(K)ubuntu installationsfehler

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Captain
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Huhu,

als ich versucht habe ubuntu und kubuntu zu installieren und imn menü auf "auf festplatte installieren" (oder so ;)) gegangen bin hat er einige zeit geladen (ladebalken) und dann nur eine kommandozeile ubuntu@ubuntu:~$ angegeben, worüber sudo befehle vermerkt waren.

wie krieg ich denn nun meine linux installation zum laufen?
 
Versuchs nochmal ohne was an der Partitionierung zu ändern. Hat bei mir geholfen. Bei meinem ersten Versuch konnte meine komplett leere und unpartitionierte Platte auch nicht korrekt eingerichtet werden.

Und willkommen bei Linux, hier geht noch weniger so wie es sollte.
 
warte noch bis 8.10 rauskommt :)
 
Soderle ;)

war ein bischen betrunken als ich den beitrag geschrieben habe und hab bis heute nichtmal gewusst, dass ich ihn überhaupt geschrieben habe ^^

Das problem ist wirklich, dass openSUSE sich vorbildlich installieren lässt aber Kubuntu auf den startbildschirm springt und sobald man die dritte menüoption (installieren) angibt, läd er eine weile und bleibt dann bei diesem prompt hängen. also kein menü, wie wenn ich es auf meienm dekptop pc versuche, das wudnert mich.

Zweite sache ist, da ich mir eventuell einen samsung nc10 kaufen will, der ja bekanntlich kein cd laufwerk hat und keiner meiner bekannten ein externes dvdlaufwerk hat, muss ich wohl linux per usb stick installieren. leider ist openSUSE zu groß dafür und irgendwie kommt mir das so vor, als ob bei open SUSE wesentlich mehr dabei ist als bei kubuntu.

Fragt sich nur was, denn bei distrowatch seh ich nicht viele unterschiede. also wie ist das gerechtfertigt?
 
Man kann so ziemlich jede Distri per (nicht auf) USB Stick installieren, und zwar mit UNetbootin:

dbimage.php


http://unetbootin.sourceforge.net/

Dabei wird ein Minimal NetInstaller auf dem USB Stick installiert und bootfähig gemacht. Dafür reicht ein 128MB Stick.

Dann kann von diesem Stick gebootet werden, welcher einen Installer aufruft, welcher dann die eigentliche Distri per Internet installiert.
Dabei muss kein *.iso geladen und gebrannt werden.

Ich habe so openSUSE 11.0 auf meinem MSI Wind parallel zu XP installiert.
Leider muss man dabei noch WLAN per Hand konfigurieren.
Mal auf die neue 11.1 Beta3 warten. Treiber gibt es jedenfalls schon.

Zu den Unterschieden:
openSUSE bietet auf DVD versch. Desktopenvironments, KDE 3.5, KDE 4.0(4.1), Gnome, XFCE, IceWM, Fluxbox etc., parallel zur Auswahl an.
Auf der DVD ist sonst natürlich auch mehr Platz für weitere Pakete.
Die Live CD's unterscheiden sich ansonsten vom Funktionsumfang nicht sehr.

Im openSUSE Build Service sind mehr als 50.000 Pakete zum nachinstallieren, wenn etwas fehlen sollte.
Das geht einfach über 1-Click Install, per grafischem Installer, oder über das Paketmanagement.

Paketmanagement hat Ubuntu natürlich auch.


gruss, limoni
 
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Oha, das ist dochmal ne antwort wie man sie haben will ;)

Danke, ich probier dass dann sofort aus, sobald der NC10 da ist.

Bleibt jedoch die frage, warum openSUSE soviel größer ist als kubuntu und was (k)ubuntu in den augen vieler user "besser" macht?

Tante Edith sagt:

Gut, dann werde ich mich wohl für Ubuntu entscheiden, da meiner meinung nach GNOME zwar schwieriger als umsteiger ist aber auch benutzerfreundlicher und funkioneller.
wenn man wirklich, das gleiche paket hat wie bei openSUSE und man neu sachen einfach per paket nachinstallieren kann, sowie kde dann wird es wohl ubuntu werden.
ich warte jetzt noc hauf die 8.10er version und auf das notebook und dann kanns losgehen, vor allem dank an limoni!
 
Zuletzt bearbeitet:
Was heisst denn "grösser"?

Ich denke, man kann aus beiden Systemen das gleiche herausholen, wenn man sich mit der jeweiligen Philosophie vertraut gemacht hat.

Der Hauptunterschied ist wohl, dass Ubuntu sich in der Standardinstallation auf das allernötigste beschränkt, um den unbedarften Anwender nicht mit zuviel Auswahl zu überfordern, während openSUSE so ziemlich alles unter einem Dach mitliefert und konfigurierbar macht.
Allerdings muss man das nicht, sondern kann bei der Standardinstallation auch einfach alle default Werte bestätigen und muss gar nicht überlegen, aber man hat halt die Möglichkeit, schon während der Installation alles nach seinen Wünschen entsprechend anzupassen.

Bei Ubuntu gibt es für jeden denkbaren Anwendungsfall dann gleich eine angepasste Distribution, inzwischen bestimmt schon über 50 verschiedene...
openSUSE kann über entsprechende Konfigurationsauswahl im Installer auch dieses alles sein/werden, wenn man nur weiss, was man will.

Also, einfach mal ausprobieren, jedem das seine...

Ach so, die Standardinstallation ist mit ca. 2,5GB bei beiden Systemen ähnlich im Platzverbrauch.
Und wie gesagt, alles andere lässt sich nachinstallieren, über die verschiedensten Medien.

gruss, limoni
 
Zuletzt bearbeitet:
Es ist Geschmacksache und der eine findet openSUSE besser, der andere umgekehrt.
Und ausgerechnet bei solcher Frage, wirst du keine Antwort bekommen, denn die User "streiten" miteinander, wegen Glaubenskrieg.
Was aber die User besser macht ist einerseits Marketing andererseits recht gute Community.
Was Pakete betrifft (Größe) ist es i.d.R ähnlich, die sind vom Internet herunterzuladen.
 
Wahre Edit-SChlachten hier ;)

Ich muss gestehen ich wusste nicht dass sich gnome bei suse und ubuntu unterscheide. da bin ich wohl vom denk nher noc hetwas oberflächlich was linux angeht. im endeffekt nehmen sich diese sachen ja nichts, es geht mir vor allem um den bediencomfort und das aussehen.

Ich werd meine endgültige entscheidung wohl noch um 2 wochen verschieben, muss dazu aber wirklich sagen, dass ich die besten erfahrungen bisher doch mit openSUSE gemacht habe...
 
Das hat auch was mit den verschiedenen Ausrichtungen zu tun. Novell will dem User gleich soviel Programme mittels eines Datenträgers zur Hand geben um den Windowsusern den Umstieg zu erleichtern.

*buntu kommt von Debian und Debian hat den Ansatz den User entscheiden zu lassen, was er braucht und was nicht. Das geht bei openSuse natürlich auch, aber Ubuntu wird meist als CD-Version angeboten. Der Rest wird dann per Internetinstallation nachinstalliert.

Das ist z.b. bei Gentoo oder dem "echten" Debian noch viel stärker. Eine Stage3 Installation von Gentoo beinhaltet wirklich nur das nötigste und ist demnach ohne Graphische Oberfläche relativ klein, zu 2007.0 Zeiten waren das so ca. 1,2 GiB.

Das sind die Feinheiten zwischen den Distributionen. Je nachdem was dir lieber ist wählst du auf. Probier einfach aus. Das ist der Vorteil zu Windows. Ausprobieren geht da nicht viel.

Und lass dir nichts von anderen einreden... Es ist wichtig das DU das "richtige" Linux gefunden hast.

Gruß

Zedar
 
persönliche Beobachtungen dazu:

Ubuntu - als Office-Multimedia-OS ziemlich einfach in Installation, Einrichtung und Handhabung, entsprechende Standard-Lösungen der Distri verwendet

Suse 11 mit Gnome - war irgendwie komisch, Menüs zu tief, auch Standard-Repositories mussten erst bestätigt werden, nicht länger verwendet...

Suse 11 mit KDE - schon besser, Menüstruktur flacher aber entsprechend breiter, insgesamt mehr Funktionsumfang präsentiert, als ich idR benötige...

Kubuntu wird mit 8.10 näher beäugt...


PS: dein im Suff erwähnter Prompt kann zB dann kommen, wenn aus irgendwelchen Gründen die eine oder andere Partition nicht gemountet werden kann...falls es nicht gerade root ist zur Not die "schuldige" in fstab rausschmeißen...
 
Jo dann mal danke für die antworten. das mit gnome und suse ist mir auch shcon aufgefallen, ich guck mir auf jeden fall mal ubuntu 8.10 an.

chris deinen letzen satz versteh ich als linux laie noch nicht ganz ;)
 
Könnte dir auch noch Linux Mint empfehlen, basiert auf Ubuntu (in der neusten Version) und bringt einiges mehr an Software mit was man bei Ubuntu noch nachinstallieren muss. Optisch recht schlicht und edel gehalten und nicht in diesem komischen Kackbraun. ;)

http://www.linuxmint.com/
 
Hmm joa mint hat auch was, mir gefällt die umsetzung von Gnome ganz gut bei Mint, vllt ist es ja sogar genau dsa richtige für mein neues Netbook :D
/discuss

aber ganz ehrlich, das orange bei ubuntu ist zwar ein wenig gewöhnungsbedürftig aber doch kein kackbraun ;)
 
Es wird Braun und Orange genutzt, für meine Augen auf dauer irgendwie nichts. Da man per Live CD ja eh probieren kann würde ich dir das einfach mal raten. Mich hat Mint überzeugt und habe es bereits für meine Mum (Notebook) und meine Oma (Notebook) installiert, mir fehlt ein Notebook leider noch da mein altes an meine Oma ging und ich für meinen Desktop auf Windoof angewiesen bin.
 
Ich hab ja noch ein bischen Zeit, ich bin gespantn wie das neue Mint heissen wird, vllt ja mal ein schöner Frauen Name... ^^

Und dass mit deiner Oma find ich gut, ich hab dsa mit dem laptop bei meiner oma nicht durchgezogen, bereue ich mittlerweile weil sie internet wirklich gut gebrauchen könnte. naja ;)
 
Sie bekommt auch bald Internet, klar sie kann nicht so gut mit sowas umgehen aber das ältere Menschen nicht mehr Lernfähig sind ist quatsch, die meisten haben einfach nicht mehr die Lust. Da meine Oma sich auch mit Windoof nicht so gut auskennt und da eher mit Windoof 2000 ist es für sie kein Problem sich auf Linux einzustellen, wer viel Erfahrung mit Windoof hat tut sich da meist schwerer.

Wie gesagt, ich bin überzeugt von Mint, man versucht Linux - speziell Ubuntu - noch etwas "bequemer" bzw. "freundlicher" zu machen aber da man bei Linuxdistris eh alles nach seinen Wünschen anpassen kann ist es auch für Fortgeschrittene weiterhin eine schöne Distri.
 
Jo also erstens is meine Oma absolut ein crack auf dem gebiet, den Videorekorder und Fernseher z.b. programmiert sie wie kein anderer ^^

Und ich glaube ich werd wirklich mint ausprobieren, das schlichte design, die gute umsetzun von gnome und dsa hervorragende startmenü haben mich überzeugt.
 
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