Kennt sich jemand mit Cryptomator aus?

Wotan57

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Hallo,
in meinen Haushalt werden 3 PCs benützt und mit FreeFileSync syncronisiert. Nun habe ich gedacht wenn ich die Daten in MS OneDrive hochladen würde wären sie für alle 3 PCs verfügbar. Ich möchte meine Daten aber nicht unverschlüsselt in der Cloud liegen habe,desshalb möchte ich sie mit Cryptomator verschlüsseln. Da Cryptomator auf einen Virtuellen Laufwerk läuft frage ich mich ob dazu viel RAM nötig ist. Was ist dazu euere Meinung?

Gruss
 
Naja virtuelles Laufwerk heißt doch nicht, dass alle Daten im RAM liegen?!

Erfahrungen findest du doch im Internet, ich zitiere mal:
I have only 7MB (35 files) encrypted in one vault but I found out that the cryptomator background process uses up to 300MB of RAM

My encrypted Folder is about 35GB and the RAM-usage of Cryptomator is up to 320 MB too.

https://community.cryptomator.org/t/ram-usage-of-cryptomator-background-process/1887


Also sollte man offenbar mit ca. 300Mb RAM rechnen...

Lg
 
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Guck dir vielleicht noch den rclone an.
 
Ich kann bei mir hier das bestätigen, was ich spontan per Google gefunden habe (das was der Vorposter verlinkt hat). cryptomator benötigt so um die 500 MB.

Hab das hier in Benutzung und bin recht zufrieden, auch der Linux Client ist mittlerweile recht cool.
 
@FranzvonAssisi ich hatte vor ca. 3 Monaten den Cryptomator kurz Installiert, wenn ich das Programm Cryp... beendet habe war das Laufwerk - Ordner und Datein nich mehr zu sehen. Ich gehe davon aus dass sie im RAM gespeichert waren.
 
Ich vermute mal "virtuelles Laufwerk" soll heissen es wird nur auf einen Buchstaben gemappt?
Das hat mit dem RAM eher wneiger zu tun. Man kann über CMD mit Subst prinzipiell alle Ordner einem Buchstaben zuordnen.
Ergänzung ()

Ich schätze du hast falsche Rückschlüse gezogen.
Wenn du mit Veracrypt (mal so als Beispiel) eine 40GB Datei verschlüsselt und dann entschlüselst einhängen willst brauchst du nicht min. 40GB RAM. FÜr die Ver- und Entschlüsselung wird bestimmt etwas gebraucht, aber nicht für die Zuweisung eines Laufwerkes zum Öffnen und Bearbeiten.
 
@BeBur
BeBur schrieb:
cryptomator benötigt so um die 500 MB.
das ist mir schon klar als Installationsdatei. Aber die 10 GB Daten müssen ja wo sein wenn Cryptomator mal nicht gebraucht wird und nich gestartet wurde.
 
Wotan57 schrieb:
Ich gehe davon aus dass sie im RAM gespeichert waren.

Nein, die Dateien liegen verschlüsselt auf der Platte und werden "on-the-Fly" durch den Client entschlüsselt, aber nicht alle direkt, sondern nur die Dateien, die man auch öffnet.
 
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Probier doch einfach aus. Es braucht nicht viele Ressourcen.

Ich sprach vom RAM-Verbrauch, weder von Festplattenbelegung noch von der Installationsdatei. Die 10 GB Daten liegen auf der Festplatte und werden nicht alle in den RAM geladen. Erst recht nicht, wenn Cryptomator gar nicht gestartet ist.
 
Wotan57 schrieb:
@BeBur
das ist mir schon klar als Installationsdatei. Aber die 10 GB Daten müssen ja wo sein wenn Cryptomator mal nicht gebraucht wird und nich gestartet wurde.

die 10GB Daten sind in der Cloud.... das war doch auch dein Ziel.....
ich frage mich gerade wie du dir das vorstellst....
die Daten sollen in der CLoud liegen und dann bei entschlüsselt jedes mal runtergeladen in RAM oder so?!
Holy Sh**** das wäre eine Menge Traffic :-D
 
Wishezz schrieb:
Holy Sh**** das wäre eine Menge Traffic :-D

Wenn Du Cryptomator in Kombination mit Onedrive oder Dropbox verwendest, dann liegen die Dateien normalerweise lokal auf der Platte und nur die geänderten Dateien werden durch den Cloud-Client in die CLoud synchronisiert.
Wenn Du den CLoudspeicher direkt als Laufwerk mappst, dann werden dennoch nur die Dateien übertragen, die auch geöffnet werden. (wobei ich nicht sicher bin, ob das so mit Cryptomator funktioniert). Das ist ja der Witz an Cryptomator, der verschlüsselt jede Datei einzeln und nicht wie Veracrypt einen großen Container.
 
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Habs nun installiert. Ich sträube mich zwar meine Clouddaten da einzugeben, aber bisher scheint es wie ein benutzerfreundlicheres Veracrypt.
ABER die Daten scheinen NICHT in der Cloud zu liegen. Er schlug mir OneDrive vor, aber nur weil die Win10 Instlalation eh schon Onedrive hat. Die Daten liegen also immer noch lokal und werden nur neu gesyncht wie es scheint...
 
@Wishezz mir ist schon klar dass die Daten nicht jedesmal komplett aus der Cloud heruntergeladen werden.
Himmel Herrgott jetzt ist der Groschen gefallen, die daten liegen ja im OneDrive Ordne nur verschlüsselt,und der Ordner liegt ja im Benutzer-Ordner. Manchmal frage ich mich schon wie ich so daneben stehen kann.
 
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@calippo jap, habs jetzt auch gesehen.^^
Ergänzung ()

Wotan57 schrieb:
@Wishezz mir ist schon klar dass die Daten nicht jedesmal komplett aus der Cloud heruntergeladen werden.
Himmel Herrgott jetzt ist der Groschen gefallen, die daten liegen ja im OneDrive Ordne nur verschlüsselt,und der Ordner liegt ja im Benutzer-Ordner. Manchmal frage ich mich schon wie ich so daneben stehen kann.

Wenn du einen lokalen COntainer mit Veracrypt anlegst und änderst im lokalen Synchordner wird der allerdings tatsächlich immer gesyncht... das bitte nicht machen :-D
 
Wishezz schrieb:
Die Daten liegen also immer noch lokal und werden nur neu gesyncht wie es scheint...

Exakt, Cryptomator nutzt keine APIs für einen Direktzugriff auf die CLouddienste, sondern schreibt verschlüsselt in einen lokalen Ordner, der dann vom Client des Clouddienstes gesynct wird.
Beide Programme wissen nichts voneinander.
 
Wishezz schrieb:
Wenn du einen lokalen COntainer mit Veracrypt anlegst und änderst im lokalen Synchordner wird der allerdings tatsächlich immer gesyncht... das bitte nicht machen :-D

Angeblich war/ist der Dropbox Client so schlau, bei Änderungen nur die Differenz der Containerdatei zu syncen. Bei mir hat das nie funktioniert, da wurde immer der komplette Container neu hochgeladen.
 
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