Krieg im Irak - Hintergründe, Verlauf und Folgen?

Hm, sorry Kaltpresse... Muss aus der Agressivität, die mir hier entgegengebracht wird (will mal keienn nennen) heraus überreagiert haben. Wollte dich nicht persönlich verletzen...

Trotzdem, Krieg ist keine Lösung, egal welches Problem! Wenn wir uns darauf einigen könnten, würde ich auch gerne nach realistischen anderen Methoden der Konfliktbewältigung suchen, die hier kaum benannt wurden...

MfG, Silver
 
Original erstellt von Kaltpresse

@Daywalker

.........Millionen Iraker ermordet wurden, das stösst hier aber auf taube Ohren.
Kaltpresse
Würde es Dir etwas ausmachen,diese Ausage mit Beweisen zu untermauern?
Bei mir stößt grundsätzlich etwas auf taube Ohren,wenn es
a)defenitiv falsch ist,
b)nicht bewiesen ist,oder was noch schlimmer ist
c)bewußt falsch gesagt wird.
Cerberus
 
Original erstellt von .:SILVER:.
Trotzdem, Krieg ist keine Lösung, egal welches Problem! Wenn wir uns darauf einigen könnten, würde ich auch gerne nach realistischen anderen Methoden der Konfliktbewältigung suchen, die hier kaum benannt wurden...
Das ist doch mal ein Ansatz! Aber bitte nicht in der Rückschau auf die Vorgeschichte des Irak-Kriegs - das hatten wir schon reichlich! Und in der Rückschau läßt sich dieser Krieg auch eh nicht mehr verhindern, egal, wie man zu ihm steht.

@ .:SILVER:. : Dann leg mal los! Wie könnten künftig Methoden der Konfliktbewältigung aussehen, damit weitere Kriege, aber auch die weitere Unterdrückung und Ermordung von Menschen in Diktaturen, verhindert werden können?

Ciao, Tiguar
 
nur ein krieg von vielen...

Original erstellt von Stan
Russland rottet gerade die tschetschenische bevölkerung aus..gewalt?

Wir sind genau an den Punkt gekommen, an den ich wollte, danke. :)

Wieso demontriert keiner geg. diese Gewalt?, warum boykotiert man keinen Wodka?, warum berichtet niemand über diese Gewalt? ... die einzige Antwort, die ich darauf finde ist die, dass es den Medien wie auch manchen Menschen mehr Spaß macht Bush zu kritisieren, statt China, Rußland, etc. ...
In Anbetracht der aktuellen Kriege (inkl. Bürgerkriege ~ 100!) sehe ich nicht, was am Irakkrieg so besonders ist... und warum man sich gerade über diesen Krieg aufregen soll! Im Gegenteil: Im Irak geht es um die Entmachtung eines Regimes, dass ist imo noch ein Stückchen besser als die Unterdrückung einer tschetschenischen Bevölkerung, die Autonomie verlangt. Zum Thema Israel wäre ein eigener Thread notwendig ( gibt ja auch einen, muss irgendwo auf Seite 100 gerutscht sein ;) ).

mfg
 
Meiner Meinung nach muss das Problem an der Wurzel angepackt werden..dann wird es auch wirklich und auf dauer gelöst..nur was ist diese Wurzel und wie kann man die ausreissen?

grob..

Was löst überhaupt einen solchen Krieg aus? Meistens sind es ja wirtschaftliche Profite und/oder religiöse u. nationalistische Gedanken. Will man keinen Krieg, muss die wirtschaft, die religion und das nationale denken abgeschafft werden.

Die Wirtschaft, das kapitalistische System, kann ersetzt werden. Da gibts viele ganz intelligente Leute die darüber bücher geschrieben haben etc :)..das ergebnis wäre konkurrenzlosigkeit im Staat...aber diese begrenzte denken mit Staaten macht dann ja auch Probleme. Staat A hat vieleicht etwas was Staat B nicht hat..zum Beispiel Erdöl :rolleyes:. Das führt zwangsläufig zu einem Krieg, da A von B abhängig ist. Darum: Staaten abschaffen. Entweder gar keine Staaten mehr oder eine Art Weltstaat.
Religion muss weg, weil die Bevölkerungsgruppe A die gruppe B bekämpfen könnte weil sie nen anderen Gott verehren..Ich sage nicht, dass die Menschen nicht mehr an eine Art gott glauben dürfen, aber das christentum, der islam,.. müssen zusammen mit ihren Büchern abgeschafft werden..denn diese Bücher bilden verschiedene Gruppen in der Gesellschaft..unterscheidet die verschiedenen menschen voneinander..

ob das realistisch ist weiss ich nicht :D ..hoffs aber..so wie es jetzt ist, kann es aber keinen frieden geben ..
 
@Daywalker:

Das liegt daran, dass die Medien ein spektakel um diesen krieg machen...ich persönlich sehe es als eine beleidigung für all diese anderen leidenden menschen an wenn man so ein spektakel macht..der irak-krieg ist aber eine gute grundlage für diskussionen..

ich persönlcih bin nicht demonstrieren gegangen gegen den Irak..ich habe niemals anti-amerikanische transparente oder was weiss ich...nur sprüche die allgemein zum frieden aufrufen..auch in russland..und dem rest der welt..

das gilt auch für alle leute die ich kenne..du scheinst es ein bischen zu übertreiben glaub ich
 
@ Tiguar

Auch ich kann nicht aus dem Stehgreif die Allheillösung für internationale Konflikte herbeizaubern, es gibt jedoch einige Ansätze, die meienr Meinung nach befolgt werden müssten, um wenigstens die Chance einer friedlichen Beilegung zu gewärleisten.

1.) Die Un Waffeninspekteure hätten genug Zeit bekommen sollen, wobei natürlich auch die Kooperation des Iraks hätte zunehmen müssen.

2.) Die Amerikaner hätten nicht parallel zu den Verhandlungen eine "Drohkulisse" aufbauen sollen, da diese in meinen Augen nur zeigt, das von Anfang an Krieg geplant wurde.

3.) Sowohl Amerikaner as auch Europäer hätten mehr aufeinander zugehen sollen. Das "Nein" zum Krieg auf der einen sowie das "Wir können´s auch alleine" auf der anderen Seite trugen nicht wirklich positiv zur Lösung der Problematik bei.


Das ist sicherlich nicht der Weisheit letzter Schluss, aber wäre ein Ansatz gewesen. Vielleicht können die anderen ja ergänzen, sicherlich nicht schwierig, meine nur angedachten Äußerungen zu kritisieren, weiterzudenken oder zu vervollkommnen...

MfG, Silver
 
Mein Diskussionsvorschlag
Basis ist die Charta der UN oder eine modifizierte Version,der heutigen
Situation angepaßt.
1.Abbruch aller diplomatischen Beziehungen durch die Völkergemeinschaft und eine
möglicherweise Ächtung des betreffenden Landes.Unabhängig welche ideologische
oder religiöse Ausrichtung vorherrscht.
2.Abbruch aller wirtschaftlichen Beziehungen,außer die Grundversorgung der Be-
völkerung.
3.Aufstellung einer internationalen,durch die Völkergemeinschaft getragenen
Eingreiftruppe, die falls erforderlich gefaßte Beschlüsse der Gemeinschaft Um u.-
Durchsetzt.
4.Bestrafung und Ächtung aller Firmen und Konzerne die,die wirtschaftlichen und
militärischen Sanktionen unterlaufen.
Das war es erst einmal.Wie gesagt, nur ein Vorschlag.
Cerberus
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Wurzel steckt in den Tiefen der Menschheit

Original erstellt von Stan
Meiner Meinung nach muss das Problem an der Wurzel angepackt werden..dann wird es auch wirklich und auf dauer gelöst..nur was ist diese Wurzel und wie kann man die ausreissen?

Das Problem kann man nicht durch Krieg oder Schönreden oder sonst was lösen, Gewalt führt zu noch mehr Gewalt.

Wie heißt es so schön in der Schule?
Der Klügere gibt nach.
[Irnonie]
Also müsste man sich schön aus allen Gebieten zurückziehen, die Autonomie verlangen (also aus dem kompletten Fernen Osten + Teile vom Nahen), man unterbricht die Berichterstattung, die Hilfslieferungen und jegliche materielle Unterstützung.
Die Grenzen müssten dicht gemacht werden, wenn einer einwandern will -> davon abhalten.
Dann lässt man mal ein paar Monate vergehen, dann müsste es selbst dem verblendesten falschauslegenden Islamprediger klar werden, dass ihm "sein" Gott keine Tauben vom Himmel regnen lässt, und dass "sein" Gott kein Wunderheiler ist.
Dann lässt man die betroffenen Anführer auf den Knien kriechend zu uns ins schöne gesättigte westliche-nördliche Land, und diktiert ihm unseren Willen, ähhh hilft ihnen.

Wenn sie aber immer noch zu Allah oder sonstwem beten, und auf den Westen schimpfen (wahrscheinlich dann mehr denn je, weil wir, die Bösen, sie ja verhungern lassen), dann müsste auch dem Letzten von uns klar werden, dass man diesem Volk auf keiner Weise helfen kann. [/Ironie]

Meine Meinung: Es gibt keine Lösung für das Problem, auf unabsehbare Zeit wird es unser Untergang sein.

Meine Einzige Hoffnung: Wird der Mensch von sich aus evolutionär Schlauer, dass er nicht mehr verblendet irgendwelchen Gottespredigern blind hinterherrennt?
In den tollen Koranschulen werden ja die zukünftigen "mündigen Bürger" herangezogen, das ist das Problem.

Aber es sollte doch auch jedem klar sein, dass sie unsere "Hilfe" in Form von Bomben falsch verstehen - und dass dies nur noch mehr Gewalt heraufbeschwört.
 
@Cerberus


Und was ist mit den ich glaube 1988 vergasten Kurden?

Ausserdem bin hier nicht in der Beweispflicht, das ist nen Fakt. Punkt.

Wenn hier schon von Beweisen die rede ist dann fang mal an und sage das diese Morde und viele andere nicht geschehen sind im Namen von Hussein.

Ansonsten frag die 76000 Exiliraker die haben bestimmt beweise.
 
Original erstellt von Kaltpresse
@Cerberus


Und was ist mit den ich glaube 1988 vergasten Kurden?

Ausserdem bin hier nicht in der Beweispflicht, das ist nen Fakt. Punkt.

Waren das Millionen?

Gewiß bist Du nicht in der Beweispflicht.
Nur,wer wie Du,solche Behauptungen ins Forum stellt,sollte schon aus Gründen
der Seriösität und Glaubwürdigkeit,das auch mit Beweisen untermauern können.
Ansonsten ist es nichts anderes,als das was Du den Kriegsgegnern vorwirfst:
Propaganda
Ich bestreite damit keineswegs,das Hussain und seine Schergen morden und
foltern.Und es ist unerheblich ob es 10000 oder X...Millionen sind.
Jeder einzelne wäre und ist zu viel.
Nur werde ich bei Dir das Gefühl nicht los,das Du billige Diffamierung und Polemik
betreibst.Belehre mich eines bessern.
Cerberus
 
Ach so, du denkst also ich denke mir das aus weil ich hier Propaganda betreiben will?

Sehr interessante sicht der Dinge.

Ich muss hier auch nichts untermauern. Fakten sind Fakten und wenn du sie nicht kennst oder weisst dann mach dich kundig.

Leider habe ich das Video nicht das die verendeten Frauen und Kinder zeigen, das wäre doch nen Beweis oder? Tja mehr inne Glotze schaun dieser Film wurde schon etliche male gezeigt.
 
Ich hab die letzten paar posts nicht gelesen, trotzdem geb ich mal meinen Senf dazu ab:

Die USA geben also vor den Irak "demokratisieren" zu wollen.
Naja selbst wenn sie so ein ystem wei bei sich zu Hause einführen, demokratischer als jetzt wird es schon werden. Allerdings:

Warum kehren die USA nicht mal bei sich selbst, bzw bei ihren "Freunden" vor der Tür.
Nehmen wir Ägypten:
Das ägyptische Regime wird seid jahren mit ca. 94% "gewählt". Wobei das wahl purer Hohn ist, das ist nichts weiter als eine scheindemokratie die auf eine diktaur als Maske aufgesetzt ist. Demokratischer als der Irak ist Ägypten auch nicht.
Peter Scholl-Latour, welcher auch Saddam interviewte, meinte, das ihm angesichts dieser Verhältnisse in Ägypten der Irak fast noch lieber ist. Beide haben Diktaturen, der Irak ist dabei aber ehrlicher. Saddam wird mit 100% "gewählt" in Ägypten tut man so, als gäbe es gegenstimmen, daher nur 94%.

Aber gegen diese Diktatur unternimmt die USA nichts, sie zählen sogar zu ihren Freunden. Aber warum sollte die USA auch ein Regime stürzen, welches ihnen freundlich gesonnen ist ? Jetzt hat die USA da mit das sagen, sollte es zu einem Regierungswechsel kommen, könnte sich das ändern. Den USA geht es nicht um Demokratie, es geht jedeglich um Macht.

btw:
Ist euch bereits schonmal aufgefallen, wir sprechen immer von Hitler, Bush oder Arafat, aber Saddam Hussein wird überall immer nur liebevoll "Saddam" genannt.
Saddam ist wie ein alter "Freund" und ich denke die USA werden ihn vermissen, wenn er erst einmal fort ist. Dann müssen sie sich einen neuen Lieblings-Erzfeind suchen.
Ich wette Bush telefoniert abends heimlich mit ihm im Bett :streicheln:
 
Zuletzt bearbeitet:
@Kaltpresse
Ich denke wir belassen es dabei.Es ist müßig,das wir uns wegen eines Diktators
auch noch in die Haare kriegen.Ich wollte dich keineswegs persönlich angreifen oder
beleidigen.Jeder von uns beiden hat seine Sicht der Dinge.Das nennt man dann
Meinungsvielfalt.Gottseidank haben wir diese Freiheit.
Ich muß mich jetzt hinhauen.Um Fünf ist die Nacht für mich wieder zu Ende.
Cerberus
 
Original erstellt von .:SILVER:.
1.) Die Un Waffeninspekteure hätten genug Zeit bekommen sollen, wobei natürlich auch die Kooperation des Iraks hätte zunehmen müssen.

Sie hatten genug Zeit, nämlich seit 1991.

2.) Die Amerikaner hätten nicht parallel zu den Verhandlungen eine "Drohkulisse" aufbauen sollen, da diese in meinen Augen nur zeigt, das von Anfang an Krieg geplant wurde.

Wird ja immer lustiger. Dir ist bekannt, daß die Inspektoren überhaupt nur wegen der Drohkullise wieder in den Irak durften?

3.) Sowohl Amerikaner as auch Europäer hätten mehr aufeinander zugehen sollen. Das "Nein" zum Krieg auf der einen sowie das "Wir können´s auch alleine" auf der anderen Seite trugen nicht wirklich positiv zur Lösung der Problematik bei.

Schröder hätte sich zuindest nach außen an der Drohkullise beteiligen können und den USA unter 4 Augen sagen, daß mit ihm kein Krieg gegen den Irak zu machen ist. Aber nein, dieses machtgeile Stück war ja darauf bedacht seine ganzen Freunde von Anno 1968 gegen die USA zu mobilisieren, um seinen lächerlichen Wahlkampf zu gestalten.

Das ist sicherlich nicht der Weisheit letzter Schluss, ...

Wie wahr!


Zu den Ausführungen zum Wahlsystem in den USA:

Was ist daran veraltet?

Warum hat es bisher wunderbar funktioniert und soll auf einmal falsch sein?

In welchem Handbuch steht geschrieben, welche Wahlform in einer Demokratie denn nun die allheilbringende ist?

Wenn das Wahlsystem do schlecht ist und sich als so undemokratisch erwiesen hat, warum wird von den "betrogenen" Demokraten keine Änderung angeregt?

Was ist zum Beispiel demokratisch daran, wenn in Deutschland ein Bundesland mit 25 Mio Einwohnern im Bundesrat das gleiche Stimmrecht besitzt wie eines mit 5 Mio Einwohnern? Demnach können im scheinbar "superdemokratischen" Deutschland ebenfalls Entscheidungen beschlossen werden, die an der Mehreit des Volkes vollkommen vorbeigehen. Da sind die Wahlmänner der US-Staaten wenigstens halbwegs nach der Bevölkerungszahl der Bundesstaaten verteilt.
 
Und was ist mit den ich glaube 1988 vergasten Kurden?


Und was ist mit der Tatsache, dass die Täter nach dem Attentat noch weiter vom Westen mit den zur Herstellung der GIftstoffe benötigten Mitteln versorgt wurde?

Ist auch ne Tatsache - nur so als Anmerkung ;)
 
Original erstellt von Fatalist
Was ist zum Beispiel demokratisch daran, wenn in Deutschland ein Bundesland mit 25 Mio Einwohnern im Bundesrat das gleiche Stimmrecht besitzt wie eines mit 5 Mio Einwohnern?

Setzen, 6. Im deutschen Bundesrat werden die Stimmen nach folgendem Prinzip verteilt: Jedes Land hat mindestens 3 Stimmen, ein Land mit mehr als 2 Mio. Einwohnern hat 4 Stimmen, ab 6 Mio. Einwohnern 5 Stimmen und ab 7 Mio. Einwohnern 6 Stimmen.

Desweiteren gibt es in Deutschland kein Bundesland mit 25 mio. Einwohnern. Das größte, nämlich NRW, hat 18 Mio.
 
Wird ja immer lustiger. Dir ist bekannt, daß die Inspektoren überhaupt nur wegen der Drohkullise wieder in den Irak durften?

Es ist leider Gottes so, dass die Inspektoren erst durch den militärischen Druck wieder in den Irak durften.
Allerdings: schon im Frühjahr 2002 wurde durch Luftaufnahmen bewiesen, dass die Amis ihre Basen im Irak verstärken und sich wohl auf etwas größeres vorbereiteten.
Also liegt der schluss nahe, dass

1.) Der Krieg schon wesentlich länger geplant wurde, als man der Öffentlichkeit gern vermitteln würde
2.) Egal was Saddam gemacht hätte, es auf jeden Fall früher oder später einen Angriff gegeben hätte (ja, ich weiss dass das ne Spekulation ist)


Schröder hätte sich zuindest nach außen an der Drohkullise beteiligen können und den USA unter 4 Augen sagen, daß mit ihm kein Krieg gegen den Irak zu machen ist. Aber nein, dieses machtgeile Stück war ja darauf bedacht seine ganzen Freunde von Anno 1968 gegen die USA zu mobilisieren, um seinen lächerlichen Wahlkampf zu gestalten.

Also mal unter uns: Ich bin überzeugt davon, dass sich niemand, aber wirklich niemand der mir bekannten Politiker sich auch nur im geringsten in der Irakfrage mit diplomatischem Ruhm bekleckert hat. Im PRinzip hatten und haben sie allesamt nur ihre politische/wirtschaftliche Macht im Blick.
Und das ist eigentlich das tragische an der Sache, wenn sich auch nur ein einziger mal zusammengerissen hätte, könnte die welt heute einen krieg weniger haben...
:mad:
 
Zuletzt bearbeitet:
@ Fatalist

komm mal wieder runter von deinem hohen Ross. Ich habe dir nichts getan, und du platzt plötzlich in die Diskussion udn flamest mich an. Was soll das?


Erstens:

Diese Drohkulisse muss aber nicht verstärkt werden, während im Land Inspektoren umherziehen.

Zweitens:

Schröder das machtgeile Stück, aha. Wenn er so machtgeil ist, warum beteiligte er sich nicht an dem Gewinnversprechenden Krieg? Ist diese arschkriecher Merkel besser, die jetzt die tolle Solidarität zu den Amerikanern aufrecht erhält?


So, und jetzt schlag du doch mal vor, wie man es hätte anders regeln können. Ich höre von dir imemrnur "Das ist doch schwachsinn, Silver!" Denn jeden anderen scheinst du kaum zu kommentieren. Und eine ZweiMann Diskussion will ich hier nicht führen, dass kannst du per PM regeln...

Das Wahlsystem:

Das Wahlösystem der USA, über Wahlmänner wurde zu einer Zeit eingeführt, in der Wahlen über das ganze Land sprich unter Einbringung des ganzen Volkes Monate gedauert hätten. Die Wahlmänner, die eigentlich das Volk repräsentieren sollten, dienten zur Beschleunigung der Wahl. Dabei kamen recht annehmbare sprich REalitätsgetreue Ergebnisse heraus.
Heute, im Zeitalter des Technologischen Fortschritts ist dieser Aspekt wurscht. Das System "Take them all" ist einfach veraltet, und spiegelt neben der Voksmeinung nicht einmal unbedingt die Meinung der Wahlmänner wieder. Es wird praktisch nur um große Städte bzw. Bundesstadten gekämpft, um dort die Mehrheit zu erlangen, und auf einen Schlag mehrere Hundert Wahlmänner zu kassieren, man hat ja die Mehrheit... Dass bei dieser Methode bei den letzten Wahlen nicht nur Gore gewonnen hat, sondern die Nachzählung von Bush unterbrochen wurde, und er einfach als El Presidente weitergemacht hat, ist dir dabei egal, oder?

Das deutsche Wahlsystem:

Jeder deutsche Staatsbürger über 18 Jahre darf Wählen. Ist doch erstmal gut, so dann gewinnt immerhin die Partei, die auch die Mehrheit bekommt...

In Deutschland besitzt jedes Bundesland genauso viele Stimmen, damit acuh jedes Bundesland seine Interessen durchsetzen kann. Sonst könnte ja Bayern zum Beispiel alles vorgeben, während Städte wie Berlin oder Hamburg zugucken dürften...

Und warum die Demokraten keine Veränderung herbeiwirken? Ganz einfach, es wird in den USA als Schandtat angesehen, die Verfassung der "Alt Vorderen" zu verändern, es wird bestenfalls ergänzt. Klingt bescheuert, ist auch so...

MfG, Silver
 
Original erstellt von .:SILVER:.
In Deutschland besitzt jedes Bundesland genauso viele Stimmen, damit acuh jedes Bundesland seine Interessen durchsetzen kann. Sonst könnte ja Bayern zum Beispiel alles vorgeben, während Städte wie Berlin oder Hamburg zugucken dürften...

Arks, liest keiner meine Posts! Nicht im Bundesrat! :o
 
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