Kann man USB Sticks von der Ferne schnurlos auslesen?

Dese schrieb:
das argument ist hier falsch, denn auch bei techniken wo das geht (RFID, hier auch genannt) kann man das immer noch nicht von der straße aus auslesen. es darf einer gewissen nähe.

Was hast Du an dem Wort "Ferne" der Frage im Eingangspost nicht verstanden? Wenn es auf kurze Distanz geht, dann auch auf etwas größere Entfernung, ist nur eine Frage der Empfangsleistung und Richtcharakteristik... ;)
 
kronen schrieb:
Dann ist man ja dumm wenn man seinen Perso immer rumschleppt dann kann jeder Kriminelle rausfinden wer man ist und wo man wohnt.
Du hättest den hier verlinkten Artikel evtl. mal lesen sollen. NEIN, Auslesen aus der Hosentasche ist nicht möglich. Kriminelle warten nicht vor deiner Haustür auf dich.

kammerjaeger1 schrieb:
Was hast Du an dem Wort "Ferne" der Frage im Eingangspost nicht verstanden? Wenn es auf kurze Distanz geht, dann auch auf etwas größere Entfernung, ist nur eine Frage der Empfangsleistung und Richtcharakteristik... ;)
Die Sendeleistung und deren Richtcharaktistik ist entscheidend, und die sind bei RFID-Chips streng reglementiert.
 
lieber kammerjaeger1: aus meinem post sollte man doch deutlich erkannt haben, dass ich das wort "ferne" durch aus verstanden habe. und nur weil wir zum mond fliegen können, heißt es nicht, dass wir auch zu einem planeten unserer nachbargalaxy fliegen können, obwohl das ja nur eine frage des sprits und der zeit ist, denn lebendig kommen wir nicht an, und den sprit zu transportieren ist vermutlich auch noch eine große herausforderung.

auch wenn es nur eine frage der richtcharakteristik und empfangsleistung ist, so ist es im falle von RFID nicht praktikable möglich von der straße aus 15m entfern in eine wohnung durch mauern einen RFID-chip auszulesen. das dies rein theoretisch mit der passenden technik möglich wäre interessiert hier nicht. die polizei kann das aufgrund der gegebenen umstände und technischen möglichkeit nun einmal nicht.
 
Wir reden hier aber nicht von RFID, wo es natürlich aufgrund der technischen Zielsetzung bewusst Grenzen gibt. Bei einem USB-Stick ist es aber nicht vorgesehen, ihn auszulesen. Wenn es denn ginge, dann wäre es nur eine Frage der dem Auslesenden zur Verfügung stehenden Technik, die Reichweite zu bestimmen. ;)
Ergänzung ()

Daaron schrieb:
Die Sendeleistung und deren Richtcharaktistik ist entscheidend, und die sind bei RFID-Chips streng reglementiert.

Die Sendeleistung des RFID schon, die Empfangsleistung des Empfängers kann hochgeschraubt werden.
 
auch die empfangsleistung kann nicht beliebig erhöt werden. dem sind sowohl technische als auch physikalische grenzen gesetzt. eine sendeleistung zu erhöhen ist was ganz anderes als eine empfangsleistung zu erhöhen.
 
Ich hab mal ne Doku gesehen wo es hieß es gibt Chips die können sogar aktiv senden und sogar Ton und Bild übertragen und sowas soll angeblich auch schon produzierbar sein. Das finde ich ziemliche beängstigend. Stellt euch vor wenn in paar Jahren überall solche Chips drin sind selbst in Verpackungen von Lebensmitteln dann ist man überall sichtbar.
 
kammerjaeger1 schrieb:
Die Sendeleistung des RFID schon, die Empfangsleistung des Empfängers kann hochgeschraubt werden.
Wenn du heute mit einem Hyperantrieb-Raumschiff losfliegen würdest und dich so in ~80ly Entfernung positionierst.... du könntest TROTZDEM nicht die Eröffnungsrede der olympischen Spiele von Adolf Hitler mithören. Du würdest irgend etwas auffangen, ja. Du könntest evtl. einzelne Frames oder Tonfragmente herausfischen. Das Meiste ist hingegen in der Hintergrundstrahlung schon längst zerfasert.
Dasselbe passiert dir mit nem RFID-Chip. Die Signale sind so schwach, dass sie vom umgebenden Rauschen einfach aufgefressen werden. Wenn du dich in 10 Metern Entfernung mit ner 1m-Schüssel hinstellst und keine Wände etc. dazwischen sind, dann könntest du evtl. verwertbare Daten erhalten. Aber meinst du nicht, eine 1m-Schüssel auf der anderen Straßenseite würde deinem Opfer auffallen? Noch ein paar Meter mehr, und du bräuchtest eine 10m-Schüssel und ein Vielfaches an Rechenleistung, um die Daten vom Rauschen zu trennen. Irgendwann scheitert auch der letzte Rest an Redundanz.

kronen schrieb:
Stellt euch vor wenn in paar Jahren überall solche Chips drin sind selbst in Verpackungen von Lebensmitteln dann ist man überall sichtbar.
Mal ehrlich: Hast du mal mit jemandem über solche Ängste gesprochen?
Nein, auch in 10 Jahren wird dich dein Milchkarton nicht überwachen. Wozu auch? Alle relevanten Daten gibst du eh freiwillig preis, in dem Moment wo du das Internet für mehr nutzt, als dir nur Katzenbilder anzugucken.
 
ob auf dem Produkt ein Barcode ist, oder ob sich ein RFID Chip mit "Milch" Meldet, spielt doch keine rolle.

Wieso der Ausweis allerdings senden muss, versteh ich nicht.
wenn man die Daten will, dann soll man die Karte halt an ein Lesegerät anstecken...
aber das ist wohl ein anderes thema.
 
Kann der neue Personalausweis etwa Daten senden?

Und wisst ihr ob diese Schutzfolien für Geldbeutel was bringen? Können die verhindern dass der Ausweis oder die EC Karte ausgelesen werden?
 
florian. schrieb:
ob auf dem Produkt ein Barcode ist, oder ob sich ein RFID Chip mit "Milch" Meldet, spielt doch keine rolle.
Sag das mal den Spinnern, über die Stern TV am WE berichtet hat... Barcodes sind BÖÖÖÖSE. Sie stören den Energiefluss und blockieren die Aura.
 
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