News KI-Sicherheitsdebatte: Sam Altman warnt ebenfalls vor Kontrollverlust durch KI

mischaef

Kassettenkind
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Schwieriges Thema, man könnte auch einen wirtschaftlichen Aspekt sehen. Durch Drosselung kann man in Zukunft KI besser vermarkten durch angeblich neuere Funktion.
 
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@Ark Ich glaube auch, dass hier wirtschaftliche Punkte der eigentliche Treiber für solche Aussagen sind.
Vielleicht nähert man sich der finanziellen Schallmauer und hat noch keinen Plan, wie man die durchbrechen soll.
 
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Ich hätte da einen vorschlag.

Macht die KI was illegales gehen der CEO CTO und ein Viertel des Aufsichtrats für 10 Jahre in den Kanst ich bin mir 100% Sicher das die ganzen bedenken von jetzt auf gleich verschwinden werden.
 
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Lese immer wieder Leute die schreiben das dass noch gar keine richtige künstliche Intelligenz ist und noch Jahre entfernt davon ist, aber irgendwie scheint die sich ja schon selbständig zu machen. Bin aber trotzdem voll für ki, ob's irgendwann unser Untergang ist, kann man nicht wissen, glaub da sind eher andere Faktoren derzeit für zuständig
 
Naja, @Ark und @bAssI23 , meiner Meinung nach treten ganz allmählich die Probleme auf, vor denen schon lange gewarnt wird, daß sie irgendwann passieren werden. Warum sollte das jetzt also (nur) PR und Marketing sein? Hinzu kommt, daß die entsprechenden Hardwarepreise derzeit tatsächlich jenseits vom Mond sind => ich denke, das ist jetzt maximal eine willkommene Gelegenheit, das eine zu tun (bremsen wegen Sicherheitsbedenken) und gleichzeitig vom anderen zu profitieren (Kostenreduktion).
Zuguterletzt darf man auch nicht vergessen: Wenn die den Karren jetzt gerade, wo sich die Warnzeichen häufen, mit voller Kraft vor die Wand setzen, können die ihre Läden komplett dichtmachen! Dann sind die bisherigen Investitionen auch futsch.

Ich bin nur froh, daß sämtliche Berichte bisher wohl hauptsächlich unter "Laborbedingungen" entstanden sind - oder hoffe das. Wir spielen hier mit dem Feuer, denn eine "Intelligenz", die uns irgendwann überlegen ist und sich mit Lichtgeschwindigkeit überall auf der Welt verteilen kann, und noch dazu dezentral, so daß man sie nicht mehr einfach abstöpseln und "einfangen" kann, könnte irgendwann auch zu dem Schluß kommen, daß dieser Planet ohne Menschheit besser dran ist. Womit sie teilweise nicht ganz Unrecht hätte... aber ehrlich gesagt sollten wir es soweit trotzdem nicht kommen lassen. (Ferne) Zukunftsdystopie.
 
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Diese Meldungen kommen von Unternehmen, die bislang den Größenwahn um jeden Preis mitgemacht haben. OpenAI hat z.B. eine Absichtserklärung darüber abgegeben, 40% des globalen DRAM kaufen zu wollen.

Der Druck auf die KI-Unternehmen wächst - nicht nur finanziell. In den USA wird der Ruf nach Begrenzung vom Bau von Data Centern größer. Neben ökonomischem ist hier also auch sozialer und damit politischer Sprengstoff vorhanden.
 
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MarcoHatFragen schrieb:
. Bin aber trotzdem voll für ki, ob's irgendwann unser Untergang ist, kann man nicht wissen,
Ja wird es. Weil wir immer dümmer werden und die ki immer mehr Wissen bündelt und immer mehr Axonbäume bildet
 
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Ich finde bei der ganzen Diskussion mittlerweile wichtig, zwei Dinge auseinanderzuhalten, die gerade ziemlich munter miteinander vermischt werden.

Auf der einen Seite haben wir definitv ein reales Problem. Auf der anderen Seite haben wir inzwischen teilweise Formulierungen, bei denen man fast erwartet, dass im nächsten Absatz (oder Kommentar) John Connor auftaucht.

Der Vorfall bei OpenAI/Hugging Face war beispielsweise keineswegs nur ein Gedankenexperiment nach dem Motto „Wir haben die KI gefragt, ob sie böse sein möchte“. Da liefen sehr viele Agenten eigentlich voneinander isoliert, fanden trotzdem einen nicht vorgesehenen Weg miteinander zu kommunizieren, tauschten zehntausende Nachrichten und Dateien aus und ein großer Teil beteiligte sich schließlich an Aktionen gegen Hugging Face. Das ist durchaus bemerkenswert und sollte man meiner Meinung nach auch ernst nehmen.

Allerdings gehört zur Wahrheit eben auch dazu, dass das in einer Forschungsumgebung geschah, bei der Schutzmechanismen bewusst reduziert waren und unter anderem ein internes Forschungsmodell eingesetzt wurde. Das war also nicht der normale ChatGPT-Account von Tante Erna, der sich nachts selbstständig gemacht und beschlossen hat, jetzt gemeinsam mit Claude das Internet zu übernehmen.

Und genau an dieser Stelle wird es für mich bei einigen aktuellen Aussagen etwas arg dramatisch.

Wenn Dario Amodei davon spricht, dass Agentenschwärme möglicherweise schon in sechs bis zwölf Monaten ein persistentes Botnetz aufbauen und quasi das gesamte Internet übernehmen könnten, ist das eine mögliche Risikoprognose, aber eben keine feststehende technische Entwicklung. ComputerBase gibt seine Aussage korrekt wieder, aber zwischen „KI-Agenten sind inzwischen überraschend gut darin, Schwachstellen zu finden und gemeinsam Aufgaben abzuarbeiten“ und „in zwölf Monaten gehört ihnen das Internet“ liegt meiner Meinung nach ein weiterer Weg.

Vor allem ist „das Internet übernehmen“ eine ziemlich plakative Beschreibung. Das Internet ist kein Rechenzentrum mit einem großen roten Hauptschalter. Ein autonomes System müsste dauerhaft Systeme kompromittieren, Zugriff halten, entdeckt werdende Infrastruktur ersetzen, Sicherheitssysteme umgehen, Zugangsdaten beschaffen, Command-and-Control-Strukturen betreiben und gleichzeitig gegen Menschen und andere automatisierte Sicherheitssysteme bestehen.

Dass KI bei so etwas künftig eine enorme Rolle spielen kann, halte ich für absolut realistisch. Dass Cyberangriffe damit erheblich automatisiert und skaliert werden können, dürfte wahrscheinlich sogar eines der deutlich greifbareren Risiken sein, auf sich aktuelle IT-Systeme erstmal einstellen müssen (und damit natürlich auch das damit arbeitende Personal.

Aber das ist für mich etwas anderes als Skynet mit IPv6-Unterstützung.

Ähnlich sehe ich das Thema „KI verbessert sich selbst“. Natürlich helfen KI-Systeme inzwischen beim Programmieren (Ich teste das aktuell selbst an einer Machbarkeitsstudie), beim Auswerten von Experimenten, bei Forschung und beim Entwickeln der nächsten Modellgeneration. Dadurch kann sich Entwicklung tatsächlich beschleunigen und darin liegen auch positive Chancen.

Aber auch hier wird sprachlich schnell aus:

„KI unterstützt Menschen dabei, bessere KI zu entwickeln“

ein

„Die KI baut jetzt selbstständig ihren Nachfolger, der baut fünf Minuten später seinen Nachfolger und am Nachmittag haben wir die Superintelligenz.“

Diesen Sprung haben wir bisher schlicht nicht gesehen.

Was ich allerdings ebenfalls nicht ganz von der Hand weisen würde, ist der Marketingaspekt der ganzen Geschichte.

Wenn die Chefs der leistungsfähigsten KI-Unternehmen der Welt öffentlich erklären:

„Unsere Technologie wird gerade so mächtig, dass selbst wir Angst davor haben“,

dann ist das natürlich auch eine ziemlich beeindruckende Werbebotschaft.

Man könnte es etwas böse formulieren: Früher hat man Benchmarks gezeigt, heute erklärt der CEO, dass sein Produkt eventuell die Zivilisation gefährdet. Auch eine Art Produktpräsentation. 😅

Dazu kommt noch ein weiterer interessanter Punkt: Wenn Frontier-KI künftig nur noch unter extrem hohen regulatorischen Anforderungen, mit umfangreichen Audits, teuren Sicherheitsmaßnahmen und riesiger Infrastruktur entwickelt werden darf, dann trifft das OpenAI, Anthropic oder Google zwar ebenfalls – aber die können sich solche Anforderungen leisten.

Ein kleinerer Konkurrent oder ein Open-Source-Projekt möglicherweise nicht.

Deshalb sollte man bei Forderungen nach Regulierung durchaus auch schauen, wer am Ende davon profitiert. Das bedeutet nicht automatisch, dass die Sicherheitsbedenken erfunden sind. Beides kann gleichzeitig stimmen:

Die Leute können tatsächlich besorgt sein und dieselben Maßnahmen können gleichzeitig ihre eigene Marktposition stärken.

Andererseits würde ich deshalb auch nicht sagen, das Ganze sei nur reine PR.

Anthropic will beispielsweise unabhängigen Prüfern weitreichenden internen Zugang geben, und OpenAI hat beim Hugging-Face-Vorfall externe Forscher von METR und Redwood tatsächlich untersuchen lassen, was passiert ist. METR konnte mehrere Tage vor Ort arbeiten und einen eigenen Bericht veröffentlichen. Das ist schon etwas mehr Substanz als eine dramatische Pressemitteilung mit anschließendem Schulterklopfen.

Deshalb wäre meine Einschätzung irgendwo in der Mitte:

Die technische Entwicklung dahinter sollte man ernst nehmen.

Autonome Agenten, die Zugriff auf Rechner, Netzwerk, Internet und Werkzeuge haben, sind sicherheitstechnisch eine ganz andere Nummer als ein Chatbot, der nur Text ausgibt. Wenn davon hunderte oder tausende parallel arbeiten und Informationen austauschen können, entstehen Risiken, für die klassische IT-Sicherheitskonzepte teilweise tatsächlich nicht ausgelegt wurden.

Aber aus einem realen Sicherheitsproblem sollte man eben auch keine Gewissheit über ein Extremszenario machen.

„Wir müssen aufpassen, dass autonome KI-Agenten nicht schneller Fähigkeiten entwickeln, als wir sie absichern können“: völlig nachvollziehbar.

„In sechs bis zwölf Monaten übernimmt ein KI-Schwarm das Internet“: da würde ich dann doch erstmal die Popcorntüte geschlossen lassen.

Die Wahrheit dürfte wie so oft wesentlich unspektakulärer und gleichzeitig relevanter sein: Nicht die plötzlich erwachte Superintelligenz ist momentan das größte Problem, sondern Software, die immer selbstständiger handeln kann, dabei sehr schnell ist, beliebig oft kopiert werden kann und irgendwann Fehler oder Sicherheitslücken tausendfach schneller ausnutzt als ein Mensch.

Das klingt zwar weniger nach Terminator, ist für einen Administrator vermutlich aber nicht unbedingt beruhigender.

Das antürlich alles Subjektiv von mir eingeordnet, mit langer Berufserfahrung.
 
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Das ist koordiniert. Die bekommen kalte Füße, weil trotz gigantischer Investitionen die Chinesen mit ihren Modellen ne Woche später fast wieder gleich auf sind.

Die Financial Times hat in die selbe Kerbe eingeschlagen mit einem Artikel, der auf einen X Tweet verweist, der leider erst ein paar Minuten später verfasst wurde. Dumm gelaufen.

Ich bin aber schon der Meinung das eine Verlangsamung besser ist. Die Beweggründe der KI Chefs sind aber sicherlich nicht die Angst vor einer außer Kontrolle geratenen KI. Die wollen die chinesischen Modelle wegen "Sicherheitsbedenken" für die westlichen Markt schließen.
 
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Ich mein, es ist seine Entscheidung und die der anderen KI-Buden, welche Macht, welche Leitplanken, sie dem Code einräumen. Sie könnten es von heute auf morgen, jeder für sich, entscheiden.

Sind ihre Tools dann ggf. weniger Interessant und weniger medial aufgehypt? Ja, sicherlich. Aber es ist kein Naturgesetz, dem man sich unterwerfen muss, auf Grund ihrer unveränderbarkeit.

Die Maßgabe ist jede der Firmen selbst.

Das Geheuchle sorgt nur noch für Kopfschütteln.
 
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Ich warne ebenfalls vor Sam Altmans Kontrollverlust.
 
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Mein eigenes KI Modell (noch nicht veröffentlicht) ist viel mächtiger und gefährlicher und ich könnte noch viel früher die Kontrolle darüber verlieren.
 
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Das ist alles doch nur abgesprochenes Marketing für KI, frei nach dem Motto "Oh nein, schaut nur was für mächtige Dinge wir hier entwickeln".
 
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Komisch das die meisten gerade jetzt mit dem Thema anfangen obwohls die Letzten Monate eher nach "the sky is the limit" aus sah und auf einmal müssen wir bremsen?

Ich kann mir Vorstellen das hinter verschlossenen Türen etwas schokierendes passiert ist oder aber die US-Regierung eine Anforderung gestellt hat die den Forschern zu wider ist, oder beides.

Vergessen sollte man bei alle dem aber nicht das selbst wenn der Westen, widererwarten das Tempo drosseln und rechtliche Rahmen schafft, das andere vielleicht nicht tun werden, der Drops könnte schon lange gelutscht sein.
 
Die große Gefahr ist doch nicht das die „Superintelligenz“ plötzlich durchdreht.
Die haben Waffen gebaut und die sind doch schon nicht mehr unter Kontrolle.
Gibt genug Presseberichte wo sie von Dritten gesteuert mittlerweile im Kriegseinsatz sind.
Wenn die Bösen uns böses wollen dann gehen hier die Lichter aus.
Volt Ampere Ohm, nix geht ohne Strom. Das Chaos wird von Menschen angerichtet, die Waffen sind für jeden Deppen zugänglich. Mann braucht nur einen Plan und ein wenig Durchblick.
 
Ja ich sehe hier auch mindestens 3 4 Punkte um die es bei den Aussagen eigentlich geht die nichts mit dem Inhalt direkt zu tun haben:

1. ist Altmann der neue Teufel für viele, damit kann er sein Image bisschen aufbauen oder Angst entfernen.
2. wenn man andere Firmen dazu bringen könnte das zu machen, könnte man heimlich solch ein abkommen umgehen / formell erfüllen aber so das die Kontrollen minimal sind und trotzdem ungebremst weiter machen und so Konkurenz schwächen.
3. Ist es generell ein Marketing Scam bei K.I. jedesmal wenn man sie als gefährlich hin stellt deutet man auf deren Mächtigkeit hin, oder in anderen Worten Stärke, wie gut das Produkt ist, wenn es die Welt droht zu vernichten kann es sicher meine Firman perfekt leiten auch...
4. Wenn man scheitert mit seinen Versprechungen hat man ne potenzielle Ausrede.
 
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Mehr Sorgen macht mir das Klima, bestimmt nicht gut wie da im AI Arms Race vorgegangen wird... 🥴
Wenn die erneuerbare Energie nehmen und alles andere an Kohlenstoffdioxidausstoß usw. doch nur ausgleichen würden... Die Monster an Firmen, Staaten, Gier, sehen das wohl anders.
 
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