Kaufberatung: PC für Küchenplanungssoftware

Dipree

Cadet 2nd Year
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Hallo,
ich benötige für meine Firma einen neuen PC mit dem man mit CARAT Küchen planen kann ohne beim Laden von Grafiken etc. einzuschlafen. Auf dem PC wird nur die Clientsoftware installiert. Ich habe noch einen Server auf dem nur das CARAT an sich läuft von dem die Daten geholt werden und alle Mitarbeiter Zugriff haben.

Ich habe mal euren Fragebogen so gut wie möglich ausgefüllt:
1. Möchtest du mit dem PC spielen?
  • nein

2. Möchtest du den PC für Bild-/Musik-/Videobearbeitung oder CAD nutzen? Als Hobby oder bist du Profi? Welche Software wirst du nutzen?
Ja, ich möchte mit dem PC arbeiten. Die Software heißt CARAT. Damit lassen sich Küchen planen.
Die Hardwareempfehlungen sind auf der letzten Seite zu finden.
https://www.carat.de/fileadmin/pdf/hardware/Hardware_Systemempfehlung_lang_DE_07_2019_FIN.pdf

3. Hast du besondere Anforderungen oder Wünsche (Overclocking, ein besonders leiser PC, RGB-Beleuchtung, …)?
Das Gehäuse bitte so klein wie möglich. Der PC wird von einem neuen Mitarbeiter verwendet der viel Kundenkontakt haben wird.
Daher möchte ich das Gehäuse so gut es geht verstecken.

4. Wieviele und welche Monitore möchtest du nutzen? Anzahl, Modell, Auflösung, Bildwiederholfrequenz (Hertz)? Wird FreeSync (AMD) oder G-Sync (Nvidia) unterstützt? (Bitte mit Link zum Hersteller oder Preisvergleich!)
Aktuell ist ein Monitor vorhanden. Ich überlege aber einen zweiten anzuschaffen.

5. Hast du noch einen alten PC, dessen Komponenten teilweise weitergenutzt werden könnten? (Bitte mit Links zu den Spezifikationen beim Hersteller oder Preisvergleich!)
  • nein

6. Wie viel Geld bist du bereit auszugeben?
Ich habe mir eine Grenze von 700 € brutto gesetzt.

7. Wann möchtest du den PC kaufen? Möglichst sofort oder kannst du noch ein paar Wochen/Monate warten?
Den PC möchte ich in den nächsten 3-6 Wochen anschaffen.

8. Möchtest du den PC selbst zusammenbauen oder zusammenbauen lassen (vom Shop oder von freiwilligen Helfern)?
Ich denke ich kann den selbst zusammenbauen.


Ich hoffe ihr könnt mir helfen.
 

Mordenkainen

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Ich sehe das aber richtig dass die Systemanforderungen von CARAT in der PDF nur für die Server gelten?
 

MaxOrdinateur

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KnolleJupp

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Acdcrocker

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Ich würde mich mit diesen Anforderungen an ein Systemhaus wenden. Ich denke, dies ist sinnvoller, als komplette Eigenregie- insbesondere bei Problemen.
Tendenziell sind Komponenten, die nicht dem gängigen Format entsprechen vergleichsweise teuer.
Ich hätte eigentlich bei der Anforderung "klein" und "schick" sofort an ein ASRock DeskMini gedacht. Die integrierte GPU eines Ryzen 3200G oder 3400G wird aber vermutlich zu schwach auf der Brust sein.
 

Mork-von-Ork

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Auf den ersten Blick hätte ich auch DeskMini gesagt, auf den zweiten wird mindestens eine 1050Ti empfohlen, die aktuellen Ryzen APUs kommen von der Leistung aber maximal an die 1030 ran, für Multi-Monitor-Betrieb, den sich der TE ja, wenn ich es richtig lese, auch offen hält steigen die Anforderungen nochmals.

Man kann natürlich mal schauen, was die kommenden Ryzen APUs so leisten aber ich denke mit dem Vorschlag von @MaxOrdinateur fährst du schon nicht schlecht.

Da das Gerät für geschäftliche Zwecke dient, würde ich auch alleine aus Supportgründen über ein Systemhaus nachdenken.
 

Klüngels-22

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ich benötige für meine Firma einen neuen PC mit dem man mit CARAT Küchen planen kann ohne beim Laden von Grafiken etc. einzuschlafen. Auf dem PC wird nur die Clientsoftware installiert. Ich habe noch einen Server auf dem nur das CARAT an sich läuft von dem die Daten geholt werden und alle Mitarbeiter Zugriff haben.
Da Du hier von einem Host - / Client System sprichst , müßtest Du uns ggf. erst mal sagen , auf welchem System die grundlegenden Berechnungen überhaupt ausgeführt werden .

Wenn der Server mit der Carat-Software die eigentlichen Berechnungen vornimmt , und die Mitarbeiter an ihren Terminals ( Clients ) eigentlich nur die nötigen Planungsparameter eingeben müssen , dann braucht es neben sehr schneller Internetverbindung m.E. dann auch einen entsprechend leistungsfähigen Server , der im Zweifelsfall auch mehrere Terminaleingaben parallel ausreichend schnell berechnen kann in CAD / 3D .

Das solltest Du ggf. da mal mit der Supportabteilung von CARAT abklären .

Wenn CARAT dann jedoch schon in seinem Datenblatt mindestens eine moderne und schnelle 8-Kern CPU wie die i9-9900K , und eine moderne Grafikkarte von Nvidia oder AMD mit nicht weniger als 600 bis 1200 Streaming-Prozessoren je nach Auflösung benennt , dann kannst Du Dir ggf. vorstellen , wie potent der Server und die Internet-Vernetzung sein müßten , um ggf. die Berechnungsanfragen mehrerer Clients parallel zentral verarbeiten zu können .

Sollte es bislang nicht innerbetrieblich am Internet und der Rechenleistung des Servers liegen , kläre uns dann bitte noch mal möglichst vollständig über die derzeitige Hardware-Situation vom Server und den jeweiligen Clients auf .
Ergänzung ()

Die integrierte GPU eines Ryzen 3200G oder 3400G wird aber vermutlich zu schwach auf der Brust sein.
Diese iGPUs werden definitiv grenzwertig sein , da Vega 8 nur über 512 , und Vega 11 auch nur über 704 Streaming - Prozessoren verfügt .

Das schlimmste daran ist aber der Umstanď , daß sich diese beiden iGPUs das magere DDR4 - Interface zum RAM mit max. 128 Bit ( 2 × 64 im Dual-Channel ) dann noch in Ermangelung eigenen Grafikspeichers mit den CPU-Kernen teilen müßten .
 
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Dipree

Cadet 2nd Year
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Ok, danke schonmal für eure Antworten.
Tut mir leid das ich die falsche PDF verlinkt habe.

Ich habe mal einen PC zusammengestellt. Würde das so funktionieren?
https://geizhals.de/?cat=WL-1631750
Fehlt da noch irgendwas? Ein Lüfter oder sowas?

Bei der Grafikkarte bin ich mir nicht sicher ob das die richtige ist. Was wäre denn eine die besser wäre @MaxOrdinateur?
 

KnolleJupp

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Netzteil?

Der 3600X ist sinnlos, runter auf den 3600 ohne X: https://geizhals.de/amd-ryzen-5-3600-100-100000031box-a2064574.html

Die Crucial P1 als QLC-SSD würde ich nicht nehmen, runter auf eine Crucial MX500: https://geizhals.de/crucial-mx500-500gb-ct500mx500ssd4-a1745460.html

Statt 3000er Arbeitsspeicher, lieber 3200er. Das entspricht dann auch der nativen Geschwindigkeit des Ryzen Speichercontrollers.

Dann ist die Frage ob eine stärkere Grafikkarte nicht sinnvoller wäre, da die Software schon recht grafikintensiv ist,
z.B. eine RTX 2060 Super wie diese: https://geizhals.de/kfa2-geforce-rtx-2060-super-1-click-oc-26isl6hp39sk-a2091507.html

Als Mainboard könntest du vielleicht das
Asus Prime B450M-A/CSM https://geizhals.de/asus-prime-b450m-a-csm-90mb0yr0-m0eayc-a1979513.html nehmen.
Auch wenn es vielleicht nur Schlangenöl ist, die Asus CSM Mainboards sind speziell für Unternehmenskunden gedacht.
 
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