News Kein Tag X bei Kupferabschaltung: DSL-Ende im Jahr 2030 ist ein Mythos

Kampfbiene schrieb:
Und das mit den geteilten Anschlüssen usw. ist doch ein wenig ein Mythos. Jeder Anschluss ist geteilt. Die Provisionierung ist lediglich unterschiedlich. Und (z.B.) die Telekom hat halt in der Regel mehr Bandbreite pro Teilnehmer provisioniert als Vodafone am Kabelanschluss.
Naja Mythos ist das nicht. Aber eher von mir falsch gedacht und beschrieben. 🤔 Denn was ist das für eine Provisionierung, wenn man 250Mbs Anschluss hat aber am abend nur auf 5-10Mbs kommt? Das war damals lachhaft. Wie gesagt kann sein das nach der langen Zeit schon alles geschichte ist, aber viele haben noch die schlechten Erfahrungen im Kopf, wenn man Kabel hört.
 
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Die "Bild" ist bei mir nicht ohne Grund in der Blacklist von pihole. Absoluter Schund im Quadrat. Wer das liest, sollte sich eh mal einer Gehirn-OP unterziehen.

An sich hab ich mit Glasfaser keinen so großen Schmerz, hab eine FRITZ!Box 5690 Pro, die kann eh Glasfaser, hat entsprechende Adapter dabei. Mein Haus ist allerdings Baujahr 1700, auch wenn die Glasfaser vor der Tür liegt, da jetzt extra diese im Haus zu verlegen, da graut es mir noch vor. Bin am überlegen ob ich DSL (100) nicht einfach so lass. Glasfaser mit 300 MBit kostet allerdings nur 5 Euro mehr im Monat. Da kann man durchaus drüber nachdenken. Läge die Glasfaser nicht schon vor der Tür würde ich davon aber definitiv Abstand nehmen.

EDIT: Hab Glasfaser wieder storniert, denn die Deutsche GigaNetz hat erst später einen Link zu einem PDF gesendet: Den Anschluß dahin legen wo er soll kostet extra. War davon ausgegangen, das der Anschluß dann zumindest in der Nähe des bisherigen Telefonanschlusses liegt, aber das ist wohl nicht so.
 
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Eine Abschaltung muss man trotzdem planen, da zweimal Infrastruktur parallel betrieben viel Geld und Strom kostet.
Aber die Take-Rate bisher ist mau (Bei uns im Ausbaugebiet hat nicht mal 50% einen Anschluss im Haus).
 
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Reine Utopie und Wunschdenken, wenn man weiß, wie lange es braucht einen Bauantrag zu stellen. Vor 2040 Wird das nichts.
 
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Woookie schrieb:
Eine Abschaltung muss man trotzdem planen, da zweimal Infrastruktur parallel betrieben viel Geld und Strom kostet.
Aber die Take-Rate bisher ist mau (Bei uns im Ausbaugebiet hat nicht mal 50% einen Anschluss im Haus).
Das schon, aber i.d.R. wird die Infrastruktur von zwei unterschiedlichen Firmen betrieben, da fällt das nicht ins Gewicht. Hier etwa ist die DSL-Leitung vermutlich von der Telekom, Glasfaser von der Deutschen GigaNetz. Die wollen natürlich beide ein Stück vom Kuchen, da wird die Telekom nicht die Kupferleitung abschalten, wenn die die Aussicht haben, das jemand ggf diese wieder buchen könnte. Da die schon verlegt ist, kostet die denen ja nicht groß was. Der DSLAM ist ja nicht verbunden wenn die Leitung nicht gebucht ist. Die könnten dann höchstens die DSLAMs abbauen bzw die Anzahl reduzieren und diese woanders einsetzen (etwa bei Defekten), aber die können ja jederzeit wieder einen einbauen.
 
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Tobi47 schrieb:
Dass es eines solchen Kommentares überhaupt notwendig ist „Nein, wir werden das Kupfernetz nicht abschalten und sie nicht im Regen stehen lassen“ zeigt mal wieder wie wenig die breite Masse mitdenken kann. Das gleiche mit dem Verbrenneraus, als ob es dann gleichzeitig nirgendwo mehr Bezin und Diesel zu kaufen gibt.
Doch die Netze werden schon aus Kostengründen abgeschaltet und viele werden in die Röhre schauen. Oh einen schönen DSL Anschluss hatten sie da, schade wir können nur noch Funk anbieten, da der Ausbau zu teuer wäre. Und exakt so wird es mit der E-Mobilität laufen. Wie günstige Mobilität? Die CO2 Steuer kostet jetzt 700€ die Tonne CO2. Der 5 Jahresplan der Partei schreibt den Umstieg vor. Hier ist ihr E Trabant für 40.000€ und vergessen sie das Umparken 2:48 Uhr an der 1,8 km entfernten Ladesäule nicht!
 
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Die schaffen es ja nicht mal in Oberbayern ein Glasfaserkabel zu verlegen!
Bis 2030 ist meiner Meinung nach ein Mytos!
 
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Botcruscher schrieb:
Doch die Netze werden schon aus Kostengründen abgeschaltet und viele werden in die Röhre schauen. Oh einen schönen DSL Anschluss hatten sie da, schade wir können nur noch Funk anbieten, da der Ausbau zu teuer wäre.
Liest du auch die Artikel, auf die du antwortest?
Im Kern heißt das: Die Telekom darf das Kupfernetz in einem Gebiet nur dann abschalten, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind – es muss also eine ausreichende Anzahl an Glasfaseranschlüssen existieren und die Haushalte mit DSL müssen ausreichend Zeit haben, um auf Alternativen umzusteigen.

Zu dem restlichen Stumpfsinn in dem Post, sag ich jetzt mal nichts. Das spricht für sich selbst.
 
Cool Master schrieb:
Warum? Ich hab 1 GBit down und 50 MBit up.
weil Kabel Glücksspiel ist. Es KANN klappen, aber wenn du in einer Gegend lebst, wo VF die Punkte extrem überbucht (ist fast überall der Fall) UND viele der Kunden Jugendliche im Haushalt haben, geht ab 14 - 22 Uhr nix mehr.
Dann kannst du dich beschweren, bis du schwarz wirst; Zeit, bis Besserung (meist durch Verschieben des Querulanten auf einen anderen Knotenpunkt) sind 5-7 Monate
 
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Wenn ich schon "Bild und EU-Kommission" lese wird mir schlecht. DSL wird es noch sehr lange geben. Das Ende von DSL werden wohl so einige und auch ich mehr erleben :)
 
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Die 0815 User (Streaming, Social-Media) sind mit einer stabilen DSL-Leitung vollkommen zufrieden und somit ist der Anreiz für den meist teureren Glasfaser-Vertrag gering.

Oder wie eine ältere Nachbarin es zu sagen pflegt: "Ich brauche kein Glasfaser, ich habe WLAN im ganzen Haus."
 
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Woookie schrieb:
Eine Abschaltung muss man trotzdem planen, da zweimal Infrastruktur parallel betrieben viel Geld und Strom kostet.
Aber die Take-Rate bisher ist mau (Bei uns im Ausbaugebiet hat nicht mal 50% einen Anschluss im Haus).
Nein muss man nicht, aber das Planwirtschaftliche Denken ist immer tiefer verwurzelt. Wenn Kupfer untentabel wird steigen die Kosten, welche der Betreiber dann eben weitergibt. Der Wechsel geschieht in einer Marktwirtschaft dann von ganz alleine.

Das Problem ist das Glasfaser von oben gewollt ist, der Bedarf aber gar nicht in dem Maß besteht. Nicht in allen Bereichen kann man mit Strafsteuern lenken und eine Ausrede zur Legitimation dieser nutzen.
 
Dieser Mythos wird gerne von rechts und solchen Schundblättern wie B*ld verbreitet.
Jeder mit ein wenig Verstand wird wissen, dass da nicht einfach was gekappt wird. Gerade die Bubble der Panikmacher behaupten doch, dass bei uns alles ewig dauert und nie was fertig wird. Wieso also dann das? :stock:
 
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Hovac schrieb:
Nein muss man nicht, aber das Planwirtschaftliche Denken ist immer tiefer verwurzelt. Wenn Kupfer untentabel wird steigen die Kosten, welche der Betreiber dann eben weitergibt. Der Wechsel geschieht in einer Marktwirtschaft dann von ganz alleine.

Das Problem ist das Glasfaser von oben gewollt ist, der Bedarf aber gar nicht in dem Maß besteht. Nicht in allen Bereichen kann man mit Strafsteuern lenken und eine Ausrede zur Legitimation dieser nutzen.
Klar müssen die Provider das für sich und pro Anschlussgebiet planen. Und auf Landesebene sollte man da auch eine Strategie haben, wenn man den Ausbau fördert. Die Telekom z.B. hat sich lange auf ihrem "alten" Netz ausgeruht und nicht viel investiert. Wirklich was vorangegangen ist nur, wenn es aktive regionale Provider gab, die wirklich einen Mehrwert geboten haben.

Kupfer ist schon länger am Limit, u.a. weil hohe Datenraten nur in unmittelbarer Nähe der Verteiler möglich sind und besonders der geringe Upload für viele Anwendungen heute schon ein Bottle-Neck sind.
Bei Glasfaser kann man mit geringen Änderungen deutlich schnellere Anschlüsse (>1Gbit) bereitstellen, falls das in Zukunft notwendig ist. Coax ist für mich keine Alternative, weil langsam und gerne überlastet durch Shared Access.
 
Es wird noch viel Zeit vergehen:

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Cool Master schrieb:
Warum? Ich hab 1 GBit down und 50 MBit up. Mit DOCSIS 3.1 im Upload würde da auch deutlich mehr gehen das ist aber noch DOCSIS 3.0. Es gibt seit 2020 sogar DOCSIS 4.0 mit bis zu 10 GBit down und 6 GBit up.

Es gibt schon seit Jahren Docsis 3.1 im Upload.
 
n8mahr schrieb:
weil Kabel Glücksspiel ist. Es KANN klappen, aber wenn du in einer Gegend lebst, wo VF die Punkte extrem überbucht (ist fast überall der Fall) UND viele der Kunden Jugendliche im Haushalt haben, geht ab 14 - 22 Uhr nix mehr.
Dann kannst du dich beschweren, bis du schwarz wirst; Zeit, bis Besserung (meist durch Verschieben des Querulanten auf einen anderen Knotenpunkt) sind 5-7 Monate
Hinzu kommt, dass zumindest Vodafone unfähig ist, Probleme mit der Leitung (Signalpegel außerhalb der Toleranzgrenzen) zu beheben. Mehrmals Techniker kommen lassen, der eine dreht was auf, der andere wieder runter. Am Schluss ist das Problem angeblich unter der Straße oder beim Nachbarn. Hat bei uns ausschließlich den Upstream betroffen, aber dann mitunter so drastisch, dass man nichtmal 5 MBit bekommen hat. Hinzu kamen regelmäßige Totalausfälle idealerweise mitten im Meeting. Für uns komplett unbrauchbar und nach einem Jahr entnervt zurück zu DSL gewechselt. 250/40 MBit, aber dafür IMMER verfügbar, reichen uns.
 
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raychan schrieb:
Ob es immer noch so ist keine Ahnung. Kenne niemand der jemals wieder auf Kabel umsteigen ist, wegen der schlechten Erfahrungen und die ungewissheit.

Nein ist nicht mehr der Fall. Bei mir war das zu 100 MBit Zeiten der Fall, was nun auch gute 12 Jahre her ist. Bei, damals noch, Kabel Deutschland angerufen gemeldet und die haben dann auch relativ Zeitnah ausgebaut bzw. mehr Kapazität geschaffen. In der Zeit war sogar alles kostenlos und ich musste nichts zahlen. Von 100 MBit gab es dann sogar kostenlos 200 oder 250 MBit für 6 Monate und kurze Zeit später 1 GBit.

raychan schrieb:
Bei ein DSL Anschluss hat man immer seine garantierte 2 Adern die direkt zum Provider geht. Ob es beim Glasfaser auch immer so ist weiß ich hingegen nicht.

Ja, ist auch bei LWL so nur da ist es eine Faser, da man nicht mehr brauch. Wobei man bei DSL da auch andere Probleme hat Stichwort Dämpfung bzw. Länge der Leitung. Kann mich erinnern Mitte 2000er. Ich hatte DSL 6k Freund von mir der Luftlinie 100 Meter weg war hatte 16k. Das war aber schon ein großer Sprung von DSL 768 und ich war happy :P Also DSL ist auch nicht die perfekte Lösung aber ja, in der Regel etwas besser vor allem in der (Groß)stadt.

n8mahr schrieb:
weil Kabel Glücksspiel ist. Es KANN klappen, aber wenn du in einer Gegend lebst, wo VF die Punkte extrem überbucht (ist fast überall der Fall) UND viele der Kunden Jugendliche im Haushalt haben, geht ab 14 - 22 Uhr nix mehr.
Dann kannst du dich beschweren, bis du schwarz wirst; Zeit, bis Besserung (meist durch Verschieben des Querulanten auf einen anderen Knotenpunkt) sind 5-7 Monate

Ist bei mir nicht der Fall ich habe auch um 21 Uhr 1,1 GBit anliegen obwohl jeder in meiner Straße Kabel hat und auch viele Jugendliche hier sind. Das wird in Zukunft sogar noch besser weil viele auf (Deutsche) Glasfaser umsteigen. Ich glaube das Problem ist auch nicht mehr so schlimm weil viele Jugendliche heute kein Rechner mehr haben sondern am Smartphone auch 480p oder 720p langt was die benötigte Bandbreite reduziert. Aber ja in (Groß)städten kann ich mir das schon vorstellen oder in Gebäuden mit div. Wohnungen. Das liegt aber nicht zwingend an "Kabel" sondern eher am Geiz der Anbieter.
 
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Das wurde mir von einem Telekommitarbeiter auf einer Infoveranstaltung ebenfalls so mitgeteilt:
VDSL bzw. das alte Kupferdrahttelefonkabelnetz wird wirklich erst dann abgeschaltet sobald alle Haushalte in Deutschland einen Glasfaseranschluss haben. Wobei ein Glasfaseranschluss im Gebäude selber ausschlaggebend ist, denn für die Verteilung im Gebäude selber ist der Eigentümer zuständig bzw. verantwortlich.
 
Also ich hätte gerne wieder eine Kabelleitung (Ö). Das war das mit Abstand schnellste und zuverlässigste Internet, das ich bisher hatte. 350/50MBit wie beworben zu jeder Zeit, egal ob Tag oder Nacht, keine Zwangstrennung, kein Warten auf Verbindungsaufbau wenn niemand im Netz war,...

Da sind die Gedenksekunden der am neuen Wohnsitz schnellst machbaren DSL Leitung (150MBit =105 MBit real) ein Graus. Wie vor zehn Jahren...
 
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