Kriegsdienstverweigerung zurück ziehen

du hast mich völlig falsch verstanden

ich bin der ansicht das es wenn das alles knapp wird so kommen wird das der stärkere gewinnt
es kann einfach nicht für alle reichen, da ist dann nix mehr mit humanitärer hilfe da sieht jedes volk selber wo es bleibt

gut bis dahin dauerts bestimmt noch, aber fakt ist der mensch machts sich selbst kaputt und es werden nicht weniger die den planeten belasten
 
Deliberation - Der Wehrdienst hat davon abgesehen die Aufgabe die Bundeswehr in der Gesellschaft zu verankern ;) Abgesehen ist das für die Bundeswehr ne ziemlich gute Sache um Nachschub zu werben :)
Besonders für etwas bildungsfernere Leute sind die SaZ 4 Laufbahnen erst mal ne gute Sache um eine feste Arbeit zu haben. - Und wenn du nur hier bist um in "onelinern" dich über den sinn und zweck der wehrpflicht und der bundeswehr aufzuregen, dann vergiss den Thread, das ist hier nicht der Sinn und Zweck.
(Oh, außerdem ist es bestimmt nicht schlecht viele Verweichlichte mal an ihre Grenzen kommen, ihre Grenzen überschreiten zu lassen, von einer gewissen Sozialkompetenz die man sich aneignet mal abgesehen ;))

@ Riverdief - Klar hatte ich in meiner AGA auch nen paar Märsche und Stationsausbildungen mehr, aber ich will auch nicht alles dichtspammen :D Biwak, Schießen, EAKK, 30´er und Abschlussübungen sind aber ja nun doch die "Höhepunkte" :D
Die Aussage, dass nach der AGA nicht mehr marschiert wird ist natürlich Einheitenabhängig :D
Die Leute in den Staffeln des Objektschutzregiments sind am Rödeln wie die Bekloppten soweit ich das Beurteilen kann :D
(bin im mom FWDL 13) xD
 
Bundesgrenzschutz gibt es nicht mehr, ist meines Wissens nach jetzt die Bundespolizei ;)

Ich möchte mal sehen, wo das THW auf die schnelle 40.000 Mann hernimmt, wenn es mal wieder zu einer Flutkatastrophe, wie dem Elbehochwasser von 2002, kommt.
Katastrophenschutz ist zwar Ländersache, aber sobald sich die Katastrophe über zwei Bundesländer erstreckt, spielt der Bund eine weitaus größere Rolle. Desweiteren können die Bundesländer über die Amtshilfe die Bundeswehr durchaus anfordern, wenn die eigenen Kräfte nicht mehr ausreichen, um die Lage wieder unter Kontrolle zu bekommen.

Über Sinn und Unsinn des Wehrdienstes lässt sich sicher streiten.
Was ich aus der Anfangszeit mitgenommen habe, ist jedenfalls eine gewisse Bescheidenheit.
Schon unheimlich wenn man nach 2 Wochen nach Hause kommt und die Ruhe im eigenen Zimmer zu schätzen weiß und vor allen Dingen auch mal für sich sein kann. Das ist auf einer 4-Mann-Stube so gut wie nie der Fall. Außerdem lernt man sich mit anderen zu arrangieren, was auch nicht unbedingt schlecht ist.

MfG
 
Wenn man zum Bund geht muss man sich noch beschimpfen lassen, wenn man Terroristen bombardiert - sie könnten ja dabei sterben. Frage mich nur, wieso man auf solche Leute Rücksicht nimmt und die Bundeswehr-Soldaten denen zum Fraß vorwirft.
Daher würde ich niemals zum Bund gehen - ihr haltet die Knochen nicht für euer Land oder die Menschen dieses Landes hin, sondern für ein paar bescheuerte Politiker, die Krieg bzw. den Gutmenschen spielen wollen
und wenn es hart auf hart kommt wird einer, der sich hinter die Soldaten stellt verarscht, wie der Herr zu Guttenberg.
This ain't be life, it's politics
:-/
 
DasWams schrieb:
Schon unheimlich wenn man nach 2 Wochen nach Hause kommt und die Ruhe im eigenen Zimmer zu schätzen weiß und vor allen Dingen auch mal für sich sein kann. Das ist auf einer 4-Mann-Stube so gut wie nie der Fall. Außerdem lernt man sich mit anderen zu arrangieren, was auch nicht unbedingt schlecht ist.

zu hochzeiten waren wir zu acht auf der kammer :D da war jedenfalls jeden abend was los, man hatte immer jemanden zum kartenspielen! ;)
 
PS
Nicht dass jemand denkt, ich wollte hier flamen.
Es ist nur deprimierend zu sehen, dass die lebensgefährliche Arbeit
unserer Jungs in Wüstensand etc. in der Öffentlichkeit einfach nicht
gewürdigt wird und man dann noch rumheult, wenn ein zwei kleine
afghanische Terroristen sterben, als ob man nicht wüßte, dass sowas
in einem KRIEG nunmal passieren kann -und dass wir Krieg haben, das
kann Euch jeder Soldat bestätigen, der schonmal dort drüben gewesen ist.

Das dazu.

Jetzt meine Gedanken: Warum zieht man seine Verweigerung so einfach zurück?
Oder anders gesagt: eine Verweigerung am Dienst mit der Waffe ist nur aus einem
Grund zulässig: nämlich wenn man das mit seinem Gewissen nicht vereinbaren kann.
Und das Gewissen sollte eigentlich nicht in so kurzer Zeit umschwenken, sonst muss
man sich den Vorwurf der Wankelmütigkeit bzw. der Charakterlosigkeit vefallen lassen.
Ich habe damals (1998) nach einiger Zeit BW nachträglich noch verweigert, weil mir der
Umgang mit Waffen und Gewalt zum damaligen Zeitpunkt als sinnlos erschienen.
Mittlerweile wäre ich wohl anderer Meinung, bin aber auch etwas älter geworden...
Nur nach zwei drei Wochen der Kriegsdienstverweigerung und der ANerkennung und dme
ganzen Krempel wieder zu sagen April,April das finde ich auf deutsch gesagt einfach beschxxxx.

Man darf mit dem Recht der Verweigerung aus Gewissensgründen einfach nicht so rumspielen!!!
Einmal entschieden sollte man zu seiner Entscheidung stehen und nicht sagen, ja das andere wäre
aber viel cooler gewesen - sozusagen Crysis in echt.
Entweder habe ich ein Gewissen und das verunmöglicht mir den Dienst an der Waffe oder es ist mir
egal und ich leiste den Dienst.
Sry, kein Anwurf an Dich als neuerdings Kamerad, aber das kommt mir in den Sinn, wenn ich die Einträge
hier lesen muss und daran denke, wie steinig noch vor zwölf Jahren das gesamte Verfahren zur Anerkennung war und wie wenig jetzt jemand wie Du darüber nachdenkt und die Konsequenzen des eigenen Handelns reflektiert, nämlich: komme ich in letzer Konsequenz damit seelisch und moralisch klar, auf Befehl eines Vorgesetzen (Politikers?) andere Menschen mit der Waffe selbst zu töten, sie schwer zu verwunden und ihre Angehörigen damit auszusetzen - ja oder nein. Es gibt bei diesem Thema kein vielleicht oder nen Telefonjoker. Diese Entscheidung muss jeder für sich alleine treffen und zwar (möglichst) vor der Dienstzeit.
 
gaunt schrieb:
Und schon darfst du mit 10 Jungs mit Fußgeruch in einer WG pennen, Tagsüber Löscher in den Wald buddeln, Abends die Flinte und die Stube putzen, dich danach noch von einem unterbelichteten Uffz mit Minderwertigkeitskomplexen anpfeifen lassen...
Alles klar bei dir ?
 
@Deliberation: Nee, in Zukunft werden die Kriege wohl um Wasser, Öl oder sogar Sand (für Solarzellen) gehen, und wenn wir nicht wollen, dass uns unsere Ressourcen weggenommen werden, werden wir uns wohl oder übel verteidigen müssen.
Aber der Wehrdienst mit seinen 9 (bzw. bald nur noch 6) Monaten wird da wohl kaum behilflich sein.
 
@Robert Alpha
Doch der Wehrdienst ist wichtig dafür, viele Wehrpflichtige verpflichten sich später, die Bundeswehr rekrutiert eine große Prozentzahl aus ehemalig Wehrdienstleistende.
 
Robert Alpha schrieb:
@Deliberation: Nee, in Zukunft werden die Kriege wohl um Wasser, Öl oder sogar Sand (für Solarzellen) gehen, und wenn wir nicht wollen, dass uns unsere Ressourcen weggenommen werden, werden wir uns wohl oder übel verteidigen müssen.

Muhahaha! :D

Selten so gut gelacht. "Deutschland die Ressourcen wegnehmen", vor allem in dem von Dir genannten Zusammenhang, ist sowas von abwegig. Ich frage mich echt, wer euch Kindern solche Flausen in den Kopf setzt. Deutschland ist ein Land, das kaum natürliche Ressourcen hat. Deshalb plädieren die wenigen, weit denkenden Menschen ja auch dafür, dass man in Bildung investieren muss. Aber das hat scheinbar auch nicht geklappt...
 
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