kuehnel91 schrieb:
Kompliment! Wenigstens sind einige hier die den Propagandaschmarn nicht glauben. Das dient alles nur der Wirtschaft, damit lassen sich Autos, Elektrogeräte ect. besser verkaufen.
Nur das ihr mal eine Vorstellung habt wie es war:
-Die Alpen waren schon schneefrei, das ist garnicht so lange her.
- In England und Mitteleuropa lebten Krokodile, in Grönland und Alaska wuchsen Palmen.
Die Erde macht nunmal das was sie will und geht dabei nicht "kaputt". Bloß kommt das leider nicht an die Öffentlichkeit und wenn dann nur zäh oder wird verdrängt.
Eine Erderwärmung/Klimawandel ist in der Tat nichts neues.
So schön auf die "Vergangenheit" schielst, das es das alles schon einmal gab - hast du in deiner Milchmädchenrechnung stark pauschalisierst.
Frühere Veränderungen wurden begründet durch vielerlei Ereignisse, Veränderungen der Sonneneinstrahlung, langfristige Veränderung der Erdachse, Kontinentenverschiebung, Ausfall oder Anlauf von Meeresströmungen, gewaltige oder viele Vulkanausbrüche, Meteoriteneinschlag. Abgesehen von Meteoriten und Vulkanausbruch-Fall fanden die Veränderungungen langfristig statt (gemäß der Evolution konnte sich beispielsweise die Tierwelt anpassen und entwickeln). Untersuchungen von Eiskernen, Sedimenten, Bäumen, Tropfsteinen ... quasi alles was Kohlenstoffverhältnisse und somit Wetterinformationen gespeichert haben, belegen dies.
Die Alpen befanden sich in etwa vor 7000 Jahren zuletzt in dem Zustand wie heute.
Höhepunkt der letzten großen Schmelze war um ca. vor 6200 Jahren - als nur noch die obersten Gipfel (ca. ab 3500m) winzige Gletscher vorwiesen.
Eingeleitet wurde das großen Tauen damals vor ca. 8400 Jahren!
FAKT ist das unsere Wetteraufzeichnung eine globale Erwärmung im Mittel belegen. Mit einem etwas früher verlaufenden kontinuierlichen CO² Anstieg - den unsere natürlichen Senken und Jahreszeiten im Mittel nicht abfedern konnten.
Nun an euch Kritiker: Welches natürliches Ereignis ist aufgetreten der dies eingeleitet hat und kontinuierlich so weiterführt?
Die vergletscherte Fläche in den Alpen ist von 1880 mit 1010 km² auf 450 km² in 1990 beispielsweise geschrumpft. Nie zuvor, so zeigt alles Material, so schnell.
Die kurze Abkühlung in den 80ern konnte man auf den Schwefelgehalt in der Atmosphäre zurückführen (es gab aber auch den schönen Sauren Regen). Ebenfalls weiß man, dass das Tempo der der festgestellten Erwärmung so in der Erdgeschichte noch nicht stattgefunden hat. 150 Jahre - erdgeschichtlich keine Sekunde, eine Anpassung durch Evolution nicht möglich. Die Folgen einer Erderwärmung sind ebenfalls klar, daran gibt es pyhsikalisch noch chemisch etwas zu rütteln. (bspl Wasser dehnt sich bei höheren Temperaturen mehr aus).
Wer das Ganze bestreitet und Verschwörung abtut sollte beispielsweise mit den Inselstatten Tuvalu und Kiribati sprechen, die bereits die ersten direkten Opfer sind - monatlich tritt das Wasser über die Ufer. In den 80ern war es im Schnitt jährlich einmal.
Oder mit den Niederlanden, die seit einigen Jahren jährlich mit über eine Milliarde Euro investieren um mit den Folgen der Erderwärmung fertig zu werden.
Achja richtig, 97% des CO² befinden sich in einem geschlossenem Kreislauf - wir führen nur jährlich 3% hinzu. Das ist eine Menge im weltweiten verursachten Ausstoß, die jährlich hinzukommt und nicht gebunden wird.
Und wer meinen muss unser Rohstoffwirtschaften ist nicht weiter schlimm: Schaut sich bitte diese aktuelle Dokumentation an:
http://is.gd/5h6SC