Kriegsdienstverweigerung zurück ziehen

OnPoint

Ensign
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Hi

ich habe folgende frage


Ich wurde vor ein paar monaten gemustert und habe mich dafür entschieden zivi zu machen.Doch das nicht unbedingt aus eigenem willen sondern eher weil mir von klein auf eingetrichtert wurde das der bund schlecht ist und ich das nicht machen sollte ( meine mom ist absolut dagegen). Normalerweise bin ich nicht gerade leicht beeinflussbar doch in dieser sache schon. Ich wurde auch als Kriegsdienstverweigerer anerkannt doch denke nun schon ne ganze weile drüber nach da ich weiß das ich eigentlich ganz gerne zum bund gehen würde und das ich es nur durch beeinflussung nicht gemacht habe.Nun lerne ich am 31. Januar aus und wollte fragen ob es ne möglichkeit gibt trotzdem zum bund zu gehen und den zivi sein zu lassen.

Ich habe in anderen foren gelesen das der bund sicher nichts dagegen hat da sie sich wahrscheinlich ,, freuen,, das sich jemand umentscheidet und dich da mit offenen armen willkommen heißen und in anderen foren hieß es wohl eher nicht und wenn nur mit sehr sehr guter begründung.

Ich werde sicher die woche bei Amt anrufen aber bevor ich das mache wollte ich gerne wissen ob jemand ne erfahrung damit gemacht hat
 
h habs selber nicht gemacht, weiß aber dass es geht (auf zivi-schulgang gelernt xD)

wenn du meine meinung hören willst, mach keinen bund, ich krieg hier sicher gleich nen tritt in hintern, aber man sollte diese unglaubliche geldverschwendung nicht noch fördern...
 
Dahin gestellt ob es gut oder nicht gut ist ich sollte in 2 monaten zum zivi antreten und ich will nur wissen ob ich das noch ändern kann. Ich denke einfach das es nicht schlecht sein kann das mit gemacht zu haben ich muss eh mal raus aus meiner stadt und am we kann man ja trotzdem nach hause.

Also wäre es möglich mit einer guten begründung? ( ich denke meine wäre gut und es ist auch noch die wahrheit)
 
ist sogar noch während des zivis möglich.. informier dich, aber es wird klappen, ne gute begründung kann allerdings nicht schaden.

will dich hier nicht beeinflussen, mach was du für richtig hälst
 
"Alle" Schweizer müssen die Rekrutenschule besuchen, so schlimm kann es also gar nicht sein.
Meine Mutter ist auch dagegen, weil die ganze Familie die Armee "hasst", der Bruder meines Grossvaters ist von einem Kavallerie Pferd gestürtzt und das hat die Familie in den Ruion getrieben.
Ich freue mich trotzdem aufs Militär und will vllt noch ne Offiziersausbildung dranhängen.
 
so gehen die meinungen auseinander, meiner meinung nach ist es die größte schweinerei überhaupt, weil die meisten garnicht wissen, was da für geld rausgeht..

Weltweit (!)kosten Waffen, Panzer, Bomben, etc. 100 Millionen Dollar... pro Stunde
Ein Schuss eines deutschen Panzer kostet soviel wie ein Kita-PLatz für einen Monat, man könnte die liste ewig weiterführen, aber Krieg macht Spaß
 
Also mir wurde gesagt (bin beim KatSchutz), das wenn ich die 6 Jahre vorzeitig abbrechen sollte, wird mich der Bund abzüglich dem was ich schon abgesessen hab "beschäftigen!
 
schihr euch so nett unterhaltet aber zurück zum thema jungs.....

Also meint ihr es geht?

ich habe jetzt mal 2 mails an das zivi amt in Köln geschickt und an mein Kreiswehrersatzamt warte auf ne antwort
 
Vor allem dafür das Wir (Deutschland) uns nicht im Krieg befinden, hat die Bundeswehr im vergleich zu anderen Ländern das 5. größte Budget.

Die angeblichen "Stabilisierungs" Einsätze sind alle nur Lug und Trug!
 
Meine Güte, wenn du eh schon Mails ans Zivi-Amt und den Bund geschrieben hast, dann warte doch einfach ab was du für Antworten kriegst, dann bist du schlauer. Sicher weiß es hier ja anscheinend keiner.

Da es aber umgekehrt auch geht (sprich, sogar nach Antritt in der Kaserne noch verweigern und doch Zivi machen), wüsste ich nicht was dagegen spricht.

Andererseits kann ich mich auch dunkel erinnern , dass auf meiner Verweigerungsbestätigung damals ganz unten "Diese Entscheidung ist nicht anfechtbar" oder sowas in der Richtung stand. Die Frage ist halt, ob das nur für die Bundeswehrfritzen gilt (falls sie es lustig fänden, einen Verweigerer doch noch einzuziehen), oder generell für jeden inklusive dir selbst... und die Entscheidung damit endgültig macht.
 
Ich denke mal, dass du dich noch umentscheiden kannst. Ein alter Schulkollege von mir war 2 Wochen bei einer "Wacheinheit" in Berlin und der konnte dann nachträglich auch seinen Verweigerungsantrag einreichen (wurde akzeptiert), also warum sollte es in die andere Richtung nicht auch gehen? Endgültige Gewissheit kannst du dir aber nur bei den zuständigen Ämtern holen, die du ja schon kontaktiert hast.

Ich habe von September 2007 bis Mai 2008 meinen Zivildienst in einem Jugendzentrum gemacht und diese 9 Monate will ich absolut nicht missen. Der Wehrdienst, in seiner aktuellen Form, hat dringend eine Generalüberholung nötig und warum man jetzt Wehrdienst-/Zivildienstzeit auf 6 Monate kürzt und nicht gleich ein überarbeitetes Konzept präsentiert, entzieht sich vollkommen meinem Verständnis.
 
redsector schrieb:
Da es aber umgekehrt auch geht (sprich, sogar nach Antritt in der Kaserne noch verweigern und doch Zivi machen), wüsste ich nicht was dagegen spricht.

Prinzipiell verweigert man ja aus Gewissensgründen. Man legt also ganz eindeutig klar, dass man den Dienst an der Waffe nicht mit seinem Gewissen vereinbaren kann. Das wird dann anerkannt und plötzlich will man doch genau das tun, was gerade noch zu inneren Konflikten geführt hat? Na wenn das kein Grund wäre, eben diese Richtung zu verweigern!?

Aber ich denke, in unserer Weichspülerdemokratie geht alles irgendwie. Nachdem man zukünftig nur noch sechs Monate Dienst tun muss, braucht man sich über Sinn und Unsinn in diesem Zusammenhang ohnehin keine Gedanken mehr machen.
 
Naja, prinzipiell stimmt das schon mit den Gewissensgründen. Aber die Persönlichkeit und das Gewissen eines Menschen können sich ja auch schnell mal ändern, durch besondere einschneidende Erlebnisse oder Erfahrungen. Vielleicht hat er die Verweigerung auch zu vorschnell abgeschickt ohne groß drüber nachzudenken, usw. usw. .. ich denke mal, Begründungen für so nen Gesinnungswechsel gibts genug. Und so fadenscheinig sie sich anhören mögen, keiner kann beurteilen ob einer es ernst meint oder sich die Begründung nur mal eben ausgedacht hat. Im Zweifelsfall müsste man sie also akzeptieren... oder ein teures psychologisches Gutachten anfertigen lassen.

Und logisch wärs im Grunde auch nicht, so ein Verhalten abzulehnen. Erst wird großes Gezeter gemacht und potentiellen Verweigerern werden Steine in den Weg gelegt von wegen 3 Seiten lange Gewissensbegründung und ähnlicher Blödsinn (anstatt einfach ein simples "hab keine Lust auf euren Scheiß" zu akzeptieren), und wenn dann einer freiwillig zurückkommt, will man ihn auf einmal nicht mehr haben? Irgendwie unlogisch.

Naja, wie gesagt: alles nur Spekulation. Ich hoffe aber, dass uns der TE mitteilt wie es im Endeffekt ausging, würde mich durchaus interessieren...
 
Also ich bin soweit gekommen das mir gesagt wurde ich müsse einen neuen Wehrdienstantrag beim zuständigen Amt in Köln stellen
 
Du leidest unter einer schizophren Persönlichkeitsstörung und dein pazifistisches ich hat den Verweigerungsantrag gestellt. Jetzt will deine Ego Shooter zockende, Waffenliebende und wegen körperverletzung vorbestrafte Identität gerne Amok laufen, kann sich aber leider keine richtige Wumme leisten, da dein ganzes Geld schon für Butterflies und Baseballschläger drauf gegangen ist...

Es gibt Leute die haben echt Probleme...
Antrag (du hast einen Antrag gestellt und nicht deine Seele verkauft!) zurück ziehen und beim Kreiswehrersatzamt melden.
Und schon darfst du mit 10 Jungs mit Fußgeruch in einer WG pennen, Tagsüber Löscher in den Wald buddeln, Abends die Flinte und die Stube putzen, dich danach noch von einem unterbelichteten Uffz mit Minderwertigkeitskomplexen anpfeifen lassen...
 
das hat ganz andere Gründe ich muss einfach mal raus.....

Noch ne Frage an die die es wissen:

Man bekommt nach der Musterung so ne Tauglichkeitstabelle wo steht was man alles machen bzw. werden kann.Das kann man sich ja sicher nicht aussuchen doch wie wird das bestimmt? wo nach wird da gegangen?

Ich meine ich lerne im januar aus als Kfz mechatroniker.Werde ich somit automatisch in ne Werkstatt beim Bund gesteckt auch wenn ich zb. viel lieber gebirgsjäger wäre?

Die ausbildungen unterscheiden sich ja sicherliihc voneinander.
 
Hi, für den Bund entscheiden ist eine gute Idee (die AGA macht Spass :D). Ich würde aber nicht von Anfang an FWDL werden, denn anschauen ist besser als unterschreiben. Nach 4 Monaten kannste FWDL stellen (ich würde zum Heer oder Marine gehen, da gehen eigentlich so gut wie alle Anträge durch). Ich selber bin FWDL 13 (23Monate antrag ist schon Unterwegs). Am Anfang dachte ich naja ich freue mich wenn 9monate rum sind aber dann hab ich doch einen Sinn gesehen und es macht mir Spass.

Du kannst nen Wunsch äußern wohin du willst (z.B. Sani so wie bei mir) ich bin dann aber doch woanders hingekommen, mach alles außer Luftwaffe (kein MG schießen in der AGA -.-)

Ruf am besten beim KWEA und mach einen Termin beim Einplaner die Einberufung kommt schneller als du denken kannst ;)
In meiner alten Kompanie waren nur Kameraden, die expliziet versucht haben in die Bundeswehr reinzukommen (alle hoch motiviert). Ich glaub da entscheiden die auch und trennen frewillige von den eher nicht so freiwilligen.


Die AGA ist überall gleich (bis auf Luftwaffe und Marine). Beim Heer hat man am meisten Spass, 40KM laufen und dabei einschlafen, alles vorgekommen ^^
 
Zuletzt bearbeitet:
a.) Natürlich ist es möglich dich noch umzuentscheiden und zur Bundeswehr zu gehen
b.) Mach es ruhig, dass ist auf jeden Fall ne coole Zeit, bin im Moment noch selber dabei
c.) Luftwaffe ist gar nicht mal so übel ^^
d.) Einfach beim KWEA anrufen =D
 
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