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Konfiguration von Linux Server

Gestho

Commander
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2.082
Hi Leute


Ich bau mir in absehbarer Zeit den zweiten PC um (der wird noch auf Silent umgebaut, Bigwater wird ausgemustert und ein Fractal Design Gehäuse in Kombination mit Fractal Design Silent Lüftern wird in meinem Zimmer die Ruhe zurück bringen). Es wird ein Linux Server. Ich möchte nun noch eure Tipps zur Konfiguration des Servers.

Ausgangslage:
Auf dem Server sollen später folgende Services und Programme laufen:
- Samba Server für Backup aus dem Heimnetzwerk
- Teamspeak und Gameserver
- FTP Server

Meine voraussichtliche Konfiguration:

  • Als Basissystem wird das neuste Ubuntu Server (64 bit) verwendet. Ebenso wird Gnome noch nachinstalliert.
  • Auf dem Basissystem wird der Sambaserver eingerichtet und so die Shares für Windows angelegt.
  • Anschliessend werden 2 weitere virtuelle Maschinen erstellt. Diese werden als Debian Server augesetzt. Auf dem einen Server läuft nur der FTP Server und auf dem anderen der Teamspeak und der Gameserver. -> Wiso das? Nur wegen der Sicherheit, wenn die Server, welche im Internet erreichbar sind gehackt würden, haben sie kein Zugriff auf meine lokalen Backup-Daten.

Nun meine Fragen (könnte noch erweitert werden - Aktuell V 1.0)
- Ich habe überlegt, ob ich noch die CPU ersetzen soll. Es würde dann eine Q8400 sein. Lohnt sich das?

Habt ihr noch Verbesserungsvorschläge oder Tipps für mich?

Danke für euer Feedback
 
Habe auch schon viel damit rumgespielt und muss sagen...letztendlich bist du immer schneller, wenn du dir einfach ne externe Platte nimmst und zum nächsten PC zu Fuß gehst. Spart außerdem Strom. Denn ich denke mal nicht, dass du 1000Mbit-Lan hast.
An was für ner Leitung sitzt du denn, dass du da nen Gameserver aufsetzen willst? Was für ein Gameserver? Für CS reicht auch ein Pentium 4 ;)
Außerdem wäre ne HD5670 Verschwendung in einem Serversystem. (Gehe mal davon aus dein System 2 aus der Signatur soll zum Server werden).
 
Denn ich denke mal nicht, dass du 1000Mbit-Lan hast.
Ist vorhanden :)

An was für ner Leitung sitzt du denn, dass du da nen Gameserver aufsetzen willst?
Die Leitung reicht dicke, das ist kein Prob. Ich miete keinen weil wir von Zeit zu Zeit spielen und ganz unterschiedliche Spiele spielen. Muss flexiebel sein :)

Was für ein Gameserver? Für CS reicht auch ein Pentium 4
Vorrerst nur CS. Aber bald kommen noch andere Server dazu.

Außerdem wäre ne HD5670 Verschwendung in einem Serversystem.
Stimmt, doch leider hat das Mobo keine Onboard Karte... Muss vorrerst so reichen, evt wird noch ne super sparsame Karte eingesetzt. Das hat aber noch Zeit.

Habe auch schon viel damit rumgespielt und muss sagen...letztendlich bist du immer schneller, wenn du dir einfach ne externe Platte nimmst und zum nächsten PC zu Fuß gehs
Dast ist dank meinem schnellen Netz und den vielen Daten nicht der Fall. Es sind 5 Clients die gigaweise Daten sichern, das es immer möglich sein sollte, und auch parallel und immer verfügar, so ist der Server die beste Lösung.
 
Und die CPU sollte eingentlich dicke reichen, da dein Samba Server/FTP server und auch Teamspeak kaum Ressourcen brauchen wird => das meiste wird in die VM gehen können.
Ich kann dir VmWareServer 2 empfehlen, das ist echt klasse (find ich). Ich hab nen nativen Debian Server mit Collax in ner VM und nem Win Home Server in ner VM... das rennt mit nem kleinen AMD 2 Kerner ohne Probleme... die 4gb RAM sind eben wichtig...
 
die 4gb RAM sind eben wichtig...

Die sind zum Glück vorhanden.

Das wegen der CPU leuchtet mir ein. Ich köntne mir auch vorstellen, den CPU wieder auf Standard Clock laufen zu lassen. Sollte auch reichen schätze ich
 
Okay ich seh schon, du investierst einiges.
Was du bei Gameservern außerdem bedenken solltest: einige neuere Spiele, wie z.B. BC2 erfordern Ranked-Server, damit die Level steigen. Das geht natürlich im Privatbereich nicht.
CPU würde ich nur dann ersetzen, wenn wirklich sehr hardwarehungrige Sachen gezockt werden sollen. Also aktuelle Games mit vielen Spielern.
Ich weiß jetzt nicht wie bewandert du im Umgang mit Linux bist...niemals die Server als root starten ;)
Ansonsten fällt es schwer jetzt hier Tipps zu geben, wenn du keine konkreten Fragen hast ;)
Scheint als hättest du dir da schon einige Gedanken gemacht. Dann leg einfach mal los und schieb Fragen nach, wenn was unklar ist.
 
Ich weiß jetzt nicht wie bewandert du im Umgang mit Linux bist...niemals die Server als root starten
bin kein profi, aber n guter anwender schon:) das ist mir durchaus bekannt.

wie gesagt, cpu update ist nurn gedanke, aber mache ich warscheinlich nicht :)

habe mich nur gefragt, ob meine überlegungen richtig sind :)
also das mit 2 vm's von wegen sicherheit


-> Edit
Lohnt es sich für ca. 30 Euro (die billigste Karte im Shop meines Vertraunes) meine aktuelle 5670 mit der Club3D HD 3450 Passiv LowProfile, PCI-E zu ersetzen? (Natürlich für den Server-Betrieb)


Was haltet ihr von meiner Aufteilung?
-- Aufteilung auf die 2 HD's
System wird auf die Standard HD kopiert (500 GB)
Die 2 VM's auf die 2te HD (80 GB) und mit variablen virtuellen Festplatten ausgestattet (verändern ihre Grösse bei Bedarf)

&

Was ist besser
-> Ein Desktop Ubuntu als Basis System zu nehmen?
oder
-> Ein Server Ubuntu und das mit Gnome ausstatten?
 
Zuletzt bearbeitet:
Wofür brauchst du denn die grafische Oberfläche auf dem Server? Die Samba Shares lassen sich leicht per Konsole und Editor verwalten und die virtuellen Maschinen kannst du bequem von einem anderen Rechner aus steuern.
 
Also erstmal:
Bei einem Gameserver kommt es nicht wesentlich auf die Datenübertragungsrate (=Up+Downspeed) sondern auf die Reaktionszeit.. "ping"
Dort sehe ich das grösste Problem..

Den Quadcore empfehle ich für dich. Da mehrere Prozesse unabhängig laufen, sind hier viele Cores besser als wenige mit mehr Takt..

Wenn du es richtig machen willst und flexibel sein willst, dann schau dir denn VMware ESXi an. Wenn du Glück hast, läuft das auf deiner Hardware.
Das ist das Produkt was man im Serverbereich dafür einsetzt.. (Bewährt sich also)
ESXi ist gratis!
 
Geht mir besser zum Verwalten der virtuellen Maschinen... Hab keine Erfahrung mit einem konsolebasierten Server und VM's. Das andere ist in der Konsole kein prob.

Bei einem Gameserver kommt es nicht wesentlich auf die Datenübertragungsrate (=Up+Downspeed) sondern auf die Reaktionszeit.. "ping"
Dort sehe ich das grösste Problem..

der ist kein Prob, hatte schon einen mal auf Windows (haha ja ich weis, das gehört sich net :P) drauf. Lief auch bei über 20 Personen gut. Meine Leitung ist nicht das Problem, auch der Ping ist gut
 
Zuletzt bearbeitet:
Auch mit Teamspeak und nebenbei FTP Zugriff ?
Surft noch jemand auf der gleichen Leitung nebenbei ?

Ich hoffe du hast einen ADSL Anschluss und keinen Cablecom ? (Bei Cablecom teilst du dir die Leitung mit anderen Leuten aus deiner Umgebung, was sich in der Reaktionszeit stark niederschlägt..)


Bezüglich Virtualisierung: Hast du dir mal den ESXi angeschaut ?
 
Ich hoffe du hast einen ADSL Anschluss und keinen Cablecom ? (Bei Cablecom teilst du dir die Leitung mit anderen Leuten aus deiner Umgebung, was sich in der Reaktionszeit stark niederschlägt..)

Eigene DSL Infinity Leitung von Swisscom mit immer gleich grossem Down/Upload. Die hällt ohne Prob. Denn der FTP ist nur für ein paar Personen gedacht, der wird selten aktiv sein.

Bezüglich Virtualisierung: Hast du dir mal den ESXi angeschaut ?
Nein, aber hab einmal die Features angeschaut, nicht schlecht. Werde mich einmal einlesen
 
Was die Virtualisierung angeht, kann ich dir noch Proxmox empfehlen. Dort hast du dann eine Weboberfläche und packst die einzelnen Services in Virtuelle Maschinen. Diese kannst du dann im Webinterface mithilfe von Java sogar angucken - Und im Gegensatz zu ESXi brauchst du keine Server-Hardware und das Ganze ist Open-Source.
 
danke xXNeXoNXx für den Tipp

Klingt super und auch was ich darüber so lese ist nicht schlecht :) ich werde mich ein wenig darüber informieren
 
jop danke für den tipp..
kannte ich auch noch nicht..

@xXNeXoNXx
Wegen der Server Hardware: Mein ESX läuft auf einem Lenovo Thinkpad T60 :D
(Mit mehreren VMs)
 
Das Rennen wird bei mir VM-Ware Server oder Proxmox machen. Lese noch ein wenig Tests etc. und werde dann entscheiden, was für mich am besten ist
 
Stimmt Boeby, ESXi kann auf standard-Hardware laufen - muss aber nicht. Das Ganze hängt eben immer davon ab, ob die entsprechende Hardware von dem Hypervisor unterstützt wird..Da hat der Linuxkernel definitiv die nase vorn ;)
 
Es wundert mich ein wenig das noch niemand KVM ins Spiel gebracht hat. Vor kurzem war die Desktop-Virtualisierung noch recht bescheiden. Das ist aber besser geworden auch wenn es wohl nicht von Belang ist. Ausserdem ist KVM schnell, OpenSource und seit ner Weile die bevorzugte Virtualisierungsmethode von Ubuntu.
Ich würde mir aber ganz stark überlegen ob ich als Server Ubuntu nutze.
Eher würde ich CentOS einsetzen. Das besitzt mittels KVM auch eine wunderbare Virtualsierung und ist über den Virtmanager einfach zu konfigurieren. Weiter hättest du da von Haus aus SELinux Unterstützung.
 
@xXNeXoNXx
Stimmt! :)

@GrayFoxHard
Schon klar dass es noch andere Lösungen gibt.. Der Einfachkeitshalber habe ich den ESXi empfohlen.. Das ist wohl wirklich das einfachste und doch auch sehr stabiles System..
(Wenn du was einfacheres kennst, gib bitte bescheid..)
 
KVM ist einfacher ;)
Ich weiss nicht in wie fern Ubuntu den Virtmanager im Repo hat. Aber bei Fedora geht es so: Virtmanager -> OS auswählen -> passendes Iso oder Laufwerk auswählen->Virtuelle Festplatte einrichten ->Fertig. Einfacher geht es nicht mehr. Und zumindest bei Fedora ist das ganze sogar im Repo. Einfach die Gruppe "Virtualization" Installieren ^^
 
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