kompakte Reisekamera

Freynhofer

Commander
Registriert
Feb. 2006
Beiträge
2.504
Ich bin mal wieder auf der Suche nach einer Kamera.
Zuvor hatte ich 2 Jahre die Bridgekamera Panasonic Lumix FZ-8, womit ich aber von der Bildqualität nicht 100% überzeugt war. Danach hatte ich eine Canon EOS 600D, aber der ständige Objektivwechsel war nicht meine Sache. Somit scheiden DSLRs wohl leider aus, obwohl die BQ klasse war.

Logische Konsequenz: Ich brauche eine Kamera, dievon der Bildqualität über der FZ-8 liegt. Daher möchte, ich nun einen Blick auf kompakte Digitalkameras und aktuelle Bridegekameras werfen.

Was würdet ihr mir denn ans Herz legen, wenn ich eine Reisekamera mit möglichst guter Bildqualität suchen würde? Schön wäre auch ein möglichst großer WW-Bereich. Auch FullHD-Videos wären wünschenswert.
Perfekt wäre es, wen die Kamera auch unter Wasser einsetzbar wäre. Aber das ist jetzt kein Pflichtkriterium. Am wichtigsten ist mir die Bildqualität. Da sollte sie doch deutlich vor der betagten FZ-8 liegen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Schon mal daran gedacht die 600D mit einem Universalzoom auszurüsten? Ich denke da an ein 24-105, 15-85, 18-135,etc. Die BQ wäre mit ersteren hervorragend, mit letzterem immer noch brauchbar - und Obkektiv wechseln bräustest du auch nur selten, hättest aber alle anderen Vorteile der DSLR.
Welche Objektive hast/hattest du denn an der 600D? 18-55 und 55-250?
 
Ich hatte die Kitobjektive 18-55 und 55-135 sowie das 18-135 zur Ansicht. Davon entsprach das 18-135 noch am ehesten meinen Anforderungen. Doch auch dem ging zu schnell die Puste aus. Der Brennweitenbereich war einfach zu gering.
Ich bin mir auch nicht sicher, ob eine DSLR für mich nicht über das Ziel hinaus geschossen wäre. Sie kostet das Doppelte einer voll ausgestatteten Bridgekamera. Und da ich ihnehin meistens im Automatikmodus unterwegs bin, wäre es vielleicht Verschwendung, mit so einer DSLR unterwegs zu sein.
Deshalb lieber etwas Kompaktes oder eine Bridge mit hoher Brennweite.
 
Ich verkaufe gerade meine Bridge:
https://www.computerbase.de/forum/threads/919078/

Mit schwerem Herzen. Ich habe eine GH2 gekauft und möchte die nun um das 100-300-Tele ergänzen. Meine GF1 werde ich wahrscheinlich auch demnächst anbieten, allerdings nur den Body.

Ansonsten, wenn du was Kleines suchst: Sony HX5V (hab ich selber als Immer-dabei) oder die Nachfolgerin HX9V.
 
Also wenn auch ein 18-135 zu kurz ist - es gibt auch Superzooms wie ein 18-200 oder das bekannte Tamron 18-270, welches wirklich ganz passabel ist und in KB umgerechnet eine Bildwirkung wie ein 28-430 Zoom hat - viel mehr geht nicht.
Allerdings muß dir klar sein, daß die niemals die Bildquali erreichen, die z.B. mit ner Kombi 24-105 + 70-200 möglich wäre. Aber bei Ausdrucken bis zu A3 sieht man da nur bei genauem Hinsehen einen Unterschied.

Aber du hast sicher recht - wenn du sowieso nur Automatik fotografieren willst, dann bist du wohl bei einer DSLR nicht so richtig gut aufgehoben.
 
Naja, wenn er die Kamera unter Wasser einsetzen will, wird's mit 'ner Kompakten auch wesentlich günstiger. Ich meine jetzt keine "fertige" Unterwassercam wie die Canon D10, sondern ein Unterwassergehäuse.

Da gäbe es z.B. was für die Lumix TZ10: DMW-MCTZ10E nennt sich das Gehäuse. Das kostet fast soviel wie die Kamera.

Canon bietet für die SX220/230 WP-DC42 an.
 
Shadow200 schrieb:
Also wenn auch ein 18-135 zu kurz ist - es gibt auch Superzooms wie ein 18-200 oder das bekannte Tamron 18-270, welches wirklich ganz passabel ist und in KB umgerechnet eine Bildwirkung wie ein 28-430 Zoom hat - viel mehr geht nicht.
Allerdings muß dir klar sein, daß die niemals die Bildquali erreichen, die z.B. mit ner Kombi 24-105 + 70-200 möglich wäre. Aber bei Ausdrucken bis zu A3 sieht man da nur bei genauem Hinsehen einen Unterschied.

Aber du hast sicher recht - wenn du sowieso nur Automatik fotografieren willst, dann bist du wohl bei einer DSLR nicht so richtig gut aufgehoben.

Genau das ist es ja. Wenn ich nur den Automatikmodus nutze und mir die Brennweite wichtig ist, dann fahre ich mit einer Bridge doch erheblich günstiger. Eine EOS 600D kostet 575€, das Tamron 18-270 mm kostet 491€. Zusammen also 1066€.
Eine Panasonic Lumix DMC FZ-100 (30-800mm)kostet gerade einmal 380€.
Die Bildqualität dürfte bei der EOS 600D mit so einem Tamron-Objektiv wohl nicht so der Reisser sein. Ich denke, da werden sich die Canon und die Panasonic wohl nicht viel schenken.
Zumal die Bilder maximal in DIN-A4 gedruckt werden. Meistens sogar nur 10x15cm.
Oder sehe ich das falsch?
Ich meine: Natürlich kann eine Bridege nie mit einer SLR mithalten, aber wenn ich mir nun für jede Gelegenheit ein Objektiv zulege, dann schleppe ich im Urlaub immer 3-4 Objektive mit. Das ist, mal ganz abgesehen von dem Sachwert, ein riesiger Batzen Geld! Und als Hobbyfotograf, der gerne mal einen Sonnenuntergang knipst, ist eine SLR doch eher überdimensioniert?
 
Autsch - die Unterschiede sind aber übel...

Allerdings wohl nicht ganz repräsentativ, oder ist das Referenzbild der EOS 600D mit einem Tamron 18-270mm?
Da wäre ich sehr dankbar, wenn ich den direkten Vergleich sehen dürfte!
 
Das 600D Fotos ist mit dem Sigma 70mm makro gemacht. Das 18-270 ist schlechter, klar, aber die "Unschärfe" des Panasonic Fotos wird es nie erreichen (die kommt nämlich von der Panasonic-Vorschlaghammer-Rauschzermatschung) :D
 
Dann weiß ich zumindest, wo ich dran bin, Danke!
Also führt wohl kein Weg an einer SLR vorbei. Schade :(!

Wie funktioniert eigentlich dieses "Nachschärfen lassen" der Canon-Objektive?
 
Zuletzt bearbeitet:
Nachschärfen tut man eigentlich später am PC. Objektive können justiert werden, das geht dann wie bei jeden Hersteller über den Support/Vertragswerkstatt.
 
Ich hatte das so verstanden, dass das Justieren ein Service von Canon sei, der unentgeltlich ist. Habe ich das falsch verstanden? Wie geht das von statten?
 
Naja, wenn dir ein Fehlfokus oder eine dejustierte Optik auffällt, dann reparieren die das (einmalig). Ich habe noch nie irgendwas eingeschickt.
 
Ich dachte, das sei eine Feinjustierung, die man in Anspruch nehmen kann. So nach dem Motto: Wir prüfen unsere Objektive nicht, das ist zu teuer. Jeder hat aber das Recht, sein Objektiv einzuschicken.
Ich kann also nicht mein Objektiv proforma zur Justierung einschicken und mir davon eine Steigerung der Qualität erwarten?
 
Ich habe bei Tamron Österreich (Service macht eine Fototechnikfirma in Salzburg) mein Objektiv eingeschickt, weil die EMD kaputt war. Danach lieferte es nicht mehr die Schärfe wie vorher, es wurde aber anstandslos nachjustiert. Anschließend wars besser als ganz am Anfang. :)

Aber ein gewisses Maß an Fehlfokus fällt leider unter Herstellertoleranz.
 
Woran erkenne ich, dass ich berechtigt bin, das Objektiv zur Nachjustierung einzuschicken?
 
Wenn das Objektiv ein ungewöhnliche Leistung zeigt.
 
Ja, wenn es im Center nicht mehr scharf wird, egal in welcher Situation, würde ich einmal sagen. Bei mir war die Verstellung relativ groß, so dass man es auch am Fokusring (Skala) sehen konnte.
 
Zurück
Oben