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Kompatible Dockingstation mit An/Aus Schalter

1080p

Cadet 1st Year
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Feb. 2020
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Hallo,

ich will vom Win7-PC endlich auf ein Windows 11 Notebook wechseln, welches ich im Urlaub mal mitnehmen würde, es ansonsten aber zu 95% im Wohnzimmer nutze. Also mit externer Tastatur/Maus, Monitor/Beamer, Audioverstärker usw.

Zum Ein- und Ausschalten möchte ich das Notebook nicht aufklappen müssen und da ich wegen verschiedener Displays eh eine Dockingstation brauche, suche ich ein sicher kompatibles Modell mit An/Aus Schalter. Am liebsten von einem der großen Hersteller, von dem ich dann auch das Notebook kaufe würde.

Ich wäre dankbar für Tipps, welche Dockingstationen sich da so anbieten würden. Aktuelle Standards (USB-C und -A, HDMI, Displayport) sollten vorhanden sein. Und natürlich der An/Aus Schalter fürs Notebook.

Die HP G4 und G5 kenne ich von der Arbeit, weiß aber nichts über den Unterschied Thunderbolt/USB-C. Zudem finde ich die HP Docking Stationen generell gut und praktisch, die HP Notebooks sind aber nicht sooo meines. Alternativen zu HP wären toll.

Besten Dank und mfG, 1080p
 
Lenovo samt Dockingstation.
 
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mytosh schrieb:

da musste auch aufpassen, denn gerade Lenovo baut in den letzten Jahren bei der Qualität immer mehr ab, seit dem die Synergien mit IBM und Fujitsu ausgelaufen sind.

Lenovo hatte über Jahre "Probleme" mit sich totarbeitenden Thunderbolt Controllern an Laptops und Dockingstationen.

https://www.reddit.com/r/thinkpad/comments/1dfdp18/the_thunderbolt_firmware_problem_explained/
https://borncity.com/blog/2024/11/02/lenovo-thinkpads-t14-t15-usb-ausfall-durch-ueberhitzung/

Darum wechseln gerade auch wieder Firmen auf andere Marken, weil es denen auf den Sack geht, gerade auch was die Unterstützung etc angeht.
 
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1080p schrieb:
Zum Ein- und Ausschalten möchte ich das Notebook nicht aufklappen müssen und da ich wegen verschiedener Displays eh eine Dockingstation brauche, suche ich ein sicher kompatibles Modell mit An/Aus Schalter. Am liebsten von einem der großen Hersteller, von dem ich dann auch das Notebook kaufe würde.
Solange der Notebook die BIOS Option "einschalten wen AC Power verfuegbar ist" bietet kannst Du irgendeine Dockingstation mit Ein/Aus-Schalter nehmen. Bis jetzt haben Wavlink und Anker TB3, TB4 und USB4 Dockingstationen problemlos an meinen Thinkbooks mit 2x4k LCD funktioniert (Wavlink WL-UTD21 (TB3), Anker 568 (USB4) , Anker 778 (TB4)).
Aktuell hat die UGREEN Revodok Max 213 ein gutes Preis-/Leistungsverhaeltnis und ist bei Sales um 200 Euro.
1080p schrieb:
Die HP G4 und G5 kenne ich von der Arbeit, weiß aber nichts über den Unterschied Thunderbolt/USB-C.
USB-C bietet ueblicherweise 10Gb/s, TB3/4 und USB4 haben 40Gb/s. Deshall schauen dass Notebook und Dockingstation mindestens TB3 oder USB4 haben.

Edit: Praezisierung das die Dockingstation einen Ein/Aus-Schalter haben sollte
 
Zuletzt bearbeitet:
schneup schrieb:
Solange der Notebook die BIOS Option einschalten wen AC Power verfuegbar ist kannst Du irgendeine Dockingstation nehmen.

Dann würde das ja schon beim Anstecken an die Dockingstation starten und nicht erst auf Befehl. Das ist aber denke ich mal gar nicht gewünscht, wenn eindeutig nach einen Ein / Aus Knopf gefragt ist.

Denn mit den Kopf kannst du dann den Labbi auch in den Standby schicken.
 
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Sebbi schrieb:
Dann würde das ja schon beim Anstecken an die Dockingstation starten und nicht erst auf Befehl. Das ist aber denke ich mal gar nicht gewünscht, wenn eindeutig nach einen Ein / Aus Knopf gefragt ist.
Habe es nicht explizit erwaehnt aber natuerlich sollte die Dockingstation einen Ein/Aus-Schalter haben (die in meinem Beitrag verlinkten Dockingstations haben alle einen Ein/Aus-Schalter). Habe meinen Beitrag entsprechend ergaenzt.
 
Zuletzt bearbeitet:
schneup schrieb:
Solange der Notebook die BIOS Option "einschalten wen AC Power verfuegbar ist" bietet kannst Du irgendeine Dockingstation mit Ein/Aus-Schalter nehmen.
das funktioniert bei >99% aller normalen ("Marken") Dockingstationen und Laptops NICHT!
i.d.R. kann man nichtmal z.B. ein HP Laptop mit einem Dell Dock einschalten.

der Grund ist ja auch ganz einfach und logisch:
das Dock lädt den Laptop ja auch auf, wenn es ausgeschaltet ist, es bekommt also IMMER AC-Power, das Einschalten läuft "hinten rum".

"Normal" sind halt die drei Großen:
  • Dell
  • HP
  • Lenovo

wenn HP Laptops nicht gefallen, dann würde ich mich bei Dell umsehen, obwohl die meiner Meinung nach in letzter Zeit auch deutlich nachgelassen haben.

und eine andere Sache finde ich an dem Konzept auch etwas "blöd":
inzwischen wird man ja permanent zur Authentifizierung gezwungen (sowohl in der Firma als auch privat Zuhause), d.h. man vereinfacht sich das mit Windows Hello (wenn man Windows nutzen "muss").
klappt man den Laptop zu, hat man weder Zugriff auf den Fingerprint noch "FaceID" Sensor. Bei dem Windows Nachbau von FaceID kommt noch dazu, dass man das immer noch per Klick bestätigen muss, während man von der Kamera erkannt wird. Dieses Fenster erscheint aber auf dem primären Monitor, man muss also das Gesicht da hin drehen um das Popup zu bestätigen und dann wird man nicht mehr erkannt.
daher würde ich einen Laptop mit Fingerprint nehmen und den offen lassen, man hat dann eben auch noch einen Zusatz Monitor, den man für verschiedene Dinge nutzen kann.
Mac User haben es da einfacher, weil die erstens immer Fingerprint haben, es Tastaturen damit gibt und die Bestätigungen auch per Watch erfolgen können. Das ist halt so eine der vielen "Kleinigkeiten", die das Leben mit einem Mac soviel einfacher machen als mit Windows...
 
schneup schrieb:
Solange der Notebook die BIOS Option "einschalten wen AC Power verfuegbar ist" bietet kannst Du irgendeine Dockingstation mit Ein/Aus-Schalter nehmen.
Naja, nur wenn die Dock auch PD macht und man muss einen externen Schalter davor packen, z.B. Steckdosenleiste oder (smarte) Funk-Steckdose.

1080p schrieb:
suche ich ein sicher kompatibles Modell mit An/Aus Schalter.
Dann nimm das Dock passend zum Notebook. Herstellerintern funktioniert das immer. Herstellerübergreifend selten.

Mickey Mouse schrieb:
Das ist halt so eine der vielen "Kleinigkeiten", die das Leben mit einem Mac soviel einfacher machen als mit Windows...
3D/IR Webcam kaufen?
Externen Fingerprintsensor kaufen?
Selbst wenn du beides kaufst, bist du noch weit unter dem Hipster-Aufpreis eines Macs.

Mickey Mouse schrieb:
kommt noch dazu, dass man das immer noch per Klick bestätigen muss, während man von der Kamera erkannt wird
Zumindest beim Windows Login geht das komplett ohne Klick.
Mehr mach ich damit nicht
 
1080p schrieb:
suche ich ein sicher kompatibles Modell mit An/Aus Schalter.
Es gibt einen USB Standard dazu. Wenn das Notebook und das Dock den können geht das universell. Nur der Taster, nicht Power LED.

HP und Dell haben ihre Dockingstations mindestens upgedatet, dass sie den Standard können. Beim Rest weiß ich es nicht (ich habe zB ein Ivanky Dock, das versucht den Standard zu sprechen, es aber falsch macht).

Aber es ist auch bei Notebooks quasi nicht dokumentiert, ob die diesen Standard können. Das einfachste ist also ein Business Notebook zu nehmen und das offizielle Dock dazu, von Dell, HP, Lenovo.
Ich habe tatsächlich noch gar nicht mein altes Dell Notebook an einem HP Dock getestet, ob die die überhaupt upgedatet haben um auch den Standard zu sprechen. Mein aktuelles Framework spricht den Standard und versteht die Power Buttons von Dell und HP Docks einwandfrei...
schneup schrieb:
USB-C bietet ueblicherweise 10Gb/s, TB3/4 und USB4 haben 40Gb/s.
Nein / Irrelevant.

Sieh es anders. Ein USB-C Dock bietet eine halbe DP Verbindung + eine USB3 10G Verbindung. DP Verbindung noch meist auf HBR3 limitiert (12.96 Gbit/s nutzbare DP Bandbreite).

Die HP, Lenovo, Dell Docks bieten dank USB4 40G die USB3 10G Verbindung und eine volle DP Verbindung an (noch auch meist auf HBR3 limitiert, 25.9 GBit/s nutzbare Bandreite).
Tatsächlich kann es mit USB4 auch mehrere (meist 2) DP Verbindungen durch ein Kabel geben. Da kommt man mit Einschränkungen bei den Hersteller Docks zwar auch dran, ist aber oft nicht so unbedingt vorgesehen. Da gibt es mehr USB4 Hubs bei denen man die verschiedenen DP Verbindungen parallel nutzen würde. Kann für Gaming Situationen Vorteile haben. Aber allgemein ist das was die Hersteller Docks machen das flexiblere, die teilen alle die eine DP Verbindung mit MST Hubs auf auf mehrere Ausgänge.

Da die Verbindung vom Host immer DP ist, hat es Vorteile bei DP zu bleiben und man sollte nie ein Dock nehmen das nur oder hauptsächlich HDMI Ausgänge bietet.
Die MST Hubs können oft auch DSC, so dass man mehr klassische Monitore (und deren Pixel) anschließen kann, als anderweitig. Das kommt aber auf die spezifischen Docks an.

TL;DR; außerhalb von den USB4 Hubs bieten die meisten TB4/USB4 Docks die doppelte DP Bandbreite an, als die USB-C Docks, funktionieren aber ansonsten nach den gleichen Prinzipien: DP Verbindung durch einen MST Hub mit DSC Dekompression bei besseren Docks und wieder als DP raus. Optional durch fest verbaute DP-HDMI Adapter.
 
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Mickey Mouse schrieb:
das funktioniert bei >99% aller normalen ("Marken") Dockingstationen und Laptops NICHT!
i.d.R. kann man nichtmal z.B. ein HP Laptop mit einem Dell Dock einschalten.

der Grund ist ja auch ganz einfach und logisch:
das Dock lädt den Laptop ja auch auf, wenn es ausgeschaltet ist, es bekommt also IMMER AC-Power, das Einschalten läuft "hinten rum".
h00bi schrieb:
Naja, nur wenn die Dock auch PD macht und man muss einen externen Schalter davor packen, z.B. Steckdosenleiste oder (smarte) Funk-Steckdose.
Mit Lenovo Thinkpads funktionert die Loesung mit dem einschalten ueber Dockingstations mit Ein-Aus-Schalter mit PD problemlos. Wenn man nach dem herunterfahren die Dockingstation nicht sowieso ausschaltet dann reicht es beim naechsten starten den Schalter 2x zu betaetigen. Immer noch besser als wenn man den Notebook aufklappen muss. Wenn man den Notebook nur ins Standby schickt dann so konfigurieren dass er ueber die Maus/Tastatur wieder aufgeweckt werden kann.
 
Danke euch schonmal für die vielen Antworten.

schneup schrieb:
Mit Lenovo Thinkpads funktionert die Loesung mit dem einschalten ueber Dockingstations mit Ein-Aus-Schalter mit PD problemlos.
Bei Lenovo hab ich auch gerade gestöbert und hier herausgefunden, dass der Netzschalter aller Dockingstationen nur mit den ThinkPads funktioniert. Also nicht einmal herstellerintern mit ThinkBook oder Yoga. Grad suche ich nach einer Kombi aus ThinkPad (mit USB4) und Dock bis 1200 EUR.
 
1080p schrieb:
dass der Netzschalter aller Dockingstationen nur mit den ThinkPads funktioniert. Also nicht einmal herstellerintern mit ThinkBook oder Yoga.

Gerade für die Yogas bis vor 2 Generationen kann ich dir definitiv sagen, das diese Funktionalität zumindest mit dem ThinkPad Thunderbolt 3 Dock Gen 2 definitiv funktioniert.
 
Ergänzend:

Lenovo garantiert leider nicht, dass die ThinkPad Docking Stations mit aktuellen Yogas kompatibel sind.

Auch HP schreibt auf seiner Homepage bei den Docks in die Fußnoten: "Der Netzschalter für die Dockingstation ist nicht funktionsfähig, wenn er an nicht unterstützte Notebooks von HP oder von anderen Anbietern angeschlossen wird." Welche HP-Notebooks nun unterstützt werden, lässt sich einfach nicht herausfinden :mad:

Dabei fänd ich so ein HP OmniBook X Flip für ~1000€ echt nett, auch wenn das schicke Display für die nur gelegentliche mobile Nutzung eigentlich zu schade ist. Sonst passt es aber, große SSD, TB4 und ein flotter U7 Prozessor sind an board. Aber Aufklappen zum Anschalten oder offen stehen lassen wären No-Go's.

Bei Dell gehts mit Ultra7 Prozessor und TB4 bei ~1050€ los. Weniger Performance und die TB4 Docks kosten >200€. Aber die Kompatibilität scheint vergleichsweise problemlos zu sein.

Lenovo scheint bei Preis/Leistung vorne zu liegen und ist wohl sicher zum Dock kompatibel, wenn man ein ThinkPad nimmt. Das ThinkPad E16 G3 hat nen süßen Prozessor (U7 255H) sowie TB4 und ist ab ~950€ zu haben. Das Dock kommt nochmal ~200€, aber es funzt dann auch.


Soll hier ja keine Notebook Kaufberatung werden aber ... würdet ihr empfehlen sich bei HP doch mal durch die Hotlines zu kämpfen um zu schauen, ob die Docking Stations auch mit "Lifestyle-Notebooks" wie dem Omnibook sicher funktionieren? Oder einfach bei Lenovo bleiben?

Danke und mfG, 1080p
 
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