig anpassen oder wird untergehen.

Um mal wieder On Topic zu werden:
So schwierig erscheint es mir nicht, spezielle Software für Internetcafés zu finden. Google (+abrechnungssoftware +internetcafe) und (+kiosk +software) bringt hinreichend viele Treffer. Ggf. noch mit (+abrechnung +spiele) o.ä. verfeinern. Schwierig ist es nur, herauszufinden, was für den eigenen Betrieb brauchbar und angemessen preiswert ist. :D
Ein entscheidende Knackpunkt liegt seit jeher in einer Entscheidung zwischen eigener Konfiguration der PCs und schlüsselfertiger professionell gewarteter Lösung. Für ersteres benötigt man ein gutes Know-How mindestens in der Organisation, Konfiguration und Betreuung kleinerer PC-Netzwerke einschließlich der Sicherheitsbelange. Bei schlüsselfertigen Lösungen wird man die eigenen Ansprüche klar definiert in den Verträgen mit unterbringen müssen, um zu verhindern, dass man allzu schnell über die Theke gezogen wird.
 
Was mir noch einfällt:
Wie wäre es den LAden aufzuteilen? Ein Bereich für die "Kleenen", einen für die "Großen". So deckt man ein breiteres Kundenspektrum ab und macht denke ich rundum mehr Kohle.
 
Wintermute schrieb:
Was mir noch einfällt:
Wie wäre es den LAden aufzuteilen? Ein Bereich für die "Kleenen", einen für die "Großen". So deckt man ein breiteres Kundenspektrum ab und macht denke ich rundum mehr Kohle.

- Das relativiert aber dann die Anzahl der PC´s auf 5 / 5 oder 4 / 6 was glaube ich etwas am Ziel vorbei geht. Deshalb wäre es wohl besser alles zusammen einzurichten.

- Es bleibt unter anderem noch die Software. Evtl. könnte man jemanden der sich ein wenig mit Programmieren auskennt damit beauftragen ein System auf deine/eure Wünsche anzupassen.

- Die Spiele Auswahl sollte auch gut überlegt sein.

- 2 Onboard LAN´s wären eigentlich überflüssiges Zubehör welches nur kaputt gehen könnte. 1 Netzwerkanschluss ist da das einzigst richtige und dazu ein ca. 15-20 Port Router ( somit sind noch ein paar Ports über die man fürs Aufrüsten nutzten könnte wenn alles gut läuft ).

- Einer von euch beiden sollte sich sehr gut mit PC Hard- und Software auskennen damit Ihr eure PC´s selber Supporten könnt, was euch wohl viel Geld spart.

- Die Stromkosten wären bei einem fast 12 Stunden oder länger Betrieb wohl auch noch ein Faktor.

Das ist so erstmal das was mir so durch den Kopf gegangen ist.

Greetz Ghost

Edit: Viel Erfolg! :)
 
Also erstens muss ich mal dazu sagen:

Habt ihr schon irgendwelche Berchnungen angestellt, wie das ganze bei euch mit den Finanzen aussehen soll?

Denn: Ein Dutzend Computer plus eine Breitbandstandleitung sind nicht gerade günstig. Wenn man das alles mietet, muss man zusammen mit der Ladenlokalmiete usw. mit hohen monatlichen Kosten rechnen. Wenn man die Rechner kauft, braucht man einiges an Startkapital.
(Wobei das mit der Miete der Rachner natürlich den grossen Vorteil hätte, dass man jederzeit auf aktuellere Modelle umsteigen könnte und daurch immer Top-Titel anbieten kann. )

Wie sollen eure Einnahmen aussehen, bzw. wie viel würdet ihr z.B. pro Stunde verlangen?

Ich denke zwar, dass es durchaus eine Zielgruppe für das Angebot gibt, die auch regelmässig kommen würde, aber allzuviel kann man schlicht nicht verlangen. Dazu kommt, dass Tagsüber die Leute arbeiten bzw. in der Schule sitzen und man somit in der Zeit nicht mit viel Einnahmen rechnen könnte.

d.h. ihr würdet wohl hauptsächlich am Nachmittag / Abend Geld verdienen, bei sagen wir mal 12 'Plätzen' stelle ich mir die Einnahmen da aber nicht allzuhoch vor. Man muss da auf jedenfall auf günstigste Bedingungen achten. (Günstiges Ladenlokal usw.) damit sich das lohnen wird.


Was man ferner beachten sollte ist, dass eine geschickte Marketingstrategie unbedingt von Nöten ist.
Die Planung von Events und evt. auch Turnieren wäre dazu sicher nicht schlecht. Ausserdem vielleicht mit Flugblättern in der Nähe von Schulen werben und zu Anfanga uch mal Gutscheine verteilen, um sich eine treue Stammkundschaft zu sichern.

Sowas wie Monatskarten wäre sicher auch keine schlechte Idee.


Welche Spiele ihr anbieten wollt, wäre auch interessant zu wissen.
Dazu könnte ich mir eine statistische Erhebung der Kundenbedürfnisse vorstellen (sprich: Umfragezettel bei Schülern / potentiellen Kunden machen, dmait irh wisst, was die spielen wollen)
Heute wird ja (leider) vorallem noch Zeugs mit mitelmässigem bis kleinen Anspruch gespielt, d.h. mit guten Strategispielen à la AoE2 wird man die Hallen nicht füllen können.
CS 1.6/Source, ein aktuelles UT und vielleicht Generals (Strategietitel haben insofern einen Vorteil, dass man teilweise mit recht langen Matches rechnen kann und da kaum einer gerne mitten im Spiel aufhört würde das auch mehr Einnahmen bedeuten) stelle ich mir da schon als Erfolgsversprechender vor. Bei Battlefield weiss ich gar nicht so, wie es aussieht - ich persönlich mag das auch sehr und mit diversen kostenlosen Mods sollte man damit wohl schon eine relativ grosse Zielgruppe erreichen. (Ausserdem: BF soweie CS 1.6 benötigen nicht die absoluten Top PCs - Generals usw. natürlich auch nicht - so kann man evt. viel Geld sparen, indem man mit 'Auslaufsmodellen' anfängt und dennoch gute Spiele anbeiten kann.)

Wie man die Leute möglichst lange im Laden behält, wäre da natürlich auch eine gute Frage.
Der Verkauf von Snacks und Getränken sowie evt. auch ien bisschen Musik könnte da sicher zuträglich sein.
(Da muss man wieder abwägen: Teure Getränke bringen relativ 'günstig' hohe Einnahmen, günstige Getränke verleiten die Leute aber evt. dazu, länger im Laden zu bleiben.)
 
Als Firewall würde ich Dir den IPCop empfehlen, den kannst Du mit kleiner Hardware gut betreiben , bei Deiner Planung z.B. Pentium 400, 128 MB 20 GB Platte (Logfiles für Proxy).
 
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