Das Problem ist, wie schon oft von anderen geschrieben, dass die EU oder sonstwer möglicherweise nicht viel machen können, wenn den Kupfernetzbetreibern die Ersatzteile ausgehen, weil die alle samt außerhalb der EU ansässigen Hersteller keine mehr bauen, weil in den meisten Ländern der Welt man einfach Glasfaser von Haus zu Haus spannt und die somit alle keine DSL-Komponenten mehr nachfragen.
So rächt sich halt, dass wir überall nur billig billig gesehen haben und alles in Ausland abgegeben haben. Nun haben sie uns am Tropf, denn nun wollen sie viel lieber ihre Glasfasernetzkomponenten verkaufen, weil, oh Wunder, sich damit viel mehr Geld machen lässt, weil ja alles erneuert werden muss und nicht nur Ersatzbeschaffung. Und exakt darum geht es und nicht darum, ob Kupfer unbrauchbar ist oder so ein Blödsinn. Und wenn die dann mit Energieeinsparung kommen: Ja und das blasen wir dann tausenfach für KI-Nonsense wieder raus (von dem Müllberg mal ganz abgesehen, Kupfer ist zwar gut zu recyceln, aber die ganzen Elektronikkomponenten, und der ganze Glasfasermist, der wahrscheinlich nicht ansatzweise so lange hält und dann eben nicht so gut zu recyceln ist). Es geht nur darum Kohle zu scheffeln - und zwar auf Seiten der Ausrüster. Die Telekom oder sonstwer ist da am Ende nur (noch) reagierend. Der Zug ist abgefahren.
Außer - und da seh ich die Politik - die EU - in der Pflicht - Stichwort: Digitale Souveränität: Solche kritischen Komponenten müssen in der EU gefertigt werden. Und: Es wäre wesentlich billiger, dies auch zu tun, und nicht überall Glasfaser zu verlegen, sondern dies nur bis zum letzten Übergabepunkt zu tun, wie es die Telekom ja nahezu flächendeckend intelligenterweise (weil kosteneffizient) getan hat. Man bräuchte nur Ersatzbeschaffung und wenn dann doch mal ne Kupferleitung in ein Gebäude kaputt geht, ja nu dann legt man halt ne neue oder DANN eben Glasfaser. Müsste man halt mal was tun statt nur irgendwelche Fahrpläne aufstellen....