aGoat schrieb:
Ich arbeite zum Großteil von zu Hause, mache so einiges im Internet (allerdings auch vieles lokal) und komme mit 100 Mbit dicke aus (weniger konnte ich nicht buchen). Absolut kein Grund, sich einen überteuerten Gigabit-Tarif ans Bein binden zu lassen.
Vollkommen richtig. Ein Beispiel: Meine Mutter wohnt seit langer Zeit bei
einer landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft in Berlin (Degewo). Diese
hat in Kooperation mit Vodafone einen kompletten Glasfaserausbau bis
in die ihnen gehörenden Immobilien gestemmt, was ja zunächst einmal
zu begrüßen ist.
Nachdem die Arbeiten für den FTTH in der Wohnung meiner Mutter
abgeschlossen waren, warnte ich sie vor, dass sich vermutlich Vodafone
in absehbarer Zeit bei ihr melden werde. Sie hat einen Aldi Prepaid Tarif,
der ihr für Internet und Kommunikation an ihrem Tablet völlig genügt und für das Kabelfernsehen zahlt sie knapp 2 Euro monatlich.
Das nur als Info im Vorab. Es kam natürlich wie geahnt, und eine Dame
von Vodafone stand unangemeldet vor der Wohnungstür meiner Mutter.
Ohne große Umschweife präsentierte sie ihr den "fettesten" Gigabit Tarif
und schwärmte ihr vor, was sie denn alles an wahrhaft tollen Dingen mit
so einem Vertrag anstellen könne. Meine Mutter antwortete ihr nur recht
knapp, dass sie in puncto Internet bestens versorgt sei, und wies darauf
hin, dass sie künftig nicht mehr an der Haustür belästigt werden möchte.
Na ja, eben so, wie ich es vorher mit ihr abgesprochen hatte. 😉
Mann, einer alleinstehenden Seniorin einen 1000 Mbit/s Vertrag ohne rot zu werden unterjubeln zu wollen, das grenzt für mich schon fast an einen
Betrug.
Wen's interessiert:
https://www.vodafone.de/immobilienwirtschaft/magazin/blog/glasfaser-berlin.html