Kubuntu 11.04 auf Sandy Bridge?

oldmanhunting

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:mad: Habe die selbe Frage im Luxx gestellt und gar nicht daran gedacht, dass wir hier ja auch ein Linux Forum haben.
Sorry about that.

Hallo,
habe viel Ahnung von Computer, aber keine Ahnung von Linux (bin aber bereit zu lernen).
Ich überlege die unten aufgeführte Hardware mit Kubuntu 11.04 laufen zu lassen.
Was ich damit machen möchte:
- Im Internet surfen
- Etwas Open Office
- Internet Seiten programmieren (HTML und PHP). Benutze jetzt XAMPP.
- Keine Games.
- 1 Monitor (Rechner wird nächstes Jahr ein HTPC).

Jetzt frage ich mich, ob das funktionieren kann. Lese im Internet über fehlende Treiber und Probleme mit der Sandy und Linux.
Wenn ich jetzt erst einmal 1 Woche brauche, bis das halbwegs läuft, dann verbrenne ich viel Zeit und kaufe besser Windows (was ich ja vermeiden will).

Was ist eure Meinung (Erfahrung)?

Hier die Hardware:
- i3-2100T (iGPU wird genutzt!).
- Asus P8h67-m Pro
- 8GB RAM
- HD Samsung HD103SJ
Rest sollte egal sein.

Habe kubuntu-11.04-desktop-amd64 herunter geladen.

Danke und Gruß Mikel
 
MikelMolto schrieb:
Habe kubuntu-11.04-desktop-amd64 herunter geladen.

Das ist eine Live-Distri. Einschmeissen, booten lassen. Ohne Installation Ausprobieren.

Auf meinem 2400s lief es gut :-)
Allerdings hab ich es "nur" als File-Server benutzt und brauche z.b. keine Grafische Oberfläche oder Wlan und son Schnulli.
 
Sollte absolut gar kein Problem sein... draufbügeln und gut is...

Kleine Anmerkung am Rande, statt (K)Ubuntu empfehle ich das auf Ubuntu basierende Linux Mint 11 "Katya", einfach mal angucken...
 
Ich brauch die Grafische Oberfläche und die muss laufen.
Welchen Vorteil bietet mir Mint 11? Habe Kubuntu ausgewählt, weil es Windows ähnlich aufgebaut ist (damit meine Frau keinen Horror kriegt).
 
LinuxMint ist auch recht Windowsähnlich aufgebaut. Sogar mehr als KDE.
Einfach mal beides runterladen und ausprobieren :-)
 
Habe mir jetzt einmal linuxmint-11-gnome-dvd-64bit geladen und auf DVD gebrannt.
Bootreihenfolge am Rechner (Signatur Zocken) auf CD/DVD gestellt und versucht das zu booten.

1. Boot: Nichts gemacht. Mint11 Logo gesehen und von da an war der Monitor schwarz.
2. Boot: Taste beim Mint Logo gedrückt. Kompatibilität Modus gewählt.
Der bootet (versucht es zumindest) stellt auch die Auflösung richtig ein aber es kommt etwas von Panik und Kernel und da bleibt es dann stehen.

Warte noch auf mein MB und dann versuche ich das ganze mal an dem neuen Internet Rechner.
 
Bist du sicher, dass du Linux verwenden willst? Weil es ist auf jeden Fall anders als Windows, da kann die GUI auf den ersten Blick noch so ähnlich sein. Viele bekannte (Windows-)Programme werden jedenfalls nicht laufen.

Ich will es dir auch nicht ausreden, aber das sollte immer wohl überlegt sein. Am besten einfach wie schon vorgeschlagen wurde die Live-CDs verschiedener Distros testen und das nehmen, dass am besten gefällt.
Aber Windows würde ich nicht gleich plattmachen.
 
Sicher bin ich mir nicht. Habe auch in den vergangenen Jahren 2 mal den Ansatz gemacht und da war mir das alles zu kompliziert.
Hat einfach zu viel Zeit gekostet, die mir dann woanders gefehlt hat.

Auf der anderen Seite brauche ich FireFox, einen guten Editor (wie Notepad++), Xampp (oder ähnlich) und etwas Office. Das macht ja fast mein Handy. Fände es schade, dafür Microsoft Geld zu geben.

Das kommt auf einen neuen Rechner, den ich auch nicht sofort brauche. Da kann ich auch nichts kaputt machen.
Linux Mint 11 soll ja wirklich einfach zu handhaben sein. Muss halt bloß laufen.
 
Als Editor würde ich ja empfehlen sich in vim einzuarbeiten, das ist am Anfang nicht leicht aber man bereut es nicht.
Sonst tuts auch gedit, der kann dank Erweiterungen auch das meiste.

Wenn man bereit ist sich mit den Unterschieden Windows-Linux auseinanderzusetzen ist es auch kein großes Problem umzusteigen, man muss eben nur darauf gefasst sein, dass einige Dinge völlig anders funktionieren.
 
Linux Mint (LMDE) soll unsignierte Pakete verwenden, wie es bei der auf Ubuntu basierenden Version ist weiß ich nicht. Deshalb ist die Distri ein no go für mich!

Ich kann dir auch nur empfehlen Kubuntu auszuprobieren, bin von den Möglichkeiten sehr überrascht, gerade für Windows Nutzer sollte es recht einfach sein sich zurecht zu finden und Dinge einzurichten.

Updates und Programme kann man leicht installieren. Die persönlichen Daten vom z.B. Firefox kopiert man einfach in den persönlichen Ordner, vorher ALT+. drücken, dann werden die versteckten Sachen sichtbar.

Keepass funktioniert auch, allerdings nicht das automatische Ausfüllen.

Bei der Installation sollte man aufpassen, denn wenn man das den Manager überlässt macht der alles platt.
Bei einer Platte wo kein anderes Betriebssystem drauf ist oder eine Datenpartition ist das vielleicht ok.

Ich rate dir aber selber zu partitionieren. Ich habe zum testen

/ (20GB (10sollten auch dicke reichen))
/home (was du so an Platz zur verfügung hast ich habe 50 GB)
SWAP (12GB bei 8GB Ram)

Wenn es dann daran geht einen Brother Drucker zu installieren, wirds für einen Anfänger schon kompliziert.

Den fglrx Treiber für ATI KArten kannst du sogar über den Softwaremanager installieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei 8GB ist schon zweifelhaft ob man überhaupt eine swap braucht... schaden tuts nicht, aber wann brauchst du bitte 20GB Speicher?

Ich würde für einen Heimrechner ab 8GB keine Swap mehr verwenden und wenn dann max. 2GB.
 
Ich denke, ich werde beides einmal probieren. Linux Mint und Kubuntu. Dann setzte ich meine Frau davor und die Chancen sind gut, dass ich auf dem Sofa schlafen muss, bis Windows gekauft ist.

Wenn bei Linux und 8GB RAM irgend etwas swapen muss, dann gute Nacht um sechse.

Habe mir mal die Text-Editoren, die es für Linux gibt angeschaut.
Also vim ist no go für mich. Selbst mit der grafischen Benutzeroberfläche. Ich kenne so einen Editor (keine Ahnung ob es vim war) von vor 30 Jahren aus Dos. Der hat mich damals schon aufgeregt.
Denke mal Geany oder GEdit werden ausprobiert.

Bin aber immer noch offen, das zu testen und wenn es funktioniert, dann zu behalten.
Warte halt auf mein MB.
Sage hier Bescheid, was herausgekommen ist und wo ich schlafe.
 
Zuletzt bearbeitet:
Würde da nicht nur nach optischen Merkmalen gehen.
Wie schon erwähnt, nur weil es ähnlich aussieht, ist es nicht zwingend ähnlich.
Probier auch einfach mal die Standard Ubuntu Version.
Mag vielleicht extrem anders ausschauen, man findet sich aber schnell zurecht und mag es dann nicht mehr missen. ;)
 
Backslash schrieb:
Bei 8GB ist schon zweifelhaft ob man überhaupt eine swap braucht... schaden tuts nicht, aber wann brauchst du bitte 20GB Speicher?

Ich würde für einen Heimrechner ab 8GB keine Swap mehr verwenden und wenn dann max. 2GB.

Es wird wohl auch weniger Swap reichen aber ganz ohne Swap geht es wohl auch nicht, ohne sich Probleme einzuhandeln.

Siehe mein Thema: Kubuntu verwendet fast 8GB Arbeitsspeicher

Ich muss vielleicht auch noch sagen, das ich auf meine externe eSata Platte die ich zum testen nutze, 1TB Platz zur Verfügung habe.
 
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Update:
Schreibe gerade auf Linux Mint 11 mit meinem i3-2100.
Installation hat ohne Probleme funktioniert und ich bin eigentlich recht zufrieden.

Suche noch eine Möglichkeit, meine CPU Temperatur zu sehen. Werde ich halt mal googeln.

Habe aber das Gefühl, dass ich hier im Unterforum Stammkunde werde und durch dumme Fragen auffalle.
 
Da LM 11 auf Ubuntu basiert, kannst du viel Hilfe in der Wiki von ubuntuusers.de finden. Dort einfach die Anleitungen für Ubuntu 10.10 beachten. Linuxmintusers.de gibt es auch noch, aber die Seite ist nicht so umfangreich.
 
lmsensors ist das Stichwort für die Sensorüberwachung
 
Ja, habe ich auch schon mit erschrecken festgestellt.
Wenn man sich mit IM-Sensor befasst, stehen einem die Haare zu berge.
Da muss man wissen, welcher Chip auf dem P8H67-M Pro verbaut ist und dann hoffen, das man einen (darf man es Treiber nennen) findet.
Es gibt sogar Leute, die suchen mit der Lupe auf dem MB herum, um den Chip zu finden.

Terminal ist auch ganz geil.
Hab jetzt erst einmal Windows nebenher installiert und mir die Temperaturen unter Last angeschaut (ging einfach schneller und ja, ich schäme mich).

Gebe aber so schnell nicht auf. Es fehlt halt an Zeit.
 
Du musst in der Paketverwaltung 'sensors-applet' installieren, dann kannst du den Hardware Sensor Monitor im Panel anzeigen lassen. Ließ sich schnell mit Google rausfinden, sogar einfacher als Windows aufzuspielen :) Denk nur dran, dass die meisten Beschreibungen für Ubuntu 10.x auch auf Linux Mint zutreffen - "Ubuntu CPU Temperatur auslesen" hätte es sein müssen.

Zu Paketverwaltung und Panel findest du bei ubuntuusers.de alles, das Applet musst du aber noch übersichtlicher konfigurieren.
 
MikelMolto schrieb:
Wenn bei Linux und 8GB RAM irgend etwas swapen muss, dann gute Nacht um sechse.
...
Habe mir mal die Text-Editoren, die es für Linux gibt angeschaut.

Mein Arbeitspferd hat 2GB RAM und davon sind jetzt im Augenblick 763MB benutzt (Firefox, Thunderbird, Eclipse-IDE, LibreOffice-Calc sind gerade offen). Da wird nix geswapped.
Wenn Du 8GB RAM installiert hast, dann machst Du allerdings auch eine 8GB-Swap Partition, damit das Linux Deiner Wahl für hibernation den Inhalt Deines RAMs bei Bedarf in die Swap-Partition schreiben kann. Wenn Du kein hibernation nutzt, dann brauchst Du auch keine Swap-Partition oder -Datei.

Wenn Du Kubuntu benutzt, also den KDE-Desktop, nimmst Du denn Editor "Kate", es gibt kaum was besseres.

MikelMolto schrieb:
Ja, habe ich auch schon mit erschrecken festgestellt.
Wenn man sich mit IM-Sensor befasst, stehen einem die Haare zu berge.
Da muss man wissen, welcher Chip auf dem P8H67-M Pro verbaut ist und dann hoffen, das man einen (darf man es Treiber nennen) findet.
Es gibt sogar Leute, die suchen mit der Lupe auf dem MB herum, um den Chip zu finden.

Das ist Schwachsinn. Mit sensors-detect passiert das automatisch, ganz ohne Lupe.

angbor47 schrieb:
Du musst in der Paketverwaltung 'sensors-applet' installieren, dann kannst du den Hardware Sensor Monitor im Panel anzeigen lassen

Das sensors-applet ist für den Gnome-Desktop. Aber es gibt garantiert auch entsprechende Apps für den KDE-Desktop.
 
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