Ist Spulenfiepen etc. eigentlich auch auf dem Desktop ein Thema oder nur unter starker load?

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askling

Gast
Als Silent-PC freund Frage ich mich, ist Spulenfiepen und co bei Grafikkarten nur ein Problem unter starker Last, oder auch wenn ich den PC normal Benutze und einfach nur mit zwei Monitoren Browse oder Anwendungsprogramme (ohne starke 3d load) nutze?

Da ich nicht so viel Spiele, wäre das für mich der wichtigere Anwendungsfall. Und bei dem wäre es mir schon wichtig nichts piependes zu hören. Wenn das jetzt aber nur high load Szenarien betrifft, könnte ich deutlich entspannter sein und nicht so viel Energie in die Auswahl stecken.
 
Im normalfall tritt das nur bei hohen FPS auf. Sprich bei 60 HZ im Desktop sollte es kein Spulenfiepen geben
 
Hatte mal eine 780ti da, die hat bereits auf dem Desktop Probleme mit den Spulen gehabt...

Im Zweifel testen und die Karte umtauschen, mehr bleibt einem wohl nicht übrig :/
Finde es extrem beknackt, dass die paar Cent am Kleber da eingespart werden.
 
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Spulenfiepen kann in verschiedenen Szenarien auftauchen, ist aber nicht die Norm. Ich hatte z.B. selbst noch nie eine GPU oder ein anderes Bauteil bei dem Spulenfiepen auftrat. Wenn man das Pech hat und z.B. die GPU unter Spulenfiepen leidet, kann man versuchen diese beim Hersteller zu tauschen.
Das geschieht meines Wissens aber aus Kulanz da Spulenfiepen hier wohl kein Grund dafür ist. Das sind halt hörbare Schwingungen in elektromagnetischen Spulen die unter bestimmten Lasten auftauchen können. An der Nutzbarkeit ändert sich dabei am Gerät nichts.
Teilweise werden die Spulen mit irgend nem Harz oder sowas "umschlossen" um diese Schwingungen/Geräusche zu unterbinden.
Ich meine auch schon gelesen zu haben dass sich hier User mit nem Tropfen Heißkleber selbst geholfen haben.

Also ist Spulenfiepen wie erwähnt nichts was man immer hat, sondern eher mit viel Pech dazubekommt ;)
Jedenfalls gibt es nicht die eine Karte oder das eine Bauteil bei dem so etwas nicht auftreten kann, es sei denn man findet irgendwie heraus dass der Hersteller vorher schon extra Maßnahmen dagegen unternommen hat, was wahrscheinlich kaum der Fall sein wird, da das Fiepen eben eigentlich eher weniger eine Standardsituation darstellt.
 
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Mein Notebook pfeift auch im Idle, gleiches schon bei Boards und Grafikkarten erlebt (Aber deutlich seltener)
 
Ich hab bei Spielen bereits ab 80-100 FPS hörbares Spulenfiepen, aber bei 144 Hz auf dem Desktop fällt mir nichts auf, was wahrscheinlich daran liegt, dass keine Leistung benötigt wird.
 
killbox13 schrieb:
Ich hatte z.B. selbst noch nie eine GPU oder ein anderes Bauteil bei dem Spulenfiepen auftrat.
Was du eigentlich meinst: Du hast das Spulenfiepen noch nie wahrgenommen. Entweder weil es zu leise war oder weil andere Teile lauter waren.

Meine 1080ti ging letzte Woche zurück, weil mich das fiepen der Karte selbst im idle schon gestört hat (das hatte ich noch nie - sonst immer nur bei last). Muss aber auch dazu sagen dass das Gehäuse neben mir auf dem Schreibtisch stand mit offener Wand.
 
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Probleme mit aktuellen High-End-Grafikkarten und eine solide Lösung
Immer wieder ist von Fällen zu hören, bei denen Kunden berichten, dass Ihre Grafikkarte je nach Lastzustand ein hochfrequentes Geräusch in das Netzteil emittiert. Viele Hersteller haben die eigentliche Problematik hierin noch gar nicht erkannt: Da die Stromsparmechanismen aktueller Grafikkarten die Kernspannung und Last der GPUs im Mikrosekundenbereich ändern können, ergeben sich im Volllastbetrieb zum Teil erhebliche Stromschwankungen auf den PCI-Express-Versorgungsleitungen. Diese können dann unter anderem die Spulen der Spannungswandler auf der Grafikkarte oder im Netzteil zum Schwingen anregen. Das wird dann von den Nutzern als hochfrequentes Geräusch wahrgenommen.
Während sich diesbezüglich in Diskussionen verstrickt wird, ob Single- oder Multi-Rail-Netzteile eine Lösung dafür seien und Abhilfe schaffen, liegt die Ursache des genannten Problems eigentlich woanders: Die hochfrequenten Lastwechsel kommen mit extremen Leistungsspitzen ungeglättet und vor allem meist schneller am Netzteil an, als dieses selbst schalten kann. Dies führt zu dem erwähnten Ton im Bereich der Spulen der Spannungswandler. Eine passende Lösung wurde gesucht und schlussendlich gefunden. Wir haben die Ausgangskapazität der Glättungskondensatoren (Elektrolydkondensatoren) auf der 12V-Leitung durch nun 4 Kondensatoren auf der Main PCB vergrößert und zusätzlich auf der PCB mit Kabelmanagement noch Solid Caps (low ripple current) installiert, um die Spannungsspitzen, welche am Netzteil über die Grafikkarte ankommen, direkt zu filtern.

Im Vergleich zum Straight Power E9 haben wir die Kapazität und Frequenzfestigkeit dieser Kondensatoren deutlich erhöht. Neben einer gestiegenen Betriebssicherheit und dem souveränen meistern solcher Lastwechsel und Stromspitzen, profitiert auch das gesamte Netzteil mit einer gesteigerten Lebensdauer deutlich davon.
An diesem Beispiel ist sehr gut zu erkennen, wie wichtig eine Kooperation mit anderen Komponentenherstellern und die Beobachtung des Marktes sein können. Selbst kleine Features und Änderungen an anderen Bauteilen können sich massiv auf das Netzteil auswirken. Deshalb entwickeln wir permanent Lösungen für eine möglichst hohe Kompatibilität und niedrige Lautstärke.
[IMG]https://www.bequiet.com/admin/ImageServer.php?ID=68500a10562@be-quiet.net&colorspace=rgb&force=true[/IMG]

Den Nachweis können wir mit einer neuen Testreihe liefern: Wo andere Hersteller, wegen den hohen sowie schnell wechselnden Lastspitzen, Netzteile mit mindestens 850 oder 1.000Watt einsetzen müssen und diese trotzdem eine äußerst starke Geräuschentwicklung zeigen, hat unser Straight Power 10 mit 500 Watt alle Tests respektive Benchmarks mit Bravour unhörbar gemeistert. Getestet wurde mit einer Z97-Plattform und verschiedenen Grafikkarten. Darunter befanden sich auch eine GTX Titan-Z und eine R9-295X2. Auch bei dieser Extrembelastung blieb das System jederzeit stabil und das Netzteil unhörbar, obwohl die Belastung bei über 100 Prozent lag.
Für das eingesetzte System sollte beim Dauerbetrieb eigentlich ein Netzteil mit mindestens 650 Watt zum Einsatz kommen.
 
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Ich habe das besagte be quiet! Straight Power 10-CM 500W im Einsatz und das Spulenfiepen ist im Gegensatz zu meinen zwei anderen getesteten NT's lauter! Von daher gehe ich nun davon aus das Be Quiet einfach nur die Werbetrommel schwingt oder mein NT defekt ist?!
Bin auch schon seit längerem am überlegen das Netzteil deswegen aus zu tauschen, in der Hoffnung das es zB mit einem Seasonic Titanium Fanless 600W wieder leiser wird.
 
Kvnn. schrieb:
Was du eigentlich meinst: Du hast das Spulenfiepen noch nie wahrgenommen. Entweder weil es zu leise war oder weil andere Teile lauter waren.

Dann sagen wir so, ich hatte noch ein ein Bauteil mit störend lautem bzw. überhaupt durch die normale Geräuschkulisse hörbaren Spulenfiepen. Hier geht es ja vermutlich um wahrnehmbare Geräuschpegel anstatt Bereiche die sich irgendwo nahe dem Grundrauschen bewegen ^^

Aber klar, vielleicht waren schon Teile dabei bei denen is schlichtweg irgendwo unterging. Jedenfalls sind meine Rechner nie laut, und gehört habe ich es bis jetzt nicht (gedämmtes Gehäuse, vernünftige Lüfter und Lüfterkurven)
 
Kvnn. schrieb:
Ich habe das besagte be quiet! Straight Power 10-CM 500W im Einsatz und das Spulenfiepen ist im Gegensatz zu meinen zwei anderen getesteten NT's lauter! Von daher gehe ich nun davon aus das Be Quiet einfach nur die Werbetrommel schwingt oder mein NT defekt ist?!
Bin auch schon seit längerem am überlegen das Netzteil deswegen aus zu tauschen, in der Hoffnung das es zB mit einem Seasonic Titanium Fanless 600W wieder leiser wird.

Das Nt habe ich auch. LAuter unter Last oder auch auf dem Desktop?
 
askling schrieb:
LAuter unter Last oder auch auf dem Desktop?
Gehe nat. davon aus dass du das Spulenfiepen der Graka und nicht die NT (Lüfter-)Lautstärke meinst:
Wie gesagt, meine 1080 ti hat sogar im idle/Desktop gefiept. Dass das aber rein am NT liegt ist unwahrscheinlich, da die vorher verbaute 780 auf dem Desktop keinen Mucks von sich gegeben hat.
 
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Bei mir ist es durch austausch des Netzteiles verschwunden. Kann also auch durch das Netzteil verursacht werden.
 
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