News Kritische Infrastruktur: Hacker stehlen Daten der Berliner Charité

PhiE

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Die Berliner Charité hat einen Angriff auf ihren Webserver bestätigt, bei dem personenbezogene Kontaktdaten abgeflossen sind. Betroffen sind Mitarbeiter, Studierende und externe Kontakte, die unter anderem über das Webformular nach einem Termin gefragt hatten. Der Klinikbetrieb lief laut Charité aber störungsfrei weiter.

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@piepenkorn Bei dem alle Daten in ein webformula eingetragen werden, nur nicht von dir?
 
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Ich hätte ja fast gesagt da wurde wohl auch an der IT Sicherheit gespart.
Aber bei den aktuellen KI-Angrifen, da bleibt gar nichts mehr sicher.

Sollte mal umgedreht werden und alles gefundene gefixt.
Bin sowieso mal gespannt auf künftige Kali Linux Versionen.
 
War ne Versicherung, wollen nur günstige Policen anbieten
 
DX8 schrieb:
Ich hätte ja fast gesagt da wurde wohl auch an der IT Sicherheit gespart.
Aber bei den aktuellen KI-Angrifen, da bleibt gar nichts mehr sicher.
Daher gilt jetzt um so mehr die Devise: Nur das absolut notwenige überhaupt speichern und wenn, dann so verschlüsselt wie möglich.

Ich verstehe zb nicht, warum Daten über Leute, die über ein "Webformular nach einem Termin gefragt hatten" gespeichert werden müssen. Termin wird abgefragt, geliefert und Daten werden gelöscht.
 
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neutrongummi schrieb:
Nur das absolut notwenige überhaupt speichern und wenn, dann so verschlüsselt wie möglich.
Und Zugangsbeschränkungen. Würde ja auch schon viel helfen, wenn Passkeys zum einloggen und FIDO2 Keys zum entschlüsseln für solch wichtige sensible Daten genutzt werden würden.
Zumindest letzteres sollte umgesetzt sein, dann hat ein Hacker auch nichts davon, wenn er (verschlüsselte) Daten abgreifen kann.
 
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Vielleicht kann ja Deutschland mal ein paar IT-Profis einfliegen lassen. Hier scheint es ja keine zu geben. :rolleyes:
 
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100%, gibt es nicht!
Dass ein Krankenhaus und viele andere Einrichtungen jedoch zu wenig für die IT Sicherheit tun, ist nahezu 100%!
Denn, IT Sicherheit kostet viel Geld und ist aufwendig.

Man könnte allen Mitarbeiter Sicherheits-Token geben und noch weitere Zugangsbeschränkungen einführen.

KeinNutzerName schrieb:
Vielleicht kann ja Deutschland mal ein paar IT-Profis einfliegen lassen. Hier scheint es ja keine zu geben. :rolleyes:
Oder den Erbsenzählern erklären, dass IT Sicherheit nur Kosten verursachen... denn entweder hat man laufend hohe IT Kosten oder du wirst erpresst 🙃 .

Ein paar YubiKey 5 FIPS und YubiHSM 2 FIPS für die Server gehen schnell ins Geld und dann noch eine weitere IT Stelle.
 
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neutrongummi schrieb:
Daher gilt jetzt um so mehr die Devise: Nur das absolut notwenige überhaupt speichern und wenn, dann so verschlüsselt wie möglich.
Ist der Zug nicht schon lange abgefahren? Daten sind doch das neue öl und so.
Wir haben nur noch den dualismus aus dsgvo und datenschutz auf der einen seite und 'erstmal alles speichern, der user willigt schon ein' und ein bisschen 'ups, haben wir vergessen zu löschen die letzten jahre'.
Wobei es schon absurd ist wenn datenschutz ausgepackt wird um z.b. Leuten ihre eigenen Krankenunterlagen, oder Gutachten zu verwehren während eine Tür weiter Falschaussagen gemacht werden um ungeschwärzte Kontoauszüge zu bekommen.
Oder dass das scannen von Nummernschildern zur Geschwindigkeitskontrolle auf Autobahnabschnitten absolutes no-go ist, aber Generalüberwachung von Chats geradezu eine moralische Pflicht sein soll.

Im Zweifelsfall sollte man imo eher davon ausgehen dass alles gespeichert und aufgehoben wird was man an daten aus der hand gibt. Ich sehe keinen konsequenten politischen willen dafür sowas wie datensparsamkeit zurückzubringen.
Eher sehe ich den Rest Datenschutz über die nächsten Jahrzehnte weiter erodieren während man immer noch zu hören bekommt dass man seine eigenen Daten die daten des dienstleisters zur eigenen gesundheitlichen begutachtung leider aus datenschutzgründen nicht ausgehändigt bekommen kann.
Eine Röntgenaufnahme ist doch sowas wie ein Foto und die Rechte daran hält der Fotograf und nicht der Fotografierte der vorher seine Einwilligung erteilt hat. Ähnliches zu schriftlichen Gutachten. :freak:
 
Da kann ich ja von Glück sagen, kein Patient der Berliner Charité zu sein.

piepenkorn schrieb:
Zum Glück benutze ich nicht das Webformular, sondern rufe wegen eines Termins persönlich an.
So halte ich das auch mit hiesigen Arztpraxen.
 
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piepenkorn schrieb:
Zum Glück benutze ich nicht das Webformular, sondern rufe wegen eines Termins persönlich an. :)
Schön, wenn das überhaupt noch geht.
Die meisten Ärzte (Zumindest meine Erfahrung hier in Berlin) sind telefonisch nicht mehr erreichbar. Für eine Terminvergabe muss man persönlich vorbeikommen, das Webformular nutzen oder eine Mail schreiben.
Aber irgendwie verständlich, so oft wie in Praxen das Telefon klingelt wird telefonieren eine MFA den ganzen Tag in Anspruch nehmen.
 
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