Ist linux mit allen chipsätzen kompatibel

killerkappi

Lt. Commander
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Hallo zusammen
Ich möchte mir gerne einen Server bauen habe nun aber bei einem mainboard angst das es eventuell nicht mit linux arbeiten kann. Habe an 2 orten gelesen das das b85m itx von asrock nicht mit linux arbeiten kann und nur abstürzt. ISt das wirklich so? Bzw muss ich, da etwas befürchten wenn ich ein anderes Board nehme das das da auch besteht? Hätte da an das gigabyte H97n wifi gedacht. Und vorallem habe ich gelesen das die lan ports und wifi treiber spinnen mit linux habt ihr ähnliche erfahrungen gemacht bzw gibt es dafür jeweils eine lösung?
 
mmh,

eigentlich läuft es auf den neueren Boards, bei älteren kann es immer mal wieder zu probs kommen (was aber nicht heißt, dass es immer passiert, gerade bei älteren exotischen Grakas kommt es aber häufiger vor) ;)
Beim Wlan kann es zwar passieren, dass man ein bisschen basteln muss, da gibt es aber meisten sehr viele Lösungsansätze für. Bei Stromspar mech. kommt es auf den Chipsatz an.

klickst du da


mfg
 
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Ich kann mir das schwerlich vorstellen. das ASRock B85M verfügt über ein Qualcomm Atheros AR8171 NIC welcher ab Linux 3.10 (Release: Juli 2013) unterstützt wird (http://cateee.net/lkddb/web-lkddb/ALX.html). Der Gigabyte H97N Wifi setzt auf ein Qualcomm Atheros AR8161 welcher ebenfalls ab Linux 3.10 unterstützt wird.
 
lan geht relatic problemlos, wifi ist riskant xD

auf den chipsatz kommts i.d.R. nicht an, aber auf die einzelnen komponenten-ships, sprich den lan bzw- wlan controller. da gibts aber einige auflistungen, welche kompatibel sind und welche nicht. gerade bei linux würde ich aber auf ein im mainboard integriertes wlan zugunsten einer leicht wechselbaren lösung verzichten, da wie gesagt die qualität von linux wlan-treibern "erratisch" ist, ums mal so zu sagen ;)
 
Wegen der grafikkarte wäre kein Problem werde keine einbauen. Also werde auf onboard setzen. Ebenfalls verwirrt mich das auf der seite steht das man die treiber auf der chipverkäuferseite herunterladen soll für linux aber dort diese nicht angeboten werden. Würded ihr es riskieren das b85M zu kaufen? den es ist günstiger als das von gigabyte und würde für mich auch locker reichen. Habe nur auf das gigabyte gesetzt da es das nächste mainboard war das 4+sata ports hat (3.0) in meinem store
 
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Weil bei Linux eigentlich alle Treiber schon im Kernel vorhanden sind, alles andere kann man dann nachträglich als externes Kernelmodul installieren.
 
Bis auf wenige Ausnahmen gilt: es gibt keine installierbaren Treiber für Linux. Nahezu sämtliche Treiber die das System unterstützt sind im Kernel integriert. Kann der Kernel es nicht, stehen die Chancen sehr schlecht. Musst du etwas manuell nachträglich hinzufügen, installiert man es nicht, sondern kompiliert sich die notwendigen Kernelmodule (was relativ aufwändig ist).

P.S. Ein Linux-Server installiert man klassischerweise ohne GUI. Such dir lieber eine Distribution welches z.B. mit einem Webinterface bedienbar ist (z.B. Zentyal, OpenMediaVault, FreeNAS oder ähnliches - je nach Anforderungen). Der Kernel muss jedoch mindestens Version 3.10 sein.
 
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killerkappi schrieb:
Ich möchte mir gerne einen Server bauen habe nun aber bei einem mainboard angst das es eventuell nicht mit linux arbeiten kann. Habe an 2 orten gelesen das das b85m itx von asrock nicht mit linux arbeiten kann und nur abstürzt. ISt das wirklich so? Bzw muss ich, da etwas befürchten wenn ich ein anderes Board nehme das das da auch besteht? Hätte da an das gigabyte H97n wifi gedacht. Und vorallem habe ich gelesen das die lan ports und wifi treiber spinnen mit linux habt ihr ähnliche erfahrungen gemacht bzw gibt es dafür jeweils eine lösung

Dein Board funktioniert sehr gut mit Linux, die on-board-Intel-Grafik wird gut unterstützt. Gerade vorgestern ist eine neue OpenSuse rausgekommen, aus der man sich prima einen Server bauen kann (habe ich heute vormittag gemacht). Dazu installiert man das OS z. B. von CD (im nicht-UEFI-Modus). Auch empfiehlt es sich unbedingt - wenn man nicht so erfahren ist, eine Oberfläche zu installieren (default: KDE), um die Einstellungen (Yast) übersichtlich vornehmen zu können oder bei Problemen gleich im "Brauser" nachsehen zu können. Man muß ja nicht ein Zimmer durch das Schlüsselloch tapezieren ;)

Viel Erfolg!
 
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Also verstehe ich das richtig das ich also ohne bedenken das b85m kaufen kann.
 
killerkappi schrieb:
Also verstehe ich das richtig das ich also ohne bedenken das b85m kaufen kann

Was soll den die Kiste am Ende genau machen können?
 
Es soll als server für minecraft, ts, download sowie als nas
Ergänzung ()

Das wäre dan mein fertiger build wen da niemand einspruch erhebt XD hukzskmr52.jpg
 
Würdest du das wirklich bereits in den Highend bereich einschätzen? Denke eher mid ich meine ist nur ein i5 nicht einmal ein xeon
 
Laut Wiki braucht ein Minecraft Server folgendes:
"Betreiben eines Server auf einem Unix-basierendem System (Linux, Mac OS X): 2.2 GHz Single-Core-Prozessor, 2GB RAM, 10MBp/s+ Internetverbindung" (4GB RAM empfohlen).

TS und Download fallen in die Kategorie: Uninteressant.

NAS Software braucht je nach System einiges an CPU und RAM. Wenn es FreeNAS mit ZFS ist, dann sollten schon 8GB RAM vorhanden sein und im RAID 5 pro HDD ein (virtueller) CPU Kern. Aber bei nur einer HDD, sollte jeder i3 locker ausreichen, wahrscheinlich packt sogar ein Pentium das mit links.

Virtualisierung hast du (denke ich mal) nicht vor oder? Wie steht's mit Ausfall- und Datensicherheit? ECC RAM? Oder Verschlüsselung der HDDs? AES-NI?
 
Datensicherheit ist mir nun nicht so wichtig ist mehr um davon streamen zu können und vorallem als zwischenablage. Als os denke ich nehme ich Ubuntu, da das am wenigsten kompliziert ist. Also ein Gui sollte ich sicher haben. Und mit einer ubuntu drist sollte man ja auch dateien freigeben können oder irre ich mich. Und verschlüsseln werde ich nicht
 
Netzwerkfreigaben mit Linux waren noch nie sonderlich einfach, da ist es wesentlich einfacher einen FTP aufzusetzen und darüber die Dateien freizugeben.
Alternativ (meine bevorzugte Variante): FreeNAS. Weboberfläche, einfache Video Tutorials auf Youtube, viele Möglichkeiten. Dieses System ist (fast) ausschließlich für die Dateifreigabe gedacht. Damit bekommt man problemlos Freigaben hin, die unter Linux, OSX und Windows funktionieren.

Allerdings müsstest du dann mit einem virtualisierten Server arbeiten, da TS und Minecraft vermutlich nicht als FreeNAS Plugin angeboten werden.
 
Verstehe ich das richtig das dieser virutelle server dan einfach ein weiteres os simuliert wie eine virtuelle maschine? GIbt es da nachteile bzw sogar vorteile?
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Was spricht eigentlich gegen einen FTP server? Ich meine man kann sicherlich darüber streamen und sollte sicher windows und android kompatibel sein oder?
 
Einfach gesagt ist das so:
- Du hast dein Hauptbetriebssystem (das nur die Hardware verwaltet)
- In deinem Hauptsystem legst du dann mehrere virtuelle Maschinen an
- Jede virtuelle Maschine ist wie ein eigener PC, man kann also jeweils ein Betriebssystem installieren

Die Aufteilung der Festplatte(n) und Netzwerkkarte(n) ist ziemlich beliebig. Alle Systeme können mit einen IPs über 1 Netzwerkkarte kommunizieren, oder man kann auch jedem System seine eigene echte Netzwerkkarte geben. Dasselbe gilt für die Festplatten.

Dank VT-x und VT-d gibt es bei den virtuellen Kisten keinen spürbaren Unterschied in Sachen Performance. Allerdings muss man dann halt wesentlich mehr Betriebssysteme verwalten. Und grafische Anwendungen sollte man natürlich auch ganz schnell vergessen. Der einfachste Zugriff ist per SSH oder VNC. Da gibt's unzählige Möglichkeiten. Für Einsteiger ist das System "Proxmox" oder "Opennode" ganz praktisch: Weboberfläche, Installation + Einrichtung mit 5 Klicks.

Gegen FTP spricht natürlich gar nichts, solang deine Clients damit klarkommen. Windows, Linux und OSX kommen damit natürlich klar. Bei Android bin ich überfragt.
 
Hmm beides würe eine Option das einzige was mich an den Virtuellen servern stört ist das es über ssh gesteuert wird. Oder habe ich da was falsches verstanden? Den ein plus punkt wäre sicher das ich zb 1 os für den tsserver und minecraft und 1als nas machen kann. Ts und minecraft kann ich dan einzeln starten wen benötigt. Gibt es keine Gui oder ist es wie zb beim raspberry pi bei dem man vorallem installationen über die console macht.
 
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