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Kleines NAS mit Debian-System

solmk

Lt. Commander
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1.206
Hallo :)

Ich möchte gern ein kleines NAS-System bauen mit Debian. Bin da auf den Raspberry gestoßen, hat aber leider kein Gigabit-LAN. Ich bin auch der einzige Nutzer des Systems. Wichtig ist mir also Debian als OS und Gigabit-LAN damit die Daten schnell hin und her geschoben werden können. Warum keinen Microserver? Stromverbrauch und zu wenig Platz...
Habt ihr Vorschläge für mich? Raspberry, Banana Pi....

Grüße
Kümmel
 
Die Frage ist, was willst du damit machen? Da du selbst nen RaspPi in Betracht gezogen hast, der ja nicht mal nen Sata Port hat, könntest du dir den BananaPi anschauen. Der hat meines Wissens nach nen echten GBit Port und außerdem einen Sata Port zu bieten.

Müßtest nur noch schauen, ob es dafür nen passendes debianbasiertes Image gibt. Ich glaube mich zu erinnern, dass die RaspPi Images wohl auch auf dem Ding laufen...
 
Wieviele Platten sollen denn angeschlossen werden?

Der Raspberry Pi fällt damit schon mal weg, weil er übers Netzwerk zu langsam ist.
Ob Banana Pi reicht, weiß ich nicht. Er hat schon mal 1000 MBit/s, aber ob die CPU das Netzwerk auslasten kann, weiß ich nicht.

Was auf jeden Fall reicht, ist ein Selbstbauserver auf Basis von Intel J1800/J1900 oder AMD 2650/3850/5150/5350. Vielleicht auch ein AMD E350/E450.
Ein Intel NUC DN2820FYKH wäre auch noch eine Alternative.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie wäre es mit einem Cubietruck? Dualcore, 2GB Ram, Gbit und nen Sata Anschluss.
 
Asrock J1900 oder höher mit einem ITX Gehäuse und ATX Netzteil oder picoATX, je nach Geldbeutel.

Was den Stromverbrauch angeht sind die Einplantinenrechner aka Pi nicht annährend so gut wie immer behauptet, dazu die geringe Performance = absolut mieses Performance/Leistungnaufsnahme Verhältnis. Bei Spielereien reicht das sicherlich, aber als ernsthafter Homeserver nicht.

BTW: Beim Banana Pi und Cubieboard ist der Sataport über USB angeschlossen, bei anderen Boards dürfte das ebenso sein.

"
Stahlseele schrieb:
HP Pro Liant N54L?
"

Viel zu hoher Standby und Idle Verbrauch, Performance ist solala, der tolle Rest rettet das nicht.
 
Eine 2.5er HDD soll dran hängen.
ITX Zusammenbau ist zu teuer für den Zweck als reiner Datengrab.
Gucke mir mal den Cubietruck an.
 
hab meinen NAS hier über ne fritzbox realisiert die sowieso an sein muss für internet etc.
dazu hab ich einen 16GB stick genommen da ich keine riesen datenmengen da brauch. ne usb-platte würde da auch gehn.
evtl auch ne möglichkeit für dich?
mfg
robert
 
kuemmelkassel schrieb:
Eine 2.5er HDD soll dran hängen.
ITX Zusammenbau ist zu teuer für den Zweck als reiner Datengrab.

Wie teuer darf es denn sein ?

Und weil du schreibst darf auch nicht groß sein, was ist zu groß und was ist noch ok ?
Das es kein FULL ATX Tower sein soll kann ich verstehen, aber zwischen Tower und RasbPi ist noch bisschen Spielraum.

Wäre ein gebrauchtes Laptop eine Idee ? Eventuell auch mit Teildefekten ? (Bildschirm)
Sparsam im Verbrauch sind die und auch recht kompakt, kann man alternativ auch hochkant an der Wand befestigen mit Lüftungsschlitz nach oben...
 
oliveron schrieb:
Wie teuer darf es denn sein ?

Und weil du schreibst darf auch nicht groß sein, was ist zu groß und was ist noch ok ?
Das es kein FULL ATX Tower sein soll kann ich verstehen, aber zwischen Tower und RasbPi ist noch bisschen Spielraum.

Wäre ein gebrauchtes Laptop eine Idee ? Eventuell auch mit Teildefekten ? (Bildschirm)
Sparsam im Verbrauch sind die und auch recht kompakt, kann man alternativ auch hochkant an der Wand befestigen mit Lüftungsschlitz nach oben...
Woher bekomm ich denn so ein Notebook für wenig Geld?
 
kuemmelkassel schrieb:
Woher bekomm ich denn so ein Notebook für wenig Geld?

Ebay, Ebaykleinanzeigen oder ein Forum.
Computerbasemarktplatz oder Thinkpadforum z.b.

Dreamer90 schrieb:
Ein Notebook als NAS? Vergiss es gleich wieder... außer deine Daten sind dir egal.

Wieso sollte das so sein ?
Ist doch erstmal nur die Hardware, was für Software man installiert bleibt einem überlassen, alle möglichen Linuxderivate laufen doch auf einem x86 Prozessor der so gut wie in jedem Notebook zu finden ist.
 
Die einfachste und billigste Variante wäre wirklich ein Router mit USB 3 / eSATA. Das Teil läuft sowieso immer und für eine HDD reicht das dicke aus. Die Frage ist dann nur noch, welche Transferraten damit erreicht werden.

Was hat man mit einem notebook für einen Idle Verbrauch? Der dürfte doch auch mind. um die 15W liegen. Da ists bis zum N54L auch nicht mehr weit. Der braucht ohne HDDs um die 20W
 
oliveron schrieb:
Ebay, Ebaykleinanzeigen oder ein Forum.
Computerbasemarktplatz oder Thinkpadforum z.b.



Wieso sollte das so sein ?
Ist doch erstmal nur die Hardware, was für Software man installiert bleibt einem überlassen, alle möglichen Linuxderivate laufen doch auf einem x86 Prozessor der so gut wie in jedem Notebook zu finden ist.

Ich rede nicht von der Software, mit Debian kann man nichts falsch machen. Jedoch ist im normalfall die verbaute Hardware eines Notebooks nicht für Dauerbetrieb (NAS = normalfall Dauerbetrieb) ausgelegt.

Andere Frage:
Warum nicht mein 17x17 cm großes Quadcore, Wlan, 4xSata 6gb/s, 32 GB Max Ram, HDMI, 4 x USB 3.0 gepostetes Board um unter 90€?

Ps. Natürlich ist der N54l auch trotzdem mein Favorit!
 
Da gebe ich SaxnPaule Recht, allerdings ist das oft der wunde Punkt.
Eine etwas ältere FritzBox hat über USB bei mir nur grottige 1-2MB/s gebracht, m.E. inakzeptabel langsam.

Wenn man da inzwischen mal bei mind. 10MB/s wäre könnte man drüber nachdenken, aber selbst das ist beim kopieren größerer Dateien wie Filmen in meinen Augen zu langsam.
 
Mit meinem WR1043ND war ich schon im zweistelligen Bereich. Die Kiste ist aber nun auch schon reichlich alt. Man müsste mal in Erfahrung bringen, was die aktuellen ASUS Modell so bringen oder der WRT1900ac.

mITX inkl. Gehäuse ist auch nicht viel kleiner als der N54L möchte ich behaupten.
 
Dreamer90 schrieb:
Jedoch ist im normalfall die verbaute Hardware eines Notebooks nicht für Dauerbetrieb (NAS = normalfall Dauerbetrieb) ausgelegt.

Gibt genug Notebooks die mit der ersten HDD 10.000h und mehr laufen, und bei dem NAS Betrieb ist eh fast nur die ganze Idle und wenig Verbrauch und Hitze. Ich denke die Bedenken sind unbegründet, ich selber nutze Notebooks die viel gelaufen sind und noch von 2006/2007 sind.

Kaputt gehen billige Geräte durch Transport und die daraus resultierende Beanspruchung. (Auf-und zu klappen, warm/kalt, Biegung durch herumtragen). Steht ein Gerät in der Ecke kann es ewig laufen.
Ergänzung ()

Dreamer90 schrieb:
Andere Frage:
Warum nicht mein 17x17 cm großes Quadcore, Wlan, 4xSata 6gb/s, 32 GB Max Ram, HDMI, 4 x USB 3.0 gepostetes Board um unter 90€?

Ganz schön teuer (noch kein RAM dabei, kein NT, kein Gehäuse) und etwas oversized für eine Festplatte.

SaxnPaule schrieb:
Mit meinem WR1043ND war ich schon im zweistelligen Bereich.

mITX inkl. Gehäuse ist auch nicht viel kleiner als der N54L möchte ich behaupten.

2 stellig klingt ja gut.

Das N54L ist in der Tat in der ITX Größe, aber für eine Festplatte halte ich das auch für übertrieben und zu teuer, der TE müsste sich mal zum konkreten Preisrahmen äußern !
 
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