keine Ahnung von Netzwerkfestplatten

MB2853

Lt. Junior Grade
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Aug. 2010
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Hallo,

ein "befreundetes kleines Büro" will sich eine "Netzwerkfestplatte" zulegen und ich soll mich darum kümmern. Leider habe ich praktisch keine Ahnung von Netzwerken. Könnt Ihr mir bitte Hinweise/Empfehlungen geben.

Anlass/Anforderung:
a) hauptsächlich geht es darum ein überwiegend aus Fotos aber auch kleineren .pdf-Dateien bestehendes Dateiverzeichnis für alle (Windows-)Rechner auch dann zur Verfügung zu stellen, wenn der mittlerweile nicht mehr ganz taufrische PC auf dem die Daten bislang liegen, mal nicht am Start ist.

Die einzelnen Fotos (wohl fast ausschließlich .jpg) sind nur ganz selten größer als 3 Megapixel, meist deutlich kleiner. Allerdings besteht die meistbenutzte (Einstiegs-)Verezeichnisebene aus mittlerweile über 1.300 Ordnern (weiter steigend), weshalb man derzeit nach dessen Aufruf immer einige Sekunden warten muss bis es weitergeht. Insg. derzeit ca. 90 GB, schätzungsweise alle 3 Monate um 1GB wachsend.

b) weiterhin soll die neue Platte auch zur Datensicherung dienen.

- von der Größe her sollten 500GB schon reichen, besser allerdings etwas mehr
- wenn ich es richtig verstanden habe ist es noch ein altes 100MBit-Netzwerk, dennoch sollte die Platte meines Erachtens GBit-Lan haben.
- Um einem Rechner die unter A genannten Daten möglichst schnell zur Verfügung zu stellen, überlege ich eine Platte mit zusätzlichem USB-Anschluss zu holen (geht das/macht das Sinn?)
- die Platte dürfte wohl ständig durchlaufen und sollte deshalb zumindest nicht besonders viel Strom verbrauchen (und nicht übermäßig laut sein).

Vielen Dank vorab - Mo
 
"Datensicherung" und "eine" Festplatte beißen sich. Raucht diese ab ist alles futsch. Eine NAS wie z.B. vom Vorpost mit mind 2. Platten im Raid1 besorgen.
 
"Datensicherung" und "eine" Festplatte beißen sich. Raucht diese ab ist alles futsch.

Wieso passt das nicht?
Ich verstehe das so:
Er hat seinen PC, darauf sind die Daten und diese sichert er nun auch auf einer Externen Festplatte.

Also sind die Daten 2x Vorhanden, passt doch.
 
Ich hab mir gerade für daheim ein Dlink Sharecenter gekauft, dort laufen 2x 2GB WDRed im Raid1.
Vorteil beim Sharecenter ist der Preis, du kannst von jedem Rechner im Subnetzwerk auf das SC zugreifen.
Am einfachsten ist die Option bei jedem Rechner das Raid als Netzlaufwerk zu verbinden.
Somit hast du die möglichkeit das SC als Backup und NWspeicher zu nutzen.
Das mitgelieferte Tool ist kinderleicht zu nutzen.

Für dich

http://geizhals.at/de/807324
http://geizhals.at/de/601644
 
SaarL schrieb:
Wieso passt das nicht?
Ich verstehe das so:
Er hat seinen PC, darauf sind die Daten und diese sichert er nun auch auf einer Externen Festplatte.

Also sind die Daten 2x Vorhanden, passt doch.

Wenn du meinst...klingt auch nicht verkehrt, aber ich denke mir werden viele zustimmen.
 
Servus,

ein RAID 1 schützt dich nur vor Hardwareausfällen und, mal ehrlich, wie oft passiert das? Ein ordentliches Backup, das dann auch keine versehentlichen Löschungen mit macht, ist sicherer. Auch beim Hardwareausfall.

Daher empfehle ich dir folgendes:
http://geizhals.de/681963
http://geizhals.de/621714
http://geizhals.de/576496

Das Nas hat 2 USB-Anschlüsse und eine Backupfunktiion. Da kannst du regelmäßige Backups durchführen lassen und auf die ext. USB-Festplatte sichern.

Für mehr Sicherheit kaufst du dir die externe 2x und ein Mitarbeiter nimmt die externe ausn Büro regelmäßig mit heim und sichert sie dort auf die andere. Dann ist auch noch was da, wenn es mal brennt (wünscht dir natürlich keiner!)
 
das von johnDoe gepostete sharecenter 320 habe ich seit einigen Monaten in Benutzung. Kann da nur eine Empfehlung aussprechen. Sehr handlich, funktional und noch dazu günstig. Nicht superschnell, aber mit 1000erLAN gut verwendbar (ca 20-25 Mb/s).

Gruß!
 
Ich findes es etwas kurios, was der TO am Eingang mitteilt:
"ein befreundetes Büro" beauftragt ihn als Person ohne Ahnung zu diesem Thema.
Für mich hört sich dies etwas nach Troll an.
 
coasterblog schrieb:
"Datensicherung" und "eine" Festplatte beißen sich. Raucht diese ab ist alles futsch. Eine NAS wie z.B. vom Vorpost mit mind 2. Platten im Raid1 besorgen.

Datensicherung und Raid 1 beißt sich auch.
 
Das sollte aber auch der Firma klar sein! ;)

Deshalb: Lass ihn doch, das nennt man selber schuld :evillol:
 
Domi_bas schrieb:
Servus,

ein RAID 1 schützt dich nur vor Hardwareausfällen und, mal ehrlich, wie oft passiert das?

*Hand heb* eine 2 Stunden (!) junge Platte mit meinen umkopierten Daten drauf verabschiedete sich mit Getöse. Shit happens. Daraufhin kam die NAS ins Haus, da auf dem ersten gelöschten Quelldatenträger keine Herstellung möglich war.

gaym0r schrieb:
Datensicherung und Raid 1 beißt sich auch.

Gibst du mir auch einen Grund an?! Oder bezieht sich das nur darauf dass beide Platten an einem Ort sind bzw. Verlust durch z.B. Feuer? Ich habe eine NAS mit 3 Platten im Raid 5 und bin zufrieden. Demnächst kommt Platte 4 dazu.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zu einer guten Datensicherung gehört auch Versionierung.
Was nutzt es mir, dass ich regelmäßig meine mp3-Sammlung auf meine USB-Platte spiegele, wenn ich dann dabei eventuelle Defekte mit kopiere und versehentlich gelöschte Tracks beim Spiegeln auch von der USB-Platte (oder NAS, oder sonstwas) werfe?

Eine richtige professionelle Datensicherung läuft nach Großvater-Vater-Sohn auf mehreren unabhängigen Datenträgern.

Ja, ein RAID ist besser als kein RAID.#
Nein, ein RAID bringt dir gar nix, wenn du dich in ner Linux-Shell mal bei "rm" vertippst.
 
Daaron schrieb:
Zu einer guten Datensicherung gehört auch Versionierung.
Was nutzt es mir, dass ich regelmäßig meine mp3-Sammlung auf meine USB-Platte spiegele, wenn ich dann dabei eventuelle Defekte mit kopiere und versehentlich gelöschte Tracks beim Spiegeln auch von der USB-Platte (oder NAS, oder sonstwas) werfe?

Eine richtige professionelle Datensicherung läuft nach Großvater-Vater-Sohn auf mehreren unabhängigen Datenträgern.

Ja, ein RAID ist besser als kein RAID.#
Nein, ein RAID bringt dir gar nix, wenn du dich in ner Linux-Shell mal bei "rm" vertippst.

Einverstanden....nur das mit dem Linux ist für mich nicht möglich ;) Benutze ich nicht.
Dennoch öffne ich immer erst die Brain.exe wenn ich auf die NAS schreibe. Hilft auch viel. :p
 
Der muss es zuerst mit meiner sehr teuren Sicherheitssteckdose (Industriestandard) aufnehmen. ;)

100%ige Sicherheit gibt es eh nicht. Das wäre unrealistisch. Und ja, ganz wichtiges Zeugs liegt überall verteilt auf meinen Platten nochmal rum. Noch war es nicht nötig das irgendwo zu ersetzen ^^
 
wir schweifen jetzt zwar ab, aber ich will mal nicht so sein ;)

Grundsätzlich geb ich coasterblog recht:
100%ige Sicherheit gibt es eh nicht. Das wäre unrealistisch.

Aber es kommt ja auch auf Zeit- und Geldaufwand an. DIE "Superlösung" ist nicht billig!
  • RAID (mind. 2 Festplatten)
  • Backupplatte 1
  • Backupplatte der Backupplatte
  • Backupsoftware mit Versionen(kenne keine Freeware :-( die das kann)
  • PC oder mehrere die die Backups auf mehrere Platten verteilt
  • Eine Lösung um die Daten aus dem Haus, besser noch aus der selben Stadt zu bringen (iim Haus: z.B. Feuergefahr, in der Stadt z.B. Blitzschlag)
  • ...

ja ist wohl etwas übertrieben :o

Wenn er ein Autobackup, KEINE Spiegelung, hat und jemand die Daten regelmäßig außer Haus bringt, wäre das (für mich) die perfekte Balance.
 
coasterblog schrieb:
Einverstanden....nur das mit dem Linux ist für mich nicht möglich ;) Benutze ich nicht.
Das war ein Beispiel, und zwar ein reichlich extremes. Es gibt genug Situationen, wo man mal eben relevante Daten einbüßt. Stell dir z.B. mal einen BKA/GEMA-Trojaner vor, der nicht nur C: verschlüsselt sondern auch auch eingehängte Netzlaufwerke. Oder eben die simple Situation, dass du eine neue Version einer Datei speicherst und vergisst, dass du die alte noch gebraucht hättest.

Domi_bas schrieb:
  • Backupsoftware mit Versionen(kenne keine Freeware :-( die das kann)
  • PC oder mehrere die die Backups auf mehrere Platten verteilt
  • Eine Lösung um die Daten aus dem Haus, besser noch aus der selben Stadt zu bringen (iim Haus: z.B. Feuergefahr, in der Stadt z.B. Blitzschlag)
Tja, genau das könnten Programme wie z.B. Dirvish oder Bacula. Man muss nur über den Windows-Tellerrand hinaus schauen. Ich zieh mit Dirvish per Cronjob inkrementelle (und versionierte) Backups unserer Webserver. Einrichtungszeit für den ganzen Kram: 10-15 Minuten.
 
Hallo und Danke für Eure Beiträge!

Habe gestern zwar mitgelesen, wollte mich am fremden Rechner aber nicht einloggen.

Ich habe mich für eine WD MyBook entschieden, weil ich befürchte dass schnellere Lösungen wegen des alten Netzwerks faktisch nicht schneller wären. Ggf. muss halt nachgelegt werden und für die WD gäbe es diverse andere Einsatzmöglichkeiten.

Was ich bis jetzt nicht richtig verstanden habe: Wenn eine Netzwerkplatte auch über USB-Schluss verfügt, dient der dann nur zur Erweiterung des Speichers oder könnte man einen PC schneller als 100erLan per USB 2/3 an die Platte anbinden?

Und wie ist es wenn eine Netzwerkplatte zwei (oder mehr) Netwerkanschlüsse hat, könnte man die Platte dann z.Bsp. über GBitLan direkt an einen PC anbinden (während sie mit dem anderen Anschluss am Switch hängt)?
 
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