iSCSI-Boot an Raspberry Pi

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Lieutenant
🎅Rätsel-Elite ’24
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Sep. 2009
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718
Hallo Forum,

hoffe, dass ich hier richtig bin: Ich habe als Dienstlaptop einen „HP EliteBook 810 Revolve“. Hab schon öfters versucht, mit diesen Ubuntu von USB zu booten, damit ich diesen (Touch-)Laptop auch zum privaten Surfen auf dem Sofa verwenden kann. ;-) …Der Laptop untersagt jedoch das booten von USB.
Allerdings ist das booten via iSCSI möglich. Jetzt frage ich mich, ob ich meinen Ubuntu USB-Stick an meinen Raspberry Pi (mit OpenMediaVault) anstecken kann und diesen via iSCSI freigebe um davon zu booten. Funktioniert so etwas, oder habe ich hier einen Denkfehler?

Danke für eure Antworten!
 
Bevor du dir da was zusammenbastelst, lass die BIOS-Einstellungen von deinem IT-Administrator überprüfen bzw. wenn du es dir zutraust, dann mach es selber. Wenn du da klever argumentierst, warum du das haben möchtest, kann ich mir vorstellen, dass die nicht abgeneigt sind, dir zu helfen.

Das BIOS wird mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Einstellung haben, um das Booten von USB zu aktivieren oder deaktivieren.
 
Das hab ich bereits nachgefragt - der Admin hat's verneint. 😕
 
Ganz so einfach ist es nicht, du brauchst in deinem Netzwerk ein iSCSI Target das das Boot-Image bereit stellt. Das Notebook als iSCSI Initiator greift dann auf das Target zu um mit dem Image zu booten.

Hier wird das ganze nochmal recht ausführlich beschrieben: https://www.thomas-krenn.com/de/wiki/ISCSI_Grundlagen

Davon aber abgesehen:

Der Admin hat das Booten via USB deaktiviert und auf Nachfrage auch nochmal explizit verneint. Meinst du es ist eine gute Idee, dann per iSCSI zu booten? Technisch ist das was anderes, ja, aber ich glaube das ist nicht was der Admin mit dem Verbot bezwecken möchte.

Dir sollte klar sein, dass dein Vorhaben ein Verstoß gegen deinen Arbeitsvertrag / Betriebsvereinbarung / Anweisungen eines Vorgesetzten (was auch immer) ist und entsprechende Konsequenzen nach sich ziehen könnte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Super daniel_m, der Link ist sehr gut - danke. ...Mit deinen letzten Sätzen hast du sicherlich recht, aber ich spiele eben auch immer gern. ...Und nachvollziehbar ist es nicht und Schaden kann man auch keinen anrichten, oder. ;-)
 
Na ja, du könntest mit einem alternativen Betriebssystem, das auf dem selben Gerät gebootet wird, auf die Laufwerke und somit auf die Daten zugreifen. Bzw. es versuchen falls die Laufwerke verschlüsselt sind. Das mag keine IT.

Wenn du das nicht vor hast, verhält es sich damit wie ein Geschwindigkeitslimit auf der Autobahn: Man kann es bei völlig freier Bahn ignorieren, die Polizei wird das aber trotzdem nicht dulden.

Und wenn eure IT bestimmte Maßnahmen anordnet und implementiert (technisch oder, wie hier, organisatorisch mit dem Verbot) und bei allen Maßnahmen den Rückhalt durch die Geschäftsführung hat, könnte ein Verstoß dagegen durchaus Konsequenzen nach sich ziehen. Völlig egal ob man nun der Meinung ist eine Maßnahme sei überzogen oder nicht. Das ist nämlich letzten Endes nicht deine Entscheidung sondern das gute Recht der IT / GF.
 
Hab es jetzt mit PXE, TFTP und NFS hinbekommen --> boote das Image vom USB-Stick der am Raspberry hängt. ...Hab aber das Problem, dass ich damit augenscheinlich nur LIVE-Images booten kann und damit alle Einstellungen nach Neustart verloren gehen. -> Oder kann man auch eine Art Persisten-Image freigeben, wie es ja auch bei USB-Sticks funktioniert? (https://www.computerbase.de/news/be...stributionen-live-vom-usb-stick-testen.48963/) ...Oder geht das mit PXE prinzipiell nicht?
 
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