Klassiker: Rechner geht von einem Tag auf den anderen nicht mehr an

redjack1000 schrieb:
Womit fängst Du denn bei der Fehlersuche an?

Cu
redjack
Früher waren ca. 80% der Ausfälle eines PCs auf das Netzteil oder die HDD (Früher!) zurückzuführen. Das Netzteil alleine dürfte zu 50%, speziell bei solchen Symptomen, der Schuldige sein - und ist einfach zu ersetzen ohne großen Aufwand. Heutzutage würde ich danach mal die Bios-Batterie ins Visier nehmen (ebenfals schnell ohne Aufwand zu wechslen), um so moderner die Rechner sind, desto zickiger reagieren sie bei Batterieausfall. Alles andere danach, aber MB/CPU kosten viel Zeit und man hat selten schnell einen Ersatz zur Hand.. Also fingers cross, dass es das Netzteil ist..
 
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Habe mehrere BeQuiet Netzteile gehabt, die eigentlich genauso gestorben sind.
Plötzlich lief der Rechner nicht mehr an, teilweise drehten aber die Lüfter und ein paar LED leuchteten.

Ich würde als erstes ein anderes Netzteil ausprobieren.

Cunhell
 
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@Wurstcremetorte Ausschlussverfahren ist angesagt, der Rechner kann ja höchsten 5 Jahre alt sein, wenn man von den Komponenten ausgeht, wurden die Teile alle neu angeschafft damals ?

  • Das NVME kanns eher nicht sein, dann würde der Rechner ins BIOS Booten bzw kein Boot Laufwerk finden, aber auch das ist nicht safe
  • Das MB würde ich eher auch nicht vorrangig als Problem sehen, leider fehlen dem Board die Diagnose LEDs, aber wenn das Power LED leuchtet und die Lüfter drehen, sollte zumindest die 12V Schiene des NT ok sein.
  • Ich habe eher den RAM im verdacht, ich nehme an die Bestückung ist 1x8GB ? oder doch 2x4GB ?
Das netzteil kannst selbst wunderbar messen, entweder besorgst Dir für 10Euro einen netzteiltester bei Amazon oder wenn Dur ein Multimeter und ein Stück draht hast kannst das am 24 Pin selbst messen, zumindest ob 5V und 12V anliegen, kann das gerne erklären wie das geht, ist relativ simpel, Start überbrücken mit einem Draht und dann einen 12V und 5V Pin Messen.

Wenn das NT ein Sytem Power 10 oder höher ist, dann hätte es 5 Jahre Garantie, ist es 9 oder Niedriger dann nur 3 Jahre.


Hast Du die Option einen RAM aus einem definitiv funktionierenden Gerät als ersatz zu testen?

Wenn es 2x4 gb wären teste die RAM Module mal einzeln.

Auch der RAM hätte noch Garantie.

alternativ kannst auch mal das NVME entnehmen und Booten, dann sagt er zwar das kein Bootgerät gefunden wird, es käme aber auch ein Bild und damit der beleg das ein defektes NVME den Boot verhindert.


Ich würde also zuerst einzelbestückung oder anderen RAM testen, da geht auch nix kaputt, dann alle Massenspeicher entfernen und ohne Massenspeicher versuchen zu booten.

Wenn auch das nicht hilft, Bios Batterie wechseln und BIOS resetten.

wenn das alles erfolglos bleibt, Netzteil messen, ist das Netzteil ok dann muss es das Board sein.

Der Monitor an dem der Rechner hängt ist aber OK? das HDMI Kabel auch? mal das Kabel wechseln und ggf mal an einem anderen HDMI testen wenn der Monitor mehrere hat, kann auch ein HDCP Fehler sein.

Leider verrecken bei den BQs schonmal gerne die 12V Schienen, bzw. laufen nicht mehr sauber, bei den neueren BQs Pure Power und co kommen die teilweise schon DOA aus dem Werk, betrifft meist die FSP hergestellten, bei denen von HEC oder Chanel Well ist das eher selten.
 
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War bei mir auch im Frühjahr so, da war es mein Bequiet Dark Power P12 Netzteil, welches der Hersteller dann innerhalb weniger Tage gegen ein nagelneues Dark Power 13 ausgetauscht hatte. Damit hat der PC wieder sofort funktioniert. Ich dachte erst auch, dass das Board hin ist. Als ich aber von einem Freund mein altes Dark Power 9 zum Testen bekommen hatte, fuhr der PC gleich wieder hoch. Im Netzteil war nach dem Ausbau auch etwas loses zu hören, eine Schraub oder so ähnlich. Warum sich diese gelöst hatte, kann ich an der Stelle leider nicht sagen bzw. auch nicht, was es genau war. Aber das Symptom war bei mir ähnlich, nachdem der Rechner gut vier Jahre lief, ging er von einem Tag auf den anderen gar nicht mehr an.
 
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puri schrieb:
Immer zuerst das Netzteil verdächtigen, wie der Gärtner ist das meist der Mörder..
:-) War bei mit schon 2mal so; und es waren Top-Netzteile.
 
Dark Power 12 war auch von FSP, die gleichen Probleme wie die PurePower 13M
Ich arbeite schon seit 30Jahren in der Branche, so viele defekte wie bei den 13M und DP 12 hatte ich in 30 Jahren nicht mal mit LC-Power NTs, Cougar ist auch super, ist ja HEC.
Ergänzung ()

HPTaff schrieb:
:-) War bei mit schon 2mal so; und es waren Top-Netzteile.
ist die Frage was ein TOP NT ist in Deinen Augen, ein Dark Power 12 ist kein TOP NT, nur im Preis top, innen viel billige China Bauteile und von FSP produziert.
Innerhalb eines Monats habe ich 3 13M gehabt die DOA waren, alle nur 5,8V auf der 12V Schiene.
Die Modelle die von HEC und Chanel Well Produziert werden dagegen sind top.
Viele BeQuiet NTs sind mittlerweile nur noch im Preis Oberklasse, in der Qualität leider nicht mehr. Aber warum auch, wenn man sich erstmal etabliert hat, dann kann man ja auch zugunsten des Gewinns die Marge erhöhen indem man billiger produizert, mittlerweile gilt BQ in den Köpfen ja als ausnahmslos super, ist leider ein Trugschluss.
z.B. sowas wie das Pure Power 12, einige Straight Power oder sogar die Asrock Steel Legend NTs die von HEC kommen, ansonsten ist Seasonic ne sichere Bank.
FSP war mal ne gute Wahl, heute ist das leider nicht mehr so, billig billig billig bei Bauteilen und in der Produktion.
 
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Ausfallwahrscheinlichkeit:
1 Netzteil
2 Grafikkarte
3 Board
Die restlichen Komponenten fallen normalerweise nicht aus. Möglich ist aber alles.

Also anderes Netzteil testen oder wenn nicht möglich, neues bestellen.
Wenn es dann weiterhin nicht funktioniert, dasselbe mit dem Board durchspielen.

Mir ist seltsamerweise noch nie ein Netzteil kaputt gegangen. Dafür aber schon zwei Grafikkarten, ein Board, ein RAM-Riegel und tatsächlich auch eine CPU (Xeon 1230v2).

PS: beim RAM hätte ich wenig bedenken, dass du deinen eigenen in ein defektes Board steckst
PS2: Intenso SSD...dafür wirst du hier gesteinigt :D Ich habe selbst eine ext. Intenso-SSD seit vielen Jahren ohne Probleme.
 
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Grafikkarte hat er keine, nutzt die IGPU, das Netzteil kann man erst mal testen oder messen, einfacher und schneller als ein anderes zu bestellen oder umzustöpseln, wenn es das NT nicht ist, würde ich auf RAM tippen, Board wäre die zweite Wahl.
Das das Power LED auf dem Board leuchtet spricht das für eine intakte und laufende 12V Schiene, auch das die Lüfter laufen.
Das nährt meinen RAM Verdacht.
 
Ich hatte auch schonmal so ein Fehlerbild, da lag es tatsächlich am defekten RAM-Riegel.

Einen zweiten 8GB GSkill Aegis kaufen und probieren, wenn es daran nicht liegt, hat der PC anschließend 16GB RAM ;-)
Danach das Netzteil und dann das Board tauschen.
Den Ryzen 5600G würde ich erstmal auschliessen und als letztes testen.

Zwei Enermax-Netzteile, die sich mit einem Knall und Rauchentwicklung verabschiedet hatten, habe ich selber bei mir erlebt.
Ein defektes MSI-Board mit aufgeblähten Kondensatoren und defekten GSkill-RAM hatte auch auch schon, aber noch nie eine defekte CPU/APU.
 
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Anhand der Fehlerbeschreibung und Alter des Rechners bitte zunächst den Zustand der CMOS Batterie messen oder einfach durch eine gesichert funktionierende ersetzen bevor irgendetwas anderes auseinandergerupft wird.
 
puri schrieb:
um so moderner die Rechner sind, desto zickiger reagieren sie bei Batterieausfall.
Ich habe bis her die Erfahrung gemacht das der Boot stopt die Meldung com CMOS Sum Fail und man dann mit F1 weiter kam am Laptop HP DV5-1190 EG vor 6 Monaten gehabt. Die getauscht weiter ging es.
Die Batterie hielt komischerweise 17 Jahre.
wahli schrieb:
Mir ist seltsamerweise noch nie ein Netzteil kaputt gegangen. Dafür aber schon zwei Grafikkarten, ein Board, ein RAM-Riegel und tatsächlich auch eine CPU (Xeon 1230v2).
Mir ist bis her Grafikkarte und Netzteil kaputt gegangen 3x Netzteil 5 mal Grafikkarte.
Beim Netzteil merkte man es oder ich Windows ging Boot alles aber so bald ein Spiel lief ging der PC aus oder es ging nichts mehr. Beim i7 4790k 2022 weiß ich nicht ob Mainboard oder CPU defekt ist aber mangels Ersatz nicht testbar.
 
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@Wurstcremetorte gibt es schon neue Erkenntnisse? Netz-Teil oder anderer RAM schon getestet?
Und wie gesagt, bevor Du neue Teile kaufst, Teste erstmal einen DDR4 Riegel aus einem anderen Rechner, falls vorhanden, ist es nicht der RAM, teste das NT bevor Du blind ein neues kaufst, dazu musst nicht mal einen Tester kaufen, es reicht eine Büroklammer und ein Stromprüfer der auch 12V und 5V abdeckt Oder Multimeter, wenn man sowas nicht selbst hat, mal den Nachbarn fragen. Das Vorgehen kann ich erklären, ist kinderleicht.
Ergänzung ()

Aven X schrieb:
Anhand der Fehlerbeschreibung und Alter des Rechners bitte zunächst den Zustand der CMOS Batterie messen oder einfach durch eine gesichert funktionierende ersetzen bevor irgendetwas anderes auseinandergerupft wird.
Eine Defekte CMOS Batterie führt zu einer Löschung der BIOS Einstellungen, der BIOS Uhrzeit, verhindert aber definitiv keinen Boot. Du bekommst höchsten Checksum Fehler angezeigt, Windows zeigt Fehler an weil die BIOS Zeit nicht mehr Stimmt.
Zudem kann das Board höchstens 4-5 Jahre alt sein, ich hatte ehrlich gesagt noch nie eine BIOS Batterie, die sich in der Zeit verabschiedet hat, und wir gesagt, die könnte auch das Fehlerbild nicht verursachen.
Du kannst die BIOS Batterie auch rausnehmen, Rechner bootet trotzdem.
Der Standby Verbrauch eines CMOS ROMs liegt im Bereich Mikro- oder sogar Milliwatt, so ne CR2032 hält locker bis zu 10 Jahren.
Und selbst wenn sie leer wäre, einziges Problem, das BIOS müsste neu eingestellt werden, mehr nicht.
 
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Custom-Config schrieb:
Du bekommst höchsten Checksum Fehler angezeigt,
Das hatte ich beim Laptop auch der Boot wurde durch die Meldung verzögert aber nicht verhindert.
Aber Stand 2008 Vista Laptop. Vista Home Stand 2014 gepatcht. Offline.
Da wird der Boot durch eine Fehlermeldung Checksum Error gestoppt aber nicht verhindert.
Mit F1 geht es dann weiter.
 
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