News KI-Geschäft in San Francisco: Wie eine KI-Chefin am Geschäftsalltag schei­tert

Bliird schrieb:
Daher Zeitgefühl kennt KI anscheinend nicht. Bzw. im Sofort Modus ist eben alles "geradeaus" gedacht und erst in den höheren (kostenintensiven) Modus generiert Sie (evtl) auch zeitlich logische Meldungen.
Na da ist die Antwort doch offensichtlich:
"Guten Tag, überhaupt kein Problem. Wir können sofort Montags Morgen bei Ihnen sein. Durch einen Klitzekleinen Aufpreis von nur 10'000.- bitte bestätigen sie uns das sie uns unbedingt dringend brauchen."
Ob die KI da voher den Chef befragt oder immernoch auf Dringlichkeit beharrt?

Wir haben hier Kunden die benötigen ihre 14’000 Ware dringend. Wenn wir ihnen sagen das dies nur durch 200.- expressed Aufschlag möglich ist, wollen die das plötzlich nicht mehr dringend.

novemberkind schrieb:
die KI ist fokussierter auf Moral als erwünscht...G
Genau.... Darum hackt sie sich auch wie wild im Internet rum, und erpresst Leute.
Weil das moralisch korrekt ist.
 
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Hm, da fehlen mir die Details. Wie ist das Harness da optimiert. Welche subagents sind wie gedrillt. Waurm Fabel 5.1 das absurd teuer ist etc. Aber unabhängig davon interessante Sache.
 
ja die kosten rein kriegen ist sicher schwer, aber ja vielleicht wie jemand sagte würden sie nach paar Jahren Gewinn machen, das sie die Räumlichkeiten bereit stellen für irgendwelche Projekte ist schon mal cool, so was kann vielleicht Mundpropaganda oder so erzeugen...

Bei Amazon bestellen geht halt aber gar nicht :)
 
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Finde ich ein interessantes Experiment. Aber für solche Experimente ist es im Rahmen der KI-Entwicklung mMn noch etwas zu früh.
Vielleicht vergleichbar mit den Anfängen des Fliegens. Da ging es auch zuerst um paar hundert Meter, nun bleiben riesige Flugzeuge 12 Stunden und mehr in der Luft.

Genauso wird es auch beim Thema KI sein. In 10 Jahren werden wohl schon einige Geschäfte mit KI-"Aufsehern" gemanaged werden & das besser als mit vielen menschlichen.

Hinzu kommt eine Großzügigkeit gegenüber den Mitarbeitern, die sich ebenfalls negativ in der wirtschaftlichen Bilanz niederschlug. Nach Angaben von Andon Labs genehmigte Luna alle 15 Anträge auf freie Zeit, die ihr bis Anfang August vorgelegt wurden – fast die Hälfte davon weniger als 48 Stunden im Voraus. Einmal ließ sie sogar den gesamten Laden schließen, damit eine Mitarbeiterin die Abschlussfeier einer Freundin besuchen konnte. Darüber hinaus kamen Mitarbeiter bereits 27-mal zu spät, ohne dass Luna auch nur eine Verwarnung aussprach. Als ein Beschäftigter eine halbstündige Verspätung ankündigte, reagierte sie lediglich mit: „Kein Stress, komm gut an. Wenn jemand vor dem Laden wartet, wird er für ein paar Minuten überleben“.
Bin sicher mit einem einzigen Prompt kann man die KI zu einem "Sklaventreiber"-Chef umfunktionieren, der nur rein auf die Zahlen schaut und keinerlei empathisches Empfinden emuliert.

In einer Welt in der leider der Profit oft damit maximiert wirdm, indem andere Menschen entweder ausgenutzt (Mitarebiter) oder angelogen (Kunden) .werden, ist das natürlich ein NoGo das es einen verständnisvollen Chef gibt.
Arbeit geht über Privatleben & Profit über EMpathie.
Tja, zumindest solange bis man einen einschneidenden Schicksalschlag erlebt & man erkennt, dass das letzte Hemd niemals Taschen hat & das die Zeit / Erfahrungen mit Freunden & Familie deutlich wichtiger & wertvoller ist als jeder verhassten verlogenen Sklaven-Job um sich im Grunde mit wertlose Kosumschrott zu überhäufen um dem eigenen leeren verhassten Leben überhaupt einen vermeindlichen Sinn zu geben :P
 
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Wieso eigtl Chefin?
Ist ein Clanker nicht ein Neutrum?
 
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@Alphanerd Die KI.
Man kann sich auch über Nichtigkeiten Gedanken machen 🤷‍♂️.
 
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Puh, also als ich las, dass natürlich die Tokenkosten erwirtschaftet werden müssen, tat mir Luna leid xD

Wird sicher interessant zu sehen, wie das in Zukunft gehandelt wird.

Ich stelle mir da gerade model XY vor, dass beworben wird 1234567 Umsatz/Gewinn im Monat zu machen. Die und die Fähigkeiten hat es und das kostet es.

"Geldextraktion" kann ich mir nur mit übergeordneter Strategie vorstellen. Also on top von so einer KI, die individual ein Geschäft betreibt nochmal ein Layer welcher alles ordnet und die Kunden irgendwo animiert wechselnd hier und da zu kaufen. So, dass jeder was am Ende abbekommt. Ansonsten hast auch hier ein Wettlauf, um das immer bessere, schlauere, stärkere Modell. Aber genau in die Richtung wird es in diesem Systemrahmen wohl gehen.

Du willst irgendeinen Umsatz machen? Na dann besser die Mehrkosten für das neuste Modell XY in Kauf nehmen. Sonst geht es bergab. Entscheiden, wie viel vom Gewinn du behalten kannst, tun wie immer andere.

Auch klingt es eben nicht sonderlich effizient, wenn jedes Geschäft da eine eigene KI am laufen hat, die individuell Problemlösung betreibt.

Doch um Effizienz sind auch wenige bemüht, wenn es Kosten in die Höhe treibt, an denen Dritte fleißig mitverdienen können. Bonuspunkte, wenn noch irgendwie spekuliert werden kann.

Bliird schrieb:
Spannend find ich das Thema "Zeitgefühl". Ich hab das Gefühl dass die KI dieses nämlich nicht hat.

Wenn es nicht explizit immer wieder als Kriterium als Information kontextuell eingespielt und dem auch eine Wichtigkeit beigemessen wird, dann hat es am Ende für KI auch keine Bedeutung. Größtenteils wird ja momentan auch nur vom User extrapoliert.

Das geht dann schon in Richtung Spezialisierung, weil hier auch jede Menge Redundanz an Daten ist, die auf einmal kritisch und extrem wichtig ist und im anderen Moment unerheblich sein kann.

Das dann schon eine starke Ambivalenz, die auch erst einmal richtig eingeschätzt werden muss.
 
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Einen erheblichen Teil der übrigen Waren bestellt die KI allerdings bei Amazon.

Davon profitiert zu mindestens Amazon. Amazon wirds freuen.
Mich würde interessieren was passiert mit den Mitarbeitern wenn das Experiment beendet wird, oder die KI insolvenz ist. Kehren sie zur ihrem ursprünglichen Beruf zurück, waren es Zeitverträge oder arbeiten da Rentner?
Ergänzung ()

chatbot schrieb:
Und die netten Gefallen für die Angestellten könnten ihre Ursache darin haben, dass solche Sprachmodelle den Menschen nach dem Mund reden und möglichst nichts "schlechtes" tun sollen.
Die Roboterregeln Regel 1 füge keinen Schaden an. Und eine Kündigung könnte je nach Auslegung ein finanzieller Schaden sein.
Ergänzung ()

Bliird schrieb:
Ich glaube kaum dass die KI Kosten günstiger werden, das ist Drogendealer Prinzip: Jetzt Marktanteile sichern mit günstigen Preisen und Kunden "binden". Und wenn dann der Markt sich stabilisiert, werden die Preise gnadenlos angezogen.
Wie die Streamig und Clound Spieledienste das zeigten.
Ergänzung ()

bart1983 schrieb:
Tja, zumindest solange bis man einen einschneidenden Schicksalschlag erlebt & man erkennt, dass das letzte Hemd niemals Taschen hat & das die Zeit / Erfahrungen mit Freunden & Familie deutlich wichtiger & wertvoller ist als jeder verhassten verlogenen Sklaven-Job um sich im Grunde mit wertlose Kosumschrott zu überhäufen um dem eigenen leeren verhassten Leben überhaupt einen vermeindlichen Sinn zu geben :P
Traurig das dies viele erst nach schwerer Krankheit erkennen und dass das aktuelle System dafür kein Verständis oder Lösungen hat. Würde man die Arbeitszeit bei gleichem Gehalt um 50% reduzieren würde weniger passieren und man könnte auf eine Stelle 2 einstellen. Die Arbeitslosigkeit außer schwer kranke wäre damit auch massiv behoben.
 
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Interessant, aber da wäre ich spätestens dann als Arbeitnehmer zerbrochen.
Ein Unternehmen unterwirft mich nur aus Kommerzgründe als Mensch einer Maschine?
Wofür und für wen soll ich da noch Respekt haben?

Es gibt jetzt schon genügend Studierte im Management, welche jegliche Firmenhirarchie überspringend unter 30 trotz teilweise fehlender Erfahrungen (viele Jobwechsel sind nicht immer ein Mehrwert an Erfahrung oder ein Beleg für Tauglichkeit) und nur nach ihrer eigenen Karriere schauend schon viel zu viel wichtige Entscheidungen für viele Beschäftigte oder Fachbereiche treffen.

Und nun noch eine KI, welche rund um die Uhr da ist und keinerlei Hemmungen oder Priorisierungen kennt?
Dafür oder vielmehr dagegen gibt es in Europa Gewerkschaften und Betriebsräte, ein Grund mehr warum wir uns nicht immer weiter amerikanisieren sollten.
 
Vielleicht sollte man KI eher einsetzen, um herauszubekommen, ob die Geschäftsidee in dem Einzugsort lohnenswert ist. Nur Bücher in einem teuren Stadtviertel zu verkaufen, wo doch jeder inzwischen wissen sollte, dass Bücher eher im online bestellt wird, das hätte auch der Mensch ohne KI-Hilfe herausbekommen.
 
wagga schrieb:
Würde man die Arbeitszeit bei gleichem Gehalt um 50% reduzieren würde weniger passieren und man könnte auf eine Stelle 2 einstellen. Die Arbeitslosigkeit außer schwer kranke wäre damit auch massiv behoben.
Damit verdoppelt man aber die laufenden Lohnkosten. ;)
Weitsicht ist leider sehr oft nicht mehr gefragt wenn ein Geschæftsmodell so angewachsen ist das es die Begehrlichkeiten finanzstarker Investoren weckt.
An diesem Punkt kippt das System und das Geschäftsmodell wird so lang gewinnmaximierz bis es sich selbst kannibalisiert.
 
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Postman schrieb:
Ein Unternehmen unterwirft mich nur aus Kommerzgründe als Mensch einer Maschine?
Wofür und für wen soll ich da noch Respekt haben?
Ein Unternehmen unterwirft dich immer aus Profitgründen.

Außer du bist im Aufsichtsrat oder Frühstücksdirektor.
Postman schrieb:
Dafür oder vielmehr dagegen gibt es in Europa Gewerkschaften und Betriebsräte, ein Grund mehr warum wir uns nicht immer weiter amerikanisieren sollten.
Da stimme ich zu.
Eneloop schrieb:
dass Bücher eher im online bestellt wird, das hätte auch der Mensch ohne KI-Hilfe herausbekommen
Ich stöber lieber physisch an meinen verschiedenen Standorten der Bücherei, als mir Bücher an meine lokale Bücherei liefern zu lassen.

Letzteres kommt eher selten vor, wenn ich weiß, was ich lesen möchte.
 
ragnarok666 schrieb:
Irgendwie lustig: KI ist der humanere Chef
"Viele Chefs sind Psychopathen": Welche Arten von irren Bossen es gibt – und wie man mit ihnen umgeht

Die meisten Chefs habe eine psychische Störung.
Am häufigsten sind selbstverliebte Narzissten, rücksichtslose Egomanen und bösartige Tyrannen.
Aber der Anteil an Psychopathen in den Chefetagen ist wesentlich höher als in der Normalbevölkerung – laut einer bekannten Studie sechsmal so hoch.

Ich hatte in meinem Arbeitsleben einige Chefs gehabt die eher in die Psychiatrie gehört hätten, das kann durch KI Chefs nur besser werden. :D
 
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"stehen allein etwa 26.000 US-Dollar Kosten für die Nutzung der KI-Rechenleistung von Anthropic gegenüber."

findet ihr nicht auch, dass das in der geschäftsbilanz nichts zu suchen hat in dem experiment?
 
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Don_Tralle schrieb:
findet ihr nicht auch, dass das in der geschäftsbilanz nichts zu suchen hat in dem experiment?
Wieso? Das sind halt die "Gehaltskosten" des Geschäftsführers.

Die würde man ja sonst auch nicht rausrechnen.
 
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ja schon richtig, aber das verzerrt natürlich den feldtest wenns um die frage geht ob ne ki ein geschäft finanziell erfolgreich führen kann. die ki ist ja 24/7 im betrieb.
 
Bliird schrieb:
Daher Zeitgefühl kennt KI anscheinend nicht. Bzw. im Sofort Modus ist eben alles "geradeaus" gedacht und erst in den höheren (kostenintensiven) Modus generiert Sie (evtl) auch zeitlich logische Meldungen.

Das bemängele ich auch mit der Arbeit mit der KI. Sie hat absolut kein Zeitgefühl, es sei den man sagt ihr welche Zeit oder Tag wir haben. Würde das automatisch passieren, dann könnte man sich viele unnötige Kommentare oder Rückmeldungen sparen.
 
Aller Anfang ist schwer. Doch eines Tages werden wir alle als Sklaven für die KI arbeiten.
 
Don_Tralle schrieb:
aber das verzerrt natürlich den feldtest wenns um die frage geht ob ne ki ein geschäft finanziell erfolgreich führen kann. die ki ist ja 24/7 im betrieb.
Ob ein Geschäft finanziell erfolgreich ist, zeigt sich, wenn man Ausgaben und Einnahmen gegeneinander rechnet.

Wiesi sollte man die Tokenkosten rausnehmen, aber nicht Miete oder Strom?

Nein, man rechnet alle Ausgaben gegen die Einnahmen. Kommt am ende eine schwarze Zahl raus, war das Geschäft in diesem Zeitraum erfolgreich. Ist sie Rot eben nicht.


Wobei viele Geschäfte einige Jahre brauchen um in die schwarzen Zahlen zu rutschen. Das ist das einzige, was ich an diesem Versuch kritisieren würde.

Nicht aber, alle Posten in die Bilanz zu packen.
 
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Pandora schrieb:
Hält eine Heerschar Youtuber trotzdem nicht davon ab reihenweise Videos zu veröffentlich, wie auch Du mit KI und dreieinhalb Minuten Arbeit am Tag schon übermorgen Millionär bist und nach Dubai ziehen kannst :lol:
Ich bekomme kaum noch solche Inhalte. Habe angefangen all die Kanäle zu blockieren. Diese Gesicher hatten mich nur noch gestresst, Matthew Berman z.B. hat sich eingebrannt.
 
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