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Kaufberatung zu Mini-Cloud

Kettenhunt

Lt. Commander
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Feb. 2012
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Moin,

Mir schwirren zur Zeit ein paar Lösungsansätze für eine "heimische" Cloud durch den Kopf, mit dem Hintergrund, meine bisherige Strato-Cloud irgendwann abzulösen(Geld, nerviges Hochladen).

Eine 1TB SATA SSD aus einem anderem Gerät besitze ich schon dafür, die dafür zu verwenden empfinde ich als nachhaltiger und emotional korrekt, da muss nicht wieder extra neues sinnlos eingekauft werden.

Konkret soll alle paar Wochen oder eher alle paar Monate, ein 250GB Container gesichert werden.

Dafür war die Überlegung als Basis den Raspberry Pi Zero W(H) mit Nextcloud zu nutzen. Und als Cloud aus dem Web erreichbar zu machen. Ggf. auch als NAS nutzbar zu machen. Als NAS könnte man ggf. auch einen extra Pi Zero mit großer microSD(200GB+) präparieren, je nach tatsächlicher Performance und weil ich noch nicht genau weiß ob ich den "Nextcloud und Pi Zero"-Gedanken bei mir zuhause oder bei jemandem anderes aufstellen würde.
Alternativ würde dafür der Pi 3 B+ oder Banana Pi M2 Berry in Betracht kommen, je nach Bedarf.
Am Pi Zero schätze ich den geringen Platzbedarf und den geringen Stromverbrauch vor Datenblatt.

Heimisches NAS ist nicht von Bedeutung, ggf. könnte ich am betreffendem Gerät auch einfach nur einen USB-Stick anschließen und daraus ein heimisches NAS konfigurieren, ohne Pi Zero. Da geht es eh nur um Filme aufnehmen.

Neben dem Pi Zero, würde ich die SSD in ein externes Gehäuse packen und diese über einen aktivem Hub am Pi anschließen. Alternativ könnte mann über GPIO auch einen SATA Port anschließen. Mit GPIO und Raspberry Pi habe ich allerdings keine Erfahrungen.
 
Die Frage ist, welchen Durchsatz du mit dem Pi erwartest. Ich habe an meinem Pi 3 auch eine M.2 SSD per USB/M.2 Adapter hängen. Damit sind die Übertragungsraten ggü der SD schon deutlich gestiegen. Allerdings immer noch alles andere als optimal.

Wenn die Daten dann noch über den LAN Port eingehen und auf die SSD geschrieben werden sollen, halbiert sich die Schreibrate dann nochmals, da sich USB und LAN beim Pi die Bandbreite teilen. Damit hast du dann irgendwas um die 10 MB/s. Zumal der LAN Port sowieso nur Fast-Ethernet ist.

Wenn es wirklich eine zusätzliche Kiste sein soll, kannst du dir mal den Banana Pi (Banana Pi M2 Berry) anschauen. Der hat einen nativen SATA Anschluss und Gigabit-LAN.

Was hast du für einen Router? Evtl. gehts ja auch komplett ohne zusätzliche Hardware und du hängst die SSD einfach an den USB Port deines Routers und machst das "Share" von "außen" erreichbar.
Alternativ per VPN.
 
Cloud klingtja an sich cool...aber wenn du alle paar monate von einem system ein backup ziehst geht doch auch eine externe festplatte. kein laufendes system kein konfigurationsaufwand, wartung etc.
 
Also optimal wären 20MB. Ein NAS an meiner Fritzbox kommt nicht in Betracht, zumal der 2.0 Port nicht genügend Strom liefert. Wirklich bessere Modems gibts bei Kabelanschlüssen nicht.
Ergänzung ()

honky-tonk schrieb:
Cloud klingtja an sich cool...aber wenn du alle paar monate von einem system ein backup ziehst geht doch auch eine externe festplatte. kein laufendes system kein konfigurationsaufwand, wartung etc.

Das hab ich schon.

Ich sichere einmal offline und einmal über Cloud. Zur Zeit hab ich dafür eine 10 EUR/M Strato 1TB Cloud. Richtig ist auch, dass die 250GB Variante nur 3 EUR kosten würde, das wäre Plan C, D oder E
 
Zuletzt bearbeitet:
Kettenhunt schrieb:
Also optimal wären 20MB. Ein NAS an meiner Fritzbox kommt nicht in Betracht, zumal der 2.0 Port nicht genügend Strom liefert. Wirklich bessere Modems gibts bei Kabelanschlüssen nicht.

Doch. Nimm die Billigvariante ohne monatliche Kosten und klemm den Router deiner Wahl dahinter.

So hab ich es bei mir. Kabelmodem/router vom Anbieter und dahinter einen Linksys EA8500. Der hat E-Sata und auch USB 3.0. Zudem noch vernünftiges WLAN und deutlich mehr Konfigurationsmöglichkeiten als der ferngesteuerte Vodafone/KDG Mist.

Dann kannst du dir im Router ein VPN einrichten, dich von extern einwählen und auf die angeschlossene HDD/SSD zugreifen. Dann solltest du aber zu einem anderen Modell greifen, als ich habe oder Open-WRT flashen.
 
20 MB und Raspi kannst du vergessen. Das Ding hat nur Fast Ethernet, sprich 100 MBit, ergo 12,5 MB und dann teilt sich die NIC hat den Bus mit dem USB-Port.
Wenn du deine Backups (hoffentlich) verschlüsselst solltest ggf. über alternative Cloudanbieter nachdenken. Ich selbst kann da z.B. Backblaze B2 empfehlen (https://www.backblaze.com/b2/cloud-storage-pricing.html). Wenn du jeden Monat 250 hochlädst und auch 250 GB löscht und z.B. jeden Monat auch 10 GB wieder runter lädst dann kommst 1,35$/Monat. Einfach mal bisschen im Pricing Calculator rum spielen.
Oder nutzt einfach deine (zwei?) externen Platten im Wechsel und lagerst eine immer auswärts.
 
SaxnPaule schrieb:
Doch. Nimm die Billigvariante ohne monatliche Kosten und klemm den Router deiner Wahl dahinter.

So hab ich es bei mir. Kabelmodem/router vom Anbieter und dahinter einen Linksys EA8500. Der hat E-Sata und auch USB 3.0. Zudem noch vernünftiges WLAN und deutlich mehr Konfigurationsmöglichkeiten als der ferngesteuerte Vodafone/KDG Mist.

Dann kannst du dir im Router ein VPN einrichten, dich von extern einwählen und auf die angeschlossene HDD/SSD zugreifen.

Nunja, ich hab eine freie FritzBox direkt am Kabel hängen. Aber so würde das vielleicht auch gehen, kann man ja mal drüber nachdenken.
Ergänzung ()

snaxilian schrieb:
20 MB und Raspi kannst du vergessen. Das Ding hat nur Fast Ethernet, sprich 100 MBit, ergo 12,5 MB und dann te[...]

Betrifft das auch das WLAN-Modul?

snaxilian schrieb:
Oder nutzt einfach deine (zwei?) externen Platten im Wechsel und lagerst eine immer auswärts.

Nee, ein Backup soll eigentlich immer online abrufbar bleiben bzw. Kleinstspeicherlösungen für den Schlüsselbund über 240GB sind preislich noch nicht vertretbar.
 
Ich hab selbst eine Zeit lang bei mir zuhause auf Nextcloudpi (Ready to use Nextcloud von ownyourbits, wird von Nextcloud offiziell anerkannt) auf einen Raspberry Pi gesetzt. Die Übertragungsraten sind allerdings kaum zu gebrauchen. Im Optimalfall waren mal bei mir was bei 6MB/s drin (durchmischte Dateigrößen). Bei sehr großen Daten ist der durchsatz auch gestiegen, allerdings hatte man dabei ab und zu mal Aussetzer des Raspberry Pi's. Diese fand ich persönlich recht störend. Bin deswegen auch auf ein NAS gewechselt auf dem ich Nextcloudpi betreibe.
 
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snaxilian schrieb:
20 MB und Raspi kannst du vergessen. Das Ding hat nur Fast Ethernet, sprich 100 MBit, ergo 12,5 MB

Beim aktuellen PI 3B+ sieht das anders aus. Der hat Gigabit LAN. Der LAN Chips ist aber nur mit 300mbit an die CPU angebunden. Aber in der Praxis ist der auch nur Minimal schneller.

Der Banana PI ist da schon deutlich besser. Der schafft mit einer 2,5" hdd direkt am Sata Port ~50mb/s. Was in etwa dem Limit von 2,5" HDD's entspricht. Mit SSD sollte daher mehr möglich sein.
 
Eventuell ein Odroid HC2 mit Openmediavault und Owncloud bzw. Nextcloud ;)
 
Ich werde mal mit Bpi M2 und Zero Pi bisschen herumspielen und eigene
Erfahrungen sammeln.
 
Was ist eine Cloud? Ein Datenspeicher der physisch irgendwo liegen muss und auf eine bestimmte Weise beschickt wird.
Was ist ein NAS? Ein Datenspeicher der physisch irgendwo liegen muss und auf eine bestimmte Weise beschickt wird.

Was ist ein Datenspeicher? Ein Dings-vom-Dach das ich backupen muss (will).

Warum ich mir mühsam eine Cluod zimmern sollte wenn NAS’ greifbar, geläufig und nützlich sind erschließt sich mir nicht. ch wäre viel zu faul dazu, auch mein Ehrgeiz und Basteltrieb winken ab.

CN8
 
cumulonimbus8 schrieb:
Was ist eine Cloud? ...
Was ist ein NAS? ....
Warum ich mir mühsam eine Cluod zimmern sollte wenn NAS’ greifbar, geläufig und nützlich sind erschließt sich mir nicht. .....

Mann könnte behaupten NAS und Cloud wären das gleiche:rolleyes:. Zusammengefasst: Im Endeffekt geht es nur um eine finanziell günstigere Lösung als jetzt, die praktisch auch sinnvoll vertretbar ist - online abrufbar, Strom- und Platzsparend, günstig und nicht zu langsam. Dazu gibt es verschiedene Lösungsansätze.
 
Also ich würde ja eher eine 1bay qnap kaufen. Synology fällt aus da die trays keine 2,5" aufnehmen können, da muss man einen extra Adapter bestellen -.-

Hat erheblich mehr Leistung, Stromverbrauch ist im Idle einstellig, wird mit guter SW geliefert und bekommt ewig Patches usw.

Nur so als Denkansatz...
 
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