Joggen oder Fahrrad? Pros und Cons?

Das Problem ist halt das nachträglich.
Aber ich geh eh am liebsten zum Fahrradhändler und gucks mir alles vor Ort an.
In ein Fahrrad muß man sich verlieben^^
Das klappt nur live vor ort.
 
Wobei ich mir nur schwerlich vorstellen kann das man sich bei einem Budget von 500€ in ein Fahrrad verlieben kann :D

Das Problem bei den nachträglich angebrachten Schutzblechen ist das es nur solche Plastikteile sind die an die Sattelstrebe oder den Rahmen angebracht werden.
Das heißt du hast im Vergleich zu einem bereits installierten Schutzblech nur den halben Spritzschutz. Ich hatte das mal am MTB und es war beschissen, zumal die Teile bei Fahrten im Gelände nicht lange halten.

Es gibt übrigens auch Crossbikes mit bereits installierten Schutzblechen.
 
Bei meinem Mountainbike ist das Schutzblech schon recht gut, nur wenn ich richtig schnell durch Matsch und Pfützen fahre wirds dreckig. Aber wenn ich das machen ist es mir eigentlich auch egal :)
Und hat jetzt auch schon über 10 Jahre gehalten. Beim Gepäckträger ist es halt so eine Sache wieviel der aushalten soll. Aber wenn ich schwere Sachen transportieren möchte dann hole ich mir halt kein MTB.
Alles was sehr stabil ist hat meist auch viel Gewicht.
 
Ihr habt Probleme;-)

Schutzbleche für ein Cross Bike gibts z.B. die Viper. Die wiegen 250g, machen gut dicht und kosten ganze 12,90. Vorne reißt gerne mal der Halter, aber ein Winkel aus dem Baumarkt für unter einen € hält bei mir schon seit zwei Jahren.

Gepäckträger hab ich von Cube. Das Ding sitzt 100% sicher und trägt meine 5-10KG Ortlieb Tasche auf jeder Seite. Und jetzt mal ehrlich: Wer fährt 20KG täglich mit sich rumm. Also wem das nicht langt?!? Ach ja: ~1/2kg und ~25€

Alles eine Frage der Kohle. Ich kann mir auch ein leichtes Hardtail MTB holen. Dann liegen aber auch 1500€ auf dem Tisch und Langstreckentauglich ists auch nicht. Also benötige ich ein Paar Laufräder zum tauschen, ne Kassette und Reifen. 400€? Dazu das Umbauen?!? Macht keine Sau...

6-700€ Bike gekauft, egal welche Marke (Die schrauben alle nur Komponenten zusammen!) und wenn nach genug Laufleistung mal was kaputt geht (und das dauert bei guter Pflege!) dann genau das Teil duch ein hochwertiges erstzen. Dazu nochmal 100€ für zusätzliche Komponenten (Licht {B&M IXON IQ mein Favorit}, Schutzbleche, Gepäckträger) und man hat ein Bike das erstmal viel tausen KM gefahren werden will!!!
 
gaunt schrieb:
... kann mir auch ein leichtes Hardtail MTB holen. Dann liegen aber auch 1500€ auf dem Tisch und Langstreckentauglich ists auch nicht. ...

MTB-Harttails sollen nicht langstreckentauglich sein? Quatsch, meine Freundin fährt ihr MTB Harttail locker über die 75km in wenigen Stunden ohne Probleme, und man muss keine Laufräder wechseln oder sowas. Evtl einfach mal keine fetten MTB Walzen mit dicken Noppen draufziehen, sondern vielleicht Schwalbe Marathon oder andere Straßen-/Waldwegtaugliche Reifen, dann steht der Langstrecke nichts im Wege und leichter und billiger sind Harttails auch noch. Also nichts spricht dagegen.
 
Hendoul schrieb:
Wenn man seine Knie noch ein Weilchen behalten möchte, dann greif lieber zum Fahrrad ;)

Für mich ist Joggen eine der langweiligsten "Sportarten" überhaupt, gleich nach Angeln :D

Hey, Angeln ist eine der spannendsten Sportarten überhaupt und das tollste Hobby der Welt :D
Im Ernst: Joggen fördert den Knochenbau und verdichtet Knochen, Gewebe und Knorpel.
Wenn man es nicht übertreibt, wird keiner dadurch geschädigt.
Radfahren ist auch okay, allerdings baut man nicht ganz so schnell viel Kondition auf und Fett ab ;-)
 
chancaine schrieb:
...Angeln ist eine der spannendsten Sportarten überhaupt ...

Wenn hier noch einer Angeln als Sport bezeichnet (oder Schach) ... dann :stock: ;) Vom Angeln hat noch keiner ein Sixpack bekommen (höchstens getrunken) oder sein Herzinfaktrisiko gesenkt.

Eine Kehrseite vom vielen Fahrradfahren ist (wenn Laufen schon die Knie kaputt machen soll), das man bei falschem Sattel und Sitzhaltung impotent wird. Wie immer macht die Dosis das Gift bzw. erzeugt den Schaden. Zu viel Laufen = kaputte Knie, zuviel Fahrradfahren = kaputte Eier :D.
 
Angeln ist sehrwohl ein Sport, denn nicht der Faktor, dass Du nen Sixpack bekommst entscheidet über den Sportcharakter, sondern auch Dinge wie Wettkampf, Technik, Leistungsbereitschaft, etc.
Der VDSF war nicht umsonst Mitglied im Deutschen Sport Bund und ist es seit Gründung des DOSB weiterhin, heißt es doch "Sportfischer".
Aber das führt offensichtlich zu weit hier ;-)

Joggen dmacht die Knie auch nciht mehr kaputt, als Treppensteigen oder Spazierengehen.
Wer vorgeschädigt ist oder Komorbiditäten aufzuweisen hat, wie z.B. Fuss- oder Kniefehlstellungen,
ist natürlich gefährdeter.
Wer auf Asphalt läuft, ohne sich gut gedämpfte Schuhe zu kaufen, der leistet Vorschub zur Schädigung
des eigenen Körpers. Das gleiche gilt für Läufer, die sich nicht dehnen vor dem Laufen.
Man kann schon viel tun, um Schäden zu vermeiden. Als erstes sollte man sich über das Laufen informieren.
Es gibt einige sehr gute Internetseiten und auch z.B. bei Fit for Fun, Runner, etc. bekommen Anfänger gute Tipps.
Mit der Einstellung "Laufen kann jeder" machen sich viele Menschen pro Jahr die Gesundheit kaputt, weil sie
es nicht als Sportart ernst nehmen und entsprechend unbedarf an die Sache herangehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
@ Fu Manchu
Bei den Sätteln gibts aber auch riesige Unterschiede.
Wenn man nur das billigste kauft tuts den Zwillingen auf Dauer natürlich nicht gut ;)

Aber mit nem gescheiten Sattel und bei längeren Strecken zusätzlich ner Radhose mit gutem Polster gehts ganz gut ohne das einem die Kronjuwelen schmerzen.

Heftig war das mir bei einem alten MTB nach 20km auf der Straße auf einmal untenrum alles eingeschlafen ist.
Das war ein Schock. Fühlte sich echt unheimlich an :eek:
Hoffentlich passiert mir das nie wieder.
 
Das gleiche gilt für Läufer, die sich nicht dehnen vor dem Laufen.
Da gibt's auch mehr als eine Wahrheit. Früher wurde genau das unterrichtet, mittlerweile gilt es genauso anerkannt, dass Dehnen auch nachteilig wirkt, weil dann bspw. Gelenke eher "durchschlagen" können.
 
Find ich auch schwachsinnig.

Wozu beim Laufen dehnen?
Man geht den ganzen Tag und wenn man dann ne Runde läuft ist man soweit schon gedehnt.

Zb. bei Leichathletik wo die Gelenke und Bänder bis aufs äußerste belastet werden kann ichs verstehen.
 
zum Thema "dehnen" könnt man auch direkt ne neue Diskussion aufmachen :)

Vor, mittendrin, danach? Wie lange? Wie genau? usw. :D Da wird jeder einen Arzt, Physio oder sonstwas sagen können, der einem das so und so gesagt hat, weil es da einfach zu viele verschiedene Lehrmeinungen gibt. Grundsätzlich kann man dann nur sagen, dass es generell nicht schadet, wenn man die Dehnübungen sauber ausführt.
 
Pro Fahrrad: Man kommt weit mit. Alltagstauglich!
Contra fahrrad: Man macht rücken kaputt. Muskeln nur an den beinen gefordert!

Pro Laufen: Aufrechte haltung.
Contra Laufen: Seh viel schlechter zum fortbewegen!
 
Das gleiche gilt für Läufer, die sich nicht dehnen vor dem Laufen.
VOR dem Training dehnen??? Wer macht soetwas? Da gibt es ein gutes Dutzend Gründe überhaupt auf das Dehnen zu verzichten, bevor man es vor dem Training macht.
Selbst das Dehnen nach dem Training ist nicht unumstritten.
Ich dehnen schon seit Jahren nicht mehr nach dem Laufen.

Stand der Wissenschaft ist eigene Dehn-Sessions abzuhalten. (nach meinem Wissensstand - ich kenne ein paar richtig gute Trainer - auch Nationalteam)


Mit der Einstellung "Laufen kann jeder" machen sich viele Menschen pro Jahr die Gesundheit kaputt, weil sie
es nicht als Sportart ernst nehmen und entsprechend unbedarf an die Sache herangehen.
Das unterstreiche ich somal.:)
 
Crossbike schön und gut - aber wie bereits gesagt: Am Waldweg ists damit vorbei.

Gerade wenn man nicht besonders hohe Ansprüche hat, würde ich mir eher ein Allroundtaugliches Rad nehmen.
 
Na klar. Ein Defender ist Straßentauglich sobald Straßenreifen drauf sind und ein Porsche mit Stollenreifen wird zum Offroader;-)

Dann nehm ich doch lieber nen Impressa oder Lancer Evo. Der Geht auf der Straße und dem Feldweg ab.

Ich wiege 110KG und Bügel mit hoher Geschwindigkeit durch den Wald und kleine Sprünge sind auch dabei. Wenn ein Cross Bike das nicht mitmachen würde wäre meins schon längst klump. Alles was geeignet ist um Strecke zu machen kann man mit nem Cross Bike fahren. Am Trail ist logischerweise Ende. Aber das ist kein einfacher Waldweg auf dem man Strecke zurück legt.

Die Pepperbikes sehen auch nicht schlecht aus. Die Austattung ist bei dem Preis ganz OK.
 
Mir ists jetzt langsam zu doof was zu schreiben.
Wer meint er braucht unbedingt ein MTB um bei Trockenheit auf deutschen Waldwegen zu fahren der soll sich halt eins kaufen und damit dementsprechend rumkriechen.
 
Wenn ich mir die beiden Pepperbike Räder so ansehe würde ich mich auf jeden Fall für die MTB Variante entscheiden.
Die beiden Räder kosten fast dasselbe, wiegen ca dasselbe - und trotzdem hat das MTB eine bessere Ausstattung drauf.

Eine Federgabel bringt einfach richtig viel beim etwas flotteren bergab rollen, oder widersprichst du mir hier?
Mit dem MTB kannst du auch noch einfachere Trails runter rollen. (und wenn es nur 100m lange Trails sind - die wirds ja wohl auch in Deutschland geben)

Soviel leichter wird es sich im mit dem Cross auch nicht treten. (ja, die Reifen machen wirklich einen Unterschied aus, aber der Rest ist doch sehr ähnlich - Geometrie usw.)
 
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