[Kaufberatung] Office PC - Datensicherung!?

H1deAndSeek

Lieutenant
Registriert
Okt. 2009
Beiträge
896
Hallo zusammen,
hier im Haus steht wieder der Kauf eines neuen Office-PC's an.

Mir gehts hier eher darum, mein System abzusegnen und vor allem, mir Empfehlungen einzuholen, wie ich die Daten richtig sicher.

Es wird 1 Festplatte für den normalen Internetgebrauch geben und eine für die Arbeit.
Die Festplatte, auf der gearbeitet wird, dort sollten alle Daten und Programme SEHR sicher sein.
Ich hatte an ein einfaches Raid 1 gedacht. Evtl. weitere Vorschläge?
Gibt es heutzutage einfachere Sachen, als ein Wechsellaufwerk? Also, dass ich z.B. die obere Festplatte ein- und die untere ausschalte, oder wird dies immernoch mit einem Wechsellaufwerk (Risikofaktor?) erledigt? Es sollte am besten so simpel wie möglich sein.

Nun kam mir der Einfall, meinen Eltern, meine CPU + Mainboard + 4GB Ram zu geben
(Phenom II 955, Gigabyte MA770T-UD3P, 2x2GB Kingston Cl9 1333Mhz)

und mir selbst einen i5 zuzulegen. Da meine Eltern eig. nur einen Dual-Core bräuchten, der Aufpreis von ~50€ zu einem Quadcore jedoch nicht allzu viel ist. (Geld ist eher relativ egal, da es sowieso über die Firma läuft).

Nun, kommt der i5(-2400) mit 1333Mhz CL9 Speicher klar(Kingston, 1.5V) ? Und wie sieht es mit einem Mainboard aus, habe mich in letzter Zeit nicht sehr gut erkundigt, wie es denn mit dem Chipsatzproblem aussieht. (Bulldozer ist ja leider noch ein wenig hin).
In der FAQ wird nur AMD empfohlen zur Zeit, aber laut News gibt es ja jetzt funktionstüchtige.. ?

Also für meine Eltern würde ich dann benötigen:
Gehäuse (Xigmatek Asgard denke ich mal),
Grafikkarte (hm, vllt. habe ich auch noch eine rumfliegen, die reichen sollte, ansonsten 5450? noch günstiger? Welche dann?)
3 Festplatten (welche sind denn selbst noch einmal langlebig? Die Spinpoint F3? Caviar Green/Blue? Baracuda? Habe selbst eine Black, aber Schnelligkeit spielt keine sehr große Rolle, eher Sicherheit!)
Netzteil (hm, werde vllt. das Pure Power in 300W nehmen (habe selbst das 530W, gefällt mir ganz gut, auch schon öfters verbaut, nie Probleme) - das 300W Modell hat kein PCIe bei einer 5450 spielt das doch aber sowieso keine Rolle)


Für mich bräuchte ich dann:
CPU (i5-2400? 5€ teurer als der 2300er, oder doch lieber den 2500k mit nem offenem Multi)
CPU-Kühler (denke ich nehm den Mugen 2, obwohl ich die Montage hasse)
Mainboard ?!?! (USB 3.0 & Sata 6GB/s sollte es schon haben (müssen nicht sehr viele sein))

Also, was sagt ihr zu diesen "beiden" Zusammenstellungen?
Verbesserungsvorschläge?

Danke und LG
 
Daten extern sichern ist immer am besten. Raid 1 bringt viel weniger als man denkt.
Dann besser eine Intel SSD und Backup auf eine externe Platte (eSATA oder Schnellwechselrahmen).
Zusätzlich Daten auf nem Server sichern (Online-Speicher kostet fast nichts mehr).

Standard-DDR3 mit CL9 und 1,5V reicht.

Ja es gibt vereinzelt B3-Boards, Wenn Du übertakten willst P67-Chipsatz, wenn nicht reicht ein H67er.
Das mit extra-Platte für Internet ist nicht nötig. VM reicht dafür vollkommen.

Beim Netzteil nimm lieber das Enermax erPro mit 350W. es ist leiser, effizienter und es ist kein BQT ;) google mal nach Problemen damit.
 
Wieso ist die externe Sicherung besser, spiegelt doch RAID1 die Daten auf zwei Platten? Außerdem kostet eine 1TB Platte ab 40€. Ich würde wichtige Geschäftsdaten niemals online speichern, selbst wenn der Server im Pentagon läge.
 
Hm, das mit dem Online-Speicher ist echt eine wirklich gute Idee!
Ich denke, dann würde ich zusätzlich noch mit eSATA auf eine externe Platte sichern..
Gibt es hierbei spezielle Programme, die das übernehmen? Oder muss man immer einzeln kopieren (No-Go wäre das wohl :D)

Bisher gab es halt immer eine 2. Festplatte, in wie Weit eine VM ihren Dienst auch tut, kann ich nicht sagen, da ich mich in der Materie nicht besonders auskenne..

Übertakten bin ich nicht abgeneigt, solange meine Leistung aber noch ausreicht, wäre es meiner Meinung nach sowieso Schwachsinn (auch wenn es kitzelt herauszufinden, was mit seiner CPU möglich ist :P)

Welche Boards wären denn da speziell zu empfehlen? Alle "B3" Boards sind gefixed?

Das Enermax ist natürlich auch deutlich teurer.. mal schaun, ich überleg es mir ^^

LG und Dankeschön
 
@chacha
1) bei einem Fehler des Controllers hast Du keine zusätzliche Sicherheit, da die Daten dann doppelt hinüber sind
2) Wenn Das Netzteil zB. eine Macke hat und Dir beide Platten schrottet hast Du auch alle Daten weg
3) Die Platten werden zusammen älter. Deswegen steigt die Ausfallwahrscheinlichkeit auch deutlich schneller.
4) Gegen Feuer hilft nur eine externe Sicherung
5) Geschäftsdaten gehören verschlüsselt. Dann könenn sie auch sonst wo liegen. Und wenn sie soooo immens wichtig sind kann man sich auch einen Server leisten, der woanders steht.
6) Die Ausfallwahrscheinlichkeit einer SSD liegt auf dem Nieveau eines Festplatten-Raids (Zumindest gilt das für Intel-Laufwerke bisheriger Generation. Die Neuen müssen sich erst beweisen).
7) Preis/Leistung. Eine Festplatte, die ständig läuft kostet auch 10€im Jahr. Dann hat man auch mehr Lautstärke usw. Und der Kaufpreis kommt noch hinzu.

Warum wird in den Firmen RAID 1 fast nie eingesetzt? Richtig weil es kaum was bringt. Zumal das alles eh nur FakeRaid ist.

@Hide
Für moderate Übertaktung kannst x-beliebiges B3 nehmen. kannst Dir auch ein Seasonic 330W anschauen. Das ist 5€ günstiger als das Enermax und hat Bronze (wobei in diesem bereich 1-2% keine Rolle spielen).

Der Vorteil einer VM ist eben, dass Du nicht den Rechner neu starten musst usw. Die Abschirmung vom virtualisiertem Betriebssystem funktioniert sehr gut. Und leistungstechnisch musst Dir da auch keine Gedanken machen.

Wenn Du win7 Professional verwendest kannst Virtual PC nehmen. Sonst ist VirtualBox noch eine Alternative.
 
Zuletzt bearbeitet:
Konfiguration sähe dann so aus:
http://geizhals.at/deutschland/?cat=WL-143188
+ CPU-Kühler

Nunja, Mainboard i.O. ? Andere Vorschläge ?
Auch wenn die VM wahrscheinlich viele Vorteile hat, denke ich, dass ich das ganze dennoch mit 2 Festplatten bewerkstelligen werde.

Wo ist denn eig. der Unterschied, ob ich die Sicherungsplatte extern oder intern mache? Um Netzteilfehlern vorzubeugen?
Wie muss außerdem so eine Sicherung aussehen (Programme & Daten.. ) Da gibt es doch bestimmt Programme. Theoretisch soll es ja auch eine komplette Spiegelung der primären Festplatte sein, wann wird jedoch diese Spiegelung durchgeführt (und wie) ?
An meinem Mainboard habe ich außerdem keinen externen eSata-Anschluss und das vorhandene Gehäuse besitzt ebenfalls keinen.. Wie löse ich dieses Problem am geschicktesten?

Lg
 
1) können nicht beide gleichzeitig geschrottet werden
2) Man spart Strom und es ist nicht laut :)
3) Die Sicherungsplatte altert nicht
4) Schau Dir Acronis an zB
5) Dann nimm eben ein anderes MB und ein anderes Gehäuse :)
 
Anderes MB und anderes Gehäuse ist schwierig, da ja beides schon hier rumsteht.
(Mein Mainboard vom Phenom II und das Gehäuse vom jetzigen PC wird wiederverwendet)

Nunja, vllt. finde ich ja selbst eine Lösung, ansonsten vllt. eine PCI Karte..?
Oder über USB 2 - viel zu langsam?
 
Ja, denke auch, dass USB 2 reicht! So übermäßig groß sind die Daten meines Wissens nach auch nicht.

Ich denke jedoch, dass ich keine VM einrichten werde, da mir das selbst nicht ganz geheuer ist (da ich mit der Materie nicht auskenne) und die Handhabung (Starten der VM etc.) ungewohnt für meine Eltern sein würde...

Gibt es heutzutage trotzdem humanere Lösungen, als Festplattenwechselrahmen?
Also einfach immer 1 SATA Kabel zu "unterbrechen" je nachdem, welche Platte man benutzen möchte(natürlich mit Windowsneustart)?
Ansonsten noch andere Vorschläge?

Als Mainboard für ich das P67 LE nehmen.


Lg & Dankeschön noch einmal^^

Gibt es Wechselrahmen, mit An und Ausschalter? Ich habe nichts gefunden und frage deshalb einfach mal hier.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück
Oben