News Kooperation statt Überbau: Glasfaser-Internet von Vodafone kommt im Westconnect-Netz

bart1983 schrieb:
Du kannst doch bei einem Infrastrukturausbau BY nicht mit SH vergleichen.
BY ist aber auch deutlich reicher als SH (38 % mehr BIP pro Einw.). Und mit seiner vielen Industrie müsste man meinen, hätten sie es auch dringender nötig. Aber die CSU will ja auch lieber AKW als Stromtrassen ...
 
bart1983 schrieb:
Du kannst doch bei einem Infrastrukturausbau BY nicht mit SH vergleichen.
Bayern hat 4,5mal so eine große Fläche wie SH. Laut KI liegt 90% der Fläche von BY über 150m, während euer höchster "Berg" gerade mal 168m hat. 45% der Fläche in BY ist entweder Mittel- oder Hochgebirge.
Beruhig dich mal, denn ich habe es ja erwähnt in meinem Kommentar oder nicht?
Und außerdem wohne ich auch in Bayern bzw. habe dort auch ein Domizil und kann da dementsprechend mitreden.

bart1983 schrieb:
Ich weiß, Hate ggb. BY ist en vogue, aber man sollte da schon fair bleibem.
Weiß jetzt nicht, wo ich Bayern gehated habe, aber na gut. Dann ist es wohl hate speech von mir gewesen :D
Ergänzung ()

rezzler schrieb:
Wobei in Bayern die ersten geförderten FTTH-Ausbauten nun auch schon über ein Jahrzehnt alt sind.
Das große Problem ist auch in Bayern, dass viele in ländlichen Gebieten leben (macht es teuer) und in der Region Passau, wo ich ein Domizil habe, ist überall Werbung von der Telekom bezüglich Glasfaser Ausbau, aber verfügbar ist es flächendeckend nicht.

Ich habe die Messlatte halt nur auf Schleswig-Holstein gesetzt und wenn es nach mir geht, würde ich die Messlatte auch auf Skandinavien heben.
Ergänzung ()

LouisXIV schrieb:
Dem würde ich widersprechen, da Bayern aktiv den Glasfaser Ausbau fördert. In anderen Bundesländern ist nicht besser oder ist es in Baden-Württemberg (Grüne) so viel besser? :)

Ich halte auch nicht viel von diesem gebashe hier im Forum, sei es Trump, USA oder Bayern/CDU.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: LouisXIV
Ich finds total schräg, dass sich einige hier gegenseitig anpflaumen.
Wir sitzen als Enduser doch alle im selben Boot.

Ich begrüße so eine Kooperation, da dann evtl. die Preise sinken, da normalerweise ein Preisdruck entsteht.
Besser wäre es natürlich, wenn JEDER Anbieter OpenAccess nutzen könnte statt nur Kooperationen mit ausgewählten Partnern zuzulassen.

Ich habe zurzeit GF mit 500Mbit, vorher Giga Cable. Ich werde aufgrund des Preises nach einem Jahr auf 200MBit downgraden, da mich die Leitung sonst 70€ kosten soll ...
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Nerdindy
HOCLN2 schrieb:
Dem würde ich widersprechen, da Bayern aktiv den Glasfaser Ausbau fördert. In anderen Bundesländern ist nicht besser oder ist es in Baden-Württemberg (Grüne) so viel besser? :)

Ich halte auch nicht viel von diesem gebashe hier im Forum, sei es Trump, USA oder Bayern/CDU.
Fair, ich gelobe Besserung - in diesem Zusammenhang nicht kausal zutreffend und förderlich
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: HOCLN2
Kaufmannsladen schrieb:
BY ist aber auch deutlich reicher als SH (38 % mehr BIP pro Einw.). Und mit seiner vielen Industrie müsste man meinen, hätten sie es auch dringender nötig.
Naja, die Frage ist eher ob die Industrie dort auch unbedingt Glasfaser für ihre Arbeit braucht.
Glaube eher nicht.
Der Zug ist abgefahren. DE hatte die Chance sich als Technologievorreiter in den 1980igern und 1990gern zu etablieren, die Chance hat die Politik/Gesellschaft verspielt.
Nun geht der Rest der sich aufgebaut hatte auch peu à peu zurück. Dh LWL wird immer weniger benötigt werden, da Rechenzentren sowieso nicht großartig gebaut werden und Technologieunternehmen eher aus dem Land gehen als hier was auszubauen.
1771409354029.png


Neben Bürokratie sind dei Energiepreise der Hauptpunkt den die Politik offensichtlich seit Jahren nicht beheben will oder kann. Dann wird DE eben immer weiter abgehängt. Und für so ein Land reicht dann auch DSL.

Ganz zynisch gesagt: Anträge auf Sozialleistungen klappen auch über vDSL hervorragend ;)

Kaufmannsladen schrieb:
Aber die CSU will ja auch lieber AKW als Stromtrassen ...
Tja, vielleicht weil Stromtrassen sinnlos sind wenn generell zu wenige Strom produziert wird? Nur mal so ein Gedanke. Außerdem gibt es Industrien die man nicht einfach mal so bei Strommangel ab- und dann wieder anschalten kann. Und die ist eben vor allem im Süden (BY und BW) beheimatet.

Aber ist mir eigentlich auch wieder egal, mit Deutschen diskutiere ich schon lange nicht mehr groß über die Energiepolitik. Viele Deutsche sind zu ideologisch-fanatisch aufgeladen als das es sich lohnt pragmatisch zu diskutieren.

Der deutsche Steuerzahler finanziert nun brav den Bau des erste Atomkraftwerks in Polen (da mit EU-Geldern subventioniert) und hier müssen nun neue Gaskraftwerke gebaut werden, weil der STrom im Winter nach dem Ausschalten von 16 AKWs doch nicht reicht. Mehr will ich über den ganzen Wahnsinn auch nicht mehr sagen.

1771407843341.png
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Brainorg
Hier sieht man mal wieder, wie Vodafone seine wettbewerbswidrigen Machenschaften auf der NE4 ausnutzt und die Immo-Konzerne spielen fröhlich mit.

Immerhin bekommen die Leidgeplagten der NE4-Mafia damit etwas früher in den Genuss von FTTH. Ansonsten bliebe ja nur noch OXG.
Insofern Danke an die Westconnect und andere Stadtwerke, die somit Häuser mit FTTH versorgen können bei denen der Hausanschluss sonst "vom Vermieter untersagt" würde.

Andererseits kommt es dadurch vermehrt zu Doppelausbau weil sicher nicht jeder Netzbetreiber (Telekom 👀) mit Vodafone kooperieren wird um in die "verbotenen Häuser" zu kommen.

Bis es bei mir (Sachsen, Covivio GmbH) soweit kommt, werden sicher noch weitere 4 Jahre vergehen.

Nun habe ich aber beschlossen, nicht länger darauf warten/hoffen zu müssen und werde mich selbst mit einem Glasfaseranschluss versorgen. Multigigabit-Richtfunk + Nachbarhaus mit Telekom FTTH Anschluss sei dank! 😁
 
Alexander 65 schrieb:
Dies sind halt schneller wie die T Com!
Das stimmt, ich frag mich ob sich die Telekom dann bei Westconnect einmietet neu baut oder den Markt verschlafen hat und unter geht.
MAYvonBlei schrieb:
e-on/Westconnect ist mir noch zu teuer, Vodafone ist/wird da auch nicht besser. Ich bin jetzt erstmal bei VDSL 250 für 2 Jahre und das reicht mir vollkommen
Mir machte man vor 1 Woche ein Angebot 300/150 für 34,99 das wäre günstiger als DSL aber der Haken ich wollte den Vertrag haben schriftlich mir es selbst durchlesen und dann unterschreiben und entweder abgeben oder per E-Mail senden. Aber sie machen nur Haustürgeschäfte und das mache ich eben nicht.
Ich weiß nicht was ich da auf ihrem Tablet unterschreibe, also habe ich es sein gelassen.
Wenn DSL bei mir abgeschaltet wird muss ich mir halt notfalls eine Lösung suchen.
 
Wahnsinn wie traurig das alles ist. In vielen Ländern bekommt man 10gbit/s download und Upload gleich für 10€ bis 20€ im Monat.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Holzkopf
Wenn du das in Deutschland hinbekommst und 30€/Monat verlangst bist du ein gemachter Mann, also los :D
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Alexander 65
Geht das Gejammer über die ach so hohen Preise in Deutschland schon wieder los, ich kann es nicht mehr hören.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Nerdindy
Generell erstmal sehr gut! Es muss so viel Wettbewerb wie nur möglich bei solchen geförderten passiven Open Acess Netzen herrschen.
Hoffentlich ergeben sich auch bei GlasfaserPlus in den nächsten 1-2 Jahren mehr Kooperationen. Aktuell hänge ich nämlich noch an der Telekom fest. Open Access ohne Wettbewerb ist nunmal kein wirkliches Open Access^^

@CB gerne weiterhin solche News posten :)
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Alexander 65
DerMandelmann schrieb:
Generell erstmal sehr gut! Es muss so viel Wettbewerb wie nur möglich bei solchen geförderten passiven Open Acess Netzen herrschen.
Wettbewerb bei passiven Netzen heißt aber Doppelausbau/Überbaut? :D Ob Westconnect zudem (auch) gefördert ausbaut weiß ich nicht.
DerMandelmann schrieb:
Open Access ohne Wettbewerb ist nunmal kein wirkliches Open Access^^
Doch, auch wenn sich keiner einmieten will (aus diversen Gründen), solange es das Angebot gibt... :D
 
bart1983 schrieb:
Dh LWL wird immer weniger benötigt werden, da Rechenzentren sowieso nicht großartig gebaut werden und Technologieunternehmen eher aus dem Land gehen als hier was auszubauen.
Die Anzahl der Rechenzentren dürfte nicht viel mit dem Bandbreitenbedarf zu tun haben. Und die Anzahl der Technologieunternehmen schon mal gar nicht...
Also doch, wir brauchen LWL. Insbesondere aufgrund der hohen Energiepreise sind die Einsparungen besonders deutlich. Kommt natürlich erst mit der Kupferabschaltung so wirklich zur Geltung, aber dann ist das Einsparpotenzial schon enorm, denke ich.

bart1983 schrieb:
Tja, vielleicht weil Stromtrassen sinnlos sind wenn generell zu wenige Strom produziert wird? Nur mal so ein Gedanke.
Tja, der Gedanke ist leider ziemlich abwegig.
An windigen Tagen produzieren wir enorme Mengen an EE-Strom, besonders im Norden, wo die Windkraftanlagen zahlreich vorhanden sind. Den könnrn wir nicht nutzen, müssen ihn aber dank Einspeisevergütung bezahlen, während im Süden teurer Strom aus fossilen Quellen bezogen wird.
Eine Trasse lohnt sich, sonst würden die privatwirtschaftlich und unideologisch agierenden Übertragungsnetzbetreiber wohl keine bauen...

Wir können natürlich auch einfach mehrere Strompreiszonen in DE einrichten, dann wird der Foodblogger aus Franken wohl ganz schnell sein bei der Genehmigung der Stromtrassen. Denn sonst ist Bayern nicht mehr wettbewerbsfähig, weil der Strom dort im Schnitt deutlich teurer werden würde.
 
DerMandelmann schrieb:
Generell erstmal sehr gut! Es muss so viel Wettbewerb wie nur möglich bei solchen geförderten passiven Open Acess Netzen herrschen.
Dafür müsste es erst mal überhaupt welchen geben, bis jetzt gibt es keinen.
Wer meine Produkte unter seinem Namen verkaufen darf ist kein Wettbewerb sondern White-Label ;)
 
Das Zugangsnetz ist ja nur ein Teil des Produktes.

Ich kriege übers Telekom-Netz meinen Wunschtarif des regionalen Anbieters jetzt für rund 44 € mtl. gemittelt über zwei Jahre. Reicht zwar nur für 600/300 Mbit/s aber noch vor einem Jahr hätte ich mir das nicht erträumt. Das Spiel mit der Kündigungsdrohung um den Preis erträglich zu halten muss man leider trotzdem spielen, aber das klappt dort erfahrungsgemäß ganz gut.
 
Ab Herbst 2026 können bis zu zwei Millionen Haushalte in NRW, Rheinland-Pfalz, Niedersachsen und Hessen so Glasfaser bei Vodafone buchen.

Auf der Webseite von Westconnect ist die Rede von "Über zwei Millionen Menschen". Muß man sich was dabei denken das da nicht von Haushalten die Rede ist? Naja vielleicht gibt's da ja nur SINK Haushalte.

https://www.westconnect.de/unternehmen

Bei VATM wird Westconnect/EON für Ende 2024 mit 1,4 Mio "home passed" Haushalten aufgeführt.

https://www.vatm.de/wp-content/uploads/2025/09/Wettbewerbsstudie-2025.pdf
S.17, Abb. 8

In Deutschland gibt's ca. 43 Mio Haushalte und ca. 85 Mio Menschen mithin ziemlich genau 2 Menschen je Haushalt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenigstens bei diesen beiden Firmen scheint es zu funktionieren. Bei mir liegt eine 10Gbit Glasfaser an, bin damit auch sehr zufrieden. Seit gestern baut die Telekom in meiner Straße ein zweites Glasfaser Netz daneben. Mal schauen wann die tiefbauer unser Dorf lahmlegen.

Und andere Teile Deutschlands haben keine Glasfaser, wir dafür schon zwei 😅 kannst dir nicht ausdenken.
 
bart1983 schrieb:
Naja, die Frage ist eher ob die Industrie dort auch unbedingt Glasfaser für ihre Arbeit braucht.
Glaube eher nicht.
Du kennst also Bayerns Wirtschaft besser als ihr eigener Verband?
https://www.vbw-bayern.de/vbw/Theme...rnehmen-2020-–-leitungsgebunden-und-mobil.jsp

bart1983 schrieb:
Aber ist mir eigentlich auch wieder egal, mit Deutschen diskutiere ich schon lange nicht mehr groß über die Energiepolitik. Viele Deutsche sind zu ideologisch-fanatisch aufgeladen als das es sich lohnt pragmatisch zu diskutieren.
Daraus schließe ich, dass du kein Deutscher bist. Du willst sicher auch nicht, dass ein Deutscher bei deinem Land reinredet.

bart1983 schrieb:
Der deutsche Steuerzahler finanziert nun brav den Bau des erste Atomkraftwerks in Polen (da mit EU-Geldern subventioniert)
Passt ja strategisch. https://www.tagesschau.de/ausland/europa/polen-denkt-ueber-atombombe-nach-100.html
 
@rezzler ich meinte eher Wettbewerb für die Schaltung über das vorhandene open access (passive) Netz.

Und ich wollte noch eine kleine Kritik üben, dass open access ja schön ist, aber wenn defacto nur ein Anbieter gebucht werden kann, das nichts wert ist.

Wortklauberei, du! :D
Ergänzung ()

@Holzkopf Jain. Bei so einem Open Access Netz wie der Westconnect oder GlasfaserPlus geht es ja nur um die letzten wenigen (Kilo)Meter bis ins Haus des Kundens. Das ist eigentlich sehr vergleichbar zur Lage beim DSL, wo die Leitung eigentlich in ganz Deutschland der Telekom gehört und andere ISPs einen Bitstream Zugang erhalten. Übergabe ins Backbone, DNS, Peering usw. sind wieder alles von dem jeweiligen Anbieter, den du gebucht hast.
Die einzige Alternative zu diesem Modell wäre x-fache Überbauung, aber wer will das wirklich?
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück
Oben