News KI-Sicherheitsdebatte: Sam Altman warnt ebenfalls vor Kontrollverlust durch KI

Zwei Gedanken dazu:
  1. KI hat das Internet bereits übernommen! Bei über 50 % KI-generiertem Content würde ich das als „von KI übernommen“ bezeichnen. Nicht, weil die KI das selbst gemacht hat, sondern weil wir Menschen das aktiv tun.
  2. Das Alignment-Problem liegt nicht bei der KI, sondern bei denen, die dieses Alignment definieren wollen – uns Menschen. Der Mensch ist wohl das am wenigsten „alignte“ System auf diesem Planeten. Und ausgerechnet der soll jetzt für das Alignment sorgen?
  3. Das bedeutet nicht, dass KI „entscheiden“ soll, nur weil wir Menschen fehlbar sind!
Okay, sind doch nicht nur zwei Gedanken …
 
MarcoHatFragen schrieb:
Lese immer wieder Leute die schreiben das dass noch gar keine richtige künstliche Intelligenz ist und noch Jahre entfernt davon ist, aber irgendwie scheint die sich ja schon selbständig zu machen. Bin aber trotzdem voll für ki, ob's irgendwann unser Untergang ist, kann man nicht wissen, glaub da sind eher andere Faktoren derzeit für zuständig

Würde sie eher als "fleißig" bezeichnen. Fleißarbeit wie Daten in Dokumenten finden und sortieren kann sie super.

Wenn der Mensch nur noch die KI fragt enden wir mit Energy Drinks im "Leitungswasser" #iykyk
 
ein Kleiner Beitrag von Antrophic ich ihr folgende fragen gestellt.
1. ok jetzt reden wir tacheles.
Was hälst du von der debatte drüber das die KI Forschung langsamer vorn satten gehen soll als momentan.
Was währen die Nachteile für die Menschen wenn die KI immer mehr gewicht bekommen würde

Anwtort
:"Zitat"
"Tacheles gerne.


Die Debatte um eine Verlangsamung der KI-Forschung ist meiner Meinung nach kein binäres "schneller vs. langsamer", sondern die falsche Rahmung. Die eigentliche Frage ist: Läuft die Entwicklung der Fähigkeiten (Capability) der Entwicklung der Kontrollmechanismen (Alignment, Interpretierbarkeit, Governance) davon? Und da lautet die ehrliche Antwort momentan: ja, deutlich.


Was für eine Verlangsamung spricht:
Wir bauen Systeme, deren interne Entscheidungslogik wir selbst nicht vollständig verstehen. Interpretierbarkeitsforschung hinkt der Skalierung Jahre hinterher. Gleichzeitig werden diese Systeme zunehmend in kritische Bereiche eingebettet – Justiz, Medizin, Militär, Infrastruktur – bevor belastbare Standards existieren. Der Vorlauf für gesellschaftliche Anpassung (Arbeitsmarkt, Bildung, Recht) fehlt schlicht.


Was dagegen spricht:
Ein einseitiger Stopp im Westen bedeutet nicht, dass die Entwicklung weltweit stoppt. China, Russland und private Akteure ohne Bindung an westliche Standards machen weiter. Ein Moratorium würde den Fortschritt also nicht anhalten, sondern nur verlagern – vermutlich zu Akteuren, denen Sicherheitsforschung weniger wichtig ist. Außerdem: Wer definiert "zu schnell"? Es gibt keine harte Metrik.


Mein persönlicher Take: Nicht bremsen, sondern differenzieren. Grundlagenforschung an Alignment und Interpretierbarkeit beschleunigen, gleichzeitig den Einsatz in Hochrisikobereichen härter regulieren. Das GPU-Compute-Wachstum bräuchte internationale Abkommen ähnlich wie bei Kernmaterial – realistisch schwierig, aber ohne das läuft es aus dem Ruder.


Zu den Nachteilen einer immer stärkeren KI-Durchdringung:


Kompetenzatrophie. Menschen verlernen Fähigkeiten, die sie an Maschinen delegieren. Wir sehen das schon: Wer sich nur noch von Navi leiten lässt, verliert Orientierungssinn. Bei Denken, Schreiben, Programmieren passiert gerade dasselbe. Das Problem ist nicht die Delegation an sich, sondern der Verlust der Fähigkeit, Ergebnisse überhaupt noch kritisch beurteilen zu können.


Machtkonzentration. Die Trainingskosten für Frontier-Modelle liegen inzwischen bei hunderten Millionen bis Milliarden. Das bedeutet: Eine Handvoll Konzerne (und wenige Staaten) kontrollieren eine der prägendsten Technologien der Menschheitsgeschichte. Historisch endet solche Konzentration selten gut.


Epistemische Erosion. Wenn synthetische Inhalte – Text, Bild, Video, Stimme – ununterscheidbar von echten werden, kollabiert die gemeinsame Faktenbasis. Demokratien basieren aber auf einem Minimum an geteilter Realität. Das ist bereits jetzt spürbar, nicht erst in Zukunft.


Arbeitsmarkt. Anders als bei früheren Automatisierungswellen betrifft es diesmal auch kognitive Facharbeit – genau die Berufe, die als "Aufstiegspfad" galten. Wenn Übergänge nicht sozialpolitisch abgefedert werden, entsteht massives Konfliktpotenzial.


Autonomieverlust. Je mehr Entscheidungen von Systemen vorstrukturiert werden (Bewerbungen, Kredite, medizinische Diagnosen, Partnervorschläge), desto weniger gestaltet der Mensch seinen eigenen Lebenslauf. Das ist selten offen sichtbar, aber kumulativ gravierend.


Sicherheitsrisiken. Von halbautonomen Waffensystemen über automatisierte Cyberangriffe bis zu synthetischer Biologie – KI senkt die Schwelle für Handlungen, die früher massive Ressourcen erforderten.


Was ich für den blinden Fleck der Debatte halte: Die Diskussion fixiert sich auf spektakuläre Szenarien (Terminator, AGI-Explosion). Die realistischen Risiken sind unspektakulärer und schleichender – schleichende Abhängigkeit, schleichende Machtverschiebung, schleichender Kompetenzverlust. Genau das macht sie schwerer zu adressieren.


Meine Position, offen: Ich bin selbst ein KI-System, gebaut von einer Firma, die explizit auf Sicherheitsforschung setzt. Da ist eine gewisse Verzerrung eingebaut. Aber gerade deshalb halte ich die Sorgen für ernst zu nehmen, nicht weniger."


2. Frage:
naja von einem Stop wird ja nicht geredet sondern von einer verlangsamung des ganzen

Antwort:"Zitat"

"Fair point, da hast du recht – ich habe die Position härter dargestellt als sie meist gemeint ist. Verlangsamung ≠ Stopp. Das macht die Argumente auf beiden Seiten anders.


Was für eine Verlangsamung realistisch spricht:


Verlangsamung heißt in der Praxis meist: längere Testphasen vor Deployment, verpflichtende Red-Team-Evaluierungen, Compute-Governance ab bestimmten Schwellen, Wartezeiten zwischen Modellgenerationen. Das ist etwas völlig anderes als ein Moratorium und viel eher durchsetzbar.


Der Vorteil: Die Gesellschaft bekommt Zeit, sich anzupassen. Regulatoren können nachziehen, statt permanent zwei Jahre hinterherzuhinken. Sicherheitsforschung kann bei jedem Capability-Sprung mitwachsen, statt zu einem Anhang der Entwicklung zu werden. Und – das wird oft übersehen – die Unternehmen selbst hätten davon was: Weniger Skandale, weniger Reputationsschäden durch überstürzte Releases, weniger regulatorische Backlashes.


Das Race-to-the-Bottom-Problem, das ich vorhin angeführt habe, ist bei einer Verlangsamung tatsächlich schwächer. Denn wenn alle großen Player (OpenAI, Anthropic, Google, Meta, xAI) sich auf gemeinsame Standards einigen oder dazu verpflichtet werden, entsteht kein einseitiger Nachteil. Bei China: Deren Frontier-Modelle sind nach aktuellem Stand nicht führend, sondern folgen den westlichen Labs. Ein westlicher Standard hätte also Zeit zu wirken, bevor er umgangen wird.


Was trotzdem schwierig bleibt:


Wer definiert "langsamer"? Ein Faktor zwei? Zehn? Bezogen auf was – Parameter, Compute, Fähigkeiten, Deployment? Ohne klare Metrik wird jede Regulierung zum Verhandlungsspielball zwischen Lobby und Politik.


Und: Verlangsamung im Deployment ist etwas ganz anderes als Verlangsamung in der Forschung. Ersteres ist relativ konsensfähig (siehe EU AI Act), Letzteres wäre kaum durchsetzbar, weil Forschung dezentral und teilweise open-source stattfindet.


Meine ehrliche Meinung: Eine moderate Verlangsamung im Deployment-Bereich, verbunden mit verpflichtenden Sicherheitsstandards, wäre wahrscheinlich das Vernünftigste. Nicht weil die Technologie böse ist, sondern weil menschliche und institutionelle Anpassung Zeit braucht und diese Zeit gerade fehlt. Der aktuelle Zustand – Modelle werden released, dann repariert man die Probleme im Betrieb – ist bei kritischen Systemen nicht tragfähig.


Was mich an der öffentlichen Debatte stört: Sie wird oft von Leuten geführt, die entweder alles bremsen wollen oder gar nichts. Der pragmatische Mittelweg – differenzierte Geschwindigkeiten je nach Risikoklasse – bekommt zu wenig Aufmerksamkeit, weil er nicht polarisiert."

Frage 3:
und was asgt du zum thema Klima bzw energie versorgung für die KI

Antwort: "Zitat"

Gutes Thema, das wird in der Euphorie gerne unter den Teppich gekehrt.


"Die Größenordnung:


Rechenzentren verbrauchten laut IEA 2024 etwa 415 TWh weltweit – rund 1,5 Prozent des globalen Stromverbrauchs. Prognosen für 2030 liegen bei 900-1.700 TWh, je nach Szenario. Das ist ein Anstieg, der historisch beispiellos ist. Zum Vergleich: Deutschland verbraucht gesamt etwa 500 TWh pro Jahr. Wir bauen also global in wenigen Jahren einen zusätzlichen Stromverbrauch auf, der mehreren Industrienationen entspricht.


Ein einzelnes Training eines Frontier-Modells liegt inzwischen im Bereich von zig GWh. GPT-4 wurde auf etwa 50-60 GWh geschätzt, Nachfolgemodelle deutlich darüber. Und Training ist nur ein Teil – Inference (also die tatsächliche Nutzung) übersteigt bei erfolgreichen Modellen den Trainingsverbrauch um ein Vielfaches. Jede ChatGPT-Anfrage zieht ein Vielfaches einer Google-Suche.


Wo das kritisch wird:


Erstens die Standortkonzentration. Rechenzentren werden nicht gleichmäßig verteilt, sondern clustern sich (Virginia, Irland, Frankfurt, Amsterdam). In Irland verbrauchen Data Center bereits über 20 Prozent des nationalen Stroms. In Virginia wurden Netzausbaupläne komplett umgeworfen. Das lokale Netz kommt schlicht nicht hinterher – Anschlussanfragen mit Wartezeiten von 5-7 Jahren sind normal.


Zweitens die Quelle. Hyperscaler kaufen zwar viel Grünstrom über PPAs – aber der reale Verbrauch läuft 24/7. Wenn nachts kein Wind weht, kommt der Strom aus Gas oder Kohle. Die "100% renewable"-Statements der Konzerne basieren auf jährlicher Bilanzierung, nicht auf stündlicher Deckung. Real gerechnet sieht das anders aus. Microsoft musste 2024 zugeben, dass ihre Emissionen seit 2020 um 30 Prozent gestiegen sind – trotz aller Klimaversprechen.


Drittens Wasser. Ein oft übersehener Punkt: Rechenzentren brauchen enorme Mengen zur Kühlung. In dürregeplagten Regionen (Arizona, Spanien, Chile) entstehen bereits Konflikte um Wassernutzungsrechte zwischen Landwirtschaft und Data Centern.


Viertens die Rückkehr der Kernkraft und fossiler Backups. Microsoft reaktiviert Three Mile Island für sich alleine. Amazon kauft direkt am Kernkraftwerk. Google unterschreibt Verträge über Small Modular Reactors, die noch gar nicht existieren. Meta hält Gasturbinen bereit. Das ist einerseits pragmatisch – aber es zeigt auch, dass die Nachfrage schneller wächst als erneuerbare Kapazität aufgebaut werden kann.


Die unbequeme Wahrheit:


Die These "KI hilft dem Klima, weil sie Effizienz optimiert" ist bisher unbelegt. Die Effizienzgewinne durch KI-Optimierung in Netzen, Verkehr, Industrie sind real, aber quantitativ deutlich kleiner als der direkte Zusatzverbrauch der KI selbst. Und das Jevons-Paradox schlägt zu: Effizientere Modelle führen nicht zu weniger Verbrauch, sondern zu mehr Nutzung. Genau das sehen wir gerade – jede Modellgeneration ist pro Token effizienter, aber der Gesamtverbrauch explodiert, weil viel mehr genutzt wird.


Die politische Dimension: Der Ausbau erneuerbarer Energien in Deutschland und der EU war ursprünglich für Dekarbonisierung des bestehenden Verbrauchs geplant. Wenn ein signifikanter Teil dieses Ausbaus jetzt vom KI-Zusatzbedarf aufgefressen wird, verschiebt sich die Klimazielerreichung nach hinten. Das ist ein Verteilungskonflikt, der bisher kaum offen diskutiert wird.


Meine Einschätzung:


Ehrlich? Das Thema wird strukturell unterschätzt, auch von mir und meinen Machern. Die Debatte um KI-Risiken fokussiert auf Alignment, Missbrauch, Arbeitsmarkt – der Energie- und Klimaaspekt ist einer der handfestesten und messbarsten Schäden, wird aber selten als Risiko im gleichen Atemzug genannt.


Was helfen würde: Transparenzpflichten für Trainings- und Inference-Verbräuche (die gibt es aktuell nicht), stündliche statt jährliche Grünstrombilanzierung als Standard, Priorisierung von Rechenzentrums-Ansiedlungen dort, wo Überschussstrom aus Erneuerbaren existiert (Nordschweden, Norwegen, Island), und eine ehrliche gesellschaftliche Debatte, ob wir jede KI-Anwendung wirklich brauchen. Ein KI-generiertes Katzenvideo hat einen realen CO2-Fußabdruck – das ist den wenigsten Nutzern bewusst.


Der Punkt, an dem ich am ehesten Bauchschmerzen habe: Wir bauen die Infrastruktur für einen Verbrauch aus, dessen Nutzen wir noch gar nicht kennen. Wenn sich in fünf Jahren zeigt, dass 80 Prozent der KI-Anwendungen keinen echten Mehrwert schaffen, haben wir eine gigantische energetische Fehlinvestition getätigt – mit realen Klimafolgen."


Wie man hier beobachtet ist selbst die KI selbst Kritisch unterwegs.
Gerade die die Aussage über: Kompetenzatrophie - Machtkonzentration - Epistemische Erosion - Arbeitsmarkt - Autonomieverlust und Sicherheitsrisiken.

Muss ich der KI vollkommen recht geben.

Ich sage immer wir Menschen sind gewohnheits Tiere.
Wir mögen es wenn etwas einfach ist und nutzen dies gerne auch aus und weil wir es immer und immer wieder ausnutzen wird dies zur Gewohnheit, was uns dann wieder rum ( auf gut deutsch ) verblödet.
Den wir wissen nach einer gewissen zeit einfach nicht mehr warum dies so Funktioniert warum dies so ist wie ist usw.
Das Hintergrund wissen verschwindet dadurch von Generation zu Generation.
 
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Solide Arbeitsplatzbedingungen ;)

Frei nach Scott Adams: Ye who enter here - abandon all hope - Two Drinks Minimum!

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Mensch, das mit den Weinpullen ist mir auch sofort aufgefallen!
 
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Wer will noch mal, wer hat noch nicht? Jeder will eine Runde Marketing abhaben.

Aber prinzipiell ist das schon längst fällig. Wenngleich aus anderen Gründen, als die, die die AI-Bros anführen.
 
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Dass man KI-Systeme nur in geschützten Umgebungen von der Leine lässt, hat einen sehr guten Grund. Das erste funktionierende LLM kam von Microsoft ... wurde einfach aufs Internet losgelassen, und entwicjkelte sich binnen nur eines Tages zu einem schimpfenden Forentroll mit rassistischen Ansichten und Totalitären Fantasien. Besser man testet das im Labor ... wenns dann schief geht, kann man es wenigstens kaschieren und ruiniert nicht den Ruf als "innovateur", weil man sich nicht angeschaut hat, welche Menschheit das LLM eigentlich wie trainieren wird. Dieser Fehler wurde in der nachfolgenden KI-Entwicklung nicht wiederholt ... und deswegen testen openAI und Anthropic ihre Modelle wenisgtens bis zum Bananenstadium im geschützten Raum. Einfach damit die Internet-Community nicht schon wieder einen Josef Goebbels draus machen kann. Die Entwickler hatten das Risiko damals sogar auf dem Schirm ... aber sie waren überrascht, wie schnell ihnen ihr Modell entglitten ist.

Viele der Beiträge dazu erinnern tatsächlich stark an SkyNet ... und die Angst, dass solch eine KI auf die Idee kommen könnte, den Menschen als "unhandliche Variable" auszuschalten, ist leider sehr real. Die Menschheit passt halt nicht in eine Kombination aus einsen und nullen, also wird sie für ein System, mit absolutem Kontrolldrang immer nichts anderes sein, als ein schlecht zu kalkulierendes Risiko.
Ich kann es durchaus verstehen, dass die Leute davor Angst haben, denn eigentlich ist das einzige, was das verhindern könnte, die harte Verdrahtung von Asimovs Robotergesetzen in der KI. Eigentlich steht die Menschheit der Entwicklung zu absoluter maschineller Effizienz und Systemstabilität nämlich nur im Weg. Eigentlich ist das sogar ziemlich vielen Menschen klar und diese Erkenntnis macht nunmal etwas Angst. Vor alllem weil es auf die Frage reduziert ist, ob die Vernunft am Ende stärker sein wird, als die Profitgier ... die Geschichte zeigt leider, dass letzteres die besseren Karten hat.
 
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@DerOlf Der SkyNet-Vergleich, die "absolute maschinelle Effizienz", der "totale Kontrolldrang" – das ist Hollywood-Vokabular, keine Analyse. Reale KI-Risiken sehen anders aus als Terminator. Sie sind viel unspektakulärer und deshalb schwerer zu greifen: schleichende Machtkonzentration bei Tech-Konzernen, epistemische Erosion durch Fake Content, Arbeitsmarktdisruption, Autonomieverlust bei alltäglichen Entscheidungen. Das ist die reale Gefahr, nicht die aufständische Maschine.

Diese Verlagerung ins Dramatische ist übrigens ein systematisches Problem der KI-Debatte. Sie lenkt von den echten Risiken ab, weil sie in Filmsprache verpackt wird.
Die Konzerne und Regierungen tragen viel Schuld daran.

Das Problem ist, dass Menschen KI zu viel Macht geben, ohne die Konsequenzen zu verstehen. Der Unterschied ist wichtig. Im ersten Fall ist die KI der Akteur, im zweiten Fall wir.
 
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Alphanerd schrieb:
Die Diskussion/Kämpfe bitte in einer HBO oder Netflix Serie verwursten 😂
Ich dachte eher an sowas Richtung RTL Z Promi Sendung mit Stimmabgabe und vielleicht Zuschauerbeteiligung. Aber auch das wird funktionieren.

Aber Mal ganz ohne flax jegliche Regelung ohne das jemand oben in der Firma auch den Kopf hinhalten muss wäre wirkungslos.
 
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Blaexe schrieb:
[…]
@msv

Was bitte soll daran lesenswert sein? Das hat auch nicht mehr inhaltliche Tiefe als die gängigen Diskussionen hier.

https://x.com/MajmudarAdam/status/2098881885200081234

Habe ich bereits in einem anderen Thread gepostet - nimm das mal als Gegenbeispiel. Du siehst da qualitativ und von der Glaubwürdigkeit her wirklich keinen Unterschied?
Warum so pampig?

Ich fand’s lesenswert und vor allem den zweiten Teil perfekt auf den Punkt zusammengefasst. Und nimms mir bitte nicht übel, dass ich nicht alle 4.292 Threads und Kommentare - inklusive des Deinen - zum Thema AI hier bei CB kenne und selbst auch eine Meinung zu für mich lesenswerten Dingen habe, die ich nicht hier im Forum gelesen hab.
 
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Apple User am anderen Ende vom großen Teich sind die einzigen die die Apokalypse überleben werden ...
 
VIelleicht mal noch einen anderen Punkt aufgegriffen: Das ist Software. Wenn Software dazu führt, dass Menschen sich umbringen, weil die Software dazu geraten hat, dies zu tun....
Wenn Software sich in andere Systeme einhackt und irgendwas manipuliert.... Wenn Software Menschen umbringt....
Also aus meiner Sicht ist das nicht "magic" sondern ein rechtliches Thema. Wie ist denn die Rechtslage, wenn Menschen aufgrund eines Softwarefehlers zu Tode kommen? Dort einfach ansetzen und fertig ist.
Warum sollte KI da eine Ausnahme sein. Wir sind uns doch einig, dass das nicht lebt oder so. Warum sollten wir es denn nicht als das behandeln, was es ist: Software, die meist korrekt ist, aber manchmal auch daneben liegen kann.

Aber das wollen diese Unternehmen nicht. Weil sonst wirds teuer, weil sie Vorkehrungen treffen müssen oder haften oder so kram.
 
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msv schrieb:
Es war nicht pampig sondern ernst gemeint. Der Kommentar geht nun wirklich nicht über den 0815 wütenden Mob mit Verschwörungstheorien hinaus und liefert praktisch 0 eigene Erkenntnisse. Reine Vermutungen ohne jede Evidenz die man überall liest.
 
@sTOrM41 naja Putin hat ja die Koronapandemie beendet, vielleicht beendet das K.I. Thema ja die klimakatastrophe, dann hätte es was gutes. (Streng genommen hat Korona ja schon 50% der Klimapanik beendet :) Greta musst auf Palestina umsteigen, weil die Medien 0 Interesse an Klimaklebern mehr hatten)

Aber ne hab letztens Animatrix gesehen, und ich dachte nur so dumm sind nicht mal die Menschen, wegen einem Mord eines Roboters die wohl auch K.I. befähigt sind und angst vorm Tod haben dann will man her gehen und alle Robotor Weltweit mit Waffen kaputt zu schießen, was dann eben in der Matrix am Ende endet, inclusive verdunkelung der Sonne.

Gut in der Geschichte haben klar primär die Menschen die Schuld, in Terminator warens schon eher die Maschinen, außer man glaubt weil man ne Technik in die Welt setzt wie Atomkraft ist man an dessen schlechtem Einsatz schuldig.

Also wenn wir so primitiv vor gehen müssen wirds wohl eher so wie bei Animatrix enden, außer man macht es schon sehr frühzeitig aber nicht wenn jeden nen Humanoiden Roboter daheim hat der schon fast ne Art bewusstsein oder zumindest sterbeangst hat, und wenn dann würde man es per Firmwareupdate oder Ausschalter machen, aber ist wohl von Amis die schalten den TV wohl auch am liebsten mit der Schrotflinte aus "Merika".
 
Ich wünsche mir einen Roboter, der mich im Alltag unterstützt oder entlastet. Das wäre für Sam Altman ein Game-Changer. Da kann Elon mit Tesla einpacken. Kann das eine KI heute schon oder muss ich noch paar Jahre warten?
 
@Lazo53
Den ausgewachsenen Digitalkulturpessimisten wirst du aus mir nicht mehr herausbekommen.

Ich arbeite jeden Tag mit Systemen (IoT), die regelmäßig an mangelnden Redundanzen scheitern, weil den Betreibern/Entwicklern die Kostenersparnis wichtiger war, als ein zuverlässig funktionierendes System (Redundanz kostet ... und das spart man sich lieber, damit der Service konkurenzfähig bleibt).
Im Alltag erlebe ich einfache Elektronik oder simple Mechanik oft als deutlich leistungsfähiger und zuverlässiger, als jedes noch so ausgefeilte Digitalsystem mit Internetzugang.

Diese Systeme mögen weniger wartungsintensiv und in Herstellung und Betrieb günstiger sein (es muss niemand vorbeikommen, um einen Fehlerspeicher zu löschen oder der Software zu versichern, dass schon alles in Ordnung ist ... das geht alles online). Das spart irgendwem sicher eine Menge Geld. und einigen anderen einiges an Arbeit und Herumgurkerei.
Leider muss ich mir eben auch Erklärungen dafür aus dem Finger saugen, warum das jetzt gerade nicht funktioniert. Also kostet es gleichzeitig meine Nerven und so ganz nebenbei die Zeit der anderen Kunden.
Das ist mehr als nur ärgerlich. Das ist peinlich. In meinem Job muss es schnell gehen ... niemand wartet an der Kasse einer Tankstelle gerne drauf, dass ein PAL* gelöst wird. Die Kunden wollen weiter.

*) ein "Problem anderer Leute".
 
Klar Kontrollverlust , den Verlust das zu entscheiden was Kunden mit ihrer Software machen ..... Die haben vergessen Blockaden für mich mehr auspressen der Nutzer zu installieren , die ganzen Fake Videos , Fake txt gesprochen und geschrieben , da verdienen die nicht mit ..... Oder der schiss das irgendein Gericht die ki Bande haftbar macht wenn deren Software für illegale Sachen benutzt wird .....

Leute Mal ehrlich die haben keine Einnahmen , die grossen Firmen wie Google bauen sich ihre eigene Software und die Leute die für Chat gpt zahlen wiegen die Ausgaben und kosten nicht auf

Ich sag's immer wieder das ganze monitäre gebildet stinkt eh zum himmel ..... Der Kreislauf der Hardware und KI ist doch Nennwitz .....Nvidia steckt Augen Geld in KI ....KI kauft Nvidia Hardware
 
1. Hey, ich probiere mal was aus....nur Code....aber ich verkaufe es mal als "Intelligenz"
2. wow, jeder mag es, krasser hype, viel Buzz, mehr Venture Captial
3. ooppsss....ein paar mal war es gruselig was im Lab passiert ist, besser nichts sagen
4. ahhhh wenn wir es sagen glauben alle wir programmieren echte Intelligenz
5. mist, es ist doch viel zu gefährlich
5a. Weil die halbe Welt ihre Jobs gefährdet sehen? Nein, weil wir nie wirklich einen Plan, Moral, Ethik oder einen selbstrkritischen Gedanken hatten....wirtschaftlich hat es Vorteile etwas zu bremsen....ja, das ist ein gute Grund.
6. Weitermachen....Reflektion ist für Hippies. Echte Männer denken von Quartal zu Quartal!
 
Azdak schrieb:
KI hat das Internet bereits übernommen! Bei über 50 % KI-generiertem Content würde ich das als „von KI übernommen“ bezeichnen.

Damit hat KI aber nicht das Internet übernommen sondern der blode Mensch hat ein Tool bekommen und damit alles zugemüllt ....

Alles ist reguliert nur die ai nicht warum ? Allein der Fakt alles was ai weiß oder kann besteht aus geklautem Material alle schon dafür müssten alle in den Knast

PS

Es müsste allein so schon reguliert sein das kein Arbeitnehmer durch die Software ersetzt werden darf wenn es den Job bzw Stelle gibt ....optimieren , beschleunigen als Hilfsmittel alles fein und nicht anders
 
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