Kern- und Fusionstechnik sowie Alternativen zur Energieerzeugung

Plus das man seine Strommengen aus den Öffentlichen Netz sehr minimiert^^

Die Sonne schickt uns keine Rechnung unter diesem Motto bauen viele Bürger zurzeit eine Solarstromanlage auf Ihr Dach.

Wie werden Kraftwerke eigentlich durch Solarstromanlagen entlastet? Werden Sie überhaupt entlastet? Hier nun eine technisch - aber trotzdem verständliche - Erklärung, wie das Ganze funktioniert.

Die Leute die ich bis jetzt kenne die so was nutzen sind auch alle positive überrascht, nicht wegen den Geld. Sondern auch was die PV so leisten kann. Auch wenn diese nicht Tag für Tag auf hundert Prozent läuft.
 
Und wo soll der Rest herkommen? Wir drehen uns hier im Thread immer wieder im Kreis. Solange es keine Speichermöglichkeiten gibt ist die Anschaffung von Solaranlagen ein Witz.

Die Erklärung wie eine Solaranlage ein Kraftwerk entlastet hätte man auf einen Satz reduzieren können:
"Wenn die Solaranlage Strom produziert, kann das Kraftwerk entlastet werden um genau den Teil, den die Solaranlage erzeugt."
Der ganze Tabellenbuchbildchen-Mist ist doch Nonsense.

Und wie es da steht, es ist nicht nur die Solaranlage die man kaufen muss. Auch die Versicherung muss bezahlt werden. Und dann geht das ja davon aus, dass man den Strom an den Staat verkauft und dann nach 20 Jahren Rendite fährt.

Für mich geht das sowieso nicht auf. Wenn dem wirklich genau so wäre, dann würde JEDER sich einen Kredit besorgen für 100 000€. Und nach 20 Jahren wäre der ja einfach weg und man würde massenhaft Plus machen. Das geht glaube ich nicht so einfach.
 
Dass jedem Häuslbauer eine PV-Anlage aufs Dach hinsubventioniert wird, ist imho genau der falsche Weg.
Lieber die Förderungen in ein ganzheitliches Konzept stecken....
 
Onkelhitman schrieb:
Und wo soll der Rest herkommen? Wir drehen uns hier im Thread immer wieder im Kreis. Solange es keine Speichermöglichkeiten gibt ist die Anschaffung von Solaranlagen ein Witz.

Hier würde ich mal glauben das du mich noch nicht verstanden hast. Der Rest kommt aus Wasserkraft, Windkraft, Biogas, Geothermie. Wie eben jede Region am besten geeignet ist für was.
PV Analgen sollen am Tag die Mittellast oder Spitzenlast mit unterstützen.

Speichertechnologie gibt es ja schon auch einige Projekte wie Methangasspeicherung oder Wasserstoffspeicherung.

SCHAU DIR DIESEN LINK MAL GENAU AN BITTE

Onkelhitman schrieb:
Für mich geht das sowieso nicht auf. Wenn dem wirklich genau so wäre, dann würde JEDER sich einen Kredit besorgen für 100 000€. Und nach 20 Jahren wäre der ja einfach weg und man würde massenhaft Plus machen. Das geht glaube ich nicht so einfach.

Du glaubst es, also würde ich sagen das du noch keine PV Anlage Besitzer gesprochen hast? Ich finde es beeindruckend was PV Besitzer so sagen alles.
 
@Sherman & Tekpoint
Richtig. Aber spinnen wir doch einfach mal ein bisschen. Wie wäre es mit der Auflage bei einem Neubau ein Ding aufs Dach zu pflanzen? Entweder der Hausbesitzer mit seinem Geld, kann dann eine Subvention bekommen und die Anlage wäre schnell abbezahlt.

Und wenn dieser das nicht bezahlen kann kommt dennoch eine Anlage drauf, die gehört dann dem Staat und der Hausbesitzer bekommt diesen erzeugten Strom für sagen wir 1 cent billiger angeboten?

Es würde die Produktion von Solaranlagen anregen. Es würde Arbeitsplätze schaffen. Es würde durch mehr Arbeitsplätze mehr Steuern gezahlt. Es würde die Hauptlast verteilen auf viele Haushalte und daher für ein dezentrales Stromnetz sorgen. Es würde dem Endverbraucher den Strom billiger (und wenn es nur ein Cent ist) machen. Etwas übersehen? Wenn dann jeder so ein Ding hat könnten wir auch darüber reden, mit den richtigen Regeleinrichtungen, dass der Überschussstrom bei einigen Leuten dann zu Gas umgewandelt wird. Ich halte die Herstellung bei Privatleuten für schlecht, da der Aufwand zu hoch und der Ertrag zu niedrig wäre. Eine große Anlage mit der gebündelten Power sollte da besser sein.

@Tekpoint
Also ich schüttele mich immer wenn ich lese was du schreibst. Aber du wirkst für mich immer mehr wie Yoda...
 
Onkelhitman schrieb:
Etwas übersehen?

Ja, die abartigen Mengen Geld die man für so etwas benötigen würde, müssen auch irgendwo herkommen. Bis sich eine PV-Anlage bei üblichen Marktpreisen abbezahlt hat, dauert es viele Jahre. Diese beknackten senkrecht installierten Anlagen erreichen das u.U. nie in ihrer Lebenszeit (und sollte eher verboten als gefördert werden.).
Letzendlich wäre das eine ziemliche Verschwendung von Geld, das an anderer Stelle dringend gebraucht wird. Für ein 'dauerhaftes' KW PV-Strom bekommt man immerhin 25-30KW onshore Wind. Darin würde ich mein Geld deutlich lieber investiert sehen.

Onkelhitman schrieb:
ein dezentrales Stromnetz sorgen.

Was nicht zwangsläufig ewas Gutes ist. Eher im Gegenteil.
Wenn solar, dann bitte große Heliostat-Anlagen o.Ä. Die kommen preislich Windrkaftanlagen jetzt schon näher als es gewöhnliche PV-Anlagen jemals werden
 
Selbst in Süddeutschland ist PV nicht wirklich sinnvoll. Schon klar, fast jeder Hersteller braucht einen Heimmarkt (aus verschiedensten Gründen). Aber man muss den Heimmarkt nicht auch noch in den Himmel subventionieren. Spanien, Südfrankreich, Italien, Griechnland, Kroatien,... sollen die das doch machen.
 
Das machen die. Deswegen sind wir eine der Letzten die die Windkraft einsetzen.

Versteht mich nicht falsch, ich bin für große Anlagen. Aber das wird doch sowieso nicht gemacht. Mit dem Vorschlag einer solchen Idee wiederum würden evtl. viele Häuslebauer auf den Zug aufspringen, und wenn es nur kleine Anlagen sind.

Lasst uns doch nicht über die Subventionen reden. Alles wird subventioniert. Jede Art der Stromerzeugung. Von daher ist das kein Argument für mich.

das an anderer Stelle dringend gebraucht wird
Auch hier ecke ich mal an. Wo z.B.? Bei den großen Banken 500 Milliarden in den Arsch schieben? Kannst du dir auch nur im entferntesten vorstellen, was man mit 500 Milliarden hier hätte bauen können? Da hätten wir auf die Banken verzichten können, eine Staatsbank aufgemacht und würden innerhalb eines Jahres mit erneuerbaren Energien rumgurken und den heute wahrscheinlich ans Ausland mitverkaufen.

Ebenso mit dieser Staatsbank Kredite zu günstigen Konditionen vergeben und relativ gute Verzinsung ohne Versteuerung.

Das wäre ein Goldesel gewesen. Aber wie auch immer, das sind Dinge die sowieso alle nicht passieren weil der Geldhahn an anderer Stelle liegt. Eher wird beschlossen, dass die Häuslebauer das auf eigene Kosten kaufen müssen.
 
Das wäre ein Goldesel gewesen. Aber wie auch immer, das sind Dinge die sowieso alle nicht passieren weil der Geldhahn an anderer Stelle liegt. Eher wird beschlossen, dass die Häuslebauer das auf eigene Kosten kaufen müssen.
Mit den Hunderten Millionen, die als Solarstromeinspeisevergütung quasi dirket an Häuselbauer ausbezahlt werden, hätte man auch einiges anstellen können.;)
 
Da gebe ich dir Recht, aber 100 000 000€ sind ein bisschen weniger wie: 500 000 000 000€.
 
Onkelhitman schrieb:
Auch hier ecke ich mal an. Wo z.B.?

Bildung vor Allem.
Ohne Selbige haben wir sehr bald die Position verloren, überhaupt über teure EE-Projekte nachdenken zu können.

Onkelhitman schrieb:
Kannst du dir auch nur im entferntesten vorstellen, was man mit 500 Milliarden hier hätte bauen können?

Ja. Am Besten weniger Schulden aufnehmen.
Wenn man es unbedingt verbraten muss: Bildung, und dann reichlich Staatsaufträge an vorzugsweise kleine und mittlere Unternehmen vergeben. Einen Teil davon gerne auch in EE.

Onkelhitman schrieb:
ich bin für große Anlagen. Aber das wird doch sowieso nicht gemacht.

Schade eigentlich.
Man müsste mal evaluieren, inwiefern man z.B. recht hohe Windkraftanlagen mit Heliostaten zur optimalen Flächenausnutzung kombinieren kann.

Ich habe auch nichts gegen ein wenig Dezentralität.
Wenn ich mir um die Mittel keine Sorgen machen müsste, würe ich sofort ein nettes Haus bauen mit ner süßen 20kW VAWT im Garten, dazu Tiefenerdwärme und ein paar Parabolrinnen für warmes Wasser. Man kann sicher problemlos eine richtig schöne Insellösung zusammenstellen.

Aber ein erheblicher Teil der Bevölkerung lebt in Mietshäusern mit recht wenig Dachfläche pro Einwohner. Dazu im Winder massive Probleme mit Schnee. Entweder 2-4 Monate lang alle paar Tage alle Dächer (!!) reinigen oder keine Produktion. Von den Netzproblemen mit millionen von kleinen Einspeisern reden wir erstmal gar nicht.
Ist leider alles nicht so einfach.
 
Für alle Kritiker von Erneuerbaren Energie und Anhänger der Atomenergie:

Oder wir bleiben bei Atomkraft wie es ja sehr viele Wohlen Udn bauen uns solchen Mini Atomkraftanlagen in Stadtteilen und jedes Dorf.

Dann noch weiter entwickeln so das man sie in Rucksackformt hat für Bergsteiger und Camper. Dann noch in E- Autos verbauen also statts Wasserstoff oder Lithium Akkus, eben Mini Atomkraftwerk.

Und somit können wir uns schön in Atomartzeitalter festhalten.


@mdave: VAWT sollte man auch mal etwas mehr vermarkten udn weiter entwickeln noch. Gibt ja noch Technologie die man nicht in Windkraftanlagen eingebaut hat um die Effizienz und ausbaute um 20% zu erhöhen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zukunft aus der Tiefe

„Wir profilieren uns seit Jahren als Stadt der regenerativen Energien“, sagt der parteilose Bürgermeister Hendrik Sommer. „Wir sind das grüne Herz der grünen Uckermark und haben unser Ziel erreicht, mehr erneuerbare Energie zu erzeugen, als in unserer Stadt insgesamt verbraucht wird.“

Das neuste Projekt der Stadt basiert ebenfalls auf der Idee der Energiespeicherung: Kraftwerke erzeugen nicht nur Strom, sondern auch Heißwasser, das im Sommer nicht gebraucht wird. Das soll in einen unterirdischen Speicher gepumpt werden und in der heißen Tiefe lagern, bis es im Winter wieder benötigt wird. „Das Projekt hätte Vorbildcharakter“, sagt der Stadtwerkechef. „Denn alle reden immer nur über die Stromerzeugung, dabei werden doch 80 Prozent der gesamten Energiemenge als Wärme verbraucht.“ Ob das Loch gebohrt wird, ist aber unklar. „Wir müssen sicher sein, dass die Anlage wirtschaftlich zu betreiben ist. Die Bohrung kostet 1,8 Millionen Euro. Wir bräuchten einfach mehr Kunden.“

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/346806/346807.php

Hatte ich am Dienstag gelesen gehabt in der Berliner Zeitung und habe mir den Artikel auch gleich ausgeschnitten^^


Zur Speicherung noch mal von Energie:


Batterie

Druckluft

Eis

Beton

Methan

Wasser

Salz
 
Ja, die abartigen Mengen Geld die man für so etwas benötigen würde, müssen auch irgendwo herkommen.

ich verstehe nicht, dass so viele Leute den Aspekt Kosten im Zusammenhang mit regenerativen Energien einbringen. Nach der Argumentation hätte man niemals die Atomenergie entwickeln dürfen. Schaut doch mal bitte wie viel Geld seiner Zeit in diese Technologie gesteckt wurde.

Es kann doch nicht sein, dass die Menschheit sich im Energiebereich seit 50 Jahren keinen Millimeter weiterentwickelt hat, und das nur weil man neuen Investitionen aus dem Weg gehen möchte.

Speichermöglichkeiten gibt es für Strom zu Genüge. Wasserstoff wäre hier meines Erachtens die Lösung vieler Probleme. Zum Einen sind EAutos (mit Akku) im Grunde ein Witz im Vergleich zu Wasserstofffahrzeugen. Auch ist die Technik eben für Wasserstoff-Stromerzeugung inzwischen sehr weit etwickelt, weiter als beispielsweise die Akkutechnik. Ihr wisst schon dass es erste UBoote gibt die diese Technik nutzen? Auch gibt es längst Anlagen die man beispielsweise zu Heizzwecken nutzen könnte.

Stattdessen will man aktuell Strom aus dem Norden über neue Leitungen in den Süden schaffen. Wozu? Das macht doch keinen Sinn in Anbetracht der Möglichkeiten die inzwischen entstehen oder schon da sind.

Was den kleinen privaten Solarstrom anbetrifft. Mir sind die aktuellen Idee nicht bekannt, aber macht es nicht Sinn wenn Firmen quasi Dachflächen von den Häuslebesitzern mieten, während die Anlage weiterhin der Firma gehört? Das würde Investitionskosten der Privatpersonen auf Null setzen während die großen Energieerzeuger genügend billigen Platz für ihre Anlagen bekämen, ohne in bedenklichen Ländern gewaltige Anlagen aufbauen zu müssen.

Es gibt genügend Möglichkeiten meiner Meinung nach sinnvoll, günstig und nachhaltig Strom zu erzeugen, aber es fehlt ein klares Konzept. Jeder bastelt bissel hier und bissel da rum, die Leute sind verunsichert und die Katastrophe ist vorprogrammiert. Also statt die vorhandenen Gelder sinnvoll zu nutzen und sich auf einige wenige Bereiche zu konzentrieren die vielsversprechend sind, wird ständig rumgemurkst und mal die eine Technik forciert mal die andere, je nach dem welche Regierung gerade an der Macht ist und welches Atomkraftwerk eine Panne hat.

Was die Arbeitsplätze anbetrifft: Das schafft schon Arbeitsplätze, noch in einem geringen Maße aber langfristig ist da mehr drin. Ich kann aber auch die Leute verstehen, die sagen, dass aktuell nicht so viele Arbeitsplätze durch die neuen Techniken entstanden sind. Um ein Beispiel zu nennen: Im Hamburger Hafen sind gerad einmal 600 Arbeitsplätze für die Offshore Anlagen entstanden. Das ist nichts, wenn man mal ehrlich ist und zugleich ist absehbar, dass diese bald wieder zu einem großen Teil wegfallen, und zwar wenn der Bedarf an Windanlagen komplett gedeckt wurde.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zu dem Heißwasser:

Ich weiss nicht wie tief die bohren müssen, und ich weiss auch nicht, ob das dort Einsturzsicher ist. Und dann muss auch noch berechnet werden, dass das gefiltert werden muss. Und dann kühlt sich das mit der Zeit ab. Nein, halte ich für keine gute Idee.

Mal davon ab, dass 80% für Heizungen draufgeht. Aber man muss das doch auch zum Endkunden bringen. Was nützt es Warmwasser Kilometerweit zu transportieren? Die Effizienz am Ende will ich gar nicht kennen, das wird der blanke Hohn sein was da an Verlusten auftritt.

In deinem Batterielink höre ich keinen Wirkungsgrad, keine Leistungsangaben...
In dem Druckluftlink hört man auch nichts dazu. Sondern nur, dass komprimierte Luft unterirdisch gelagert werden soll und die entstehende Wärme der Pumpen/Kompressoren Hitze erzeugen die auch in irgendwelchen "Wärmespeichern" gelagert werden. Er sagt 70% aber WANN? Der gesamte Vorgang oder nur das dekomprimieren? Dann ist die Frage nach der Größe.
Eis hatte ich auch mal gedacht. Um dort aber effektiv (10 000KWh) zu speichern (was in etwa ein Haus so verbraucht im Jahr wenn die Heizung über Wärmepumpen und Klimasysteme funktioniert und das Warmwasser über DLH), so bräuchte man einen Tank mit den Maßen
Da: Wasser wird im Sommer erhitzt auf sagen wir einfach mal 30°C die man sogar bis in den Herbst halten könnte. 4,2 kJ/kg/°C = 126KJ/KG bis man 0°C Wasser hat. Die Schmelzenthalpie liegt bei 334KJ/KG. Kommen wir auf 460KJ/KG = ca. 128Watt. Gehen wir von einem Haushalt aus, der mit einer Wärmepumpe heizt und somit diese Wärme aufnehmen und weiterverarbeiten kann. Dabei verbraucht eine Wärmepumpe Energie, die lassen wir einmal weg. Ich rechne so mit ca. 2000-3000KWh im Jahr.
Das sind dann 2000KWh/0,128KWh = 15625 Liter Wasser. Bei 3000KWh/0,128KWh= 23437 Liter.

Das man das nicht mal eben irgendwo im Keller verlegen kann sollte klar sein, ein Speicher reicht also demnach niemals aus. Klar, wenn man den koppelt mit Vakuumröhren könnte es sein, dass man mit einem "winzigen" 1mx1mx1m Tank mit 1000Liter wirklich auskommt. Ich bezweifel das aber sehr.
Betonlink Also hört sich toll an, aber auch hier. Wie lange kann die Temperatur gehalten werden? Wie groß muss ein Betonklotz sein um 1KWh zu speichern?
Methanlink Das ist ansich schon lächerlich. Die Verbrennung von Methan erzeugt ja noch mehr CO2 und wäre daher eher ein Rückschritt.
Wasser Innovativ. Ein 9000Liter Tank in einem Haus. Brachial. Und man kann das warme Wasser bis in den Winter benutzen. Mal ehrlich, wie warm wird das Ding im Sommer wenn da die Solarkollektoren ständig Wärme hinzufügen. Letzte Woche mal ausm Fenster geguckt? Da können die im Wohnzimmer an der Röhre sicher Marshmallows rösten. Die Idee aber einen Warmwassertank zu nutzen im Sommer mit Solarkollektoren oder Vakuumröhren finde ich gut und wird auch in meinem geistigen Auge eine wirkliche Energieersparnis bringen. Ein schöner Tank im Keller oder sogar auf dem Dach selber, es muss ja kein Riesentank mit 9000Liter sein. Aber sagen wir mal 500Liter für Duschen, Baden oder Spül/Waschmaschine, klasse Sache. Wie der Typ allerdings mit 2 Kindern auf 2000KWh kommt entzieht sicher meiner Logik. Sofern er nicht jeden Tag nach McDonalds fährt wird da alleine schon der Herd soviel fressen. Es sei denn es gibt nur Karotten, Tomaten und Gurken aus dem eigenen Garten. (oder Sojasprossen)
Zu den Batterien sag ich jetzt mal gar nichts. Nichts.
Salzlink Achjo, 300°C ist ja kaum was. Toller Ansatz, selbe Probleme wie oben.

@Helios co.
Noch nichtmals das. Die Frage ist immer: "Wer soll das bezahlen? Wer hat das bestellt? Wer hat soviel Pinke-Pinke, wer hat soviel Geld?"
Denn die alten Häuser sind Stromfresser. Und die Hausbesitzer haben nicht alle Geld. Hier im Haus würde ich auch gerne noch vieles ändern, es gehört mir aber leider nicht. Und denen es gehört, denen fehlt auch Geld um was ändern zu können. Ich hätte auch gerne alles oben genannte, aber mir bezahlt es keiner.

Die, die das Geld hätten wären die Energie-Riesen, die doch so oder so Geld scheffeln. Mit Atomenergie lässt sich mehr Geld machen, weil es billiger ist. Wäre dem nicht so hängt bei denen derart viel Geld hinter, dass die innerhalb kürzester Zeit in viele andere Zweige mitmischen könnten. Aber wie gesagt, warum investieren wenn man endlos scheffeln kann.

"äuslebesitzern mieten, während die Anlage weiterhin der Firma gehört? Das würde Investitionskosten der Privatpersonen auf Null setzen"

Sag ich ja, das wäre doch was für alle hier, wenn das der Staat machen würde. Er könnte uns den Strom 1 Cent billiger verkaufen, wir könnten ihn direkt nutzen, weniger Leitungsverluste. Außerdem braucht man nicht immer viel und der eine kocht um 1 Uhr, der andere um 2Uhr. Somit hätte der Hausbesitzer was, nämlich 1 Cent /KWh gespart und nach einigen Jahren hätte der Staat was, nämlich eine Goldesel-Quelle. Außerdem würde die Industrie in dem Bereich wachsen, Arbeitsplätze darf ich nicht sagen sonst bekomm ich von einigen Leuten hier ne gelbe Karte.
 
@Onkelhitman: Finde das schön das du alles immer hinterfragst und skeptisch bist und bleibst, sollte man ja auch bin ich selber.

Aber es scheint so als hättest du eine reine Abneigung zur Erneuerbaren Energie besonders was deren Speicher Technik angeht.
Komisch ist nämlich das genauso solche Dinge schon gibt in der Praxis und Strom so mit gespeichert wird.

Mit den Zeitungsartikel wollte ich mal wieder eine Gemeinde zeigen die Vorreiter wird was erneuerbare angeht. Auch bei mir hier in der Region gibt es eine Gemeinde die das Ziel jetzt verfolgt, bin ich sehr stolz drauf.
Gibt auch Gemeinden in Bayern und andren Teilen Deutschland wie Brandenburg ect. wo sich Gemeinden schon länger von Großkonzernen von Energieversorger abwenden.

Dann sollte man auch alles in Kombination sehen und sich das mal nur ausmalen wenn alle Gemeinden das hätte das wenn eine Gemeinde mal kein Wind, Sonne, Biogasanlage ect. von 10 Gemeinden, diese Gemeinde dann locker durch bekommen. Auch in Winter.

Bei der Speicherung wollte ich nur mal fix eine kleine Übersicht schaffen was es so gibt und wo man drüber her ist derzeit. Gibt ja noch weitere Arten wie in Grubenspeicherung, Brennstoffzelle ect. Man sieht es gibt sehr viel, für jede Anlage und jeder Region was dabei.

Außerdem so eine Gemeinde Prenzlau wird sich da nicht in die Schulden reiten, man sieht ja auch wie man negativ drüber denkt, aber was auch alles geschaffen worden ist.
 
Nein aber ich bin dagegen wenn es ineffizient wird und unmengen an Platz verschwendet. Deswegen bin ich eher dafür zentrale "Sammellager" einer Stadt z.B. zu machen und das dann von dort aus an die Bewohner zu verteilen. Es sollte zwar dezentral sein, aber nicht jeder Haushalt muss alles bei sich haben.

Aber ich habe jetzt auch mal einen Denkanstoß für dich. Und die Idee ist so naheliegend, dass jeder 0815 Typ darauf kommen könnte.

Warum wird anstatt Durchlauferhitzern nicht eine Wärmepumpe benutzt? Sagen wir einfach mal, ein Durchlauferhitzer würde ca. 5KWh aus dem Netz während des Duschens ziehen. Eine Wärmepumpe mit Außenluft würde hingegen nur ca. 1,5KWh verbrauchen. Warum hat dann niemand in seiner Wohnung einen Wärmepumpen-Durchlauferhitzer? Immerhin könnten die Wasserheizkosten so um das Dreifache minimiert werden! Ebenso beim Kochen. Warum keinen Wärmepumpenherd? Der Herd wird heiß und ich kann meine Speisen kochen. Da brauche ich dann keine 3KWh fürs kochen sondern nur noch 1KWh.

Ich würde ja soweit gehen und im Keller einen Kühltank einbauen. Dort wird dann wie beim Eisspeicher Wasser gekühlt durch die Wärmepumpe. Und im Hochsommer kann ich dann meine normale Heizung mit diesem gekühlten Wasser benutzen. Dadurch habe ich quasi eine Klimaanlage umsonst. Spart nochmal Geld!
 
Zurück
Oben