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Konsolensoftware bald auch bei uns billiger!?

Seh ich auch so.

Ich kaufe eigentlich gar keine Vollpreis Spiele mehr, 50€ bei PC-Games und bis zu 70€ Xbox-360 Games sind mir einfach zu viel als Azubi. Beim PC hol ich mir oft Schnäppchen via Steam (Orange Box 9,99€, Left 4 Dead 22,49€, GTA IV 34,99, ... ) und bei der Xbox werden auch nur Classics oder Schnäppchen geholt (Blue Dragon im MM für 12€ - genial).

Un wenn ich mir die ganzen Österreicher Shops angucke, die uncut Spiele teilweise für 70-80 Tacken verkaufen. Nee lass ma.

Aber amazon.co.uk werd ich die Tage auch noch was ordern ;)
 
Also ich war gestern mal wieder bei meinem Stammgameshop und da der Besitzer mittlerweile so etwas wie ein Kumpel ist haben wir uns auch eine ganze Zeit lang unterhalten.
Er meinte dass ihm die UK Preise wie auch die allgemeine Krise schwer zu schaffen mache.
Sein Umsatz sei in den letzten Monaten um 50% eingebrochen.
Neue Spiele die er sonst immer für 65 - 70 € verkaufen konnte bleiben einfach liegen.
Die meisten Leute wühlen nur noch bei den gebrauchtsachen rum oder bringen ihre durchgezockten UK Spiele zum verkauf.
Ich versteh seinen Schmerz und natürlich bin ich da ein gutes Beispiel. Vor noch einem Jahr war ich so etwas wie einer seiner besten Kunden.
Ich hab jeden Preis bezahlt und mir immer pünktlich zum Realese die neusten Games geholt.
Mich hat er nun schon länger nicht mehr gesehen und auch gestern hab ich nur ein paar gebrauchte UMD Filme bei ihm gekauft.
Ich denke die kleinen Gameshops würden so eine Preisharmonisierung sehr begrüssen.
 
blitzzange schrieb:
Werfen wir einen Blick auf die von Raubkopien und 1-Klick Hostern am Boden liegenden Filmindustrie.

Man produziert 1 Film für "unglaubliche 90 mio" und nimmt aber allein in den USA in einer Woche 300 mio ein. siehe http://wulfmansworld.blogspot.com/2009/04/einspielergebnisse-kino-stand-17-woche.html. Und am Ende hat der Film vielleicht 1 Miliarde eingespielt, macht ungefähr 1000% Gewinn...Ganz anständig, oder? Und erzählt wird: "Naja aufgrund der Raubkopien etc. konnten wir dieses Jahr uns grade so über Wasser halten"...Aber es könnten ja 1200% Gewinn sein wenn die bösen Filesharer nicht wären...:o

Jo, und diese erfolgreichen Blockbuster finanzieren den hohen Prozentsatz der Filme die nie Gewinn erzielen oder allenfalls innerhalb von X Jahren nach Veröffentlichung dann irgendwann mal mit DVD Verkäufen ihre Produktionskosten wieder einspielen.
Das Filmgeschäft ist eine riesige Querfinanziererei, dass ist bei Spielen noch nicht ganz so ausgeprägt, aber entwickelt sich auch in die Richtung.

blitzzange schrieb:
Fakt: noch NIE wurden so viele Konsolen, Pcs, Handhelden etc verkauft wie heute. Der Markt ist unerschöpflich und die Industrie nervt uns mit ihren unverschämten Preisen. Früher war die GamesLobby klein und wurde nur belächelt, da hab ich es noch eingesehen dass die versuchen ihre Kosten zu decken, aber heute ist "Gaming" Volkssport in der Altersklasse bis 30. Und glaubt mir: wenn sie euch erzählen es gehe ihnen schlecht, dann verdienen sie grade richtig gut (Sony), und wenn sie sagen alles läuft super, dann ist ihnen der Absatzmarkt eingebrochen (Microsoft) was aber immernoch ein Plus von vielleicht 40 % des Vormonats bedeutet.

Fazit: Man verdient sich DUMM & DÄMLICH und verkauft uns noch dümmeren Konsumenten es gehe ihnen so schlecht und deshalb kostet das alles so viel.:freak:

Natürlich ist der Markt heute größer, genauso sind aber auch die Produktionskosten explosionsartig gestiegen. Vor 15 Jahren wurden erfolgreiche Spiel von kleinsten Teams die teilweise nur aus einer handvoll Leuten bestanden erstellt. Heutzutage stehen hinter fast jedem Titel ein ganzes Heer von Programmierern, Grafikern etc. Die Kosten für Spiele haben mittlerweile oftmals die von günstigeren Filmen eingeholt.

Und Geschäftszahlen der Firmen werden heutzutage eigentlich durchweg veröffentlicht, da es sich um AGs handelt und diese ihren Anteilinhabern Rechenschaft schuldig sind. Du kannst dir die Geschäftsberichte also gerne selbst anschauen wenn du den Firmen nicht glaubst wenn sie sagen, dass sie Verluste machen.
 
die produktionskosten sind nicht zu letzt wegen dummheit gestiegen!

gleichzeitig ist die qualität der spiele auch noch gesunken. ja graphisch sehen sie toll aus... >.>
 
Iceman346 schrieb:
Und Geschäftszahlen der Firmen werden heutzutage eigentlich durchweg veröffentlicht, da es sich um AGs handelt und diese ihren Anteilinhabern Rechenschaft schuldig sind. Du kannst dir die Geschäftsberichte also gerne selbst anschauen wenn du den Firmen nicht glaubst wenn sie sagen, dass sie Verluste machen.


Man kann die Geschäftszahlen aber immer so aussehen lassen, wie man möchte. Der Spielraum ist da ziemlich groß, wobei ich hier aber niemandem Betrug unterstellen möchte. Es gibt halt Mittel und Wege, seine Geschäftszahlen in einem bestimmten Licht darzustellen, somit würde ich da nicht zu 100% drauf vertrauen.

Ich denke schon, dass die Hersteller ziemlich viel Geld verdienen, wenn ein ordentliches Spiel auf den Markt gebracht wird.
 
Es gibt erstmal keinen "gerechten" Preis für Video oder PC Games. Das sind absolute Luxusartikel und keine Mittel um den Grundbedarf zu decken. Wenn man sich mal ansieht was teilweise für Produktionskosten bei großen Titeln entstehen, die über mehrere Jahre entwickelt werden, mit zig Leuten + Infrastruktur, Nebenkosten und dann noch der Vertrieb, Werbung etc. dann ist es schon verständlich das die Preise nicht massiv sinken können.

Für viele Entwicklerstudios ist jedes neue Projekt kritisch, wenn es sich nicht halbwegs gut verkauft und gewinn einfährt geht man schon schnell mal pleite. Die Liste mit Beispielen pleitegegangener Entwickler & Publisher ist ziemlich lang.

Die meisten Titel kriegt man schon für 59,- Euro (Konsolen) wenige für mehr .. man muss sich auch etwas umschauen. Somit ist es m.M. nach schon verwunderlich das die Preise relativ stabil sind. Für mein Atari VCS2600 hab ich damals auch locker 120,- DM für ein neues Spiel hinlegen müssen, teilweise noch mehr.

Es wäre mal interessant mal anhand eines populären Games zu sehen wie sich die Ganzen Kosten verteilen und wie viel tatsächlich beim Publisher und beim Entwickler hängenbleibt. Und es ist doch völlig legitim einen guten Gewinn zu machen, mal ehrlich, wer will für seine harte Arbeit nicht auch gutes Geld sehn ?
 
ja, ist wahnsinn.


ICh verstehe eigentlich ganz grundsätzlich nicht, warum ein Spiel immer 60-70 Euro kosten muss.

Für ein Spiel mit 200+ Stunden Spielzeit würd ich auch mehr bezahlen, ist doch ganz logisch..
Bei vielen Spielen kriegt man einfach zu wenig für sein Geld, bei anderen wiederum irgendwie viel zu viel..

ICh mein, das Spiel dass ich in den letzten 4 JAhren mit massivem Abstand am meisten gespielt hab war Counterstrike Source. Das gabs umsonst zu Half Life dazu..
da frag ich mich halt schon mal, warum ich für ein 7 Stunden Spiel 70 Euro hinblättere..
 
da frag ich mich halt schon mal, warum ich für ein 7 Stunden Spiel 70 Euro hinblättere..

Naja, sagens wir so... wenn die 7 Std "perfekt" sind (Gameplay / KI / Grafik / Sound / STeuerung...) why not !? ... aber eben das ist nicht der Fall. Da funktionieren die Online Server nicht vernünftig zum Release... es gibt Bugs im Spiel die Dauergepatcht werden (da stehen die HD Konsolen dem PC mittlerweile in nix nach) oder man bekommt nur 80% Spiele wo man sich die restlichen 20% via DLC kaufen "darf" und so doppelt bezahlt (nein ich reda da nicht von wirklichen Zusatzcontent) ...

Mich stören auch nicht die 70€ pro Spiel (UVP) sondern was mich stört ist das genau diese Spiele woanders bis zu 50% weniger kosten -> und da fühle ich mich ein wenig "abgezockt".

Es wäre mal interessant mal anhand eines populären Games zu sehen wie sich die Ganzen Kosten verteilen und wie viel tatsächlich beim Publisher und beim

Da gabs mal (vor Jahren) in der GameStar nen Artikel drüber -> Ich glaube da blieben irgendwas um die 20% des letztendlichen Verkaufspreises hängen (ohne Garantie).

Ich denke schon, dass die Hersteller ziemlich viel Geld verdienen, wenn ein ordentliches Spiel auf den Markt gebracht wird.

Jaein...

Es gab einige sehr sehr gute Spiele die (leider) wie blei in den Regalen liegen blieben... Pharao (Echtzeitstrategie) oder auch Sacrifice -beides PC Games- gehören z.B. dazu (auch schon etwas älter). Oder schau dir GTA auf dem GameBoy an -> Klass Spiel -> super Testnoten durch die Bank -> Flop -> Falsche Plattform.

Da gabs schone einige die sich verkalkuliert haben.
 
Iceman346 schrieb:
Jo, und diese erfolgreichen Blockbuster finanzieren den hohen Prozentsatz der Filme die nie Gewinn erzielen oder allenfalls innerhalb von X Jahren nach Veröffentlichung dann irgendwann mal mit DVD Verkäufen ihre Produktionskosten wieder einspielen.
Das Filmgeschäft ist eine riesige Querfinanziererei, dass ist bei Spielen noch nicht ganz so ausgeprägt, aber entwickelt sich auch in die Richtung.

Dazu mutmaße ich einfach mal: Eine Komödie mit max 20 Mio Produktionskosten spielt auf jeden Fall mehr ein! Habt ihr mal gesehen was SAW so einspielt? Hier die unglaublichen Fakten:
Saw 1 - 1,000,000 $Budget - 103,000,000 $Gewinn
Saw 2 - 4,000,000 $ Budget - 152,000,000 $Gewinn
Saw 3 - 10,000,000 $ Budget - 163,000,000 $Gewinn
Saw 4 - 10,000,000 $Budget - 134,000,000 $Gewinn
NUR FÜR KINO GRECHNET! Alles klar?


Natürlich ist der Markt heute größer, genauso sind aber auch die Produktionskosten explosionsartig gestiegen. Vor 15 Jahren wurden erfolgreiche Spiel von kleinsten Teams die teilweise nur aus einer handvoll Leuten bestanden erstellt. Heutzutage stehen hinter fast jedem Titel ein ganzes Heer von Programmierern, Grafikern etc. Die Kosten für Spiele haben mittlerweile oftmals die von günstigeren Filmen eingeholt.

Nicht ganz... es arbeiten zwar mehr, aber die Spiele werden viel hochfrequentierter auf den Markt geworfen. Das wiederum liegt unter anderem daran, dass "früher" noch richtig programmiert wurde, während heute eine Engine und ein Editor als Bausatz gekauft wird und zigmalig eingesetzt wird.

Und Geschäftszahlen der Firmen werden heutzutage eigentlich durchweg veröffentlicht, da es sich um AGs handelt und diese ihren Anteilinhabern Rechenschaft schuldig sind. Du kannst dir die Geschäftsberichte also gerne selbst anschauen wenn du den Firmen nicht glaubst wenn sie sagen, dass sie Verluste machen.

Geld regiert nunmal die Welt und wenn sie sagen würden dass sie sich ne goldene Nase verdienen, dann wäre der Ruf nach günstigen DVD und Kinopreisen unsererseits viel zu groß. So sind sie immer die armen Schweine die sich grade über Wasser halten können um ihre Preise zu rechtfertigen.
 
Zuletzt bearbeitet:
blitzzange schrieb:
Dazu mutmaße ich einfach mal: Eine Komödie mit max 20 Mio Produktionskosten spielt auf jeden Fall mehr ein! Habt ihr mal gesehen was SAW so einspielt? Hier die unglaublichen Fakten:
Saw 1 - 1,000,000 $Budget - 103,000,000 $Gewinn
Saw 2 - 4,000,000 $ Budget - 152,000,000 $Gewinn
Saw 3 - 10,000,000 $ Budget - 163,000,000 $Gewinn
Saw 4 - 10,000,000 $Budget - 134,000,000 $Gewinn
NUR FÜR KINO GRECHNET! Alles klar?

Saw 1 war ein absoluter Überraschungserfolg, dass der Film so viel Geld einnimmt oder gar X Nachfolger bekommen würde, damit hat vorher keiner gerechnet. Solche Fälle gibts natürlich.
Außerdem solltest du nicht Umsatz mit Gewinn verwechseln. Den Wert den man normalerweise findet (Gross im Englischen) ist rein der Umsatz, davon wollen noch ganz viele Leute was abhaben, ich bezweifle, dass davon mehr als 25% wirklich Geld in der Kasse ist.

blitzzange schrieb:
Nicht ganz... es arbeiten zwar mehr, aber die Spiele werden viel hochfrequentierter auf den Markt geworfen. Das wiederum liegt unter anderem daran, dass "früher" noch richtig programmiert wurde, während heute eine Engine und ein Editor als Bausatz gekauft wird und zigmalig eingesetzt wird.

Es erscheinen mehr Spiele weil es deutlich mehr Softwarehäuser gibt. An der Frequenz hat sich wenig geändert, etwa 2 Jahre Entwicklungszeit für ein Singleplayerspiel sind immer noch normal.

Und eine Engine und ein Editor machen noch lange kein Spiel. Da müssen Skripte für den Ablauf der Szenen programmiert werden, da müssen Models und Texturen erstellt werden, da muss Musik und Sounds erstellt werden, da fehlt noch eine KI und so weiter.
Mal ganz abgesehen davon, dass es selten vorkommt, dass ein Programmierteam eine Engine wirklich 1:1 übernimmt ohne eigene Änderungen und Anpassungen daran vorzunehmen. Zu sagen, dass heute nicht mehr "richtig" programmiert wird ist einfach völliger Unsinn.

blitzzange schrieb:
Geld regiert nunmal die Welt und wenn sie sagen würden dass sie sich ne goldene Nase verdienen, dann wäre der Ruf nach günstigen DVD und Kinopreisen unsererseits viel zu groß. So sind sie immer die armen Schweine die sich grade über Wasser halten können um ihre Preise zu rechtfertigen.

Und sowas sind dann wiederum Totschlagargumente. "Wir sind 1968 auf dem Mond gelandet" - "Glaub ich nicht, die würdens doch nie zugeben das es nicht so war."

Ist ja schön das du das so glaubst, hat mit der Realität nunmal nicht unbedingt was zu tun.
 
DeathAngel03 schrieb:
Naja, sagens wir so... wenn die 7 Std "perfekt" sind (Gameplay / KI / Grafik / Sound / STeuerung...) why not !? ...
nein, auch dann ist es ne frechheit!
 
über perfekt lässt sich streiten.
Für perfektes gebe ich auch gerne das doppelte aus. Nur ist perfekt halt relativ.
ICh fand die Steuerung in KZ zb nahezu genial. Sehr viele finden das eben nicht ..
 
Ich würde den Preis eines Spiels nicht nur an der reinen Spieldauer festmachen.
Ich meine Entwickler haben ja auch die Möglichkeit ein Spiel schwerer zu machen oder Rücksetzpunkte weit nach hinten zu schieben um somit die Spielzeit künstlich aufzublähen.
Wird das Spiel dann dadurch besser?
Ich denke wenn ich ein Spiel wie Call of Duty 4/5 zocke und es mir sehr gut gefällt dann bin ich auch mit 7 Stunden Spielzeit zufrieden.
 
ein spiel mit nur 7h spielzeit ist per se nicht perfekt!
 
ich gehe bei spielzeit von der zeit aus, die ich brauche, wenn ich nicht sterbe. wobei das ja auch nur auf ineare Spiele wirklich anwendbar ist - open world RPGs bieten per definition eine bessere Leistung in der Hinsicht. Dort siond Spielzeiten von 100-200 Stunden keine seltenheit, wenn man alle Aufgaben erfüllen will. Gut auch hier könnte man sagen "bei kz kannste auch ewig rumsuchen, bis du alle Geheiminformationen gefuinden hast etc. Aber das ist imo nicht wirklich vergleichbar, da planloses Vorgehen. In RPS weiß man ja meist wo der weg hinführt und hat ein gerichtetes Vorgehen, anders als bei diesem "suchspiel".
 
du meinst 40-80h. 100-200 kenne ich nicht ein einziges rpg der letzten (ka.) 8 jahre.
 
Oblivion mit Mods/Addons locker 200h+
Da kann man richtig lange dran Spaß haben und zocken!
 
gut ich bin kein rpg spieler. hab noch nie eins bessesen bzw ernsthaft gespielt. aber auch fallout ist doch nicht so ganz kurz?
ok lass es dann keine 200 sein, aber 100 ist ja auch schon sehr ordentlich würd ich mal meinen.
 
ich finde zb für spiele wie Facebreaker oder Viva Pinata nur als beispiel finde ich 60-70€ zu viel für 30 - 40 € würde ich eher darüber nachdenken aber es gibt noch mehr spiele die so sind wo der Preis stark überzogen ist.
 
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