Kaufberatung Verstärker

flavourno1

Cadet 3rd Year
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Aug. 2011
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Hi Leute,

wende mich hilfesuchend an euch da ich mir gerne einen Verstärker zulegen möchte.
Habe leider von der Materie keinen Plan und würde gerne eure Meinungen dazu hören.

Habe zwei Celestion Ditton 100 (je 40W) hier stehen und bräuchte dafür einen günstigen Verstärker. Meine Ansprüche sind nicht hoch, es soll funktionieren und ein einigermassen akzeptabler Ton rauskommen.

Hier ein Link zu den Boxen zwecks Werte: http://www.nrpavs.co.nz/CelestionDitton100.htm

Der Verstärker soll maximal 60-70€ kosten (wenn möglich mit FB )

Ich bedanke mich schonmal bei allen die mir Hilfestellung leisen wollen.

Greetz
flavour
 
Für was brauchst du es? Musik hören, TV schauen oder DVD/BR schauen?

Ich kann dir nur empfehlen etwas mehr auszugeben die Boxen zu Verkaufen und ein Set zu kaufen wo Boxen, Sub und Verstäker dabei sind.
 
Ich brauch es für ein relativ kleines Zimmer. Für Musik ausschliesslich. Wie gesagt hab keine hohen Ansprüche.

Greetz
 
aber auf was muss ich achten, das is ja die frage. wieviel watt / ohm / tralala ?! ich hab da ech null peil.
 
Watt: Irgendwas um 50-100W

Impedanz: Ich würde mindestens 4Ohm wählen, 8 wäre besser.

Mein NAD C326BEE leistet 50W an 8ohm. Das ist schon einiges.
 
Bei der Leistung würd ich halt nen Verstärker nehmen der leicht überdimensioniert ist. Also etwas mehr Leistung liefern kann als deine Boxen vertragen können.

Umgekehrt gehts im Grunde auch und sofern du eh keine hohen Pegel fährst passiert auch da nix doch im allgemeinen ist es besser wenn der Verstärker mehr Leistung hat, kommen deine Boxen dann an die Belastungsgrenze wirst du das sehr deutlich hören.

Im anderen Fall kommt der Verstärker aber in den Clipping bereicht was ein Laie mal nicht so leicht hören kann und es kann dir die Boxen beschädigen.

Daher lieber etwas mehr Watt beim Verstärker. Natürlich brauchste bei 40W Boxen keine 150W am Verstärker das wäre Verschwendung, aber dennoch natürlich möglich
 
Den Pioneer A-307R kann ich dir empfehlen.

Habe ich mir trotz testberichte im Internet geholt und bin hochzufrieden damit.
Bei Pioneer ist für die Preisklasse das beste verbaut.

http://geizhals.at/13535

Falls das zuviel ist gibts auch die etwas schwächere Version "A-207R" oder A-109 wobei bei letzterem nicht meine empfehlung geben kann da ich kein urteil darüber habe.

mfg
 
Werde die Tage mal bei einem Elektrogeschäft vorbeifahren die SecondHand Teile haben. Muss ich noch auf irgendwas anderes Acht geben? Gibts nen Alter wo man von so Dingern besser die Finger von lassen sollte? Will nicht das der nach 2x dann den Geist aufgibt.

Danke schonmal für alle Beiträge!

Greetz

p.s: welche Marken sind gut, welche Schrott (kann man das pauschal überhaupt sagen?)
 
Kann man pauschal nicht sagen. Aber mit einem der großen Hersteller kannst Du für Deine Zwecke nichts falsch machen. Egal ob Sony, Denon, Yamaha, Pioneer oder was weiß ich... Älter als 10 Jahre sollte er IMO auch nicht sein. Aber das ist auch eher Glaubenssache. Man kann schließlich argumentieren: Wenn er so lange lief, hält er noch viel länger.
Wenn Du später n Heimkino draus machen wollen würdest, wär das was anderes. Beim reinen Stereobetrieb hat sich soo viel nicht in den letzten Jahrzehnten getan. Jedenfalls nicht so viel, als dass das einem Laien ohne Vergleich auffallen würde.
 
also bei einem Verstärker ist es immer besser, wenn er mit niedrigen Impedanzen klar kommt. Eine Aussage wie "4Ohm ist gut, 8Ohm ist besser" ist daher völliger Blödsinn!

Man kann auf die Charakteristik eines Verstärkers schließen, wenn man die Leistungswerte bei 2, 4 und 8 Ohm vergleicht, aber das kann dir völlig egal sein und geht schon zu sehr ins Detail.

Worauf ist zu achten?
Wenn das Teil fernbediebar sein soll, dann gibt es zwei Ansätze: "früher" hatten die Stereo Verstärker ein normales Poti mit einem Motor dran, heute überwiegend elektronische Poti für die Lautstärke-Einstellung. Beides hat Vor- und Nachteile, aber hier würde ich dir bei einem gebrauchten Gerät lieber zur elektronischen Variante raten. Die erkennt man daran, dass sich der Knopf bei laut/leise per FB nicht dreht. Ist die FB gerade nicht zur Hand, ist ein "sich endlos drehender Lautstärke Knopf" (also ohne Anschlag) ein sicheres Zeichen für ein elektronisches Poti.
Solltest du einen mit mechanischen Poti erwischen, dann ist das auch nicht schlimm (bis auf Gleichlauf zwischen den beiden Kanälen sind die eigentlich in allen Belangen besser), aber die sind halt mechanisch und unterliegen damit dem Verschleiß. Da solltest du auf eine Hörprobe bestehen, die "knarzen" gerne mal beim Betätigen. Selbst wenn das noch nicht so sehr stört, meistens dauert es dann auch nicht mehr so lange, bis (mindestens) ein Kanal immer mal sporadisch ausfällt.

Dann kommt es eigentlich nur noch auf die richtigen Eingänge an. Einen Plattenspieler möchtest du vermutlich nicht anschließen?

Falls du digitale Quellen (einfacher CD-Player oder PC) anschließen möchtest, dann lohnt es sich evtl. auch bei nicht so hohen Ansprüchen einen AV-Receiver (AVR) zu nehmen, auch wenn das im ersten Moment nach Overkill aussieht. Da hast du dann Digital/Analog Wandler (DAC) drin, die selbst bei einfachen (und alten) Kisten denen in üblichen PC Soundkarten oder CD-Playern überlegen sind. Ist ein reines Rechenexempel.

Ich würde von dem China Müll die Finger lassen und auch der PA Kram hat in einem Wohnzimmer keine Daseinsberechtigung. Alles was mit >150W beworben wird -> links liegen lassen! "Vernünftige" Marken wären z.B. Yamaha, Pionier, Onkyo, Sony, Denon und diverse andere. Von "aufgekauften" Marken (AEG und Co.) solltest du auch lieber einen Bogen machen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mickey Mouse schrieb:
und auch der PA Kram hat in einem Wohnzimmer keine Daseinsberechtigung

Ist jetzt zwar Offtopic aber : es kommt drauf an

zu 98,7% machen PA-Amps im Wohnzimmer keinen Sinn, weil sie keine Vollverstärker sind. Man braucht dann immer noch zusätzlich einen Vorverstärker. Wieder ein Gerät mehr. (Und dann meckert die Regierung weil die auch noch hässlich sind ;)

Wenn man allerdings sowieso der Meinung ist man brauche seperate Endstufen, dann ist es mehr oder weniger Wumpe ob da jetzt HiFi oder PA/Studio draufsteht.
[Gut, manche PA Endstufen haben störende Lüfter, dann isses wirklich nichts fürs Wohnzimmer. Bei meinen hatte ich es bis jetzt nur einmal geschafft den Lüfter der Bassendstufe anzubekommen. Da hab ich aber auch einen 25hz Sinuston drüber geschickt mit hohem Pegel. Und ansonsten höre ich nur selten Sinustöne. Sind doch recht monoton auf dauer...]

Vom klanglichen Ergebnis tut sich da so gut wie nichts bis gar nichts. Aber Verstärkerklang ist jetzt ja auch wieder eine Glaubensfrage. Ich bin der Meinung solange es nicht der letzte Müll von unseren Freunden aus Fernost ist gehört er in den Bereich HiFi-Mythen.
 
oh nein, bitte ich möchte diesen Teppich nicht kaufen! ;)

das hatten wir/ich hier doch schon mehrfach. Aus meiner Sicht gibt es drei verschiedene Typen von Leuten:
a) sind so von sich und ihrer (minderwertigen) Anlage überzeugt, dass es für sie nix besseres gibt und jegliche Unterschiede per se als Voodoo abgetan werden.
b) bilden sich zumindest ein, zwischen jedem Verstärker und auch einem 2 oder 3m langen Kabel einen drastischen Unterschied zu hören.
c) hören hier und da mal etwas raus, können einige Berichte nicht nachvollziehen. Trotzdem erklären sie nicht jeden, der eine wesentlich bessere Anlage hat als sie selbst, für verrückt nur weil er etwas raus hört, was man selber (wegen der Ohren oder Anlage) nicht hört.

Einen Ackergaul schickst du doch auch nicht auf die Rennbahn? Oder lässt ein Rennpferd eine Bier-Kutsche ziehen?

GENAU DASSELBE ist es mit einem Hifi- und einem PA-Verstärker!
Ich kenne "High-End" Verstärker, die sofort die Segel streichen, wenn sie mal für einen Moment kurzgeschlossen werden. Da fließen dann wegen der fehlenden Schutzschaltungen (die z.B. an impedanz-kritischen LS den Klang negativ beeinflussen) Ströme, die einem Schweißgerät Konkurrenz machen! Das nenne ich mal das Rennpferd und das muss halt gehätschelt werden.
Daneben stellen wir dann einen PA-Gaul, den man für Stunden kurzschließen kann. Der Lüfter dröhnt die Hitze weg, aufgrund des Kurzschlusses ist der Rauschteppich auch weg und jeder denkt die Kiste ist aus. Die Tiefpass-Filter am Eingang und die eingeschränkte Leistungsbandbreite sind einzig und allein darauf ausgelegt, dass man die Kiste auch noch 3m von einem Langwellen-Sender aufstellen und trotzdem keinerlei Schingneigung aufkommt.
Das ganze klingt dann nur noch eingeschnürt, aber klar ist das kein Unterschied, solange man das an irgendwelchen Tröten hört...
 
@ Mickey Mouse , mir ist nicht so ganz verständlich wem oder was du hier zu erklären versuchst ? :rolleyes:
 
Mickey Mouse schrieb:
oh nein, bitte ich möchte diesen Teppich nicht kaufen! ;)
Im Biergarten wäre ich jetzt auch gerne
das hatten wir/ich hier doch schon mehrfach. Aus meiner Sicht gibt es drei verschiedene Typen von Leuten:
a) sind so von sich und ihrer (minderwertigen) Anlage überzeugt, dass es für sie nix besseres gibt und jegliche Unterschiede per se als Voodoo abgetan werden.
b) bilden sich zumindest ein, zwischen jedem Verstärker und auch einem 2 oder 3m langen Kabel einen drastischen Unterschied zu hören.
c) hören hier und da mal etwas raus, können einige Berichte nicht nachvollziehen. Trotzdem erklären sie nicht jeden, der eine wesentlich bessere Anlage hat als sie selbst, für verrückt nur weil er etwas raus hört, was man selber (wegen der Ohren oder Anlage) nicht hört.

Ich schätze mal du willst mich in Kategorie a) packen

zu a) Wenn jemand von seiner eigenen Anlage nicht überzeugt ist hat er wohl eindeutig das falsche gekauft.
Unterschiede kann man gar nicht leugnen, dazu klingen Lautsprecher zu unterschiedlich.
Jetzt mal zu den Verstärkern: da gibt es auch Sounding. Aber kann man sagen AMP a) klingt deshalb besser als AMP b) ? Ich würde eher sagen anders. Was ich dagegen für Vodoo halte sind Aussagen wie AMP a) baut eine breitere Bühne auf, stellt die Streicher in den Vordergrund [hier beliebiges "Fachblatt"-geschwätz einfügen] etc. Das ist ein dummes Stück Technik, das keine Ahnung hat wo die Streicher im Orchester sitzen
Das minderwertig überlese ich jetzt einmal, der Krempel der bei mir steht hat neu mal einen fünfstelligen Betrag gekostet.

zu b) Wo erkläre ich dich hier verrückt? Ich schrieb bei Verstärkerklang, dass es eine Glaubensfrage ist. Das impliziert für mich eine noch vorhandene Restunsicherheit -> und ist weit davon entfernt andere als verrückt dazustellen.


Einen Ackergaul schickst du doch auch nicht auf die Rennbahn? Oder lässt ein Rennpferd eine Bier-Kutsche ziehen?

Also Bierkutschen lass ich am liebsten gar nicht bewegen, die bleibt schön hier ;)

GENAU DASSELBE ist es mit einem Hifi- und einem PA-Verstärker!
Ich kenne "High-End" Verstärker, die sofort die Segel streichen, wenn sie mal für einen Moment kurzgeschlossen werden. Da fließen dann wegen der fehlenden Schutzschaltungen (die z.B. an impedanz-kritischen LS den Klang negativ beeinflussen) Ströme, die einem Schweißgerät Konkurrenz machen! Das nenne ich mal das Rennpferd und das muss halt gehätschelt werden.

Zur Schutzschaltung und impedanzkritischen LS (Infinity Kappa, das Verstärkermordene Biest?)

Es gibrt in beiden Lagern die 2 Ohm stabil sind ( d.h. auch bei 1,3 Ohm kommt der Amp nicht ins schwitzen) - Bei einem ordentlich dimensionierten, 2 Ohm tauglichen Amp geht die Schutzschaltung gar nicht erst an. Und wenn, dann ist beim Lausprecher die Schwingspule längst über den Jordan gegangen.

Daneben stellen wir dann einen PA-Gaul, den man für Stunden kurzschließen kann. Der Lüfter dröhnt die Hitze weg, aufgrund des Kurzschlusses ist der Rauschteppich auch weg und jeder denkt die Kiste ist aus.

Auch hier mal wieder der Lieblingsspruch eines jeden Ökonomen (auch wenn der gemeine Ökonom hier nichts verloren hat) : Es kommt drauf an.
Der Rauschabstand ist bei beiden Lagern auf einem ähnlich niedrigen Niveau. Der Krempel aus der Profikiste rauscht subjektiv gesehen mehr, weil dort die Wirkungsgradstärkeren Treiber dran hängen. Es sollte keinen Überraschen, dass es mehr rauscht wenn der HT bei einem Watt 110db liefert (wie z.b. der JBL 2451, den ich einsetze). Eine Popelige Kalotte mit ihren 90 db/Watt ist ja auch nur subjektiv vier mal leiser...(Und vor allem: Billiger). Klar das man dann meint es rauscht weniger
Rauschen höre ich bei mir auch nur mit dem Ohr am Horn. Und ich steh nur selten davor um mir anzuhören was da so an Rauschen rauskommt

Die Tiefpass-Filter am Eingang und die eingeschränkte Leistungsbandbreite sind einzig und allein darauf ausgelegt, dass man die Kiste auch noch 3m von einem Langwellen-Sender aufstellen und trotzdem keinerlei Schingneigung aufkommt.


Dejavu: Es kommt drauf an. Ich liebe diesen Satz.
Bei mir beträgt die Leistungsbandbreite 5hz-70khz. Sehr eingeschränkt...

Das ganze klingt dann nur noch eingeschnürt, aber klar ist das kein Unterschied, solange man das an irgendwelchen Tröten hört...

Beziehst du das jetzt auf Hörner generell oder willst du mir wieder Unterstellen ich würde nur mit Billigkram Musik hören? Deine AP Avanti 3 (ich meine du hast mal geschrieben jene zu haben) kosteten um das Jahr 2000 rum (da waren meine neu) auch nicht mehr als meine.
 
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