[Kaufberatung] Heimserver

vnvnation

Lt. Junior Grade
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Hallo Zusammen :)

nach reiflicher Überlegung soll nun Anfang nächsten Jahres ein Heimserver angeschafft werden.
Die Überlegung begann, wie bei vielen, bei einem NAS, welches bei einer renomierten Anbieter und
mindestens 4Bay relativ teuer ist. Aufgrund der zusätzlichen Flexibilität soll also ein Server her.

Dieser soll im 24 / 7 Betrieb laufen, damit einige Dienste wie Exchange, Webserver oder OwnCloud
dauerhaft erreichbar sind. Außerdem sollen im Heimnetzwerk ein Active Directory, DHCP, FileServer und Streaming Server zur Verfügung stehen. Die Hardware sollte ausreichend Power haben um auch 2-3 VMs dauerhaft laufen zu lassen.

Aufgrund des vermutlichen 24 / 7 Betriebs sollte dieser natürlich stromsparend sein.
Eine anständige Netzwerkkarte (Intel Dual/Quad Port) und ein guter Raidcontroller
sollen später gebraucht dazu gekauft werden.

Aus meinen Überlegungen, haben sich bis dato 2 Konfigurationen heraus kristalisiert.
Wichtig sind mir vorallem die Punkte, vPro, vt-d und die IGP ;)

Konfiguration 1:

http://geizhals.de/?cat=WL-276491

Vorteil: Preis :D

Konfiguration 2:

http://geizhals.de/eu/?cat=WL-276493

Vorteil: ECC RAM, SMT, "echte" Serverhardware

Was würdet Ihr empfehlen? :)

Danke und Grüße
vnvnation
 
Ich würde mir das Board hier holen: http://geizhals.de/645182

Wenn schon Entry Level Server, dann schon richtig richtig. Das Asus Board wäre zwar ein Anfang, aber trotz C Chipsatz wäre mir das zu consumerlastig. Das Supermicro Board hingegen bietet direkt genau das was du brauchst für einen kleinen Server, nämlich dual Intel Gbit LAN (gut, hat Asus auch), entsprechend dimensionierte PCIe Slots und es hat eine IPMI Schnittstelle. Dazu dann einen Xeon deiner Wahl und natürlich den ECC Speicher.
 
Da du vor hast das ganze recht ordentlich hochzuziehen, würde ich dei 2. Konfig nehmen.
Allerdings halte ich von LC-Power nicht viel...
 
Die Konfiguration 2 gefällt mir. Ob Kingston RAM für den Server-Betrieb 24x7 die nötige Standfestigkeit hat ? Ich persönlich würde hier eher auf Samsung RAM setzen wollen, denn bei denen sind mir noch keine Ausfälle oder Inkompatibilitäten bekannt geworden.

Zum Netzteil würde ich eher auf Seasonic Gold/Platinum setzen wollen.
 
Zuletzt bearbeitet: (Ergänzung Netzteil)
zu Konfig 1:
Was hast du am Asrock, was andere Boards (70-80 €) nicht haben :D
Darf ich mal fragen was du virtualisieren willst?
Ich merks an meinem Pentium G860, wie schlecht der Hyper-V oder der VMware Player skaliert. Ebenfalls läuft meine JD-Loader VM nur im Idle rum und wird nur selten gebraucht. Die CPU langweilt sich einfach nur.

zu Konfig 2:
würde mir sowas wie ECC RAM und teures Mainboard echt sparen. Das brauchst du für den Heimbereich einfach nicht.
Ich finde normale Desktop HW reicht für Zuhause dicke aus.

Bin mir nicht sicher ob man auch einen i3 in Erwägung ziehen könnte...
 
Zuletzt bearbeitet:
Ob man jetzt Exchange unbedingt zu Hause laufen lassen muss...

Der Server muss ja dann auch recht ausfallsicher sein, sonst kommen keine Mails mehr an. Da würde ich schon richtige Server-Hardware (z.B. Supermicro) nehmen, redundantes Netzteil und USV sind auch zu überlegen. Der Installation und Konfiguration ist auch nicht ohne, hast du da Erfahrung?
 
Wenn der TE echte Server Hardware will würde ich mir den Fujitsu Primergy TX100 S3 kaufen, da er günstiger als die 2. Konfiguration ist und noch zusätzlich zwei Festplatten mit sich bringt.

Eventuell müsste man noch zusätzlichen RAM dazu bestellen wenn die 8Gb nicht ausreichend sein sollten: Samsung 8GB ECC DDR3-1600
 
Das Ding ist, was die Serverhardware angeht, auch nicht echter als die Variante mit Asus oder Supermicro Board! Den gabs mal für 430 Euro laut Preisvergleich, das war ein sehr guter Preis. Jetzt ist er etwas teurer, weiß gerade nicht so richtig ob ich das jetzt noch gut finde.
 
DunklerRabe schrieb:
Ich würde mir das Board hier holen: http://geizhals.de/645182

Wenn schon Entry Level Server, dann schon richtig richtig. Das Asus Board wäre zwar ein Anfang, aber trotz C Chipsatz wäre mir das zu consumerlastig. Das Supermicro Board hingegen bietet direkt genau das was du brauchst für einen kleinen Server, nämlich dual Intel Gbit LAN (gut, hat Asus auch), entsprechend dimensionierte PCIe Slots und es hat eine IPMI Schnittstelle. Dazu dann einen Xeon deiner Wahl und natürlich den ECC Speicher.

Sieht auch sehr gut aus. Sehe ich das richtig, dass hier kein Prozessor mit integrierter IGP notwendig ist,
da das Board einen Grafikchip hat?

Laut Geizhals gibt es nur 1 Samsung ECC Unbuffered RAM ... Wäre Kingston denn so schlimm?

Habe auch schon das ein, oder andere über LC-Power gehört :(
Wäre das eine Alternative: http://geizhals.de/830678


Eine Fertiglösung, sowie einfache Dekstop Hardware (bzw. Dual Core Lösungen) möchte ich eigentlich nicht kaufen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich kann verstehen, dass man wenn einen Server möchte, auch auf Serverhardware setzen mag.
Was persönlich stört dich denn so sehr an "Desktophardware"?

Habe im Büro mehrere Rechner, die seit einem, teilweise 2 Jahren permanent laufen(mal abgesehen von nem Neustart wegen Updates, oder einer der extrem seltenen Stromausfälle)
Die tun es noch nach wie vor sehr gut :)

Warum ich erpsöhnlich auf Desktophardware setzen würde ist der Preis, denn jeder weiß, wie schnell die Hardware altert. Da würde ich lieber jedes, oder jedes zweite Jahr neue Hardware kaufen, die Leistungsfähiger bei geringerer Leistungsaufnahme ist. Und nen Montagsteil kann man immer erwischen ;)

Wie gesagt, ich will dich nicht davon abbringen Serverhardware zu kaufen, sondern mich interessiert, warum man zuhause, wenn da nicht grad Geld/Berufliches hintersteckt, auf so teure Hardware setzen will.

Bei Serverhardware würde ich mich auch rille's Frage anschließen bezüglich des redundanten NT's und USV.
 
Nunja, USV und Redundantes Netzteil ... Irgendwo muss es,
wie du ja bereits festgestellt hast im privaten Bereich gut sein.

Die "Serverhardwarekonfiguration",
bietet dafür aber sicherlich höherwertige Komponenten (Mainboard und RAM).
Beinhaltet ECC RAM und unterstützt SMT, was sicherlich an der ein oder anderen Stelle auch einen Vorteil bietet.
Das ganze wird beim Supermicro Board mit der IPMI Schnittstelle und der KVM Funktion wohl abgerundet.

Bleibt der höhere Preis von ca. 140€ Mehrkosten :freak:
 
Nunja, man kann einiges gut oder weniger gut begründen. Aber die Frage ist doch - brauchst du das für den privaten Bereich wirklich?
Dass mir Hardware von jetzt auf morgen einfach mal abgeraucht ist war echt selten. Dazu muss ich sagen, dass ich sehr häufig gebrauchte Hardware kaufe, z.T noch übertakte (CPU, Graka, Board, RAM ...) und seit 2009 (!!!) im 24/7 Betrieb lief; jetzt nur wenn ich @home bin. LIEF daher, weil ich jetzt auf Fileserver umgestellt habe, z.T auch wegen Stromgründen. (IDLE: 90W Desktop zu 30W Filer ;))

Würde einfach drauf achten, dass du von den Desktop-Komponenten keine billigen Hersteller nimmst. Ich persönlich fahre nur auf der Asus/Gigabyte Schiene. MSI könnte man noch holen. So Hersteller wie Asrock, Biostar etc..naja^^. Aber das ist jetzt meine pers. Meinung.

Beim RAM kannste dir nen 1333er Kingston Value mit 1,5V holen...


Zur redundanten Stromauslegung würde ich mir allerhöchstens nur eine kleine USV holen.
Hab damit zwar nicht viel am Hut und bin mir nicht sicher...ABER soweit ich weiß erkennt das der PC wenn er in den USV Modus wechselt und könnte im kritischen Zustand dann alles sicher runterfahren.
(verbessert mich bitte wenn ich total daneben liege^^)
 
Zuletzt bearbeitet:
Hehe ;)

SMT ist aber CPU ahhängig, und das gibts ja auch bei den Desktoplösungen ;)

Gut ECC Ram für die Fehlerkorrektur, aber ob das im Privatbereich so auschlaggebend ist? Zumal sich das m.E eher bei großen (genutzen) Rammengen bemerkbar macht. Je mehr da ist und genutzt wird, umso mehr steigt ja auch die Wahrscheinlichkeit an, dass Fehler auftreten.

Wenn dir IPMI so wichtig ist,. führt ja fast kein Weg an so nem Board vorbei. Wobei, wenn du von 140€ mehr sprichst, das ja durchaus nicht viel ist.
Man kann ja auch für nen Gamerboard deutlich mehr ausgeben, als das Serverboard jetzt kostet ;)


@>|Sh4d0w|<
Mein HTPc basiert aufm H61 Asrock Board, läuft seit 1,5 Jahren fast durch und hat mich noch nicht im Stich gelassen. Aber das gute ist ja, das man genug Auswahl bei den Komponenten hat. Ich würde nur nie mals mehr auf billige NTs setzen, aufgrund von Mehrfaher schlechter Erfahrung. Die Tage kommt auch mein Biostar mit Celern 847, da bin ich auch mal auf die Zuverlässigkeit des Boards gespannt :)

Statt USV würde ich dann doch ehr auf eine Stockdosenleiste mit allenmöglichen Schutzfunktionen setzen(im privaten Bereich)
 
ohne jetzt Offtopic zu werden:
@ Scheitel: Es ist auch etwas abhängig von den pers. Erfahrungen. Aber wenn ich seh, dass die billigsten Mainboards fast immer andere Hersteller wie Asus/Gigabyte sind, dann erzeugt das bei mir schon komische Gedanken. Dass man aber mit - wie ich immer dazu sage - billiger/günstiger HW auch klappt beweist du uns ja und möchte ich nicht bestreiten :)

@TE: Sowas als USV wäre doch ne coole Geschichte :)
http://geizhals.de/484963. ist nur als Bsp. und die Nennleistung deines Servers sollte mind. 25 niedriger sein als die USV.

IPMI ist m. Meinung nach genauso überflüssig im Heimbereich.
Das bisschen Active Directory und DHCP sowohl andere Dienste brauchen sowas nicht.
War früher auch immer so auf dem Trip von "Brauche das Beste und professionellste für Zuhause, auch wenn ich es garnicht nutze"

Also investier das gute Geld lieber in andere Teile wie Netzteil :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Man darf aber nicht vergessen, dass es sich hier um Entry Level Serverhardware handelt. Und wie schon festgestellt wurde ist die praktisch nicht teurer als das Consumerzeugs, bietet aber einen teils erheblichen Mehrwert.

IPMI ist übrigens mit das wichtigste Feature überhaupt. Wer einmal ein System mit IPMI betrieben hat wird das nicht mehr hergeben wollen. Ich wünschte alle meine Systeme hätten das, ist aber leider nicht der Fall.
 
Bei dem Preis würde ich so eine USV auch für sowas nehmen, das ist ja echt günstig :)

Bezüglich der Boards/Hersteller, kann gut verstehen, dass man auch auf einen namenhafteren Hersteller setzt, der Preis wird sich ja mit Sicherheit auch an höherwertigen Komponenten bemssen. Der HTPC sollte halt günstig sein, so wie jetzt das rumspiel-Board inform der Biostar mit verlöteter CPU.

Auf dem Trip war ich früher übrigens auch :D

Für zu Hause sollte ja eigentlich der Rmotezugriff ausreichen, in welcher Form auch immer(Teamviewer, RDP, VNC, Logmein etc). Ich glaub die Desktopchipsätze mit Q und B im Namen sollten auch schon Zugriff bieten, bevor das OS geladen ist.

Was für ein OS soll es denn werden?


//Edit, ich sollte wohl mal aktualieren vorm Abschicken ;)

Ist halt die Frage ob er die Sachen auch wirklich nutzt, wenn nicht könnte man Geld sparen. Aber in der Tat ist der Preis für das Board nicht wirklich hoch.
 
Scheitel schrieb:
Bezüglich der Boards/Hersteller, kann gut verstehen, dass man auch auf einen namenhafteren Hersteller setzt, der Preis wird sich ja mit Sicherheit auch an höherwertigen Komponenten bemssen.

Und am Support, der bei Supermicro z.B. recht gut und kompetent ist! Und das ist was wert, denn auch gute Boards gehen unter Umständen mal kaputt.

Ich glaube schon, dass man gerade mit IPMI bei einem Server der 24/7 laufen soll etwas anfangen kann. So kann man den nämlich wunderbar in eine Ecke stellen oder sonst wohin, wo nur ein Netzwerkkabel vorhanden sein muss. Das kann ggf. auch der Dachboden oder der Keller oder das Gartenhäuschen sein (alles schon erlebt). Solange man an der Hardware nichts umbauen muss braucht man, dank IPMI, nie mehr für irgendwas physikalischen Zugriff zu dem Hobel.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ohne jetzt wegen IPMI rumstreiten zu wollen, aber das bekomme ich mit einem Netzwerkkabel (+ Kaltgerätekabel :D) und ner RDP Sitzung auch hin. OK im ausgeschaltete Zustand wirds schwer und einige Settings habe ich nicht zur Verfügung..

Nochmal: Für den Heimgebrauch nicht wichtig. Im RZ schon eher wenn ich z.B. keinen Bock hab in den Serverraum zu laufen oder einfach mehr erfahren möchte

Ich finde der TE sollte noch etwas mehr über sein Vorhaben erläutern. Z.B was er mit den VM's abbilden oder anstellen möchte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Um mich auch mal ins IPMI Thema einzuschalten :D
Ich finde das Thema Fernwartung ist ein wichtiger Punkt, ob es nun IPMI oder vPro ist,
da ich wirklich keine Lust habe jedesmal in den Keller zu rennen, um den Server neuzustarten.

Ansonsten, was ich mit den VMs noch vor hab.
Erste Vorstellungen für den 24 / 7 Betrieb diesbezüglich sind, ein Sophos UTM 9 um das ein oder andere mal auszuschließen, wobei mir natürlich klar ist, dass so etwas keine Hardwarefirewall ersetzen kann.

Außerdem soll ein Windows 7 oder 8 laufen,
auf welchem ich in Zukunft über ein Notebook dauerhaft arbeiten kann.

Stichwort Notebook braucht weniger Leistung und Server ist eh immer an.
Mein aktueller Desktop soll dann nurnoch als Gamingkiste dienen.

Zu guter letzt sollen natürlich die ein oder andere TestVM bereit stehen, "um mal etwas auszuprobieren" :)
 
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