Klon-Detailfragen

firespot

Lt. Junior Grade
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Puh, da wird ein thread ja manchmal schnell geschlossen (https://www.computerbase.de/forum/threads/festplatten-klonen.1360653/). Gut stelle detailiertere Fragen. Ja, SuFu habe ich genutzt, und nein hat nicht alles geklärt.

a) ich will von einer alten HDD (Win7) auf eine neue klonen welche 4KB Sektoren mit Emulation (512e) benutzt. Macht das fürs Klonen irgendeinen Unterschied ähnlich wie bei SSDs und alignment etc?
Laut hier https://www.computerbase.de/forum/t...12kb-emulation-ist-etwas-zu-beachten.1271156/, Nein, kanns wer noch bestätigen?

b) Gibts unter Linux bei dd if=/dev/sda (Name der alten Platte) of=/dev/sdb (Name der neuen Platte) zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen um ein irrtümliches Verwechseln zwischen Ziel- und Quellplatte zu verhindern, etwa Nachfragen mit Laufwerksgrößenangaben, Verweigern des Klonens wenn die Zielplatte die kleinere ist etc? Hab schon mal irrtümlich beim raw-level-partititioning einen Stick plattgemacht ...

c) Robustheit kommt mir an erster Stelle, Neuinstallieren bringt mich nicht um (würds mir aber gerne erpsaren). Gibts beim Klonen plausibel irgendwelche Probleme / Inkompatibilitäten zu erwarten? Einzige Hardwareänderung wäre alte HDD gegen neue HDD tauschen. Oder ist Neuinstallieren einfach die sicherere Variante?

Danke!
 
Benutze einfach ein Windows Programm mit GUI.

http://www.easeus.com/disk-copy/

Mit dem DD befehl kann das ganze schief gehen. Eben genau wegen verschieden großer Cluster / Sektoren.

Disk Copy ist selbt erklärend.

Und, Clonen heißt clonen. Die neue HDD wird exakt so partitioniert sein, wie die alte. Du kannst im nach hinein die Partitionen vergrößern. Willst Du alle 3 Partitionen vergrößern, so wird das ein Geduld Spiel. Weil Du immer nur vergrößern kannst, wenn hinter der betreffenden Partition Platz frei ist. Das bedeutet bei 3 Partition, alle 3 verschieben und Platz hinter jeder der 3 frei machen.

Einfacher ist es, nicht zu clonen sondern die neue HDD wie gewünscht einrichten und dann die Backup Funktionen von Easeus nutzen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Oder nimmst Clonezilla.
Das ist während dem klonen eigentlich selbsterklärend.

Boot-CD brennen, booten, disk-to-disk wählen, Quelle und Ziel definieren.
Der fragt noch 2x nach bevor er kopiert und dann nur noch warten. :)

Clonezilla hat mich bisher nur bei einem exotischen RAID-Controller mal im Stich gelassen (keine Treiber im Linux), bei "normalen" Festplatten bisher nie.
 
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