Kaufberatung--> Was genau suche ich überhaupt?

Ich bin wie viele kein großer Fan von Bridge-Kameras...
Übertrieben gesagt ist es mittlerweile so:
Bridge bietet Bildquali einer kleinen Digicam bei Handhabung und Größe einer DSLR.
Spiegellose (zB Sony Nex) bietet DSLR-Quali im Format einer kleinen Digicam.

Die Bridgekameras haben leider auch nur sehr kleine Sensoren, damit kann man nicht zaubern. Sie bieten etwas bessere Objektive und mehr DSLR-Handhabung und feeling.

Mit der NEX wirst du wesentlich schönere Dynamik / Farben und mehr Details, weniger Rauschen haben. So wie bei einer DSLR eben.
Eine Überlegung wert wäre vlt auch die RX100, die ist eine Kompaktkamera mit größerem Sensor und überraschend guter Bildqualität.

Ich würde überlegen ob mir die Größe am wichtigsten ist, oder es vlt sogar größer werden soll für die Handhabung.
Wenn super klein und handlich dann kompakte oder für bessere Fotos 3N oder RX100.

Sonst DSLR.


//ADD: Zu dem Thema ist auch dieser aktuelle Thread super:
https://www.computerbase.de/forum/t...oqualitaet-kompakt-und-bridge-kamera.1194145/
 
Zuletzt bearbeitet:
Warum immer gleich ne Spiegelreflex in die Runde geworfen wird, kann ich wirklich nicht nachvollziehen. RX100 und Konsorten machen auch sehr gute Bilder und sind um ein vielfaches kompakter und handlicher für Otto-Normal-Verbraucher. Vielleicht sollte man nicht immer das eigene Befinden bzgl. Bildqualitäts-Ansprüche auf den TO projizieren und gleich mit ner großen Lösung ankommen. Wenn der TO irgendwann merkt, dass ihm die Ergebnisse einer RX100 und co. nicht mehr langen, kann er immernoch auf DSLR wechseln, die "alte" Premium Kompakte kann man dann immernoch gut weiterverkaufen.
 
noch mal eine frage: gibt es eine der vorgeschlagenen bridge cams auch in anderen farben? rot z.b.?
 
adeba schrieb:
fazit----> ich habe bisher gar keine ahnung von fotografie und bin auch nicht sicher ob ich spaß daran finde, mich damit auseinanderzusetzen. ich möchte jedoch einfach gute bilder machen, ohne groß nachzudenken. ich hoffe ihr versteht so ein bisschen mein anliegen :)

Wenn dem so ist, lohnt sich eine DSLR nicht, ebensowenig eine Systemkamera. Die Geräte sind darauf ausgelegt a) das Objektiv zu wechseln und b) die Einstellungen manuell vorzunehmen. Da du das nicht möchtest, sind derartige Investitionen rausgeworfenes Geld.

Ich würde zu einer Kompaktkamera greifen, die über gute Automatikfunktionen verfügt. Da sich in den letzten 6 Jahren viel getan hat, wirst du auch einen Qualitätssprung zu deiner alten Exilim feststellen können. Ich würd mir Kameras von Panasonic und Canon ansehen. Da findest du vernünftige Automatikknipsen für rund 200€, die für Urlaubsfotos ausreichen. Im Elektrofachmarkt deines Vertrauens findest du genug Modelle zum Ausprobieren.
 
adeba schrieb:
noch mal eine frage: gibt es eine der vorgeschlagenen bridge cams auch in anderen farben? rot z.b.?

Panasonic Lumix G3. Ist eine systemkamera, welche es auch in Rot gibt. Auch ein nettes Teil. Vor allem der Klappbildschirm. Ist eine extrem praktische Sache.
 
"Bridge"-Kameras gibt es eigentlich so gut wie keine mehr am Markt.

Die FZ200 und ihre Verwandten (Nikon P520 etc) gehören zur Gruppe der Super-Zoom Kameras. Die Form erinnert aber an die der "Bridge" Kameras.

Die Bezeichnung Bridge rührt von einer deutlich älteren Art Kameras her, welche die Faktoren "größerer Sensor als bei Kompaktkameras; hochwertiges, nicht wechselbares Vario-Objektiv; Sucher" aufwiesen und damit die Brücke zur DSLR schlagen sollten, die inzwischen durch die spiegellosen Systemkameras gefüllt wurde. EVILS/spiegellose Systemkameras sind keine Bridge Kameras, da sie zur Klasse der Systemkameras gehören, also Wechselobjektive besitzen.

Typische Vertreter der Klasse Bridge, sowohl mit optischem Sucher, als auch EVF, waren z.B. die Olympus E-10, E-20, C-8080, Sony DSC-F828, Minolta Dimage 7 usw. Der Bergiff "Bridge" hat sich doch hauptsächlich der Formgebung wegen auch für die Super-Zoomer gehalten, welche den Anspruch an das ursprüngliche Konzept (s.O.) nicht halten.

Du kannst sicherlich mit einer FZ200 sehr glücklich werden, wenn Du aber weniger Zoom benötigst, wie Du eingangs erwähnst, und Dich eventuell doch mal ein klein wenig mehr mit der Materie auseinander setzen willst, kommt eine spiegellose Systemkamera druchaus in Frage, da Du hier neben allen EInstellmöglichkeiten auch verschiedene Objektive nutzen kannst.

Ein sehr günstiger und dennoch qualitativ guter Einstieg ist die Olympus PEN E-PL3.

Hier im Angebot inkl 2 Objekten: http://www.amazon.de/Olympus-System...UTF8&qid=1365085235&sr=8-2&keywords=PEN+E-PL3

Damit deckst Du alle notwendigen Bereiche, denen man so begegnet gut ab.
Sie ist weiters handlich, passt mit dem zweiten Objektiv und einem, oder zwei Ersatzakkus sehr gut in eine kompakte Fototasche, wie z.B. diese Tmrac.

Außerdem gibt es die Kamera in verschiedenen Farben, wenn dies wichtig sein sollte.
 
Zuletzt bearbeitet: (typo)
Also eine DSLR würde ich dir gar nicht empfehlen. Dia macht nur Sinn, wenn man sich damit wenigstens etwas beschäftigen mag. Ansonsten macht der Phasenautofokus nur Probleme. Auch von den Sony Nex halte ich nicht allzu viel außer als Objektivdeckel für alte Leica-Objetive ;) Durch den Sensor im APS-C Format sind sie nicht wesentlich kompakter als DSLRs und dann bleibt die Kamera öfters daheim oder aufm Hotelzimmer. Am sinnvollsten für dich würde ich da eine Edelkompakte finden, Isof hat da schon ein paar genannt. Die sind klein genug, dass du sie erstmal überall mitnehmen kannst und auch willst. Wenn wirklich mehr Lust aufs Fotografieren kommt, geben die auch eine ideale Zweitkamera zu einer größeren Systemkamera ab. Die Bildqualität kommt zwar nicht an Systemkameras ran, aber bei gutem Licht und wenn keine große Tiefenunschärfe verlangt ist, sollte sie locker ausreichen. Heißt: im normalen Ausdruck kaum Unterschied sichtbar.
 
Einen der besten Automatikmodus soll die Nikon 1 haben. Ich selber habe die nicht kann daher nur wiedergeben was ich von einigen bisher gehört habe.
 
GTR schrieb:
Einen der besten Automatikmodus soll die Nikon 1 haben. Ich selber habe die nicht kann daher nur wiedergeben was ich von einigen bisher gehört habe.

Ja, hab ich auch schon von einigen gehört, dass der Automatikmodus der 1 ganz gut sein soll, allerdings ist der Sensor auch nicht so viel größer wie in Premium-Kompakten und eben wieder eine Systemkamera. Wenns denn unbedingt ne kleine Systemkamera sein soll, würde ich auch noch die Pentax Q (10) ins Rennen werfen, zwar noch ein wenig kleinerer Sensor als die 1 aber äußerst kompakt und sehr gut verarbeitet.
 
Da hast du recht ein Sensorwunder ist die Nikon1 nicht aber mit 1inch doch einiges mehr als die meisten Kompakten besitzen.
Wobei die Empfehlung wirklich nur auf der Aussage basiert das der TE einen möglichst guten Automatikmodus wünscht und ungern sich mit der Fotografie beschäftigen möchte. Und das ist eben was man auch häufig im DSLR Forum liest das die kleine Nikon diesen sehr gut beherrschen soll.
 
Weiß leider nicht wie gut der Automatik-Modus der Pentax Q ist, wie gesagt noch etwas kleinerer Sensor aber inzwischen ausgesprochen preisgünstig zu bekommen. Mit dem 28-83mm Objektiv für gerade mal ~250€, wobei die Verarbeitung absolut top ist. Wenn man zumindest ein wenig mehr Tiefenunschärfe haben möchte, kann man auch das Kit mit dem 28-83mm + 47mm f/1.8 Festbrennweite für knapp 450€ bekommen.
 
also mal im ernst, die Pentax Q war doch ein Gruff ins Klo - Wechselobjektive bei einem Senor, der nicht größer ist als der einer 0815-kompaktknipse? Meines Erachtens nach ist das ne Totgeburt, höchstens was für Hardcore-Pentaxianer (und das sage ich als jemand, der sein Hauptsystem bei diesem Hersteller hat). Die Nikon 1....naja, selbst Nikon hat sich bei dem Konzept geäußert, man wolle nicht die Einsteiger-DSLRs kanibalisieren.... was soll man also von dem System halten? Das soll doch gerade nicht voll konkurrenzfähig sein.

Wenn wir uns im Preisrahmen um 300€ und drüber bewegen und Größe / "weniger" Einarbeitung auf dem Zettel steht, sehe ich irgendwas zwischen Premiumknipse (wenig Einarbeitung) und ner mFT (etwas mehr Einarbeitung, dafür mehr variabilität).

Wenn man "erst mal schauen" will, ob das Hobby / die Cam einem liegt und man das geknipse mit dem Bildschirm mag: E-PL-irgendwas der letzten Generation (günstig) + 12-42 Objektiv, wahlweise ergänzt durch das 45/1.8-Objektiv (um Blut zu lecken an dem Hobby und zu sehen, was möglich ist, auch mit zwei linken Händen). M.e.n. die perfekte Urlaubs-Kombi.
 
so, also das budget sollte 500€ nicht übersteigen. objektive wechseln ist vorerst nicht geplant, daher fällt das Olympus PEN E-PL3 kit wohl raus.

derzeitige favoriten:
-rx100
-nex 3n

je mehr man liest desto unüberschaubarer wird das ganze :) könnt ihr noch einmal erläutern welche kamera von den beiden die bessere für mich wäre, und warum?
 
Zuletzt bearbeitet:
Die nex3n ist aber auch eine Systemkamera sprich mit Objektivwechsel.

Wenn du kein Objektivwechsel willst kommen natürlich nur Kompaktkameras in Frage wie RX-100, Pentax-MX1, LX-7...
 
adeba schrieb:
so, also das budget sollte 500€ nicht übersteigen. objektive wechseln ist vorerst nicht geplant, daher fällt das Olympus PEN E-PL3 kit wohl raus.

Wie GTR schon meinte, fällt die Nex dann ebenfalls raus und du solltest sich im Premium-Kompaktkamera Bereich umsehen. Also:

Sony RX100
Pentax MX-1
Panasonic LX7
Fuji X10/X20
etc.
 
ok, aber mit dem objektiv was beim kauf der nex 3n drauf ist, bin ich da ungefähr auf dem niveau der anderen cams? und habe zusätzlich die möglichkeit irgendwann mal "aufzurüsten"?
 
adeba schrieb:
ok, aber mit dem objektiv was beim kauf der nex 3n drauf ist, bin ich da ungefähr auf dem niveau der anderen cams? und habe zusätzlich die möglichkeit irgendwann mal "aufzurüsten"?

Prinzipiell ja. Der Standardzoom ist aber kürzer und weniger lichtstark was sich aber durch die Sensorgröße etwas relativiert.
 
na dann klingt doch so eine nex 3n ganz passend. erstmal locker im auto modus starten, dann bisschen weiter einarbeiten und die möglichkeit haben andere objektive zu kaufen. und wenns dann ganz mit mir durchgeht kann man immer noch eine vollwertige dslr kaufen. und die nex 3n gibts auch in weiss, gefällt meine reisebegleitung auch ganz gut ;)

noch eine frage zu den objektiven, nicht lachen, aber sind das die selben objektive, die auch auf dslr cams von sony passen? oder ganz spezielle nex objektive die demzufolge relativ teuer sind und auch nicht von anderen anbietern verfügbar sind?
 
adeba schrieb:
noch eine frage zu den objektiven, nicht lachen, aber sind das die selben objektive, die auch auf dslr cams von sony passen? oder ganz spezielle nex objektive die demzufolge relativ teuer sind und auch nicht von anderen anbietern verfügbar sind?

Nex ist E-Mount, "normale" DSLR-Objektive sind bei Sony A-Mount (ehemals Minolta A). Gibt zwar nen Adapter, aber die E-Mount Objektive sind natürlich in der Regel etwas kleiner.
 
Bei Zoomobjektiven kannst du vereinfach gesagt davon ausgehen je größer und schwerer desto lichtstärker und häufig auch bessere Bildqualität.

Bei einer "normale" DSRL wie du sie nennst spielt mehr die Qualität als das Gewicht und Größe eine Rolle.
Bei NEX geht es darum den besten Kompromiss zu finden. D.h. so gut wie möglich und dabei noch leicht und kompakt.

Daher haben beide Systeme auch verschiedene Mounts. Durch den Adapter kannst du jedes A-Mount (DSRL Objektiv) auf eine NEX schrauben. Das Problem ist das du dann aber eine sehr kleine und kompakte Kamera mit einem sehr großen schweren Objektiv (je nachdem gibt natürlich auch recht kleine Festbrennweiten für A-Mount) hast was natürlich das ganze etwas unpraktischer werden lässt.
 
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