Ich mochte Novell (also Suse) noch nie, aber der Mann hat recht. Linux profitiert (derzeit) nicht von einer stabilen Kernel-API, und Binary-Treiber heben das Konzept eines Open-Source Systems auf.
Geschlossener Code hat nur was im Userspace (nicht im Core-System) verloren, da hat auch niemand was dagegen. Aber wenn ich Kernkomponenten im Core-System (und dazu gehoert der Kernel, GLIBC, Shell, GNU-Tools...), austausche und an dennen rumfrickel kann ich ja gleich wieder Windows nehmen.
Der Begriff "ethnisch" trifft das recht gut. Der Zweck, heiligt nicht die Mittel.
Bis zur zum R300 Chip hat ATi ja noch bei der offenen Treiberentwicklung mitgeholfen (war auch gut so, Kanadier koennen einfach nicht Programmieren - .net als Abhaengigkeit, tja liebe Windowsnutzer, wir nennen das Dependency-Hell). Und mit AMD als Eigentuemer koennte sich was aendern, also erstmal abwarten bevor weiter ATi gebasht wird.
Hand, Fuettern, Beisen... ;-)