Komische Temps und klackernder Lüfter

duskkk

Lieutenant
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Sep. 2008
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Ich habe einen kleinen PC gebaut mit Corei3 auf einem Zotac H55 mainboard und in den LianLi PC-Q07A.
Als Netzteil is aktuell noch ein uraltes bequiet in Betrieb, wobei es außen daneben steht und nur die Kabel reingehen. Ich warte noch auf ein kleines rotes PicoPSU 120W.

Innen hab ich noch einen Coolermaster Hyper TX3 verbaut. Weil er nicht viel kostet, schön billig ist und so nachoben blasend den Airflow in dem passiv Gehäuse etwas verbessert.

Mit Prime95 wollte ich mal die Temps testen unter Last. Idle sind sie mit 22C und nur sehr langsamen aufwärmen eher unbedenklich. Nach der Last waren sie bei 30C immer noch in Ordnung. Ein Langzeit test steht noch aus.

Als ich Prime95 aber gestartet habe und dabei in Speedfan die Temps betrachtet, sind die Temps explodiert und zwar von einer Sekunde auf die andere von 22C auf 60-61C wo sie dann geblieben sind obwohl der Lüfter erst langsam hoch gedreht hat bis er max erreicht hat (laute 2700rpm). Ist das normal?? Mir ist noch nie untergekommen das Temps so schnell steigen egal was ist.
Der Lüfter am Hyper TX3 läuft min so mit 800-900rpm. Er klackert leider deutlich hörbar, wenn das nicht wäre würd man ihn wohl nicht hören.

Ich würde einfach gern wissen ob so ein Temperaturverhalten möglich ist oder obs einfach nur eine komischer Auslese Bug ist. Im Bios ist der CPU fan auf 45C Ziel Temp eingestellt.
Ich habs nicht lange laufen lassen aber höher als 61C ist dann auch nichts geworden.
Im Moment stimmt der Airflow noch nicht ganz und deshalb bringts noch nicht so wirklich einen dauertest zu machen bei dem sich das Gehäuse einmal etwas aufheizen darf. Durch den Überdruck im oberteil des Gehäuses spürt man bei den höheren Drehzahlen aber wie die Luft entweicht. Es sollte also ganz gut funktionieren.

Weiters werde ich den Lüfter wohl tauschen weil er gerade unter 1000rpm doch sehr klackert auch wenns im geschlossnen Zustand für den objektiven Beobachter kaum hörbar ist. Ich habe noch einen alten Papst 92mm (ca 1400rpm) aber der hat Specs von 8-15V und ist nur 3pin.
Also müsste man ihn manuell regeln vermutlich und da wirds dann kritischer mit Last Temps.
Der Coolermaster hat ja viel Speed oben weg und da der PC selten echte Last abbekommt ist es nicht so tragisch wenn er da mal laut wird.

Drittens hat jemand Tipps zum undervolting von einem Corei3. Es hat sich da meines Wissens ja einiges geändert. Wenn man den VCore senkt, dann sinkt der für Idle und last gleichzeitig und ersterer hat wenig Spiel. Der Default kommt mir mit 1,0X und 1,22 reichlich hoch vor für 32nm.

Der Rest vom System:
Zotac H55 (Spitzenboard da kann man sich nicht beschweren nur der USB Anschluss ist zu weit weg intern, da braucht man dummerweise eine verlängerung)
billiger Patriot RAM (wo ein Riegel leider hinüber war, tja man sollte bei RAM nicht sparen)
Samsung 5400rpm drive 1TB (im Idle lautlos, beim Arbeiten deutlich lauter als meine externe 1,5TB WD Cav. Green)
Corei3 als CPU und Graka
DVD RW Laufwerk von Samsung - da blu ray niemals nötig wird, vorher wird alles aus dem Internet geladen
Coolermaster Hyper TX3 - ist billig, kann mit guten Kühlern auch vom Finish (Die Bodenplatte ist nicht gerade glatt geschliffen, wieviel da die direct touch heatpipes wettmachen ist fraglich) und vor allem mit dem minderwertigen FAN nicht mithalten, aber er hat in Tests ganz gut abgeschnitten und ist eben klein genug. Ich wollte einen Tower für den Airflow und 92mm geht sich gerade so aus auf dem Board um noch eine DVB-S2 Karte später nachzurüsten. 120mm geht sich bei dem Board nicht aus. Nur das DFI Mini ITX hat den CPU Sockel oben und ging. Nur hat dies einen P55 Chipsatz. Recht groß ist die Auswahl ja nicht bei Mini ITX. Die Idee ist den 92mm darauf im Idle und bei leichter Last nur mit <800rpm laufen lassen bzw. lautlost und dabei eben den Airflow etwas fördern und die CPU soundso kühl halten. Im Idle würde der auch passiv genug kühlen glaube ich.

Ansich kann man den kleinen LianLi Kasten nur empfehlen. Kleiner als man denkt und für alle Ideal die etwas in HTPC Größe wollen aber aus irgendeinem Grund lieber hoch als flach (flach und breit hätte bei uns einfach nicht rein gepasst). Mit PicoPSU auch relativ geräumig. Sieht vorallem Spitze aus. Das zu kurze USB Kabel nervt. Dummerweise ist der interne Stecker bei dem Mainboard soweit weg wie es nur irgendwie geht und das sind 3 cm zuviel.

mfg dusk
 
Wenn im BIOS eine Zieltemperatur von 45°C eingestellt ist und die CPU- Temperatur auf 61°C hochschnellt, ist es klar, dass der Lüfter auf vollen Touren läuft.

Das im Idle-Modus nur 22°C angezeigt werden, halte ich für einen Auslesefehler, da die Umgebungstemperatur sich in diesem Bereich befindet und die CPU-Temperatur höher sein müßte.

Das die Temperaturen unter Last steigen, sollte klar sein. Ist bei jeden Prozessor so. Und um gleich zum Undervolting zu kommen: Einfach ausprobieren mit Prime95 (Stabilität), CoreTemp (Temperatur) und CrystalCPUID (VCore anpassen [weiß nur nicht, ob das Zotac H55 unterstützt wird], falls nicht den VCore im BIOS einstellen).

Für eine TDP 73W CPU halte ich den CPU-Kühler für etwas unterdimensioniert. Vielleicht sollte doch ein größerer (Noctua NF-U12P oder ähnlich schlank) ins Gehäuse wandern.
 
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Es geht ja darum, dass die Kerne sich nicht langsam aufheizen so wie ichs vom Notebook kenne wenn man ein Spiel anwirft. Da steigt die Temp recht hoch in so 1-2 min und sinkt dann bei stärkeren Drehzahlen wieder etwas. Aber die Temps schießen von einer Messung auf die nächste um 30°C hoch. Kommt mir etwas spanisch vor.
Wenn du Prime95 anwirfst. Wie lange dauert es bis die Temps um 30°C hoch schnellen bei dir?? Ich werd das jetzt mal am Notebook testen.

22C ist glaub ich kein Auslesefehler. Im Raum waren es ca 18C und es war gleich nach dem einschalten. Würde man ihn eine Zeit laufen lassen vermute ich das sich die Temp irgendwo im Bereich 27-33C befindet Idle.

Naja in der 73W Gruppe sind die ja alle. Laut Berichten im Internet braucht ein PC mit dieser Ausstattung und PicoPSU an die 65W unter Last und das an der Steckdose alles inklusive. Das Wenn man davon 15-20% Wandlungsverlust abzieht, etwas für den RAM und die Festplatte und die übrigen Chips am Mainboard bleiben selbst konservativ gerechnet 50W über. Das sollte locker zu kühlen sein und ein größerer Kühler hätte zwar Platz aber nur gerade so und dann gäbs Probleme mit etwaigen Steckkarten, Kabeln, Luftzufuhr,...
Für einen PC der nicht für aufwendige Arbeit noch nicht mal für HDef Videos wirklich genutzt wird, muss so ein 92mm Tower reichen. Den Boxed Kühler schlägt er in Kühlleistung. Der Boxed für die Corei3 hat ja noch nichteinmal einen Kupferkern. Ist ein Alublock mit 80mm Lüfter drauf.
Ergänzung ()

Okay scheint wohl normal zu sein. Das Tool ist einfach nicht besonder realistisch.
Auch am Notebook (corei5 520M) gehts in null komma nix von den 35-37C Idle auf 57-60. Ist ein kleinerer Sprung aber eben auch so schnell. Danach steigen die Temps aber weiter und bei 80C hab ich abgedreht. Die Notebook Automatik geht leider immer erst mit etwas VErspätung an. So Stresstests sind da nicht gesund.

Ungewöhnlich kommt es mir immer noch vor. Ich werde das ganze wohl mal länger testen müssen und besser mit etwas realistischem. Den so eine Last gibts ja nie. Das einzige das so konstant die CPU auslastet ist eine Encode Session und da steigen die Temps zwar ähnlich aber doch etwas entspannter und fangen sich auch mit der langsamen Automatic schon unter 80C.

Ich werd wohl das ganze mal mit meinem Papst auf fixer Einstellung testen müssen im PC.

Das Zotac unterstützt schon alles mögliche an übertaktungs und undervolting Spielchen ist immerhin eins der hochwertigsten Boards im Mini ITX Bereich. Da ist Gigabyte nur eine mäßig gute Marke. Ich dachte nur immer, dass man irgendwie entweder die Spannung fix für Idle und Last einstellt oder um beides gleichzeitig manipuliert was nicht besonders gut funktionieren soll. Es war zu Anfang ja so das man eben nicht wie normal für alle Lastzustände einfach die richtige Spannung eingestellt hat.
 
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