Je mehr man installiert, desto langsamer wird XP?

shaze

Ensign
Registriert
Aug. 2006
Beiträge
238
Hi,

ich habe den Tick,das ich alle Spiele sofort deinstalliere sobald sie auch nur eine Woche nicht mehr gespielt habe. Später bereue ich das oft weil ich dann wieder lust drauf habe. Aber generell neige ich immer dazu alles zu deinstallieren was ich nicht brauche. Oft unnötig, denn ich habe auf meiner 80GB großen (kleinen) Festplatte immer 40 GB frei.

Lange rede kurzer Sinn: Wird XP langsamer wenn man viele Sachen installiert?
 
Wenn davon nichts im Autostart liegt (bei Spielen eher unwarscheinlich) und genug Platz für die Auslagerungsdatei vorhanden ist (bei 40 GB ja durchaus der Fall) sollte es keine Auswirkungen auf die Performance geben.
 
Eine grosse Registry verlangsamt Windows immer. Eine Deinstallation entfernt aber teilweise nicht mal alle Einträge in der Registry. Wenn du dein System schnell halten willst, dann leg dir am besten ein Tool wie den RegCleaner zu und miste dort ab und zu mal aus.

Unnötig viele Schriftarten, alte (und ungenutzte) Antivirenprogramme, SDKs und auch sonstige kleinen Hilfsprogramme bremsen das System zusätzlich aus.
 
wie schon geschrieben ist mit das wichtigste das du deinen autostart schön sauber hälst denn die meisten progs setzen dort einträge und das verlangsamt deinen Rechner merklich.

start-> ausführung -> msconfig -> systemstart
 
Also bei Spielen sollte es wirklich faktisch egal sein, wie viel du davon installiert hast, soweit du wie Puppetmaster schon sagte nicht die Festplatte bis zum Rand zumüllst.

Allerdings: mit Anwendungs-Programmen sieht das häufig anders aus. Viele installieren mittlerweile etliche Dienste im Hintergrund und nehmen mal hier mal da Veränderungen am System vor. Das kann auf Dauer wirklich zu einer Bremse werden bzw. zu anderen Problemen führen.
 
@ shaze

die angewohnheit hab ich eigentlich auch. ich deinstallier auch immer alles, wenn ich es nicht brauche. und auch die anzahl der laufenden prozesse hab ich immer unter kontrolle. sobald ein programm auch "läuft" wenn es gar nicht aktiv benutzt wird, reg ich mich auf. :D

aber die registry aufräumen und ab und zu mal die festplatte defragmentieren bringt sicher was.
 
Eine grosse Registry verlangsamt Windows nicht. (gut vllt. bei 256 MB RAM ^^) Die Registry ist bekanntlich eine Datenbank und keine komplett abzuarbeitende Datei! Wenn, dann verlangsamt eine defekte Registry was.

Auch die Anzahl der installierten Programme ist nicht so entscheidend, sondern der Umfang, Systemressourcen und die Quali des jeweilgen Programmes.
Der Windowsstart wird sich bei viel installiertem Zeugs durchaus etwas verzögern, je mehr eben bei Start geladen werden muss, was nicht immer der Fall sein muss.

Auch randvolle Festplatten verlangsamen. Faustregel ~80% befüllen und regelmässig defragmentieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Eigentlich wird ein Betriebsystem bei jedem mal, wo man was neues installiert, langsamer.
1. Beim systemstart mussen immer mehr anwendungen ausgeführt werden.
2. Die Festplatte muss immer länger suchen, um bestimmte Dateien zu finden, desshalb solte man die festplatte alle 2 Monate fragmentieren.
 
tune up 2007
und einmal die woche defragmentieren und der pc läuft schön rund

€ und immer schön alles aus den autostarts raus!
 
@n0rdlicht: omg, dass es noch immer Leute gibt, die sowas weitersagen :rolleyes:
Also, soviel zu dem Thema gesagt, wie schon PuppetMaster sagte. bremst dein System:
Am Start die Autostartprogramme und diverse Dienste, die man unmekrlich mit einigen Progs installiert, u.a. Updateroutinen usw. Einigen Sachen kann man vorbeugen, aber die meisten bemerkt man nicht.
Was deinen Rechner noch evtl verlangsamen könnte ist die Fragmentierung deiner Platte, der man natürlich entgegenwirken kann.
Ob nun die Registy aufgeblasen ist oder nicht ist Windoof wirklich herzlich egal, da es nur die Sachen nutzt, die es braucht! Also bitte keine komischen Cleantools einsetzen, die das System in Endeffekt höchstens instabil machen!
Auch wenn die Platte "voll" ist, aber nicht arg fragmentiert, stört am Ende auch nicht, also muss man nicht zwangsweise dauernd alles deinstallieren usw!
Meine Vistapartition inkl aller Progs ist 22 GB groß und davon sind meist 6-7 GB immer frei. Spiele und andere Sachen werden auf andere Partitionen verteilt. Programme die ich hin und wieder brauche sind immer installiert. Ich deinstalliere quasi nur noch das, was ich auch wirklich nicht brauche und so war das auch bei XP der Fall! Das System wurde bei mir immer höchstens durch Experimente mit seltsamen Registy-Clean-Blah-Tuning-Blah-Progs beeinträchtigt, was ich schon längst gelassen habe.
Und was die Auslagerungsdatei angeht, kann man die mit 2 GB Ram getrost abschalten, außer man nutzt Photoshoop oder andere ramlastige Anwendungen, das wird dein System einwenig schneller machen, zB beim runterfahren.
@shaze:und noch ein Rat: bitte bitte benutze sowenig wie möglich Programme wie TuneUp, registycleaner oder was auch immer, außer es lässt sich wirklich nicht verhindern, so lebst dein System länger und stabiler ;) und defragmentieren muss man auch nicht wöchentlich! Denn wer nur ab und an zoggt und etwas surft, für denn reicht so oft zu defragmentieren, wie es Windoof für nötig hält! Und bitte komm ja nicht auf die großartige Idee selbst die Registry aufzuräumen oder etwaige Dienste abzuschalten, wenn du nicht wirklich weißt, was du da tust und ich kann dich beruhigen. Nicht mal die Windowsexperten sind sich immer sicher wo was wofür steht, das bleibt immer noch den Windoofprogrammierern vorbehalten ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Vor allem das ständige Installieren und Deinstalleiren von Programmen/Spielen legt einige Fragmente ab.

Wie mein Vorredner schon meinte, solltest du dann in deinem Fall regelmäßig defragmentieren.
 
@NitroTurboRatte
Ich finde deinen Post fast etwas ironisch. Du schreibst "ein Betriebsystem [...] wird immer [...] langsamer", "sollte alle 2 monate fragmentieren", und in deiner Signatur steht "Wer sich Apple kauft, wird veräppelt". Dabei ist manuelles defragmentieren unter OSX ein Fremdwort und auch das System an sich verlangsamt sich wesentlich weniger schnell als Windows, da. u.a. keine altmodische Registry zu Einsatz kommt.

Um zurück aufs Thema (XP) zu kommen: Hier ein spannende Grafik, welche Software wie stark das booten ausbremst: http://www.thepcspy.com/articles/other/what_slows_windows_down/3

Edit: Hab gerade die Grafik etwas genauer angeschaut, Norton bremst das System hier um fast 58% aus!
 
Zuletzt bearbeitet:
@nonheida
ich würde abraten, alles aus dem systemstart zu nehmen, denn es gibt programme die dann nicht ausgeführt werden können.
@schnok
Desshalb sollte man ja auch¨die Spiele auf einer separaten Festplatte speichern.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie immer sollte man sowas selber austesten und sich nicht auf TuningTools verlassen. Dann ist man verlassen und sollte es lassen.
Pauschalisieren kann man hier eben nicht, a ala prinzipiell alles gleich wieder deinstallieren, oder alles aus dem Autostart raus oder alle vermeintlich nicht gebrauchten Dienste deaktivieren.
Es kommt nunmal immer auf das jeweilige Programm und die individuelle Situation an.

PS:
Wer sich natürlich Programme wie zb. von Symantec installiert, wird sogar u.U. auch nach deren Deinstallation keine grosse Freude mehr an seinem System haben. :evillol:
 
ich habe mal gothic 3 angefangen und bin nach 3 stunden spielen (ohne zu speichern) von einem Wildschwein gekillt worden.

daraufhin habe ich es wieder deinstalliert.
 
@PuppetMaster
Wie meinst du "keine messbaren Leistungsunterschiede"? Hat sich weder Bootzeit noch Performance messbar verändert? Weil v.a. ersteres kann ich mir kaum vorstellen.
 
das registery (regedit) ist NUR eine Datenbank, wo alles nur gespeichert wird. Regedit nimmt, egal wie viel es zugemüllt ist, keine Leistungperformance.
 
Also ein Trojaner, Wurm ähnliches kann deine Bootzeit auch extrem verlängern, da solltest du mal nachschauen z.B. bei laden ausetzen beim Windows laden.

Also ich kenn viele und hatte das problem auch jetzt 2 mal, das irgendein Trojaner den Bootvorgang verlängert hat. Leider merkt man das nicht so schnell, weil viele sofort auf Windoof schimpfen.
 
n0rdlicht schrieb:
Eine grosse Registry verlangsamt Windows immer.
Absoluter Blödsinn. Eine große Registry beeinflusst Windows XP in keiner Weise. Ich kann dir leider keine Quellenangabe als Link liefern, ich zitiere hier aus einem Magazin
c't special 02/2006 XP schrieb:
Wenn die Empfehlung lautet, dass das Reduzieren der Größe der Registry mehr Tempo bringt, dann müsste umgekehrt eine maßlos aufgeblasene Registry als Bremse wirken. Um das nachzumessen, haben wir kurzerhand an dieversen Stellen Unmengen an zusätzlichen Schlüsseln und Einträgen eingefügt, sodass die Registry schließlich rund 256 MByte groß war, also genauso groß wie der Arbeitsspeicher des langsameren Testsrechners. Das Ergebnis fiel eindeutig aus: Es gab keine messbaren Unterschiede, Windows war das schlicht egal.

Der Grund dafür ist der Aufbau der Reistry, die ja eine große Datenbank ist, deren Inhalt sich auf mehrere Dateien ("Hives") auf der Festplatte verteilt. [...] Denn alle Einträge, von denen Windows nichts weiß, werden stillschweigend ignoriert [...].
[...]
Der Hauptgrund dafür, dass das Aufräumen der Registry unter Windows XP kein zusätzliches Tempo bringt, liegt an der Art, wie XP die Registry in den Arbeitsspeicher lädt. Während Windows 2000 sie noch komplett geladen hat, blendet XP nur noch die Teile der Registry, auf die es gerade zugreifen muss, in 16 KByte kleinen Blöcken in den Speicher ein. Zudem verwendet es von diesen nur eine begrenzte Anzahl (256 pro Hive) - ist die überschritten, wirft XP die jeweils ältestens wieder raus.

n0rdlicht schrieb:
Unnötig viele Schriftarten, alte (und ungenutzte) Antivirenprogramme, SDKs und auch sonstige kleinen Hilfsprogramme bremsen das System zusätzlich aus.
Schriften bremsen das System nicht (selber c't Artikel).
Ungenutzte Programme bremsen das System nicht.
SDKs bremsen das System nicht, wenn sie nicht irgendwelche Hintergrunddienste installieren.
Hintergrundprogramme können das System bremsen, aber nicht genutzte Programme sollte man eh aus dem Autostart verbannen...

Edit:
Standard-Windows-Dienste zu deaktivieren ist nicht unbedingt sinnvoll, zumindest wenn man es mit dem Ziel, die Rechenleistung zu verbessern macht - wenn man es macht, um potentielle Sicherheitslücken zu schließen ist es wiederum was anderes. Selber c't Artikel sagt dazu: "im Prinzip sinnvoll, aber schwer umzusetzen" als Kurz-Fazit, ausführlicher:
c't special 02/2006 XP schrieb:
Um das (Also die Performance-Verbesserung durch Abschalten von Diensten, Anmerkung von mir) nachzumessen, haben wir kurzerhand alle Dienste deaktiviert, mit Ausnahme des "Remoteproceduraufruf (RPC)", der sich unter XP nicht deaktivieren lässt. Daraufhin lief Quak 3 bei einer Auflösung von 1024x800 tatsächlich um wenige Prozentpunkte schneller, die anderen Benchmark-Programme zeigten keine Änderungen der Messergebnisse - sofern sie überhaupt liefen. Die BAPCo-Suite startet bei abgeschalteten Diensten gar nicht erst

Edit:
@nordlicht: Warum sollte eine aufgeblähte Registry die Bootzeit merklich negatriv beeinflussen? Wenn du eine Internetseite besuchst, die Seite hat 1000 Unterseiten, du interessierst dich aber nur für 5 von denen, beeinflussen die 995 anderen dich doch auch nicht...
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück
Oben