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NewsKooperation statt Überbau: Glasfaser-Internet von Vodafone kommt im Westconnect-Netz
Infrastruktur gehört in zentrale staatliche Hände. Ist nicht perfekt, aber besser als private, regionale Gebietsmonopole zu haben, die man per Subventionen und Gesetzen versucht zu steuern.
Mein Glasfaseranschluss wurde auch letzte Woche freigeschaltet, mit Förderung bin ich 2 Jahre an die Deutsche Glasfaser gebunden. Ich bin gespannt, wie sich die Preise nach Vertragsende entwickelt haben. Es ist preislich schon noch ein erheblicher Unterschied zu meinem alten Cable Max Vertrag bei Vodafone. Ob die Preise noch viel weiter fallen, bleibt abzuwarten, denn es findet auch eine Art der Refinanzierung der Infrastruktur statt.
Ich glaube nicht, dass die Preise fallen. - Was ich aber glaube ist, dann die Preise nicht / langsamer steigen als die Inflation. - Was ich meine ist:_ - Ich habe seit 3 Jahren einen FTTH Tarif 300/150 Mbit, und zahle dafür 50 EUR im Monat. - Die 50 EUR waren aber vor 3 Jahren "mehr wert", als sie es heute sind.
Die Arbeitslosenquote in Deutschland steigt seit Jahren. Wenn die Telekommunikationsunternehmen jedoch nicht bereit sind für den Knochenjob angemessen zu bezahlen, so dass potentielle Angestellte von ihrer Arbeit leben könnten, muss man sich nicht wundern, wenn niemand es machen möchte. Die alte Mär vom Fachkräftemangel, der in vielen Fällen nichts anderes ist als die Gier der Arbeitgeber, Stichwort Entkopplung von Produktivitätswachstum und Lohnentwicklung.
Bei meinen Eltern im Örtchen (Rhein Hunsrück Kreis, RLP) laufen die Bauarbeiten seit Dezember. Westconnect baut aus und Vodafone wird der einzige Provider sein. Kein 1u1 oder EON nur Vodafone möglich. Bisher läuft es gut, mal schauen wie lange es dauert. Ich werde berichten.
Mit Ausnahme Schleswig-Holstein. Da gibt es fast überall Glasfaser mittlerweile. Es ist bestimmt auch viel Politik der jeweiligen Bundesländer, wobei Bayern bspw. auch Glasfaser aktiv fördert. Klar ist Bayern ist größer und hat deutlich mehr Einwohner, aber dennoch machen die was falsch ggü. Schleswig-Holstein.
Kooperation finde ich immer besser als drölf Überbauungen, nur damit jeder sein eigenes Netz hat und am Ende Straße oder Fußweg nach zig Baustellen hintereinander völlig unbrauchbar geworden sind.
Für den Fortschritt, gegen die kriminellen Machenschaften von dem Mafiosi-Kumpel von Jensen, welcher ohne Ende Geld an der Spitze der DTAG macht und uns BS-Preise zahlen lässt, während sein Laden andauernd scheiß Routing bietet.
Mehr braucht man als normaler Mensch auch einfach nicht. Sogar 50 Mbit ist für die meisten (im Single- oder Paarhaushalt) schon zu viel, wenn es nur um Social Media, Netflix und Mails geht.
Ich arbeite zum Großteil von zu Hause, mache so einiges im Internet (allerdings auch vieles lokal) und komme mit 100 Mbit dicke aus (weniger konnte ich nicht buchen). Absolut kein Grund, sich einen überteuerten Gigabit-Tarif ans Bein binden zu lassen.
Jetzt liegt schon die Glasfaserader im Haus und muss nur noch terminiert und freigeschaltet werden. Da werde ich auch den kleinstmöglichen Tarif (150 Mbit müssten es bei Telekom sein, wenn ich mich nicht täusche) buchen und dann nach Ablauf der Bindung schauen, ob ich einen passenderen Tarif für weniger Geld bei einem günstigeren Anbieter finden kann.
Leider haben sich meine Eltern ohne mein Wissen einen Gigabit-Glasfasertarif für >70€ aufschwatzen lassen. Ich habe davon erst erfahren, als wir bei Gelegenheit gemeinsam bei Telekom waren und mein Vater einen günstigeren Tarif wünschte. Geht erst ab Ende diesen Jahres.
Wenn die meisten Kunden wüssten, was sie an Bandbreite wirklich bräuchten, würden sich viele wesentlich günstigere Tarife aussuchen.
Die Leute wehren sich ja auch dagegen. Bei meinen Eltern im Gebiet hat die Telekom die Leute gefragt, ob sie Glasfaser haben wollen und fast alle haben abgelehnt. Sie haben es dann letztendlich trotzdem verlegt.
Tatsachen mit falschen wording diskreditieren, genau mein Humor. Der momentane Ausbau ist und bleibt ein Witz! Die "Stammtischparolen" stellen auch bei mir eher die Regel als die Ausnahme dar, wobei ich auch ElliotAlderson zustimmen muss: Viele brauchen die Geschwindigkeit nicht und geben sich mit ihrem DSL50k zufrieden. Bei einem Bekannten liegt seit 2 Jahren Glasfaser im Viertel und nichts geht voran. Mal schauen, wie lang dort noch mit DSL2000 gesurft werden muss
Die Regio-Zuschläge von Vodafone waren bisher so lächerlich hoch, dass es überhaupt keinen Sinn gemacht hat bei VF zu buchen, wenn die sich in ein Fremdnetz einmieten.
Ich drücke allen im Westconnect Gebiet die Daumen, dass man das hier besser gelöst hat.
Djura schrieb:
können andere Telekommunikationsdienstleister dank staatlicher Förderung in 6 km Entfernung problemlos und für den Verbraucher gratis innerhalb von wenigen Tagen ausbauen.
Dass man die schlecht/langsam ausgebauten Gebiete fördert und bevorzugt, weil offensichtlich kein ausreichendes wirtschaftliches Interesse vorliegt, ist ein Witz?
Wir arrogant kann man sein?
Sicherlich eine Katastrophe, man muss aber auch ehrlich sagen: Datenraten spielten damals absolut keine Rolle. Denn das Internet gab es nicht.
Der damalige Trend war der Ausbau der Fernsehinfrastruktur (samt Privatisierung wie in den USA). Wohl auch weil die Politiker eher an sich dachten (Brot & Spiele, Möglichkeit mehr die Wähler via TV zu erreichen).
Es zeigt aber auch exemplarisch wie weitsichtig Helmut Schmidt war. Das schon 1981 zu erkennen ist wild.
Und es hätte dem Land sehr gut getan. Es hätte die modernste Daten-Infrastruktur der Welt gehabt. Weit vor Asien.
Leider hatten offenbar alle seine Nachfolger nicht die intellektuellen Fähigkeiten und waren deswegen zu kurzsichtig um das zu kapieren.
Der Zeithorizont für die Zukunftsschau endet bei zu vielen Politikern wohl eher beim nächsten Wahltermin.
Weder Kohl, noch Schröder und erst recht nicht Merkel ("Internet ist für uns alel Neuland") haben kapieren können warum eine LWL-Daten-Infrastruktur so entscheiden sein wird.
Tatsächlich sind meine Eltern mit vDSL100 gut versorgt. Glasfaser haben sie, dank der geförderten Deutschen Telekom, dennoch für lau bekommen. Nicht mal einen Glasfaser-Vertrag mussten meine Eltern abschließen.
Das ist rational nicht mehr zu erklären. Dast ist und bleibt ein Witz.
Mir ging's um Probleme "im laufenden Betrieb", also Performance-Probleme (das Nichterreichen der eingekauften Bandbreite bspw., oder Ausfälle, oder auch Performance-Probleme beim Peering in bestimmte Netze ... mein Nachbar kann darüber ein Buch schreiben).
Mit Ausnahme Schleswig-Holstein. Da gibt es fast überall Glasfaser mittlerweile. (...) Klar ist Bayern ist größer und hat deutlich mehr Einwohner, aber dennoch machen die was falsch ggü. Schleswig-Holstein.
"Klar, ich bin zwar 25 Jahre jünger, aber da er beim 100m Sprint gegen mich deutlich verloren hat, muss es an seinem Training liegen"
Du kannst doch bei einem Infrastrukturausbau BY nicht mit SH vergleichen.
Bayern hat 4,5mal so eine große Fläche wie SH. Laut KI liegt 90% der Fläche von BY über 150m, während euer höchster "Berg" gerade mal 168m hat. 45% der Fläche in BY ist entweder Mittel- oder Hochgebirge.
Ich weiß, Hate ggb. BY ist en vogue, aber man sollte da schon fair bleibem.
SH besteht vor allem aus Wasser Dünen und Feldern, dazu ist vieles in "spuckweite" da es flächenmäßig klein ist.
Jeder Hubel gilt als "Berg", deshalb ist das "Kabel in die Erde butteln" aja auch so easy und BY deutlich schwerer
Wobei in Bayern die ersten geförderten FTTH-Ausbauten nun auch schon über ein Jahrzehnt alt sind. Über Bayern kann man sich da mMn nicht beschweren, Schleswig-Holstein ist das aber mMn entspannter und mit mehr Weitblick angegangen.